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Chronobiologie – Was passiert mit mir am Tag und in der Nacht

01.06.2016

Foto © CandyBox Images - fotolia.com

Unsere innere Uhr bestimmt, wann wir abends müde werden und wann morgens unsere Lebensgeister zurückkehren. Sie steuert den Hormonhaushalt und viele weitere Prozesse in unserem Körper. Damit sie der Tageszeit gemäß richtig „tickt“, muss sie täglich neu gestellt werden. 

Hauptverantwortlich für die Abstimmung der chronobiologischen Uhr auf die entsprechende Tageszeit ist der Einfluss des leicht bläulichen Tageslichts. Die Raumbeleuchtung zeigt hier nur sehr wenig Wirkung, da sie meist ins Gelbliche geht. Allerdings kann ein abendlicher oder nächtlicher Gebrauch von Bildschirmen die innere Uhr aus dem Takt bringen, da diese Geräte ebenfalls bläuliches Licht verbreiten und so dem Körper suggerieren, der Sonnenaufgang stünde bevor. Dadurch wird die Ausschüttung des Müdigkeitshormons gehemmt.

Ob wir morgens gerne früh aufstehen oder lieber abends lange aufbleiben, ist zum Großteil genetisch bedingt und kann nicht umerzogen werden. Besonders gesund lebt, wer den Arbeitsalltag an seinen vorgegebenen Biorhythmus anpassen kann.

 

Hormone – die Zahnrädchen unserer inneren Körperuhr

Zu bestimmten Uhrzeiten (Durchschnittswerte) schüttet unser Gehirn Hormone aus, die wichtige Vorgänge in unserem Körper in Gang bringen.Diese Dinge sollten Sie wissen, wenn Sie viel unterwegs sind.

 

Was steuert meine innere Uhr tagsüber?

13-15 Uhr    Blutdruck und Hormonspiegel sinken ab, das Schmerzempfinden wird geringer

15-17 Uhr    Das Mittagstief ist überwunden, Blutdruck und Kreislauf kommen wieder in Schwung. Jetzt ist das                              
                    Langzeitgedächtnis bereit für Höchstleistungen

17-19 Uhr    Die Säuremenge im Magen steigt wieder an und erinnert an die nahende Essenszeit, die Blase
                    arbeitet auf Hochtouren.

19-21 Uhr    Nach dem Essen sinkt der Blutdruck erneut ab, das nächste Tief hat begonnen. Gegen 21 Uhr
                    wirken Antibiotika und Allergiemittel am besten.

21-23 Uhr    Die Verdauungsorgane machen Feierabend, die Körperabwehr hat jetzt ihre Hochphase. Gegen
                    23 Uhr endet die Kortisol-Ausschüttung und wird vom entspannenden Müdigkeitshormon
                    Melatonin abgelöst.

 

Was steuert meine innere Uhr nachts?

23-1 Uhr    Körpertemperatur, Stoffwechsel, Herzfrequenz und Blutdruck sinken deutlich ab, während die
                  Schreckhaftigkeit zunimmt. Wer jetzt schlafen geht, dessen Körper kann ungehindert
                  Reparaturprozesse starten und Zellen erneuern. Die Erlebnisse des Tages werden verarbeitet und
                  gespeichert.

1-3 Uhr      Das größte Leistungstief nimmt seinen Lauf: Die Reaktion auf optische Reize ist sehr verlangsamt
                  und die Kälteempfindlichkeit am größten. Dafür ist die Haut weniger empfindlich gegen
                  Schmerzen. Im Schlaf nimmt der Darm jetzt verstärkt seine Verdauungstätigkeit auf.

3-5 Uhr      Das Melatonin hat den höchsten Hormonspiegel erreicht und macht labil und träge.
                  Sauerstoffmangel im Gewebe wird eher toleriert. Ab 4 Uhr leitet die Kortisol-Produktion
                  (Stresshormon) den Weckprozess ein: wilde Träume und leichteres Aufwachen sind die Folge. Die
                  Körpertemperatur steigt langsam wieder an, gegen 5 Uhr ist der Blutdruck am höchsten.

5-6 Uhr    "Testosteron wird in hoher Dosis ausgeschüttet und die Wirkung des Sättigungshormons Leptin
                  geht zurück."

So geht es richtig

Ostern, eine Stunde weniger Zeit zum Eiersuchen!

