Chronobiologie – Was passiert mit mir am Tag und in der Nacht01.06.2016![]() Foto © CandyBox Images - fotolia.com Unsere innere Uhr bestimmt, wann wir abends müde werden und wann morgens unsere Lebensgeister zurückkehren. Sie steuert den Hormonhaushalt und viele weitere Prozesse in unserem Körper. Damit sie der Tageszeit gemäß richtig „tickt“, muss sie täglich neu gestellt werden. Hauptverantwortlich für die Abstimmung der chronobiologischen Uhr auf die entsprechende Tageszeit ist der Einfluss des leicht bläulichen Tageslichts. Die Raumbeleuchtung zeigt hier nur sehr wenig Wirkung, da sie meist ins Gelbliche geht. Allerdings kann ein abendlicher oder nächtlicher Gebrauch von Bildschirmen die innere Uhr aus dem Takt bringen, da diese Geräte ebenfalls bläuliches Licht verbreiten und so dem Körper suggerieren, der Sonnenaufgang stünde bevor. Dadurch wird die Ausschüttung des Müdigkeitshormons gehemmt. Ob wir morgens gerne früh aufstehen oder lieber abends lange aufbleiben, ist zum Großteil genetisch bedingt und kann nicht umerzogen werden. Besonders gesund lebt, wer den Arbeitsalltag an seinen vorgegebenen Biorhythmus anpassen kann.
Hormone – die Zahnrädchen unserer inneren Körperuhr Zu bestimmten Uhrzeiten (Durchschnittswerte) schüttet unser Gehirn Hormone aus, die wichtige Vorgänge in unserem Körper in Gang bringen.Diese Dinge sollten Sie wissen, wenn Sie viel unterwegs sind.
Was steuert meine innere Uhr tagsüber? 13-15 Uhr Blutdruck und Hormonspiegel sinken ab, das Schmerzempfinden wird geringer 15-17 Uhr Das Mittagstief ist überwunden, Blutdruck und Kreislauf kommen wieder in Schwung. Jetzt ist das 17-19 Uhr Die Säuremenge im Magen steigt wieder an und erinnert an die nahende Essenszeit, die Blase 19-21 Uhr Nach dem Essen sinkt der Blutdruck erneut ab, das nächste Tief hat begonnen. Gegen 21 Uhr 21-23 Uhr Die Verdauungsorgane machen Feierabend, die Körperabwehr hat jetzt ihre Hochphase. Gegen
Was steuert meine innere Uhr nachts? 23-1 Uhr Körpertemperatur, Stoffwechsel, Herzfrequenz und Blutdruck sinken deutlich ab, während die 1-3 Uhr Das größte Leistungstief nimmt seinen Lauf: Die Reaktion auf optische Reize ist sehr verlangsamt 3-5 Uhr Das Melatonin hat den höchsten Hormonspiegel erreicht und macht labil und träge. 5-6 Uhr "Testosteron wird in hoher Dosis ausgeschüttet und die Wirkung des Sättigungshormons Leptin |
So geht es richtigOstern, eine Stunde weniger Zeit zum Eiersuchen!13.03.2016![]() Foto © Valua Vitaly - fotolia.com So wird die Uhr richtig auf die Sommerzeit umgestellt und Sie starten fit und erholt in den Ostermorgen. In diesem Jahr beginnt die Sommerzeit 2016 in der Nacht vom Karsamstag 26. auf den Ostersonntag 27.03.2016. Dann ist es wieder soweit, die Nacht wird um eine Stunde verkürzt. Abends haben wir 1 Stunde länger Licht, morgens wird es später hell. Für viele Menschen bringt diese Umstellung wieder mal erhebliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit sich. Oft sind Sie stärker als im Oktober , aber der menschliche Körper reagiert mitunter immer individuell sehr sensibel auf ungewöhnliche Veränderungen von natürlichem Hell und Dunkel. Ältere Menschen, Säuglinge und Kinder, sind sehr oft betroffen, da deren Organismus sich mit der Anpassung an Zeitumstellungen oft schwerer tut. Experten reden hier auch häufig von einem Mini Jetlag. Die Symptome sind unter anderem ungewöhnliche Müdigkeit, verschlechterte Stimmungslagen, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme. Doch was können Sie tun? Bereiten Sie sich am Abend zuvor auf die Umstellung vor indem Sie auf Alkohol verzichten, nicht zu viel Essen und ehr sogar etwas später als gewohnt zu Bett gehen. Am Tag danach stehen Sie ggf. sogar lieber eine halbe Stunde früher auf als üblich. Verzichten Sie wenn möglich 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen auf aufputschende Getränke und 7-10 Tage auf Ihren Mittagsschlaf. Unser Tipp: Sie können wenn Sie sensibel sind Ihre Uhr einschleichen = 6 Tage je 10 Minuten verschieben Vergessen Sie nicht die Überprüfung Ihrer Bettwaren, denn die Zeitumstellung läutet auch die Jahreszeiten ein und deshalb sollten Sie Ihre Zudecke, Ihre Kissen und Auflagen sowie Ihr Lüftverhalten und Bettklima überprüfen um Ihr Bett auf Ihren persönlichen Sommerschlaf einzustimmen!
