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Schlafklima

- Promotion -

Frühlingsputz für Ihr Bett

17.02.2016

Foto © yellowj - fotolia.com

Einmal pro Jahr sollte jedes Bett einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Schließlich verliert jeder Mensch pro Nacht einen viertel bis halben Liter Schweiß sowie zahlreiche Hautschuppen, die Betttuch und Bettwäsche nicht auffangen können. 

Beliebteste Reinigungszeit ist das Frühjahr. Ein guter Zeitpunkt ist der Wechsel vom Winter- zum Sommerbett. Es ist ein herrliches Gefühl, sich im Frühling in eine frisch gereinigte Zudecke zu kuscheln. Gerne wird aber mittlerweile auch der Sommer bzw. die Zeit der Abwesenheit im Urlaub für die Wäsche der Zudecke genutzt. Man gibt die Decke kurz vor der Abreise ab und erhält sie bei der Rückkehr frisch und gewaschen zurück.

Zwar können manche Decken in der eigenen Waschmaschine gereinigt werden, doch nutzen viele Kunden den bequemen Wasch- und Trockenservice ihres nächsten Bettengeschäfts. Dort besteht oft sogar die Möglichkeit, eine Edelhaardecke reinigen zu lassen. Zudem bietet der Bettenhandel eine spezielle Federnreinigung an, bei der die Hülle geöffnet und die Füllung separat gewaschen und ggf. ersetzt wird. Adressen von guten Bettenfachgeschäften findet man z.B. im Internet unter www.bettinfo.de.

 

Coole Decken

Die Klimaerwärmung macht auch vor deutschen Schlafzimmern nicht halt. Vor allem in den Städten bleiben die Nachttemperaturen zunehmend über der 20-Grad-Marke. Viele Menschen tun sich dann schwer mit dem Einschlafen und wälzen sich lange ohne Decke oder nur mit einem Laken auf dem Bett herum.

Aber auch das Durchschlafen bereitet in solchen Nächten Probleme. Denn in den frühen Morgenstunden wird es in manchen Schlafzimmern empfindlich kalt. Temperatur-Unterschiede von bis zu 15 Grad zwischen dem warmen Abend und dem kalten Morgen sind im Sommer nicht selten. Ohne einen ausreichenden Wärmeschutz wacht man dann leicht auf und zieht sich schnell eine Erkältung zu. 

Aber das muss nicht sein. Abhilfe bieten z.B. spezielle Sommerdecken, die optimal auf die Klimasituation in der wärmeren Jahreszeit abgestimmt sind. Sie haben eine deutlich geringere Füllmenge und wiegen deshalb nur etwa die Hälfte eines Winterbettes. Eine ausgeklügelte Punkt-, Kreis- oder Ringsteppung sorgt für Kühlzonen, welche Hitzestaus unter der Decke vermeiden. Einige Modelle haben zudem spezielle Zonen, um die Körperwärme besser ableiten zu können. Darüber hinaus werden oftmals speziell ausgerüstete Bezüge verwendet, die eine kühlende Wirkung auf die Haut ausüben. 

 

Frühlingsfrische Bettwäsche

Nach dem Winter freut sich jeder Mensch auf den Frühling. Durch das Umdekorieren der eigenen vier Wände wird die Vorfreude noch gesteigert  – im Schlafzimmer z.B. mit Hilfe neuer, frühlingsfrischer Bettwäsche.

Die neuen Bettwäsche-Kollektionen sind dafür hervorragend geeignet. Aufgrund der großen Auswahl ist für jeden Geschmack etwas dabei. Oft wiederkehrende Motive sind Blumen und Blüten auf hellem Grund, aber auch feine Streifen und klare Karos finden sich in zahlreichen Kollektionen. Farblich besonders im Trend liegen kräftige Rot-, Orange-, Blau- und Grüntöne, zum Teil auch Silber und helle Naturfarben. Damit die Dessins und Farben ihre volle Wirkung entfalten können, sollten auch die farblich passenden Betttücher nicht fehlen.





