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Ratgeber

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Besser schlafen mit diesen sieben Tipps

05.12.2019

Foto © Schlafkampagne

Viele Menschen leiden unter Einschlafproblemen, wachen nachts oft auf und sind am nächsten Tag ausgelaugt und kaputt. Dabei brauchen wir guten Schlaf, damit unser Gehirn leistungsfähig ist, wir uns wohlfühlen und körperlich fit bleiben. Zum Glück gibt es einige Tricks und Hilfestellungen, wie man erholsames Ein- und Durchschlafen lernen kann.

Schlafzimmer   

Unser Schlafzimmer hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie wir nachts schlafen. Das Schlafzimmer sollte dunkel und ruhig sein, damit wir möglichst wenig durch äußere Einflüsse gestört werden. Geräusche beeinflussen unseren Schlaf und Sonnenlicht verhindert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Im Sommer sollten wir außerdem darauf achten, das Schlafzimmer möglichst kühl zu halten. Dafür die Fenster tagsüber geschlossen halten und den Raum abdunkeln. Für genügend Frischluftzufuhr und ein gutes Raumklima morgens und abends gut lüften.

Schlafutensilien

Beim „Zubehör“ sollte das Kissen zu Schulterbreite sowie zum Nacken passen. Es sollte möglichst flach sein, damit sich die Wirbelsäule nicht zu stark verkrümmt. Die richtige Zudecke wählen wir nach unserem eigenen Wärmetyp. Wenn unser Körper Hitze eher speichert und wir schnell schwitzen, ist eine dicke Decke nicht gerade passend. Wer schnell friert, sollte eher zu einer wärmeren Decke greifen. Der eigene Körperbau und die Schlafposition haben einen Einfluss darauf, welche Matratze man sich zulegen sollte. Ein Lattenrost sollte möglichst individuell einstellbar sein, damit die richtigen Körperstellen unterstützt werden. Der wichtigste Tipp von unserem Schlafcoach Markus Kamps ist jedoch, dass man sich unbedingt vom Profi beraten lassen sollte. Der kann bei der Suche nach den passenden Produkten die entscheidenden Impulse geben.

Powernaps      

Sogenannte Powernaps können einen extrem positiven Effekt auf unsere Konzentration, Reaktion und unser Immunsystem haben. Wer also nachmittags von Müdigkeit übermannt wird, kann sich einfach kurz hinlegen und die Augen schließen. Allerdings für maximal 20 Minuten. Danach sollten wir gleich wieder aufstehen, um den positiven Effekt des Powernaps richtig wahrnehmen zu können. Möglichst vermeiden sollte man den Couchschlaf am Abend vor dem Fernseher, denn das kann dauerhafte Schlaf- bzw. Einschlafstörungen zur Folge haben und uns das Bett zum „Feind“ machen.

Schlafenszeit

Wir können selbst beeinflussen, ob wir gut und schnell einschlafen. Dafür ist es wichtig, den eigenen Rhythmus zu kennen. Wer wirklich müde ist, sollte ohne große Umwege direkt ins Bett gehen. Das Zeitfenster fürs Zubettgehen beträgt maximal 20 Minuten, bevor wir wieder zu wach sind und Gefahr laufen, Schwierigkeiten beim Einschlafen zu bekommen. Übrigens: Niemand schläft komplett durch. Kurze Wachphasen und leichter Schlaf sind völlig normal.

Smartphones     

Wer spät abends im Bett Handy, Tablet oder Laptop nutzt, kann oft schlecht einschlafen. Das liegt am blauen LED-Licht der Displays, das für ein Durcheinander unserer inneren Uhr sorgt und schlafhemmende Hormone fördert. Dadurch wird das Gehirn eher wieder aktiviert. Wenn vorhanden, sollte der Blaulichtfilter an Smartphone und Co. aktiviert oder – noch besser – ganz auf diese Art von Geräten im Schlafzimmer verzichtet werden.

Gedanken 

Alles, worum unsere Gedanken kreisen, sollte bestenfalls in einer Art Tagebuch notiert werden. So bekommen wir unseren Kopf frei und werden nicht am Einschlafen gehindert. Wer im Bett dennoch ins Grübeln gerät, sollte aufstehen und einen Platz außerhalb des Schlafzimmers aufsuchen, um sich kurz mit dem Thema zu beschäftigen und dann wieder schlafen zu gehen. So wird das Schlafzimmer als Ort der Ruhe und Entspannung nicht „entweiht“.

Grundrhythmus

Für guten Schlaf ist es hilfreich, wenn wir regelmäßige Schlafzeiten und Aufstehzeiten einhalten. Das ist vor allem dann schwierig, wenn man im Schichtdienst arbeitet. Schichtarbeiter sollten ihre Schlafenszeiten deshalb noch viel ernster nehmen und einen Grundrhythmus beibehalten. Das gelingt zum Beispiel, indem gewohnte Essenszeiten und feste Rituale unverändert bleiben.


Wer unter langanhaltenden Schlafstörungen leidet oder seinen Schlaf gezielt optimieren möchte, der kann bei Markus Kamps ein individuelles Schlafcoaching buchen – live, am Telefon oder online. Eine spannende Erfahrung, die Sie in Sachen Erfolg, Gesundheit und Fitness voranbringen wird.

 





Wundermittel: mit CBD-Öl wie ein Baby schlafen

26.11.2019

Foto © Valua Vitaly - fotolia.com

Schlafstörungen sind in unserer hektischen Zeit weit verbreitet. Stress, Überforderung am Arbeitsplatz und im Privatleben sind häufige Ursachen für Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Oft wird zu Schlafmitteln gegriffen, um am nächsten Morgen fit und ausgeruht zu sein. Dabei gibt es auch natürliche Alternativen zu chemischen Wirkstoffen.