13.03.2016

Foto © Valua Vitaly - fotolia.com

So wird die Uhr richtig auf die Sommerzeit umgestellt und Sie starten fit und erholt in den Ostermorgen.

In diesem Jahr beginnt die Sommerzeit 2016 in der Nacht vom Karsamstag 26. auf den Ostersonntag 27.03.2016. 

Dann ist es wieder soweit, die Nacht wird um eine Stunde verkürzt. Abends haben wir 1 Stunde länger Licht, morgens wird es später hell.

Für viele Menschen bringt diese Umstellung wieder mal erhebliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit sich. Oft sind Sie stärker als im Oktober , aber der menschliche Körper reagiert mitunter immer individuell sehr sensibel auf ungewöhnliche Veränderungen von natürlichem Hell und Dunkel.

Ältere Menschen, Säuglinge und Kinder, sind sehr oft betroffen, da deren Organismus sich mit der Anpassung an Zeitumstellungen oft schwerer tut. 

Experten reden hier auch häufig von einem Mini Jetlag. Die Symptome sind unter anderem ungewöhnliche Müdigkeit, verschlechterte Stimmungslagen, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme.

Doch was können Sie tun? Bereiten Sie sich am Abend zuvor auf die Umstellung vor indem Sie auf Alkohol verzichten, nicht zu viel Essen und ehr sogar etwas später als gewohnt zu Bett gehen. 

Am Tag danach stehen Sie ggf. sogar lieber eine halbe Stunde früher auf als üblich. Verzichten Sie wenn möglich 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen auf aufputschende Getränke und 7-10 Tage auf Ihren Mittagsschlaf.

Unser Tipp:

Sie können wenn Sie sensibel sind Ihre Uhr einschleichen = 6 Tage je 10 Minuten verschieben

Vergessen Sie nicht die Überprüfung Ihrer Bettwaren, denn die Zeitumstellung läutet auch die Jahreszeiten ein und deshalb sollten Sie Ihre Zudecke, Ihre Kissen und Auflagen sowie Ihr Lüftverhalten und Bettklima überprüfen um Ihr Bett auf Ihren persönlichen Sommerschlaf einzustimmen!

 

Mehr zum Thema Bett  und Schlaf finden Sie bei Partnern der www.kompetenz-Zentrum-gesunder-schlaf.de 

 

Geschichte der Zeitumstellung

18.03.2016

Foto © Wikipedia gemeinfrei

Stellen Sie Ihre Uhren in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 27.03.2016 früh von 2 Uhr auf 3 Uhr vor!

Doch wie hat sich die Zeitumstellung im Laufe der Jahre entwickelt? Hier ein geschichtlicher Überblick:

1784 macht sich Benjamin Franklin in einem Aufsatz mit dem Thema "An Economical Project for Diminishing the Cost of Light im Journal de Paris vom 26. April 1784 Gedanken zum Thema und kam auf die Idee die Ortszeit in den Sommermonaten zu variieren, um den Verbrauch von Kerzen zu reduzieren.

1884 wurde erstmals eine Vereinheitlichung der Zeit angestrebt, als in Washington DC die Einteilung der Welt in 24 Zeitzonen beschlossen wurde. Die einheitliche Zeit wurde mit dem Ausbau des europaweiten Eisenbahnnetzes immer wichtiger.

1895 wurde erstmals eine moderne saisonale Zeitumstellung von dem neuseeländischer Entomologe und Astronom englischer Herkunft George Vernon Hudson (1867–1946) vorgeschlagen. Es gibt einen breiter Konsens unter den Historikern, dass Hudson der wahre Drahtzieher der Sommerzeit war. Der Spezialist für Insektenbiologie (Insektenkunde war frustriet, weil der Dämmerung im Sommer so früh kam. Er dachte, das Problem könnte gelöst werden, wenn die Uhr im Sommer um zwei Stunden vorgeschoben würde. Als er seine Idee bei der unabhängige staatliche Stelle in Neuseeland, der Royal Society of New Zealand vorstellte wurde er verspottet. Den Mitgliedern der Gesellschaft galt der Vorschlag verwirrend und überflüssig.

Aber die Einstellung hat sich im Laufe der Jahre geändert und er konnte es selbst noch erlenen wie sich viele Nationen der Idee annahmen, darunter 1927 seine eigene.