Die Feuchtigkeit ist der Schlüssel zum Klimakomfort

Outlast®-Materialien schaffen ein optimales Schlafklima

24.11.2015

Wie definiert man eigentlich „Klimakomfort“? Zumeist wird dieser Begriff im Zusammenhang mit Klimaanlagen eingesetzt. Betrachtet man jedoch den menschlichen Körper – insbesondere in einer Schlafumgebung –, wird deutlich, dass es gar nicht so schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Allein der Faktor „Temperatur“ kann es jedoch nicht sein, gibt es hier sehr viele unterschiedliche, subjektiv geprägte Empfindungen. Interessant: Einig sind sich jedoch alle, dass
übermäßige „Feuchtigkeit“ als unangenehm empfunden wird. Outlast Technologies, Marktführer rund um Temperatur regulierende Phase-Change-Materialien (PCM), hat diese Thematik durchleuchtet und interessante Ergebnisse herausgefunden.

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SleepCOOL - für ein ausgeglichenes Klima im Bett

19.08.2015

Wer kennt das nicht: Mal ist einem in der Nacht zu warm und mal zu kalt. Man deckt sich zu, dann ist es wieder zu warm. Hinzu kommt oftmals ein unangenehmes Schwitzen. Das muss nicht sein: Die innovativen Bettwaren von SleepCOOL. schaffen hier Abhilfe und bieten einen angenehmen Schlafkomfort. 

Schlafstörungen, Schlafschwitzen und Unwohlsein bei Nacht sind für viele Menschen über verschiedene Altersgruppen hinweg ein aktuelles Thema. „Bis zu 15% aller Deutschen leiden regelmäßig unter Ein- und Durchschlafstörungen, einer so genannten primären Insomnie", weiß Dieter Riemann, Schlafforscher und Psychologe an der Universität Freiburg. In einer Studie zur Gesundheit Erwachsener des Robert Koch-Instituts gab jeder vierte Befragte an, regelmäßig Probleme beim Ein- oder Durchschlafen zu haben. Tendenz steigend. Ein Grund für schlechten Schlaf liegt in unzureichenden Schlafsystemen - und genau hier setzen SleepCOOL.-Produkte an. 

Die Produktpalette ist klein, aber fein und eben funktionell. Im übersichtlichen Webshop muss man nicht lange suchen oder sich lange durch Produktberge wühlen. Schnell sieht man auf einen Blick ein prägnantes, optimiertes Angebot. Dabei werden in SleepCOOL.-Produkten (Kissenhüllen, Bettdecken und Matratzenauflagen) innovative Funktionsmaterialien verarbeitet: zum Beispiel klimaregulierende Outlast-Phase-Change-Materialien (PCM) sowie kuschlige TENCEL-Faserfüllungen, die die Temperatur und Feuchtigkeit in der Schlafhöhle positiv beeinflussen und so für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Ganz einfach und ganz individuell.

Nachgewiesenermaßen gleichen SleepCOOL.-Produkte nicht nur Temperaturschwankungen aus, vielmehr reduzieren sie auch die Feuchtigkeit. Studien zeigen, dass Outlast-Materialien die Schweißproduktion durchschnittlich zwischen 30% und 50% reduzieren können. Sie schlafen trockener und besser. Nach dem Motto „Weniger ist Mehr“ – soll heißen: Weniger Schwitzen heißt mehr gesunder Schlaf. 

Dabei ist das persönliche Wohlfühlklima im Schlafzimmer eine sehr individuelle Angelegenheit. Ein allgemein gültiges Rezept gibt es nicht. Die erste Stellschraube ist die Temperatur. Manche mögen es eher warm, andere dagegen kühl. Als Richtwert für die richtige Schlaftemperatur werden zwischen 16°C und 1°C empfohlen. Aber Achtung: Wichtiger als die Temperatur ist das Thema Feuchtigkeit. Denn der Mensch verliert im Schlaf eine nicht unerhebliche Menge Flüssigkeit. Damit der Körper dabei nicht ins Schwitzen gerät, ist vor allem die richtige Bettdecke entscheidend. 