Natürliche Methoden für einen gesunden Schlaf

Schlaflosigkeit ist oft psychisch bedingt. Im Rahmen seelischer Krankheiten wie Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Psychosen oder Burnout treten häufig Schlafstörungen auf. Die Hauptursache von Schlaflosigkeit ist jedoch übermäßiger Stress. Für einen gesunder, erholsamen Schlaf ist nicht nur die Schlafmenge, sondern vor allem die Schlafqualität wichtig. Die Qualität des Schlafes sinkt allerdings mit der Anzahl nächtlicher Aufwachreaktionen. Wenn die einzelnen Schlafphasen regelmäßig unterbrochen werden, wacht man morgens erschöpft auf und fühlt sich matt und schlapp. Für schlechten Schlaf gibt es viele Gründe. Neben äußeren Einflüssen wie Lärm kommen vor allem ungelöste Konflikte, Sorgen, Angst und Stress als Auslöser für Schlafprobleme infrage. Eine länger bestehende Schlaflosigkeit sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, um sicherzugehen, dass keine körperlichen Ursachen dahinterstecken. Hausmittel wie heiße Milch mit Honig oder eine Tasse Tee können zwar in Einzelfällen beim Einschlafen helfen, als Dauerlösung sind sie jedoch wenig geeignet. In den Medien wird derzeit über CBD-Öl das besondere Schlafmittel, das bei Schlafproblemen helfen soll, berichtet. Cannabidiol (CBD) zählt zu den Inhaltsstoffen der Hanfpflanze. Die Substanz ist jedoch nicht psychoaktiv, sodass keine Rauschzustände ausgelöst werden. Der aus dem Hanf gewonnene Wirkstoff Cannabidiol soll die körpereigenen CB1-, 5-HT1A- und Vanilloid-Rezeptoren stimulieren und dadurch zu einem gesunden psychischen und physischen Gleichgewicht im Organismus beitragen. Die Wirkung von CBD Öl erinnert im Prinzip an eine Schmerztablette. Nach der Einnahme gelangt der Wirkstoff über das Blut zum Gehirn. Mit Nebenwirkungen muss bei normaler Anwendung nicht gerechnet werden, allerdings darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden. CBP Öl kaufen ist meist über das Internet möglich. In entsprechenden Web-Shops kann man CBP bestellen. CBP kaufen sollte man nur, wenn man sich zuvor ausführlich über das Produkt und dessen Wirkweise informiert hat. Bei diesem Händler sind CBP-Präparate auch online zu finden. Störungen des Schlafs sollten möglichst mit natürlichen Mitteln behandelt werden, da Medikamente mit chemischen Inhaltsstoffen häufig Nebenwirkungen haben. Eine gute Schlafhygiene ist wichtig, um Schlafstörungen zu überwinden und weiteren Schlafproblemen vorzubeugen.

Stress vermeiden und für angenehme Schlafbedingungen sorgen

Wer ab und zu unter Schlafstörungen leidet, sollte sich regelmäßige Schlafenszeiten angewöhnen und tagsüber auf ein Schläfchen verzichten. Darüber hinaus empfiehlt es sich, für angenehme Schlafbedingungen zu sorgen. Im Schlafzimmer sollte die Temperatur maximal 18 Grad Celsius betragen. Da der Körper bei zu viel Wärme stark schwitzt, fällt das Einschlafen bei hohen Temperaturen deutlich schwerer. Vor dem Zubettgehen sollten weder Kaffee noch Alkohol getrunken werden, denn diese Getränke wirken aufputschend. Eine entspannende Abendgestaltung ist die beste Voraussetzung für angenehmen Nachtschlaf. Anstrengendes Fitnesstraining am Abend sollte hingegen vermieden werden. Wenn der Körper sich noch in Hochform befindet, fällt das Einschlafen schwer. Bei Einschlafproblemen kann die Lieblingsmusik Abhilfe schaffen und beim Entspannen helfen. Sanfte Klänge werden als besonders angenehm empfunden. Einschlaf-Rituale haben ebenfalls eine entspannende Wirkung.





5 Tipps für einen ruhigen und erholsamen Nachtschlaf

Schlafstörungen auf den Grund gehen

18.10.2019

Foto © Johan Larson - fotolia.com

Einschlafprobleme und Schlafstörungen sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Durch die Digitalisierung und dem erhöhten Leistungsdruck durch Job und Alltag schaffen es viele Menschen in Deutschland nicht zur Ruhe zu kommen. Wer manchmal tagelang Einschlafprobleme hat und einen unregelmäßigen Nachtschlaf hat, schafft es nicht seine natürlichen Energiespeicher aufzuladen. Die Folgen sind ein zermürbendes und leistungsschwaches Gefühl. Dabei gelingt es mit ganz einfachen Mitteln dafür zu sorgen, dass sich der Tag- Nachtrhythmus wieder normalisiert und man wie gewünscht einen gesunden Schlaf von sieben bis acht Stunden in den Nacht genießen kann.
Es gibt eine Menge Schlafräuber, denen man auf den Grund gehen muss, um Schlafstörungen und Einschlafproblem ein für allemal hinter sich zu lassen. So können schon Kleinigkeiten beim Nachtschlaf eine große Wirkung erzielen und dabei helfen besser zu schlafen. So bringen verschiedene Erkenntnisse von Forschern Licht ins Dunkle. Mit den folgenden fünf Tipps wird es möglich endlich wieder zur Ruhe zu finden und einen angenehmen Nachtschlaf genießen zu können.

Tipp 1: Schlafhormonhaushalt wieder in Balance bringen

Für den Einschlafprozess benötigt der Körper Melatonin, welches im Normalfall in den Abendstunden im Körper produziert wird. Die Konzentration von Melatonin im Körper steigt mit abnehmbaren Tageslicht und entwickelt in der Tiefschlafphase zwischen 12 Uhr und 2 Uhr Nachts ihren Höhepunkt.
Schlafstörungen können so ihren Ursprung an einer zu geringen Menge Tageslicht sein, so dass der Melatoninhaushalt zu früh am Tag seinen Höhepunkt entwickelt und zur Schlafenszeit zu weit abgebaut ist. Deshalb ist es wichtig jeden Tag genügend Tageslicht ins Büro, die Wohnung oder den Arbeitsplatz zu bringen.

Tipp 2: Das Bett nur zum Schlafen nutzen

Wer das Bett auch zum gemütlichen Filmeschauen oder Surfen im Internet nutzt, entfremdet den Zweck des Bettes. Denn, wenn man das Bett auch so im Alltag nutzt, bringt das Gehirn den Schlafplatz nicht mehr mit der Einschlafphase in Verbindung. Demnach sollte man besser auf der Couch die restlichen Abendstunden genießen.

Tipp 3: Feste Rituale einführen

Körper und Geist gewöhnen sich an gewisse Rituale zum Einschlafen. So kann es beispielsweise helfen immer zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett zu gehen oder eine halbe Stunde vor dem Einschlafen einen warmen Tee zu trinken. Werden diese Rituale konsequent fortgeführt, kommt der Körper zur Schlafenszeit schneller in die Ruhephase, wodurch ein besseres Einschlafen gelingt.

Tipp 4: Ausreichend Schlaf tanken

Auch zu wenig Schlaf oder der tägliche Mittagsschläfchen können dafür sorgen, dass der Körper zur Schlafenszeit nicht in den Ruhemodus schalten kann. Mediziner sagen aus, dass im Durchschnitt sieben bis acht Stunden pro Nacht für einen erwachsenen Menschen ausreichen, um die Energiereserven wieder aufzuladen. Denn anders als beim Mittagsschläfchen kommt der Körper beim Nachtschlaf in die Tiefschlafphase, die hauptverantwortlich für Regeneration ist.