Mehr zum Thema Bett und Schlaf finden Sie bei Partnern der www.kompetenz-Zentrum-gesunder-schlaf.de
|
Geschichte der Zeitumstellung18.03.2016![]() Foto © Wikipedia gemeinfrei Stellen Sie Ihre Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 27.03.2016 früh von 2 Uhr auf 3 Uhr vor! Doch wie hat sich die Zeitumstellung im Laufe der Jahre entwickelt? Hier ein geschichtlicher Überblick: 1784 macht sich Benjamin Franklin in einem Aufsatz mit dem Thema "An Economical Project for Diminishing the Cost of Light im Journal de Paris vom 26. April 1784 Gedanken zum Thema und kam auf die Idee die Ortszeit in den Sommermonaten zu variieren, um den Verbrauch von Kerzen zu reduzieren. 1884 wurde erstmals eine Vereinheitlichung der Zeit angestrebt, als in Washington DC die Einteilung der Welt in 24 Zeitzonen beschlossen wurde. Die einheitliche Zeit wurde mit dem Ausbau des europaweiten Eisenbahnnetzes immer wichtiger. 1895 wurde erstmals eine moderne saisonale Zeitumstellung von dem neuseeländischer Entomologe und Astronom englischer Herkunft George Vernon Hudson (1867–1946) vorgeschlagen. Es gibt einen breiter Konsens unter den Historikern, dass Hudson der wahre Drahtzieher der Sommerzeit war. Der Spezialist für Insektenbiologie (Insektenkunde war frustriet, weil der Dämmerung im Sommer so früh kam. Er dachte, das Problem könnte gelöst werden, wenn die Uhr im Sommer um zwei Stunden vorgeschoben würde. Als er seine Idee bei der unabhängige staatliche Stelle in Neuseeland, der Royal Society of New Zealand vorstellte wurde er verspottet. Den Mitgliedern der Gesellschaft galt der Vorschlag verwirrend und überflüssig. Aber die Einstellung hat sich im Laufe der Jahre geändert und er konnte es selbst noch erlenen wie sich viele Nationen der Idee annahmen, darunter 1927 seine eigene. 1907 wurde das Thema von William Willett (1856 - 1915 erneut aufgegriffen. Er bemerkte bei einem frühmorgendlichen Ausritt, dass an sämtlichen Häusern noch die Rollläden geschlossen waren, Er gab eine Schrift mit dem Titel „The Waste of Daylight“ heraus, in der vorschlug die Uhren im Sommer um 80 Minuten vorzustellen, um durch die längere abendliche Helligkeit 2,5 Millionen Pfund an Beleuchtungskosten einzusparen. Trotz Lobbyarbeit – so konnte Willett unter anderem die Unterstützung Winston Churchills gewinnen – vermochte sich die Sommerzeit in Großbritannien zunächst nicht durchzusetzen. 1909 brachte der neuseeländische Abgeordnete Sir Thomas Kay Sidey Jahr für Jahr erfolglos einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ein, die Uhr von September bis März eine Stunde vorzustellen. Daraus entstand aber erst 1927 der „The Summer Time Act“, eine Sommerzeit vom ersten Novembersonntag bis zum ersten Märzsonntag. 1916, mitten im ersten Weltkrieg, wurde im deutschen Kaiserreich wurde immer wieder mit der Einführung einer Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ)experimentiert. Ab dem 30. April 1916 stellte man drei Jahre lang die Uhren von Ende März bis Ende September eine Stunde vor. Drei Wochen später folgten Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. Nachdem die Einführung einer Sommerzeit noch 1908 vom Britischen Unterhaus abgelehnt worden war, wurde diese dann 1916 als "British Summer Time" Realität. 1919, zu Beginn der Weimarer Republik, wurde diese Regelung wieder rückgängig gemacht. Sie galt in Österreich bis 1920, mit Ausnahme von 1919, und in Ungarn bis 1919. 