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SleepCOOL. - Colheim GmbH & Co KG
In den Seewiesen 26/1
D- 89520 Heidenheim
Internet: www.sleepcool.de
weitere Infos

Klimawandel - Drei Blickwinkel - Ein Thema

28.12.2014 von Markus Kamps

Wenn Sie das Wort Klima hören, woran denken Sie zuerst? An die Temperatur draußen? An den heißen Sommer, den kalten Winter oder umgekehrt? An den Klimawandel und die Warnungen vor der Erderwärmung durch Treibhausga- se? Denken sie an das gesellschaftliche Klima, das soziale Klima? Das Betriebs- klima oder das Arbeitsklima?

Denken Sie auch ans Raumklima und im Zuge dessen ans Bettklima?

Wir, das Team der Schlafkampagne, haben für Sie vorgedacht und recherchiert. Was gehört alles zu unserem individu- ellen Klima, das unser Leben ausmacht? Inwiefern beeinflusst uns das Klima von außen und innen, und was können wir persönlich tun, um es zu verbessern?

Wie eng hängen das Klima der Natur, der Gesellschaft und des Individuums miteinander zusammen? Wir möchten diese drei Blickwinkel verknüpfen als Hinleitung zu der Kernfrage: Was macht guten, erholsamen Schlaf aus? Was macht ganz konkret das Bettklima aus, und welche Rolle spielen dabei Materialien und unsere Befindlichkeiten?

Gehen Sie mit uns auf die Reise! 

 



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30.12.2014
Das Journal wurde unterstützt von den Firmen Estella, Mediflow, Traumina und Third of Life. 


Blickwinkel Natur

Die Natur aus dem Takt

28.12.2014 von Markus Kamps

Foto © hecke71 - fotolia.com

EU und UN wollen den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb der kommen- den rund zwanzig Jahre halbieren. Ein groses Vorhaben.
Ein Vorhaben, das unumgänglich ist, wenn die nächsten Generationen noch eine halbwegs intakte Umwelt vorfinden sollen. Der Kampf gegen die globale Erwärmung ist aber nicht allein zu gewinnen, indem Expertenkommissionen Absichtserklärungen lancieren. Er ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. 

Um 0,85° ist die Durchschnittstemperatur unseres Planeten seit 1880 gestiegen. Wie viel das ist wird klar, wenn man diesen Anstieg mit den Durchschnittswerten des natürlichen Klimawandels vergleicht, der im selben Zeitraum einen um bis zu zwei Drittel niedrigeren Wert verursacht hat. Die globale Erwärmung lässt sich direkt mit dem erhöhten Schadstoffausstoß seit Beginn der Industrialisierung vor rund 150 Jahren in Verbindung bringen.

Derweil werden munter weiter Unmengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre geblasen, die Klimaziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen rücken in immer weitere Ferne. Das Vorhaben, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, wirkt illusorisch, auch Deutschland hinkt seinen optimistischen Plänen längst hinterher.

Der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum - und das obwohl er die Folgen seines Handelns kennt.

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Blickwinkel Mensch

Raues Klima - Sehnsucht nach Ausgleich

28.12.2014 von Markus Kamps

Foto © alphaspirit - fotolia.com

Nicht nur in der Natur, auch in der Gesellschaft findet ein immerwährender Klimawandel statt.

Nicht erst seit gestern verkündet manche Schlagzeile, das gesellschaftliche Klima werde rauer – Vergleichbares konnte man auch vor zwanzig, fünfzig oder hundert Jahren lesen. Und empfinden. Denn stets gab es in der Gesellschaft Gruppen, die Veränderungen forcierten und andere, die diese bemängelten oder gar darunter litten. 

Jahrzehntelang profitierte Deutschland gesamtgesellschaftlich von Aufschwung und Wirtschaftswachstum. Letzteres befindet sich noch immer, allen Krisen zum Trotz, im Aufwind. Dennoch fühlen sich immer größere Teile der Bürger abgehängt. Der Reichtum ist immer ungleichmäßiger verteilt. Auch wenn die Kaufkraft insgesamt gestiegen ist, die Partizipation bleibt vielerorts auf der Strecke.

Während es für Eltern und Großeltern der heute jungen Generation noch völlig normal war, eine zusammenhängende Erwerbsbiografie vom Schulabschluss bis zur Rente zu erleben und darin auch die Familie zuverlässig ernähren zu können, finden sich die Jungen in einer anderen Situation wieder. Sie definieren den Begriff Sicherheit neu, denn die alten Standards gelten für sie nicht mehr. Es fehlt ihnen die Verlässlichkeit und Verbindlichkeit.