Tipp 5: Sport und Fitness können helfen

Schwirren vor dem Einschlafen Tausend Gedanken im Kopf herum, fällt das Einschlafen schwer. So kann es enorm helfen vor Schlafen den Kopf vom Ballast des Alltags zu befreien und auf andere Gedanken zu kommen. Ein regelmäßiges Sportprogramm kann dabei helfen, abzuschalten und abends besser zur Ruhe zu kommen.





Planet Wissen

Dramaturgie der Nacht

07.10.2019 von Markus Kamps

Foto © WDR / SWR

Der nächtliche Schlaf wird in verschiedene Schlafphasen unterteilt, in denen zahlreiche körperliche Prozesse ablaufen. Wir schlafen vor allem, damit sich der Körper erholen und die Reize des Tages verarbeiten kann. Was viele nicht wissen: Hierbei ist unser Gehirn ganz schön aktiv. Der WDR/SWR hat hierzu einen Video-Postcast produziert, der die Abläufe sehr schön darstellt. 
 





Was man für eine erholsame und gesunde Nachtruhe beachten sollte

25.09.2019 von ba

Foto © Fotolia - Dash

Mit ausreichend Schlaf steht und fällt bekanntermaßen die Gesundheit. Wer genügend schläft, ist leistungsfähiger und wird im Vergleich weniger häufig krank. Einschlaf- und Durchschlafprobleme betreffen allerdings eine Vielzahl von Menschen. Rund 80 verschiedene Ursachen gibt es, die dafür verantwortlich sind, dass der Schlaf nicht erholsam und in der Folge für den Körper nicht gesund ist. Viele von ihnen sind organischer Natur wie Probleme mit den Atemwegen, am häufigsten gestört ist der Nachtschlaf allerdings durch psychologische Probleme. Wer langfristig erholsam und gesund schlafen möchte, sollte einige Dinge beachten.

Equipment für den perfekten Schlaf

Ob die Nachtruhe erholsam und gesund ist, ist von der Zusammenstellung des Schlafzimmers und der Optimierung der Schlafbedingungen abhängig. Denn nicht nur die klassischen Ein- und Durchschlafprobleme können verhindern, dass der Schlaf für den Körper eine Erholung darstellt. Nicht selten wachen Menschen mit Nacken- und Rückenschmerzen auf oder wachen immer wieder auf, weil sie frieren oder ihnen zu warm ist. Wer schlecht schläft und sich morgens nicht erholt fühlt, sollte daher einen genauen Blick auf die individuellen Schlafbedingungen werfen und Matratze und Lattenrost näher in Augenschein nehmen.

Neben der Wahl der richtigen Matratze, Kissen und Lattenrost zur Verhinderung von Gelenkschmerzen spielt das Wohlfühlklima eine wichtige Rolle. Zugunsten des Schlafs lohnt es sich, ideale Bedingungen für die Nachtruhe zu schaffen. Diese werden durch Zimmertemperatur, aber auch durch die richtige Bettwäsche erheblich beeinflusst. Der Körper verliert im Schlaf bis zu einem Liter Flüssigkeit. Die richtigen Materialien sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit optimal weitergeleitet wird.

Grundsätzlich sollte bei der Wahl der Matratze nicht gespart werden. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sollte die Matratze die Wirbelsäule unterstützen. Viele Matratzenhersteller bieten mittlerweile an, die Matratze über einen längeren Zeitraum ausprobieren und bei auftauchenden Probleme zurückgeben zu können. Bei der Wahl der Matratze und des Kissens ist es nicht unerheblich, welche Schlafposition präferiert wird. Ein Probe liegen ergibt in jedem Fall Sinn.
 

Wie der Tagesverlauf den Schlaf beeinflusst

Welche Nahrungsmittel tagsüber gegessen werden und ob Alkohol kurz vor dem Schlafengehen konsumiert wird, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Nachtruhe. Während Alkohol, Rohkost und Kaffee dafür sorgen, dass die Nachtruhe wenig erholsam ist, helfen Kräutertees, Milchprodukte, Fisch und Nüsse dabei, dass der Körper den Schlaf zur Erholung nutzen kann.

Neben der richtigen Ernährung spielt der Zeitpunkt des Schlafengehens eine große Rolle. Menschen, die Probleme mit dem Einschlafen haben, sollten sich angewöhnen, eine gewisse Routine vor dem zu Bett gehen zu entwickeln. Laut Schlafforschern ist es dabei besonders wichtig, jeden Tag zur gleichen Uhrzeit das Bett aufzusuchen und morgens zur gleichen Uhrzeit aufzustehen - auch am Wochenende.

Zusätzlich sollte nachts das Handy ausgeschaltet werden, vor dem Einschlafen sollte auf aufwühlende Serien und Filme gänzlich verzichtet werden. Hörbücher sind mittlerweile ein populäres Mittel, um entspannt in den Schlaf zu gleiten.

 




Der Podcast der Schlafonauten

Level Up Your Sleep

01.04.2019 von Markus Kamps

Foto © neil godding | Unsplash

Einfach mal abends den Fernseher ausgeschaltet lassen und ein schönes Hörbuch geniesen oder einem Podcast lauschen. Sozusagen die gute Nacht Geschichte für Erwachsene. Die Einschlafhilfe gegen Stress und Beschleunigung im Alltag.

 

Fabian und Joe von den Schlafonauten produzieren schon eine ganze Weile Podcasts zu dem Thema gesunder Schlaf. Für Schlafinteressierte also ein Doppelplus. Wissensbereicherung und Einschlafhilfe zugleich. Die Podcasts findet man bei iTunes, Spotify oder Soundcloud.

In Folge #9 der Reihe "Level Up Your Sleep" haben Sie mit den Schlafexperten und Schlafcoach Markus Kamps rund um das Thema Schlaf geplaudert.

Wer möchte, kann über den nachfolgenden Link den Podcast erreichen: SoundCloud | Folge #9





Radiointerview mit Markus Kamps

Warum erholsamer Schlaf so wichtig ist

04.02.2019 von Bettina Hoffmann

Foto © Schlafkampagne

Gesunder Schlaf ist für unser geistiges und körperliches Wohlbefinden von großer Bedeutung. Schlafen wir gut, geht es uns meist tagsüber besser. Wir bleiben fit, gesund und kommen voller Energie durch den Alltag. Damit wir gut schlafen, gibt es viele Faktoren zu beachten.

Im Durchschnitt schlafen wir Menschen 3066 Stunden pro Jahr. Es ist ein bedeutendes Drittel unseres täglichen Lebens. Und dennoch wird die Bedeutung von Schlaf oft unterschätzt. Dabei macht er 70 Prozent unserer Gesamtgesundheit aus. Wer gesund lebt, aber schlecht schläft, wird nie optimal durch den Tag kommen. Die Qualität unseres Schlafes hat Auswirkungen auf Immunsystem, Stoffwechsel, Gedächtnisleistung und Gemütszustand.
 