1919 bis 1939 gab es keine Zeitumstellung 1940 Erst im zweiten Weltkrieg, im April1940 wurde im Deutschen Reich wieder auf Sommerzeit umgestellt und diese blieb bis November 1942 erhalten. Es gab also von 1940 – 1942 keine Normalzeit im Deutschen Reich. Nach dem Anschluss galten in Österreich ab 1940 dieselben Regelungen wie im Übrigen Deutschen Reich (Berliner Zeit). Während des Zweiten Weltkriegs war die Situation im Deutschen Reich etwas komplizierter. Im April 1940 wurde auf Sommerzeit umgestellt und ursprünglich sollte sie am 6. Oktober 1940 enden, was jedoch vier Tage vor ihrem Ablauf außer Kraft gesetzt wurde. In den Jahren 1940 und 1941 gab es nach Erlass der „Verordnung über die Verlängerung der Sommerzeit“ keine Umstellung zurück auf MEZ. Dies geschah hauptsächlich aus ökonomischen Gründen, denn eine Stunde mehr Tageslicht bedeutete auch eine Stunde mehr Arbeitszeit - ein nicht unbedeutender Aspekt in der damaligen Rüstungsindustrie 1940 – 1942 gab es also keine Normalzeit im Deutschen Reich. 1941-1942 galt in der Schweiz die Sommerzeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober die Sommerzeit. 1945 endete mit dem Kriegsende auch die Sommerzeit, denn ab diesem Zeitpunkt wurde die gesetzliche Zeit in Deutschland von den Besatzungsmächten festgelegt. So gab es die mitteleuropäische Hochsommerzeit (MEHSZ) sowie gesonderte Regelungen für die sowjetische Besatzungszone und Berlin was zu unterschiedlichen Umstellungszeiten führte. 1947-1949 gab es eine neue Hochsommerzeit (11. Mai - 29. Juni) während derer die Uhren um eine Stunde vorgestellt wurden. Dies wurde vor allem durch die bessere Ausnutzung des Tageslichts legitimiert, denn in der Nachkriegszeit mit der weitgehend zerstörten Infrastruktur war die Abhängigkeit vom Tageslicht viel stärker als heute. 1949 schafften die Deutschen nach mehr oder minder regelmäßigem Umstellen die Sommerzeit erneut ab. Man stand mit dieser Haltung in Europa auf ziemlich verlorenem Posten. 1978 wurde die erneute Einführung der Sommerzeit für die Zeit von März bis September in der Bundesrepublik beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft. Dieses Mal waren die Gründe sowohl politischer als auch ökonomischer Natur. Zum einen beugte man sich dem Druck des europäischen Auslandes, zum anderen zog die Ölkrise von 1973 ihre Spuren nach sich. Man erhoffte sich eine bessere Energieeinsparung - was sich allerdings nicht bestätigte. 1995 wird die jeweilige EU-Richtlinie umgesetzt, und 1996 wurde die Sommerzeit wie in der gesamten EU bis Ende Oktober ausgedehnt. 1996 markiert den bisherigen Schlusspunkt in der Geschichte der Sommerzeit. In diesem Jahr wurden sämtliche Sommerzeiten Europas vereinheitlicht. Seitdem stellt Deutschland die Uhren von Ende März bis Ende Oktober (statt September) um. Dennoch ist der ursprünglich gewünschte Vorteil, mehr lichte Zeit wach zu verbringen und Energie zu sparen, wohl nicht eingetreten. |
18. März ist der Welt-Schlaftag18.03.2016![]() Foto © Valua Vitaly - fotolia.com Er steht dieses Jahr unter dem Motto "Guter Schlaf ist ein erreichbarer Traum".
Forscher wissen, dass weniger als sieben Stunden Schlaf schädlich sind.
Die Konsequenzen eines gestörten Schlafs - das reicht von der potenziell sogar lebensgefährlichen Schlafapnoe über Ein- und Durchschlafproblemen, veränderten Schlafphasen bis hin zum krankhaft gesteigerten Schlafbedürfnis (z.B. Narkolepsie) - können dramatisch sein.
Wir haben fuer Sie gelesen dass
Gerda Saleta-Zyhlarz, Chefin des Schlaflabors im Wiener AKH, dazu sagte:
"Menschen mit Schlafstörungen gehen zweimal häufiger zum Arzt, werden zweimal häufiger ins Krankenhaus aufgenommen und haben sieben Mal häufiger Arbeits- oder Verkehrsunfälle."