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Blickwinkel Bett

Ruhige Nächte: Das Schlafklima

28.12.2014 von Markus Kamps

Foto © WavebreakMediaMicro - fotolia.com

Der Klimawandel ist allgegenwärtig. Die Natur heizt sich auf, die Gesellschaft kühlt ab, und auch im Schlafzimmer entsteht ein neues Bewusstsein für die Bedeutung des

Schlaf- und Bettklimas.

Das Schlafzimmer soll Entspannung bieten und das Wohlbefinden steigern. Alles greift ineinander von außen nach innen: Von der Dämmung des Hauses über die Ausgestaltung des Zimmers und die Art der Matratze bis zur passenden Kombination von Bettwäsche, Bettdecke und Kopfkissen. 

Ob man sich unter einem Stoff wohlfühlt, er angenehm die Haut schmeichelt, im Winter wärmt und einen im Sommer nicht ins Schwit- zen bringt, hängt vom Material ab; vom Zusammenspiel mit Decke, Matratze und Raumklima und davon, ob man bevorzugt nackt oder mit Nachthemd nächtigt. Im Schlaf senkt sich die Körperkerntemperatur ab, die Hauttemperatur steigt. Das gilt es zu bedenken, wenn man auf Nachtwäsche verzichtet. Vor allem an heißen Sommertagen ist der Verzicht auf Kleidung verständlich, oft wohltuend.

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In 5 Schritten zum guten Schlafklima

29.12.2014 von Markus Kamps

1. Raumklima
Das Schlafzimmer sollte 16-18° und etwa 45% Luftfeuchtigkeit haben. Optimalerweise liegt es nach Süden – denn dann bekommt es im Winter mehr, im Sommer weniger Sonne ab, was die jahreszeitlichen Schwankungen wenigstens zum Teil ausgleicht. Wenn es im Sommer trotzdem zu heiß wird (z.B. Dachwohnung) können Thermofolien vor den Fenstern helfen, die Hitze zu mildern. Wichtig ist tägliches Stoßlüften für 5-10 Minuten, um die Raumluft zu erneuern. Im Sommer nur früh morgens oder spät abends lüften. 
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2. Bettdecke
Jeder hat eine andere „Wohlfühltemperatur“. Diese ändert sich je nach Jahreszeit und Lebensalter. Man sollte also mindestens eine Decke für Sommer und Winter haben. Bei der Orientierung kann die Einteilung in Wärmeklassen hilfreich sein. Das Material sollte atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit aufnehmen können, damit das Bett nicht klamm wird. Dasselbe gilt für das Betttuch und die Bettwäsche. Frauen brauchen in der Regel eher wärmende Materialien als Männer, da sie leichter frieren – ebenso frieren ältere Menschen eher als jüngere. 
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3. Schlafkleidung
Dazu kommt leichte, atmungsaktive Schlafkleidung (z.B. Baumwolle). Nackt schlafen kann angenehm sein, vor allem im Sommer. Aber: ist die Außentemperatur nur minimal zu kühl, wird der Körper aktiv und reguliert seine Eigentemperatur. Das heißt: Je weniger man an hat, je dünner die Decke, desto größer das Risiko zu schwitzen. Unter Umständen muss man je nach Temperatur mehrere Nachtkleider austesten bevor man die optimale Kombination findet.
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4. Matratze
Die allermeisten Qualitätsmatratzen haben, unabhängig vom Material, sehr gute Klimaeigenschaften. Während Federkernmatratzen und solche aus Naturmaterialien meist ohnehin atmungsaktiv sind, sind in Kaltschaum oder Latex Lüftungselemente eingefügt. Bei Wassermatratzen ist der Topper wichtig, denn auf Vinyl schwitzt man tendenziell eher. Unter der Luftmatratze ist optimalerweise etwas Platz bis zum Boden, damit auch von unten eine Belüftung stattfindet – die besser ist, je geringer die Auflagefläche auf der Unterfederung. Hier gilt es aber, den Liege- komfort nicht zu vernachlässigen. 
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5. Körper und Geist
Hauptauslöser für schlechten Schlaf ist Stress; oft dauern Stresspha- sen nicht lang und der gute Schlaf stellt sich von selbst wieder ein. Ist dies nicht der Fall, sollte die Stressquelle unbedingt gefunden und ausgeschaltet werden. Dasselbe gilt für körperliche Beschwerden wie Verletzungen oder Erkrankungen. Auch die Ernährung ist wichtig: Vor dem Zubettgehen sind schwere, reichhaltige oder fettige Mahlzeiten ebenso kontraproduktiv wie Alkohol oder Tabak. Arbeitsgeräte, Com- puter, Tablet, Telefon haben im Schlafzimmer nichts verloren, gene- rell sollte man dort nicht arbeiten. Entspannende Musik oder eine leichte Lektüre (nicht zu spannend!) können hingegen auf den Schlaf einstimmen. 
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Schlaftipps am Tag