Für ein gesundes Leben ist erholsamer Schlaf genauso wichtig wie die richtige Ernährung und regelmäßiger Sport. Aber was bedeutet eigentlich „gut schlafen“ und worauf kommt es an? Der größte und wichtigste Faktor ist die richtige Grundeinstellung zum Schlaf. Wir sollten das Schlafen wichtig nehmen, zur richtigen Zeit zu Bett gehen und uns nicht aufregen, wenn wir nicht sofort einschlafen. Denn erzwingen lässt sich das nicht. Auch die Bedeutung von Textilien wird oft unterschätzt. Dabei spielt die Wahl von Zudecke, Kissen, Matratze und Lattenrost eine erhebliche Rolle.
 
Die richtigen Produkte finden
 
Beim Kopfkissen ist es wichtig, dass es zu Schulterbreite und Nackenlänge passt. Außerdem sollte es eher flach gewählt werden, um die Wirbelsäule nicht zu stark zu verkrümmen. Die Bettdecke sollte in ihren mikroklimatischen Eigenschaften am eigenen Wärmetyp ausgerichtet sein. Wer schnell schwitzt, braucht eine andere Bettdecke als jemand, der schneller friert.
 
Die richtige Matratze muss zu Körperbau und Schlafposition passen. Es empfiehlt sich, die Matratze vor dem Kauf Probe zu liegen und sich vom Profi beraten zu lassen. Für Menschen mit einer Körpergröße unter 1,68 m ist es besonders wichtig, dass der Lattenrost individuell einstellbar ist. Denn sie brauchen an den richtigen Stellen eine Stütze. Aus diesen vier Produktsparten kombiniert ein kompetenter Schlafberater die passende Einheit und verhilft Ihnen so zu einem gesunden Schlafumfeld.
 
Vor- und Nachteile von Gadgets
 
Mithilfe von Smartwatches, intelligenten Kissen, Matten und anderen digitalen Innovationen können wir unseren Schlaf mittlerweile komplett überwachen. Grundsätzlich sind solche Gadgets eine feine Sache, denn sie zeigen, dass sich immer mehr Menschen mit ihrem Schlaf und dessen Qualität auseinandersetzen. Die richtige Interpretation der erfassten Daten ist dabei jedoch enorm wichtig. Das Tagesergebnis darf nicht überbewertet oder als Maßstab genommen werden. Vielmehr sollte das Wochen- oder Monatsergebnis Beachtung finden.
 
Aber nicht für jeden sind die smarten Überwacher gleich gut geeignet. Wer an einer Schlafstörung leidet, kann durch solche Gadgets noch weiter verunsichert werden. Als Insomniker mit Ein- und Durchschlafstörungen könnte ein Tracker das Schlafproblem sogar noch fördern. Für Menschen mit bestehenden Schlafproblemen ist es wichtiger, sich auf das eigene Gefühl zu verlassen und Rhythmuszeiten einzuhalten.
 
Ob wir dafür Gadgets nutzen oder nicht, ist eine Frage des eigenen Wohlbefindens. Damit wir unsere Schlafqualität nachhaltig verbessern können, ist es vor allem wichtig, ein gesundes Verhältnis zum Schlaf entwickeln.

Nachfolgend noch das Interview:
 




Jeder schläft anders

von Markus Kamps

Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte

Eigentlich müsste doch jeder denken: "Na klar, natürlich schläft jeder anders ..."
Aber gerade in letzter Zeit hört, liest und sieht man viele gegenteilige Meinungen?

Hätte man vor einiger Zeit einen Marketingspezialisten gebeten, die Präposition „Einheits“ irgendwie mit in die nächste Kampagne zu integrieren, so hätte er vermutlich kopfschüttelnd mit einem „Wie bitte, womöglich noch Einheitsbrei?“ geantwortet. Laut Duden umschreibt der Begriff ein „unattraktives Einerlei ohne charakteristische, hervorstechende Elemente“.

Was für eine schöne Vorstellung: Eine Welt, in der wir alle in unserem Einheitsstaat morgens aufwachen, Einheitskaffee zum Einheitsfrühstück trinken und mit Einheitsschuhen zur Einheitsarbeit gehen. Ja, ja und bestimmt wünscht sich jede Frau den Einheitslook, die Einheitskleidung und manchmal auch den Einheitsmann.

Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Aber was hat das alles mit dem Titel dieses Beitrages zu tun? Nun, anscheinend muss man seit geraumer Zeit die gemachte Vermutung revidieren und einen „Einheitstrend“ erkennen, welcher en vogue zu sein scheint.
Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Obwohl das Thema Schlafen immer mehr an Bedeutung gewinnt - sowohl gesellschaftlich wie auch bei Spitzensportlern und in der betrieblichem Gesundheitsvorsorge - werden Schlafprodukte und insbesondere die Bettwaren und Matratzen simplifiziert und als nebensächlich mit "Billig reicht doch" oder "Einheitsmatratze reicht doch" abgestempelt. Schlafen auf einer Einheitsmatratze? Ist das die Lösung aller Probleme? Mal ehrlich: „Schauen Sie sich auf dem Weg zur Arbeit einmal in der Bahn um. Glauben Sie wirklich, dass das funktionieren kann?“ Für die Macher bestimmt. Aber gehen wir der Sache mal etwas auf dem Grund: Ohne charakteristische Elemente heißt es. Folglich dürfte es also nicht mehr als eine besondere Eigenart oder Ausführung geben.
Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Das ist sehr interessant, da evolutionsbiologisch Männer schonmal anders als Frauen schlafen. Und dann wären da noch die Schlaftypen aus der Vogelwelt. Die Lerchen werden früher müde und stehen früher auf, Eulen sind länger wach und dafür morgens müde und schlecht gelaunt. Und was ist mit Körperbau, Gewicht, Nackenlänge, Nackentiefe und der Schulterbreite? Und weil wir gerade so in Fahrt sind: dem Hitzer, Schwitzer oder Frierer? Auch die Schlaflagen sollten nicht vergessen werden. Schauen Sie sich die nachfolgende Grafik einmal an. Glauben Sie jetzt immer noch, dass die Präposition „Einheits“ hier Stand hält? Ein Mathematiker würde jetzt von einer Auswahl von Objekten aus einer gegebenen Grundmenge sprechen, die nicht alle Objekte der Grundmenge enthalten muss und bei der die Reihenfolge unberücksichtigt bleibt.
Informationsgrafik wird geladen...
Jeder schläft anders, hat seine bevorzugte Schlaflage, weist einen individuellen Körperbau auf. All dies umschreibt der Fachmann neben Kopfkissen, Topper und Zudecke als harte Faktoren. Die weichen Faktoren betrachten das Schlafzimmer als Ruhepol für Erholung und Entspannung. Das heißt: keine Technikoase, kein Bügelzimmer und schon gar keine Rumpelkammer sondern ruhige Farben, abgedunkelt und möglichst frei von Elektrosmog. Auch die richtige Ernährung am Abend ist für einen gesunden Schlaf ausschlaggebend. Manche Menschen schwören auf ein wohliges Bad vor dem Zubettgehen oder einen Gute-Nacht-Spaziergang. Andere auf Aromatherapie, entspannende Musik, ein Glas Milch mit Honig, Kräutertee oder ein gutes Buch. „Schlafhygiene“ nennen das die Experten. Das hat aber nichts mit Hygiene zu tun, aber viel mit persönlichen Ritualen und einem täglichen Rhythmus.
In diesem Sinne: Jeder schläft anders! Schlafen Sie gut!
Ihr Markus Kamps
 