In Europa sind rund 45 Millionen Menschen von solchen Problemen betroffen. Schlafzeiten von täglich weniger als sieben Stunden schwächen messbar das Immunsystem. Die Krebsrate steigt, bösartige Tumoren metastasieren schneller.
Also:
Bitte ausgeschlafen in die Zukunft
Infos rund um Schlaf- & Bett finden Sie hier
|
Wie die Schlafposition auf die Gesundheit wirkt28.04.2015![]() Foto © Valua Vitaly - fotolia.com Die Experten sind sich einig, dass Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule im Liegen entlastet werden müssen. Für Menschen die unter Rücken- oder Gelenkschmerzen leiden, kann die Nacht regelrecht zur Qual werden, denn sie wachen durch falsche Schlafhaltung auf oder können erst gar nicht einschlafen. Deshalb hat sich die Schlafkampagne mit den Schlafpositionen einmal ausführlich befasst. Ausreichend Schlaf lässt uns morgens noch nicht ausgeruht und gesund aufwachen. Es kommt auch darauf an, in welcher Position wir schlafen, denn der menschliche Schlaf ist gekoppelt an Phasen körperlicher Bewegungslosigkeit im Tiefschlaf und stärkerer Körperbewegung im Traumschlaf. Beide Phasen wiederholen sich regelmäßig mehrere Male pro Nacht. 70 % aller Schläfer wechseln je nach Alter, Persönlichkeit, Körperbefinden und anderen Einflüssen in einer Nacht unbemerkt zwischen 30 und 60-mal ihre Stellung und nehmen dabei zwischen 20 und 45 verschiedene Schlafpositionen ein. Das wurde in mehreren Untersuchungen bestätigt. Dabei fand man auch heraus, dass die "immobilen" Phasen zwischen 45 und 70 Minuten anhalten und sich in Abständen von 75 - 120 Minuten wiederholen. Die Zahlen über die Einschlafpositionen der Menschen schwanken je nach Statistik, aber man kann in etwa davon ausgehen, dass ca.
einschlafen. Nur wenige Menschen wissen, dass eine falsche Schlaf-Position zu gesundheitlichen Problemen führen kann, bei denen sich viele Therapien als erfolglos erweisen. Professor Dr. Chris Idzikowski, Schlafforscher am Edinburgh Sleep Centre, hat in einer Studie mit 1000 Versuchspersonen die am meisten verbreiteten Schlafpositionen analysiert. Seine Hypothese: Gerade weil wir unsere Bewegungen im Schlaf nicht kontrollieren können und nur das Unterbewusstsein regiert, lässt die Körpersprache auf den Charakter schließen, da auch diese meist ein Leben lang kaum verändert werden. Dabei unterscheiden die Fachleute vier typische Schlafpositionen. |
Pro Langschläfer Weck mich am Arsch19.04.2012![]() Foto © Ralf Prestenbach / Heyne Verlag Ein neues Buch macht von sich reden und wir haben mal mit dem Autor gesprochen ! |
Am 21 Juni am längsten Tag und der kürzesten Nacht gibt es wieder Aufklärung rund um den SchlafTag des Schlafes 2012 Schlafkampagne19.06.2012![]() (165 Millionen) 38,2 % aller Europäer leiden an mentalen Erkrankungen. |
Unruhe oder Entspannung Gesunder Schlaf als beste Medizin gegen innere Unruhe08.05.2014![]() Innere Unruhe ist eine Folge des heutzutage hektischen Alltags im Beruf, beim Studium oder in privaten Stresssituationen. Wie drängend sich dieser ungesunde Zustand verstärkt, hängt von vielen Faktoren ab. Körperliche Einflüsse wie übermäßiger Genuss von Koffein oder Nikotin,stundenlange Lärmbelastung, Schlafmangel oder Leistungsdruck sowie Lampenfieber spielen ebenso eine Rolle wie mögliche körperliche Ursachen, z. B. Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Unterzuckerung bei Diabetes mellitus (Typ I) oder Leberzirrhose. Die Symptome, die auf eine starke innere Unruhe hinweisen, sind allgemeine Unsicherheit bei alltäglichen und beruflichen Aufgaben, aber auch stark körperlich bedingte Anzeichen wie Herzrasen, Konzentrationsprobleme, Angst (einhergehend mit Schweißausbrüchen), Augenzucken und auch Schlafstörungen. Welche Folgen damit einhergehen und wie man diese frühzeitig erkennen kann kann unter europa-apotheek.com/themenshops/unruhe/ nachgelesen werden. Die Pflichten des Berufs oder in der Familie versuchen die meisten Menschen schonungslos zu meistern, obwohl sie längst unter den Symptomen der inneren Unruhe leiden. Die Mehrheit von ihnen versucht, den unsicheren Zustand zu verbergen. Genaue Beobachter können dennoch erkennen, ob ein Gesprächspartner, Kollege oder Familienmitglied unter innerer Unruhe leidet: Kurze Meditationsübungen setzen der inneren Unruhe einen Ruhepol entgegen. Sie unterstützen bei regelmäßiger Übung zugleich ein besseres Einschlafen, um zum gesunden Schlaf zurückzufinden. Unter Anleitung eines Psychotherapeuten bringt autogenes Training einen entspannteren Lebensrhythmus. Eine positive Lebenseinstellung lässt sich ebenfalls als dauerhafte Gegenmaßnahme in angespannten Situationen einsetzen. Schließlich hilft gezieltes Training des Parasympathikus (Ruhenerv) dabei, über die Konzentration auf Atmung, Herzschlag und Muskelkontraktion zu einem ruhigeren Empfinden zurückzukehren. Lachen und Bewegung sind bewährte Hausmittel gegen innere Unruhe im Alltag. Schon ein Lächeln lindert den Druck der inneren Unruhe. Während eines Spaziergangs oder beim Joggen wird die aufgestaute, negative Energie ganz automatisch abgebaut. Am besten ist es, sich zunächst die innere Unruhe einzugestehen und sie in der momentanen Situation als Fakt zu akzeptieren. Diese gedankliche Umstellung nimmt Druck von Geist und Seele. Neben gesundem Schlaf ist eine Auszeit am besten, um in aller Ruhe eigene, medikamentenfreie Techniken gegen die innere Unruhe im Alltag zu entwickeln. |
Seitenlage28.04.2015![]() Foto © Twin Design/Shutterstock.com Die Seitenlage ist die beliebteste Schlafposition. Über die Hälfte der Erwachsenen schläft auf der Seite liegend, die Beine leicht angezogen, ein. Dies ist die für die Wirbelsäule günstigste Schlaflage und wird von Orthopäden empfohlen. Wenn man mit beiden Armen nach unten auf der Seite liegt wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Krümmung am besten unterstützt und Rücken und Nackenschmerzen können reduziert werden. Die gebeugten Knie sorgen für eine Entlastung des Ischiasnerves, der Rücken wird entlastet und die Muskeln, Bänder und Bandscheiben können so bestmöglich regenerieren. Menschen die auf der Seite schlafen, egal ob nach rechts oder links sind häufig Menschen einem ausgeglichenen Lebensstil und innerem Gleichgewicht. |
Rückenlage28.04.2015![]() Foto © Twin Design/Shutterstock.com Solange der Schläfer keine Probleme mit dem Rücken hat, ist die Schlafposition für ihn am besten, in der er sich am wohlsten fühlt. Dies ist so ziemlich die gesündeste Schlafposition. Kopf, Rücken und Wirbelsäule sind in einer neutralen Lage, was Schmerzen vorbeugt. Das Körpergewicht ist gleichmäßig verteilt und so wird der Druck auf ein bestimmtes Körperteil vermieden. Neben der klassischen Rückenlage gibt es auch noch die sogenannte „Seesternposition“. Hier liegt der Schläfer ebenfalls auf dem Rücken und hat beide Arme über dem Kopf, dabei sind die Ellenbogen gebogen. |
Bauchlage28.04.2015![]() Foto © Twin Design/Shutterstock.com Auf dem Bauch schlafen die wenigsten Menschen und viele nehmen diese Schlafposition nur ein, weil sie auf einer zu harten Matratze liegen und so Rücken- und Schulterschmerzen vermeiden wollen. Sie liegen meistens ganz flach mit dem Gesicht ins Kissen vergraben und haben die Arme weit ausgestreckt oder unter dem Haupt versteckt. Die Haltung bringt für Nacken und Rücken in der Regel kaum Entlastung, denn liegt der Schläfer auf einem zu hohem Kissen kommt es zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule, was zu Schulterverspannungen und Nackenproblemen führt. Übergewichtige Menschen sollten möglichst nicht in der Bauchlage ruhen, da dies zu