28.12.2014 von Markus Kamps

1. Je harmloser man das Schlafen betrachtet, desto besser. Zu viele Sorgen um das Thema machen den Schlaf in der Regel schlechter.

2. Man ist nicht immer topfit, egal wie viel man geschlafen hat. Schwankende Frische im Tagesverlauf ist absolut normal. Der erste schläfrige Punkt kann schon 1,5 oder 2 Stunden nach Erwachen gespürt werden und wiederholt sich in diesem Rhythmus. Ein absolut gleichbleibendes Hoch ist zwar erwünscht, aber unnatürlich. Der tiefste Punkt zur Tageszeit ist zwischen 13 und 15 Uhr und zwar unabhängig von der Nahrungsaufnahme.

3. Ein Mindestschlaf von 4,5 Stunden ist notwendig in 24 Stunden und reicht in Notzeiten. Schlechte Schläfer machen sich nach kurzer Nacht Sorge. Diese ist in der Regel unbegründet. Es besteht nur die Gefahr, dass die Nerven blank liegen. Es ist ratsam, sich sachlich zu verhalten und zu beruhigen. In spätestens zwei Nächten, so die Regel, schläft man wieder mehr. Auch ohne, dass man etwas unternimmt.

4. 6-7,5 Stunden sind für die meisten Menschen im Mittel das Beste. Berufstätigen Menschen in Normal- schicht gelingt guter Schlaf meist leichter, da sie durch äußeren Druck und Arbeit mit leicht verkürztem Nachtschlaf in einem geringen Schlaf-Defizit gehalten werden, was auf den Schlafdruck günstig wirkt. Menschen ohne zeitlich festen Rahmen habe es schwerer.

5. Wer zu lange schläft, wird nicht automatisch frischer. Er bringt nur seinen Rhythmus durcheinander. Auch beim Schlaf gibt es ein unproduktives Übermaß, wie bei allem.

6. Sich an ziemlich regelmäßiges Zubettgehen und Aufstehen zu halten, auch am Wochenende, ist ein guter Rat. Nicht extra früher ins Bett gehen, wenn man mal schlecht geschlafen hat, sondern dieselbe Zeit wählen, wie immer.

7. Ein kurzer Mittagsschlaf ist -zu Mittag- erlaubt. Der sogenannte „Nap“ wirkt mit 10-20 Minuten am besten. Dies muss gelernt werden, evtl. einen Wecker dazu nehmen. Längerer oder späterer Tagschlaf verdirbt die Nachtruhe. Das Schlafbedürfnis setzt dann später ein oder wird nach gutem Einschlafen unterbrochen.

8. Schlechte Schläfer sind meist sehr leistungsfähig, empfinden dies aber anders. Vor allem haben sie oft die Neigung, ihre Arbeit am Abend nicht ruhig auslaufen zu lassen. Ihr Perfektionismus, den sie selbst nicht spüren, motiviert sie, länger als andere an etwas „herumzupusseln“. Dadurch ist ihre Erregungskurve am Abend hoch, was ruhigem Schlaf entgegenwirkt.

9. Kaffee, Schwarztee und auch Nikotin sind Stimulanzien, die tagsüber Leistungstiefs überbrücken. Ihre volle Wirkung setzt erst 30 Minuten nach Konsum ein und wirkt länger nach. Sie können nachweislich Gefährdung durch Schläfrigkeit z.B. beim Autofahren reduzieren. Zu spät genossen, verhindern sie aber, dass der Schlaf zur üblichen Zeit kommt.