Partner, die die Kampagne "Jeder schläft anders" unterstützen

 

Quelle Fotos:
VDB Verband der Bettenfachgeschäfte e.V.
Weinsbergstr. 190
50825 Köln





Tipps für einen erholsamen Schlaf

Heiße Sommernächte

26.06.2019 von Frank Chudoba

Foto © fotolia.com - Miramiska

Kaum einer bekommt in schwül warmen Nächten die Augen zu. Wir räkeln uns oft schweißgebadet im Bett hin und her. Haben wir uns doch einen sonnigen Sommer herbeigesehnt, so verfluchen wir die hohen Temperaturen, die das Einschlafen fast unmöglich machen. Die Hitze im Schlafzimmer stört ganz erheblich die erholsame Nachtruhe.
Aber warum fällt uns das Schlafen in der Hitze schwerer? Im Normalfall fällt die Körpertemperatur beim Schlafen um ein Grad Celsius, was aber bei der Wärme kaum möglich ist. Um besser abzukühlen reagiert unser Körper mit Schwitzen, was das Einschlafen aber auch nicht angenehmer macht.
Mit einfachen Mitteln bleiben Sie cool und finden schnell zum ersehnten Schlaf:

  1. Die passende Zudecke

    Verwenden Sie ausschließlich dünne Sommerdecken. Neue Faserbetten besitzen sogar kühlende Eigenschaften: durch mikroskopisch kleine "Klimakapseln" wird überschüssige Wärme absorbiert, was für ein scheinbar kühlendes Schlafklima sorgt. Im Fachhandel sind diese Decken von Diamona (Climatic-Decken) oder mit der Outlast-Technologie ausgerüstet. Alternativ sorgen auch Bettdecken mit Klimafenstern von ClimaBalance für ein gutes Schlafklima. Beziehen Sie diese Decken mit feiner Bettwäsche bevorzugt aus Mako Satin oder Seide.

    Manchmal ist oft schon ein Bettlaken zum Zudecken ausreichend. Vermeiden Sie jedoch ganz ohne "Zudecke" zu schlafen. Zugluft kann schnell zu einer Erkältung führen - selbst im Sommer.
     
  2. Das Schlafzimmer kühl halten

    Halten Sie auch tagsüber das Schlafzimmer schattig kühl. Schließen Sie tagsüber das Fenster und dunkeln Sie den Raum ab. Der richtige Sonnenschutz, wie z.B. Rollos mit entsprechender Beschichtung oder Außenjalousien, hilft Ihnen optimal, die Sonne und Hitze draußen zu lassen. Ein nasses Laken, befestigt an der Innenseite des Fensters, sorgt für ein kühleres Klima im Schlafzimmer. Verzichten Sie aber auf eine Klimaanlage und vermeiden Sie Zugluft durch mehrere geöffnete Fenster - sonst plagt Sie zudem noch kurzerhand eine Erkältung.
     
  3. Ruhig und dunkel

    Nicht nur hohe Temperaturen machen uns nachts zu schaffen, auch störender Lärm und Lichteinfall ins Schlafzimmer. Sonnenlicht stört nämlich die Produktion den Schlafhormons Melatonin.
     
  4. Überlegt lüften

    Lüften Sie nur morgens und abends, damit die warme Luft tagsüber das Schlafzimmer nicht aufheizt. Sinnvoll ist dabei ein Schutz vor Mücken, die spätestens bei Licht angelockt werden und blutsaugend zur nächtlichen Plage werden - nicht nur wegen des einsetzenden Juckreizes. Bringen Sie ein so genannte Fliegengitter ans Fenster an, unterlassen Sie jedoch chemische Mittel oder elektronische Insektenfallen - diese haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.
     
  5. Pyjama ins Kühlfach

    Schon aus hygienischen Gründen empfehlen wir auch bei warmen Temperaturen einen leichten Pyjama zu tragen, zumal der Schweiß dann nicht direkt in die Matratze geht und durchgeschwitzte Nachtwäsche schnell gewechselt werden kann. Legen Sie diesen mehrere Stunden ins Kühlfach und ziehen Sie diesen zum Schlafengehen an. Achten Sie bitte nur darauf, dass der kühle Pyjama nicht zu kalt ist.
     
  6. Die Wärmflasche wird zur Kühlflasche

    Eine Wärmflasche kann auch kühlen. Mit Wasser gefüllt die Flasche tagsüber in den Kühlschrank legen und am Abend mit ins Bett nehmen. An den Füßen oder im Nacken hilft die "Kühlflasche" Ihrem Körper, Wärme abzugeben.
     
  7. Treiben Sie Sport

    Ein leichter Ausdauersport fördert den Schlaf. Allerdings sollte die Anstrengung mehr als zwei Stunden vor der Schlafenszeit liegen. Sonst ist Ihr Kreislauf noch zu sehr in Schwung und Sie finden erst recht keine Ruhe.
     
  8. Duschen und nur leicht abtrocknen

    Nehmen Sie vor dem Zubettgehen eine lauwarme Dusche und trocknen Sie sich nicht ganz ab, sodass ein leichter Feuchtigkeitsfilm auf der Haut bleibt. Das Wasser verdunstet und kühlt, wenn auch nur kurz.
     
  9. Erfrischende ätherische Öle (Rosenwasser, Minze)

    Ätherische Öle lassen auch bei schwüler Hitze leicht durchatmen. In den Wüstenregionen wird Rosenwasser (lässt sich übrigens selbst leicht herstellen) gerne zur Erfrischung eingesetzt und hat zudem noch beruhigende Wirkung.
     