einer Belastung der Lendenwirbelsäule führt. In der Bauchlage befinden sich Nacken und Wirbelsäule nicht auf einer Linie und das Drehen des Kopfes zu einer Seite verspannt die Muskulatur – es kommt möglicherweise auch zu Taubheitsgefühlen in den Fingern. Der US-Psychiater Samuel Dunkell behauptete schon 1977 in seinem Buch “Körpersprache im Schlaf. Schlafhaltungen und ihre Bedeutung“ das Menschen mit Bauchlage Perfektionisten sind, die sich von anderen Menschen wenig sagen lassen. Sie regeln ihre Angelegenheiten lieber selbst, sind besonders pünktlich und ordnungsliebend und neben auch Kleinigkeiten sehr genau. |
Fötus-Lage28.04.2015![]() Foto © Twin Design/Shutterstock.com Die Fötusstellung wird auch als Embryonalstellung bezeichnet, weil der Schläfer zusammengerollt wie eine Kugel mit angewinkelten Knien, das Kinn nach unten geneigt im Bett liegt. Was ungeborene Kinder gut ist, muss für Erwachsene nicht die richtige Schlaflage sein. Es mag zunächst äußerst bequem sein, sich zusammenzurollen, die Knie dicht an den Oberkörper zu ziehen und die Arme darum zu schlingen, aber in dieser Schlafstellung ist die Wirbelsäule abgekrümmt und dies belastet diese. Außerdem ist Atmung im Schlaf eingeschränkt Man tut der Nacken- und der Schultermuskulatur nichts Gutes. Professor Chris Idzikowska aus dem Schlafforschungszentrum in Edinburgh hat anhand einer Umfrage unter 1.000 Freiwilligen, erforscht, dass es einen Bezug gibt zwischen Schlafposition und Persönlichkeit. Am meisten verbreitet ist die Fötus-Lage, in der mehr als vierzig Prozent der Menschen einschlafen – vor allem Frauen. Wenn man wie ein Fötus schläft, hat man in der Regel Probleme mit Schnarchen – oder man ist schwanger. Bei Menschen die in Fötuslage schlafen, könnte man daraus schließen, dass dass sich die schlafende Person noch nicht entfaltet hat und sich deshalb im Wachzustand weigert, den Freuden und Problemen des Lebens voll und rückhaltlos auszusetzen. Diese Menschen erscheinen nach außen hin oft härter als sie wirklich sind und ein gewisses Schutzbedürfnis ist vorhanden.
Weitere Informationen zu den Schlaflagen finden Sie hier. |
Löffelstellung28.04.2015![]() Foto © wavebreakmedia/Shutterstock.com Partner, die diese klassische Schlafposition bevorzugen, sind sehr aufeinander fixiert. Derjenige, der außen liegt und den anderen umschlingt, ist auch im Wachzustand der Beschützer. Beide Partner liegen seitlich hintereinander, wie zwei Löffel im Besteckkasten. In jedem Fall suchen beide die Nähe zum anderen und können selbst nachts nicht die Finger voneinander lassen. |
3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung lädt zum Expertentag einKampf dem Sekundenschlaf - neue Wege in der Fahrerausbildung08.04.2014![]() Foto © logpr.de Am 16. April lädt das „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“ in Fulda zu einem Expertentag zu neuen Wegen in der Berufskraftfahrerqualifikation. Bei der Tagesveranstaltung werden unter anderem auch Lösungen für das Problem des Sekundenschlafs genannt. Das Vortragsprogramm wird flankiert durch einen ganztägig verfügbaren Fahrsimulator und richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Logistikleiter, Speditionsleiter sowie Berater und Trainer für Ladungssicherung. Als Referenten konnten Polizei-oberkommissarMarkus Mertens sowie der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps gewonnen werden. Weiterlesen ... |
Herzinfarktrisiko erhöht durch Zeitumstellung ? Achtung: Zeitumstellung ist mehr als nur ne geklaute Stunde29.03.2014![]() Eine Untersuchung der DAK dürfte gerade jetzt bei Kritiker der Sommerzeit Wasser auf die Mühlen gießen: Die Zeitumstellung erhöht demnach das Herzinfarkt-Risiko. Die Umstellung ist sicherlich nicht ideal bestätigt auch das bundesweite Netzwerk www.Kompetenz-Zentrum-gesunder-Schlaf.de und deren Berater Markus Kamps, Präventologe für Schlaf und Stress. ZEITUMSTELLUNG Regionale Hilfe finden Sie unter www.Kompetenz-Zentrum-gesunder-Schlaf.de Fachberichte erhalten Sie unter www.schlafkampagne.de FREIER PRESSETEXT ALLZEIT GESUNDEN SCHLAF als 1. Präventologe für Schlaf & Stress www.Praeventologe.de