1907 wurde das Thema von William Willett (1856 - 1915 erneut aufgegriffen. Er bemerkte bei einem frühmorgendlichen Ausritt, dass an sämtlichen Häusern noch die Rollläden geschlossen waren, Er gab eine Schrift mit dem Titel „The Waste of Daylight“ heraus, in der vorschlug die Uhren im Sommer um 80 Minuten vorzustellen, um durch die längere abendliche Helligkeit 2,5 Millionen Pfund an Beleuchtungskosten einzusparen. Trotz Lobbyarbeit – so konnte Willett unter anderem die Unterstützung Winston Churchills gewinnen – vermochte sich die Sommerzeit in Großbritannien zunächst nicht durchzusetzen.

1909 brachte der neuseeländische Abgeordnete Sir Thomas Kay Sidey Jahr für Jahr erfolglos einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ein, die Uhr von September bis März eine Stunde vorzustellen. Daraus entstand aber erst 1927 der „The Summer Time Act“, eine Sommerzeit vom ersten Novembersonntag bis zum ersten Märzsonntag.

1916, mitten im ersten Weltkrieg, wurde im deutschen Kaiserreich wurde immer wieder mit der Einführung einer Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ)experimentiert. Ab dem 30. April 1916 stellte man drei Jahre lang die Uhren von Ende März bis Ende September eine Stunde vor.

Drei Wochen später folgten Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. Nachdem die Einführung einer Sommerzeit noch 1908 vom Britischen Unterhaus abgelehnt worden war, wurde diese dann 1916 als "British Summer Time" Realität.

1919, zu Beginn der Weimarer Republik, wurde diese Regelung wieder rückgängig gemacht. Sie galt in Österreich bis 1920, mit Ausnahme von 1919, und in Ungarn bis 1919.

1919 bis 1939 gab es keine Zeitumstellung

1940 Erst im zweiten Weltkrieg, im April1940 wurde im Deutschen Reich wieder auf Sommerzeit umgestellt und diese blieb bis November 1942 erhalten. Es gab also von 1940 – 1942 keine Normalzeit im Deutschen Reich.

Nach dem Anschluss galten in Österreich ab 1940 dieselben Regelungen wie im Übrigen Deutschen Reich (Berliner Zeit).

Während des Zweiten Weltkriegs war die Situation im Deutschen Reich etwas komplizierter. Im April 1940 wurde auf Sommerzeit umgestellt und ursprünglich sollte sie am 6. Oktober 1940 enden, was jedoch vier Tage vor ihrem Ablauf außer Kraft gesetzt wurde. In den Jahren 1940 und 1941 gab es nach Erlass der „Verordnung über die Verlängerung der Sommerzeit“ keine Umstellung zurück auf MEZ. Dies geschah hauptsächlich aus ökonomischen Gründen, denn eine Stunde mehr Tageslicht bedeutete auch eine Stunde mehr Arbeitszeit - ein nicht unbedeutender Aspekt in der damaligen Rüstungsindustrie

1940 – 1942 gab es also keine Normalzeit im Deutschen Reich.

1941-1942 galt in der Schweiz die Sommerzeit von Anfang Mai bis Anfang Oktober die Sommerzeit.

1945 endete mit dem Kriegsende auch die Sommerzeit, denn ab diesem Zeitpunkt wurde die gesetzliche Zeit in Deutschland von den Besatzungsmächten festgelegt. So gab es die mitteleuropäische Hochsommerzeit (MEHSZ) sowie gesonderte Regelungen für die sowjetische Besatzungszone und Berlin was zu unterschiedlichen Umstellungszeiten führte.

1947-1949 gab es eine neue Hochsommerzeit (11. Mai - 29. Juni) während derer die Uhren um eine Stunde vorgestellt wurden. Dies wurde vor allem durch die bessere Ausnutzung des Tageslichts legitimiert, denn  in der Nachkriegszeit mit der weitgehend zerstörten Infrastruktur war die Abhängigkeit vom Tageslicht viel stärker als heute.

1949 schafften die Deutschen nach mehr oder minder regelmäßigem Umstellen die Sommerzeit erneut ab. Man stand mit dieser Haltung in Europa auf ziemlich verlorenem Posten.