  10. Schon tagsüber richtig ernähren

    Trinken Sie am Tag viel, aber nicht so viel vor dem Schlafen gehen, ansonsten müssen Sie die Nacht gleich durch den Gang zur Toilette unterbrechen. Empfehlenswert sind Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- oder Fruchttees und auch Fruchtsaft. Vermeiden Sie spätes und fettiges Essen. Obst, Vollkornprodukte, Joghurt, Gurken und Tomaten versorgen den Körper mit den notwendigen Mineralstoffen und Vitaminen, dessen Bedarf bei schweißtreibendem Wetter vielfach höher ist.
     
  11. Stressfrei

    Nur wer entspannt ins Bett geht, hat die Möglichkeit schnell einzuschlafen. Nicht ohne Grund bieten die neu gegründeten Schlafschulen autogenes Training zur Bekämpfung der Einschlaf- und Durchschlafstörungen an.

    Machen Sie sich nicht verrückt, falls Sie im Sommer erst spät in den Schlaf finden. Im Sommer soll unser Körper mit weniger Schlaf auskommen.

    Und wenn Sie dennoch nicht einschlafen können: gönnen Sie sich lieber ein kurzer Spaziergang statt sich stundenlang im Bett rumzuwälzen.





Schlaf? Gut!

Erholsamer Schlaf – nicht nur in der kürzesten Nacht des Jahres am 21. Juni 2018

von Markus Kamps

Foto © fotolia.com

Am 21. Juni 2018 ist Sommeranfang, der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ist in dieser Nacht besonders kurz. Viele Menschen teilen das Problem, dass sie nur selten einen erholsamen Schlaf finden können und werden sich dessen dann besonders bewusst. Hohe Nachttemperaturen erschweren das Einschlafen häufig noch zusätzlich.
Lassen sich medizinische Ursachen für die (Ein)Schlafstörungen ausschließen, können Präventologinnen und Präventologen helfen, gemeinsam mit den betroffenen Menschen, die Gründe zu erforschen und abzustellen.

Quelle: Bundesverband der Präventologen
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Warum uns die Zeitumstellung den Schlaf raubt – und was dagegen helfen kann

von Markus Kamps

Foto © Sylvie-Bouchard - shutterstock.com

Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen – doch auch guter Schlaf trägt viel zur Beschwerdefreiheit bei. Was Sie sonst noch für einen gesunden Rücken tun können und worauf Sie bei Bett, Matratze, Decke und Kissen achten sollten. 

Das Büchlein "RÜCKENTIPPS ABC" hält auf 50 Seiten auf unterhaltsame Art wertvolle Hinweise zu "richtigem und falschem Verhalten" bereit. Zu beziehen hier auf www.schlafkampagne.de.

Bewegung hilft gegen Rückenschmerzen – doch auch guter Schlaf trägt viel zur Beschwerdefreiheit bei. Was Sie sonst noch für einen gesunden Rücken tun können und worauf Sie bei Bett, Matratze, Decke und Kissen achten sollten.

Wie steht es um Ihren Rücken? Zwickt es auch mal hier und brennt es mal dort? Unser Rücken hat im Laufe des Lebens so einiges auszuhalten – stundenlanges Sitzen am Schreibtisch, monotone Beschäftigungen, lümmeln vor dem Fernseher und dann auch noch ein unpassendes Bett. Irgendwann sind die Rückenschmerzen da und werden zum ständigen, schmerzhaften Begleiter. Aber das muss nicht sein – Sie können viel für Ihren Rücken tun. Ganz wichtig für die Rückengesundheit ist viel Bewegung und ergonomisch gesunder Schlaf. 

Der Tag der Rückengesundheit steht 2018 unter dem Motto „Rückenfit an der frischen Luft“. Bewegung an der frischen Luft ist eine Wohltat für Körper und Geist. Der Körper wird trainiert, der Kopf wird frei und die frische Luft regt die Körperfunktionen an. Scheint auch noch die Sonne, werden Glückshormone freigesetzt – was gibt es Schöneres? 

Woher kommen eigentlich die lästigen Rückenschmerzen? 

80% der Deutschen leiden mindestens einmal im Leben darunter – damit verdienen die Rückenschmerzen den Titel „Volkskrankheit Nr. 1“. Sie sind zumeist kein akutes Problem – außer, wenn zum Beispiel ein Wirbel „herausspringt“. So eine Wirbelblockade kann durch Fehlhaltungen oder falsches Heben entstehen, lässt sich gut behandeln und kann nach kurzer Zeit wieder ganz verschwunden sein. Anders sieht es bei chronischen Rückenschmerzen aus. Bei nur einer geringen Anzahl von Personen lassen sich die Schmerzen auf körperliche Ursachen – wie z. B. eine Wirbelverletzung,  Entzündung oder einen Bandscheibenschaden zurückführen. Meistens sind sie ein Anzeichen dafür, dass mit den Sehnen, Bändern, Muskeln oder Gelenken etwas nicht stimmt. Auslöser dafür sind in vielen Fällen fehlende Bewegung oder ungeeignete Sitz- und Schlafmöbel. In Verbindung mit psychischen Belastungen entstehen schmerzhafte Verspannungen und sehr unangenehme Schmerzattacken. Wer also immer im Stress ist und private Probleme mit sich herumträgt, ist anfälliger für Rückenschmerzen. Natürlich spielt auch der Verschleiß im Laufe des Lebens eine Rolle als Auslöser für Rückenschmerzen. 

Was hilft bei Rückenschmerzen? 

Tja, eine allgemeingültige Antwort bzw. Lösung gibt es leider nicht. So vielfältig wie die Beschwerden an Muskeln, Nerven, Sehnen oder dem knöchernen Skelett sind, ist auch deren Therapie. Grundsätzlich kann man vier Therapieformen unterscheiden: Manuelle Therapien (Massagen, Chiropraktik), alternative Therapien (Akupunktur, Homöopathie), medikamentöse Therapien (Schmerzmittel, Entzündungshemmer) und chirurgische Therapien (Operation, minimalinvasive Eingriffe). 

Vorbeugen ist besser als Heilen – Bewegung hält den Rücken in Form! 

Am besten sind vorbeugende Maßnahmen, die Rückenschmerzen erst gar nicht aufkommen lassen – wie Entspannungsübungen, Rückengymnastik und vor allem Bewegung in jeder Form. Keine Angst, Bewegung muss nicht gleich Leistungssport sein, wenn Sie der Typ dafür sind, versuchen Sie Yoga oder Pilates. Rückenstärkende Gymnastik ist ein gutes Mittel gegen Schmerzen. Sie können aber auch ganz ohne Aufwand mehr Bewegung in den Alltag integrieren: Nehmen Sie das Fahrrad, um zur Arbeit zu gelangen – oder gehen Sie zu Fuß. Wenn Sie weiter entfernt wohnen, steigen Sie einfach eine Station früher aus den öffentlichen Verkehrsmitteln aus und laufen Sie den Rest – oder Sie stellen das Auto einfach auf einem weiter entfernten Parkplatz ab. Nehmen Sie immer die Treppe, statt den Lift. Machen Sie in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang mit Kollegen ... 