10. Beginnen Sie am Tag, fünf gerade sein zu lassen. Eine großzügige Sicht auf die Halbheiten des Erlebten verbessert generell die Gelassenheit, eine Grundlage für guten Schlaf.  



Schlaftipps in der Nacht

28.12.2014 von Markus Kamps

1. In der Zeit von 18Uhr bis 20 Uhr erleben viele Menschen schlafunabhängig eine leistungsfähigere Phase, als morgens um 8. Dieses Phänomen kann man nützen, noch mal etwas aktiv anzupacken. Danach ist es ratsam, die Arbeitsaktivitäten bewusst zu mäßigen.

2. Ein abendliches Ritual einzuführen, kann den Geist auf den Schlaf einstimmen. Dies kann kurz vor dem geplanten Zubettgehen die Lektüre der Tageszeitung sein, ein Glas Wasser auf dem Nachttisch oder das kurze Sitzen im Sessel, je nach Belieben.

3. Die inneren Schlaffenster beachten. Die Schlafbereitschaft ist nicht automatisch da, weil wir in s Bett möchten oder wir denken, dass es Zeit wäre. Sondern sie kommt wie innere Wellen in verlässlichen Rhythmen, ungefähr alle 90 - 120 Minuten für kurze Zeit und geht dann wieder. Das ist natürlich, und sollte nicht zu Verunsicherung führen. Wie bei einem altmodischen Aufzug, dem Paternoster, wäre es zu entscheiden, ob man jetzt einsteigt, wenn man die aufkommende Schläfrigkeit kurz spürt oder erst beim nächsten Mal.

4. Sofaschlaf ist unbedingt zu meiden. So verführerisch angenehm das Wegnicken vor dem Fernseher ist, so unterbricht der Wechsel ins Bett oft die gemüt- liche Erholung. Wer „ eine Mütze Schlaf“ schon genossen hat, wird oft mit Wachliegen bestraft.

5. Gefühlte Wachzeit halbieren und Schlafzeit verdoppeln. Wir verschätzen uns enorm beim Wachliegen. Meist ist es nur knapp halb so lange, wie wir vermuten. Genauso oft schläft unser Gehirn schon, ehe wir es bemerken.

Schlaftipps

in der Nacht

6. Sich dumm stellen in nächtlichen Wachphasen. Der Mensch hat die Neigung, negative Eindrücke vom Tage in der Nacht zu dramatisieren. Ein konstruktiver Umgang ist selten. Es ist anzustreben, nachts existentiellen Themen bewusst auszuweichen oder diese auf einem Notizzettel zur Beruhigung zu skizzieren, damit man sie bewusst am Tage angehen kann.

7. Ruhebilder sind eine Alternative. Persönliche Vorlieben können als Grundlage der Gedankenreise dienen, man kann probieren, sich in die Lüfte zu schwingen oder schöne Orte aufzusuchen. Belebte Bilder mit Menschen haben sich weniger bewährt, da sie mehrdeutig sind.

8. Schlafprobleme beginnen im Kopf. Schlafprobleme sind meist Tagesprobleme. Klingt wie: selber schuld. Es heißt aber, dass die erhöhte Erregung auch durch aktives Mitarbeiten am Tage wieder verbessert werden kann und kein Schicksal für immer ist. Dafür spricht die Erfahrung vieler Menschen.

9. Aufstehen, wenn man länger als 20 Minuten wach lag. Es ist sinnvoll, etwas Konstruktives zu tun, wenn man eh nicht schlafen kann. Bitte aber das nächste Schlaffenster nicht verpassen, das sich in ca. eineinhalb Stunden öffnen wird. Keine Angst vor verkürztem Schlaf.

10. Medikamente sinnvoll einsetzen. Besser ist es, es ohne chemische Hilfe zu schaffen. Denn die wirksamen Substanzen können auch abhängig machen. Sollten Sie aber nicht aus der bedrücken- den Spirale negativer Erfahrung kommen, so ist es gut, einen schlafmedizinisch erfahrenen Arzt zu konsultieren.