Kamps-Services Schlaf- und Stresspräventionsberatung Theodorstr. 10-10a 47574 Goch Tel : 02823 /41920 27 Fax :02823 /41920 53
|
Stichwort: Tagesschlaf10.04.2014Mit Tagschlaf bezeichnet man einen Kurzschlaf außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase. Am bekanntesten ist er in Form des Mittagsschlafes. Diesen Kurzschlaf nennt man auch „"Powernapping"(power = Kraft, nap = Nickerchen). Weiterlesen ... |
Interview mit Präventologe M. KampsFrühjahrsmüdigkeit15.03.2014![]() HIER EIN INTERVIEW ZUR FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT
ZEITUNG Herr Kamps, sind sie heute ausgeschlafen? Markus Kamps: Ich bin weniger ausgeschlafen, weil das Bett in meinem Hotel nicht so gemütlich gewesen ist. ZEITUNG : Es hatte also nichts mit Frühjahrsmüdigkeit zu tun? Kamps: Nein, da habe ich entgegengewirkt und entsprechende Maßnahmen als Vorbeugung ergriffen ZEITUNG: Wie sieht diese Vorbeugung aus? Kamps: Oftmals verspürt man Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsmangel. Ein Grund dafür ist die Winterernährung und der damit verbundene Vitamin-C- Magnesium- und Zinkmangel. Wenn man dementsprechend viel Gemüse und Obst isst, ausreichend schläft und sich viel dem Licht aussetzt, hat man die besten Voraussetzungen, um dem entgegenzuwirken. ZEITUNG : Wer ist besonders anfällig für Frühjahrsmüdigkeit? Kamps: Frauen sind in der Regel mehr betroffen. Es gibt aber neue Untersuchungen, dass ungefähr 50 Prozent der Gesamtbevölkerung zwischen März und Mai so genannte Frühjahrsleiden hat. ZEITUNG : Ist die Frühjahrsmüdigkeit ein Mythos oder lässt sie sich auch biologisch begründen? Kamps: Im Wesentlichen gibt es zwei Faktoren. Einmal die Folgen der dunklen Jahreszeit. Das Licht ist eine Art Taktgeber. Zwei Hormone sind dabei besonders betroffen, das Schlafhormon Melatonin und das Stimmungs- oder auch Glückshormon Seratomin. Der zweite Punkt betrifft die Zellen, die Zellstrukturen und die Blutgefäße. Diese dehnen sich bei Wärme oder Kälte aus oder ziehen sich zusammen. Gerade das unbeständige Aprilwetter führt dazu, dass dies ständig passiert. Manchmal kann der Körper dann nicht mehr folgen. Dies führt dann zu den beschriebenen Schwierigkeiten wie Konzentrationsmangel oder auch Kreislaufproblemen. ZEITUNG : Kann die Frühjahrsmüdigkeit auch psychologischer Natur sein? Kann man sie sich auch einbilden? Kamps: Es gibt sogar Menschen, die bewusst eine Frühjahrsmüdigkeit haben möchten. Grundsätzlich sind sich die Forscher aber einig, dass die Wechselwirkung zwischen dem Wintereffekt und den biologischen Prozessen ausschlaggebend ist. ZEITUNG : Wie viel Schlaf ist gesund? Kamps: Das ist auch ein Mythos. Viele orientieren sich am Durchschnittswert, der bei 7 Stunden und 16 Minuten liegt. 14 Minuten sind dabei zusätzlich für das Einschlafen eingeplant. Das ist aber gar nicht wichtig. Es kommt darauf an, dass man ausreichend und erholsam schläft. Eine gute Basis für guten Schlaf ist ein gemütliches und passendes Bett. ein Relax-Tag, an dem man früh zu Bett geht und den Wecker einfach nicht stellt – übrigens auch ein hervorragendes Mittel zur Vorbeugung gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Autor: |