Rückenfit an der frischen Luft – ein paar Anregungen

Folgen Sie dem Motto des Tags der Rückengesundheit und bewegen Sie sich mehr in der Natur – der beginnende Frühling macht es Ihnen noch leichter, die Wohnung zu verlassen und etwas für die Gesundheit zu tun. Eine kleine Radpartie mit Freunden, ein entspannter Spaziergang mit dem Partner, eine kleine Wanderung am Wochenende oder ein Spielplatzbesuch mit den Kindern ist, weitaus besser und gesünder für den Rücken, als auf dem Sofa zu sitzen. Sie sehen, es muss nicht immer Leistungssport sein – beim Fahrradfahren, Joggen oder Nordic-Walking kommt es nicht auf Höchstleistungen an, sondern auf Kontinuität, Ausgewogenheit und vor allem auf die Freude an der Bewegung. Ein besonders guter Tipp ist auch das Schwimmen – beim Schwimmen werden alle Muskeln in Anspruch genommen und durch die Auftriebskraft des Wassers wird die Wirbelsäule entlastet. Und wenn die Temperaturen wieder sommerlich werden, können Sie Ihre Bahnen am nächsten Badesee ziehen und herrlich entspannen ...

Alles braucht einen Gegenpol – wer sich viel bewegt, muss richtig regenerieren

Und diese Regeneration holt sich der Körper im Schlaf. Erholsamer Schlaf ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen, körperlich sowie geistig fit zu sein – und nicht zuletzt auch im Schlaf durch die richtige Lagerung etwas für die Rückengesundheit zu tun. Auch ein Höchstmaß an Bewegung kann durch eine schlechte Schlaf-Ergonomie wieder zunichte gemacht werden – und die Rückenschmerzen sind trotzdem da. Passen Bett, Matratze und Kissen nicht zur Person, kann es zu Problemen an den Bandscheiben, Muskeln, Bändern und Sehnen kommen – und dann wären wir schon wieder bei Schmerzen im Rücken und an der Wirbelsäule. Genau deshalb ist die richtige Schlafumgebung auch für die Rückengesundheit enorm wichtig. 

Das richtige Bett für Ihre Rückengesundheit

Eine 15 Jahre alte Matratze, ein durchgebrochener Lattenrost, ein zu kleines Kissen. Wenn Sie Ihr Bett so beschreiben würden, ist es kein Wunder, dass Ihr Rücken schmerzt. Die richtige Auswahl des Bettes hilft, den Rücken im Schlaf zu entlasten. Faktoren für das passende Bett und einen erholsamen Schlaf sind vor allem körperliche Besonderheiten wie zum Beispiel:

  • Die bevorzugte Schlafposition
  • Körpergröße und -gewicht
  • Körperbau (Ausprägung Schulter, Becken, Taille)
  • Druckempfinden
  • Wärmebedarf, Schwitzverhalten
  • Allergien und Materialverträglichkeit
  • Krankheiten: Herz-Kreislauf, Entzündungen, Magen
  • Rückenerkrankungen – z. B. Skoliose etc.

Darüber hinaus spielt die klima- und materialtechnische Abstimmung mit den anderen Bettkomponenten eine große Rolle. Dazu zählen zum Beispiel folgende Faktoren:

  • Federkern, Latex oder Schaumstoff, Vollpolster etc.
  • Drei, fünf oder gar sieben Zonen
  • Unterfederung, Kopfkissen oder Bettsystemen
  • Luftzirkulation
  • Gute Punktelastizität und punktuelle Abstützung - gute Druckverteilung
  • Trockenes Schlafklima
  • Belüftungseigenschaften
  • Ergonomische Lagerung
  • Wärmehaltung nach unten
  • Feuchtigkeitstransport vom Körper weg
  • Geräuschlosigkeit etc.

In Rückenlage sollte die natürliche S-Form der Wirbelsäule erhalten bleiben, die Matratze muss sich dem Rücken und im Lordosebereich besonders gut anpassen. Druckbereiche, die zur Einschränkung der Durchblutung führen, dürfen nicht auftreten, der Schläfer soll gleichmäßig gelagert und gestützt werden. Auch die Größe der Matratze muss stimmen: Sie sollte 20 cm länger als die Körpergröße des Schläfers sein und mindestens 90 bis 100 cm breit – somit bei einem Doppelbett 180 bis 200 cm, mit je einem individuellen Kern pro Schläfer. Das wichtigste bei der Betten-, Matratzen-, Kissen-, und Zudeckenwahl ist jedoch eine professionelle Beratung. Nur durch sie ist gewährleistet, dass die Schlafumgebung optimal auf den Schläfer angepasst ist. 

Checkliste: Woran erkenne ich einen guten Berater beim Bettenkauf und wie bereite ich mich darauf vor?

Verkaufen können viele – richtig beraten jedoch nicht alle. Auf folgende Fragen sollten Sie sich vorbereiten – und wenn der Verkäufer Ihnen diese im Rahmen der Beratung stellt, sind Sie mit Sicherheit in guten Händen und bekommen genau das für Sie passende Produkt.

  • Schlafen Sie eher auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch?
  • Suchen Sie ein stützendes Kissen oder mögen Sie es lieber weich und knuddelig?
  • Wo genau liegen Sie in Ihrem Bett?
  • Wie hart und aus welchem Material ist Ihre jetzige Matratze?
  • Welcher Lattenrost liegt unter Ihrer Matratze?
  • Gibt es Besonderheiten oder Erkrankungen an Ihrer Halswirbelsäule?
  • Wie aktiv ist Ihr Tagesablauf?
  • Wie sitzen Sie am Abend oder im Büro?
  • Was für eine Zudecke benutzen Sie?
  • Schlafen Sie mit geöffnetem Fenster?
  • Welche Matratzenart (Material) und welche Matratzenhärte (soft, medium, fest) beschlafen Sie zur Zeit?
  • Wie groß sind Sie (Körperlänge)?
  • Welchem Wärmetyp (Hitzer, Schwitzer, Frierer) würden Sie sich zuordnen?
  • Wie ist Ihr gewünschtes Gewichtsempfinden bei einer Zudecke (anliegend, leichter Kontakt, fast schwebend)
  • Was ist Ihre derzeitige Schlafraumtemperatur (14° / 16° / 18° / 20° C)?
  • Wie alt sind Sie (über 30 / 40 / 50 / 60 Jahre)?
  • Gibt es Atembeschwerden oder asthmatische Erkrankungen?
  • Schlafen Sie bei geöffnetem Fenster (wenn ja, auch im Winter?)
  • Haben Sie Gelenkleiden oder rheumatische Erkrankungen?
  • Wie ist Ihr Hygieneanspruch und sind Sie ggf. Allergiker?