Vorsicht bei der ZeitumstellungMüde am Steuer oder wach im Bett25.11.2013![]() Hoch aktuell hat die DGSM wieder auch die Schlafstörungen in Deutschland anlaesslich deren Jahrestagung 17-19.10. in Wiesbaden hingewiesen. Ibs. die Muedigkeit am Steuer war diesjährig ein Thema. Schlafforscher aus 19 europäischen Ländern schlagen Alarm. Allein in Deutschland haben nach dem Zwischenergebnis ihrer Online-Umfrage 42 Prozent der Auto-, Bus- und Lastwagenfahrer Schlafattacken hinter dem Lenkrad. Jeder fünfte Unfall wird nach Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) durch Übermüdung verursacht. |
Schlafkampagne - für SIE gelesen29.07.2013Schlafkampagne - für SIE gelesen |
11 Tipps für den erholsamen Schlaf in den Sommernächten25.11.2013
Foto: copyright Maridav - fotolia.com Kaum einer bekommt in schwül warmen Nächten die Augen zu. Wir räkeln uns oft schweißgebadet im Bett hin und her. Haben wir uns doch einen sonnigen Sommer herbeigesehnt, so verfluchen wir die hohen Temperaturen, die das Einschlafen fast unmöglich machen. Aber warum fällt uns das Schlafen in der Hitze schwerer? Im Normalfall fällt die Körpertemperatur beim Schlafen um ein Grad Celsius, was aber bei der Wärme kaum möglich ist. Um besser abzukühlen reagiert unser Körper mit Schwitzen, was das Einschlafen aber auch nicht angenehmer macht. Mit einfachen Mitteln bleiben Sie cool und finden schnell zum ersehnten Schlaf: Weiterlesen ... |
Zeitumstellung kann Schlafstörungen auslösen oder verstärkenZeitumstellung am Sonntag, den 28.10.201227.10.2012![]() In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober wird die Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt. Darüber schütteln Chronobiologen den Kopf. Für viele Menschen bringt diese Umstellung auf Winterzeit erhebliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit sich. Denn der menschliche Körper reagiert mitunter sehr sensibel auf ungewöhnliche Veränderungen von natürlichem Hell und Dunkel. Weiterlesen ... |
Tag des Schlafes oder welche Ursachen haben Schlafstörungen, was kann man gegen sie tun?21.juni 2012 Der längste Tag, die kürzeste Nacht28.03.2012![]() Foto © Fotolia.com Am 21. Juni ist es wieder soweit: Zur so genannten Sommersonnenwende führt der längste Tag des Jahres, auf den die kürzeste Nacht folgt. Dabei leiden viele Menschen nicht nur einmal im Jahr (oder dreimal, wenn man den Zeitumstellungs-Jetlag einrechnet), sondern regelmäßig unter kurzen Nächten. Wer regelmäßig zu wenig schläft, verhält sich tagsüber wie jemand, der ein Promille Alkohol im Blut hat, haben Forscher herausgefunden. Das Reaktionsvermögen ist eingeschränkt. Doch woher kommen Schlafstörungen? Welche Ursachen können sie haben? Weiterlesen ... |
Ist der Schlaf wirklich notwendig?16.06.2011
Foto: copyright Anton Maltsev - fotolia.com oder holt unser Körper notwendige Funktionen nicht sogar am Tage nach? Dieser Frage gingen Schlafforscher nach und verhinderten den Schlaf. Die Folgen des Schlafentzugs machten die Notwendigkeit deutlich: Weiterlesen ... |
Markus Kamps im Interview mit dem bekannten SchlafforscherInterview mit Prof Dr. Jürgen Zulley22.10.2011 |
Die 10 effektivsten Tipps für einen guten SchlafErste Hilfe bei Schlafstörungen24.06.2009
Foto: copyright Dmitry Ersler - fotolia.com Schlaftipps gibt es in jedem Magazin. Wir verraten Ihnen die 10 besten Tipps nach den Beratungserfahrungen der vergangenen Jahre und nach neuesten Erkenntnissen der Schlafforschung. Weiterlesen ... |
Kinder müssen schlafen lernen16.06.2011Schlafen ist die normalste Sache der Welt. Doch nur die Wenigsten machen sich darüber Gedanken, was im Schlaf passiert. Besonders die Entwicklung unserer Kinder hängt von einem ungestörten Schlaf ab. Hyperaktivität, schlechte Noten und Wachstumstörungen sind kein Zufall, sondern die Folgen mangelnder Schlafhygiene. Weiterlesen ... |
Somnia - das erste digitale Schlafmittel29.11.2007Die Voraussetzungen für einen gesunden, erholsamen Schlaf sind sehr vielschichtig. Viele kleine Rädchen bestimmen über die Fähigkeit Kraft für den neuen Tag zu tanken. |