Und nicht zuletzt: Bettenkauf ist Vertrauenssache! Wenn Sie sich im Bettenhaus oder mit dem Verkäufer nicht zu 100% wohl fühlen, sollten Sie den Bettenkauf verschieben und sich eventuell von einem anderen Händler beraten lassen ...

Weitere hilfreiche Informationen rund um gesunden Schlaf finden Sie auf diesen Seiten.

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Eine Auswahl an Fachhändlern rund ums Bett finden Sie in unserem Branchenbuch auf schlafkampagne.de/branchenbuch

Rückenübungen für den Alltag finden Sie auf www.agr-ev.de, mehr über den Tag der Rückengesundheit können Sie auf www.agr-ev.de nachlesen.





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Foto © Markus Kamps

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Pro Langschläfer

Weck mich am Arsch

von Markus Kamps

Foto © Ralf Prestenbach / Heyne Verlag

Ein neues Buch macht von sich reden und wir haben mal mit dem Autor gesprochen !
Markus Kamps im Intervierw mit Autor Ralf Prestenbach

> 1.) wie sind Sie zum Thema gelangt ?
> 2.) was ist Ihre Lieblingsstelle ?
> 3.) wer und wann kamen Sie auf den Titel ?
> 4.) was haben Sie für ein Bett
> 5.) wie lange schlafen Sie So. aus ?

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Raumklima im Schlafzimmer

von Markus Kamps




Entspannung durch Naturgeräusche

von Frank Chudoba

Ein Ausflug ins Grüne, ein Spaziergang durch den Wald, an einen Bach entlang und den Blick in die weite Ferne schweifen lassen. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der dieses nicht als besonders entspannend empfindet. Der Youtuber Noctimus Prime schafft genau diese Atmosphäre. Fehlt nur der sanfte Wind, der unsere Wangen berührt. Nichtsdestotrotz: wer einen neue Art der Entspannung zu Hause sucht, der wird mit diesen Naturgeräuschen seine Freude haben. Klickt auf das Video und schaltet die Lautsprecher ein.





Markus Kamps im Interview mit dem bekannten Schlafforscher

Interview mit Prof Dr. Jürgen Zulley

von Markus Kamps




Aufwachen - DEIN SCHLAF ist WICHTG

13.03. WELTSCHLAFTAG

von Markus Kamps

 
 

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März 2015

Zeitumstellung macht uns Muede

von Markus Kamps

 Am Sonntag, den 29 März um 2 Uhr MEZ (Nachts) werden die Uhren auf die Sommerzeit 2015 umgestellt. Diese Nacht im März ist dann um 1 Stunde verkürzt. 

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Die goldenen Regeln für einen erholsamen Schlaf

Schlafhygiene

von Markus Kamps

Schlafhygiene hat nicht - wie die übliche Verwendung des Begriffes Hygiene vermuten lässt - mit Sauberkeit zu tun. Doch bedeutet Hygiene - abgeleitet aus dem griechischen Wort hygieine - "der Gesundheit zuträgliche Kunst".

Unter Schlafhygiene sind bestimmte Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen (Regel) gemeint, die einen gesunden, erholsamen Schlaf ermöglichen und fördern.

Diese bestehen aus:

  • Ernährung
  • Rituale
  • Bewegung
  • Schlafenszeiten
  • Schlafumgebung
  • Vermeidung von hellem Licht


Foto: copyright CandyBox Images - fotolia.com





Tauglich gesund informiert

Bewegung lässt Sie besser schlafen

von Markus Kamps

von Dr. Martina Hahn-Hübner

Schlafstörungen können belastend sein. Aber es gibt ein einfaches Mittel, das es wert ist, ausprobiert zu werden, wenn Sie unter Schlafstörungen leiden: Bewegung. Das ist das Fazit einer Umfrage der amerikanischen National Sleep Foundation.

Für diese wurden 1.000 Personen im Alter von 23 bis 60 Jahren befragt und äußerten sich zu ihrer Schlafdauer, zur Qualität des Schlafs und zu ihrer körperlichen Aktivität. Es zeigte sich, dass diejenigen, die Sport trieben, sich erholter fühlten - bei gleicher Schlafdauer wie die Nichtsportler. Je nach Intensität des Trainings gaben 56 bis 67 Prozent der Sportler an, in jeder oder zumindest fast jeder Nacht in den letzten beiden Wochen, die der Befragung voraus gingen, gut geschlafen zu haben. Sie fühlten sich umso ausgeschlafener, umso mehr sie sich am vorhergehenden Tag bewegt hatten. Bei den Nicht-Sportlern fühlten sich nur 39 Prozent ausgeschlafen und gaben an, gut zu schlafen. Rund die Hälfte der Nicht-Sportler gab an, fast jede Nacht aufzuwachen, ein Viertel der Bewegungsmuffel hatten Probleme mit dem Einschlafen.

Die Nicht-Sportler wurden zudem von weiteren Problemen geplagt. Sie fühlten sich immer wieder auch am Tag recht schläfrig, zudem ist die so genannte Schlafapnoe unter ihnen deutlich weiter verbreitet als unter Sportlern.

Die Wissenschaftler, die die Umfrage durchgeführt haben, weisen darauf hin, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen Training und gutem Schlaf gibt. Sie raten all denen, die unter Schlafstörungen leiden, ihre tägliche Bewegung genau zu überprüfen und einfach mehr Bewegung in den Alltag einfließen zu lassen. Denn ein guter Schlaf ist nicht nur wichtig dafür, dass Sie sich wohlfühlen. Er trägt auch maßgeblich zu Ihrer Gesundheit bei.


Autor: Markus Kamps




Sensible Menschen schlafen jetzt oft schlechter

Aufgewacht zur Zeitumstellung

von Markus Kamps

Schlechter Schlaf macht oft auch krank

Oft machen die Betroffenen zunächst äußerliche Umstände wie Lärm, Licht oder das falsche Bett für ihre Schlaflosigkeit verantwortlich. Doch das dies wirklich ernsthafte Hintergründe oder Folgen hat ist vielen nicht klar.
Schlafstörungen und zu wenig Schlaf können wirklich Körper und Seele extrem belasten und eben auch zu Übergewicht und der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus führen.
Studien zeigen: Wer im Durchschnitt weniger als sechs Stunden schläft, hat ein fast fünf Mal so hohes Risiko, eine Zuckerstoffwechselstörung zu entwickeln, als
Menschen, die sechs bis acht Stunden pro Nacht ruhen.

 

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