1978 wurde die erneute Einführung der Sommerzeit für die Zeit von März bis September in der Bundesrepublik beschlossen, trat jedoch erst 1980 in Kraft. Dieses Mal waren die Gründe sowohl politischer als auch ökonomischer Natur. Zum einen beugte man sich dem Druck des europäischen Auslandes, zum anderen zog die Ölkrise von 1973 ihre Spuren nach sich. Man erhoffte sich eine bessere Energieeinsparung - was sich allerdings nicht bestätigte.

1995 wird die jeweilige EU-Richtlinie umgesetzt, und 1996 wurde die Sommerzeit wie in der gesamten EU bis Ende Oktober ausgedehnt.

1996 markiert den bisherigen Schlusspunkt in der Geschichte der Sommerzeit. In diesem Jahr wurden sämtliche Sommerzeiten Europas vereinheitlicht. Seitdem stellt Deutschland die Uhren von Ende März bis Ende Oktober (statt September) um. Dennoch ist der ursprünglich gewünschte Vorteil, mehr lichte Zeit wach zu verbringen und Energie zu sparen, wohl nicht eingetreten.

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18. März ist der Welt-Schlaftag

18.03.2016

Foto © Valua Vitaly - fotolia.com
Er steht dieses Jahr unter dem Motto "Guter Schlaf ist ein erreichbarer Traum".
 
Forscher wissen, dass weniger als sieben Stunden Schlaf schädlich sind.
Die Konsequenzen eines gestörten Schlafs - das reicht von der potenziell sogar lebensgefährlichen Schlafapnoe über Ein- und Durchschlafproblemen, veränderten Schlafphasen bis hin zum krankhaft gesteigerten Schlafbedürfnis (z.B. Narkolepsie) - können dramatisch sein. 
 
Wir haben fuer Sie gelesen dass 
Gerda Saleta-Zyhlarz, Chefin des Schlaflabors im Wiener AKH, dazu sagte: 
 
"Menschen mit Schlafstörungen gehen zweimal häufiger zum Arzt, werden zweimal häufiger ins Krankenhaus aufgenommen und haben sieben Mal häufiger Arbeits- oder Verkehrsunfälle."
 
In Europa sind rund 45 Millionen Menschen von solchen Problemen betroffen. Schlafzeiten von täglich weniger als sieben Stunden schwächen messbar das Immunsystem. Die Krebsrate steigt, bösartige Tumoren metastasieren schneller.
 
Also:
 
Bitte ausgeschlafen in die Zukunft 
 
Infos rund um Schlaf- & Bett finden Sie hier
 

Wie die Schlafposition auf die Gesundheit wirkt

28.04.2015

Foto © Valua Vitaly - fotolia.com

Die Experten sind sich einig, dass Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule im Liegen entlastet werden müssen. Für Menschen die unter Rücken- oder Gelenkschmerzen leiden, kann die Nacht regelrecht zur Qual werden, denn sie wachen durch falsche Schlafhaltung auf oder können erst gar nicht einschlafen. Deshalb hat sich die Schlafkampagne mit den Schlafpositionen einmal ausführlich befasst.

Ausreichend Schlaf lässt uns morgens noch nicht ausgeruht und gesund aufwachen. Es kommt auch darauf an, in welcher Position wir schlafen, denn der menschliche Schlaf ist gekoppelt an Phasen körperlicher Bewegungslosigkeit im Tiefschlaf und stärkerer Körperbewegung im Traumschlaf. Beide Phasen wiederholen sich regelmäßig mehrere Male pro Nacht.

70 % aller Schläfer wechseln je nach Alter, Persönlichkeit, Körperbefinden und anderen Einflüssen in einer Nacht unbemerkt zwischen 30 und 60-mal ihre Stellung und nehmen dabei zwischen 20 und 45 verschiedene Schlafpositionen ein. Das wurde in mehreren Untersuchungen bestätigt. Dabei fand man auch heraus, dass die "immobilen" Phasen zwischen 45 und 70 Minuten anhalten und sich in Abständen von 75 - 120 Minuten wiederholen.

Die Zahlen über die Einschlafpositionen der Menschen schwanken je nach Statistik, aber man kann in etwa davon ausgehen, dass ca.

  • 59 % in Seitenlage
  • 13 % in Bauchlage
  • 18 % in Rückenlage

einschlafen.

Nur wenige Menschen wissen, dass eine falsche Schlaf-Position zu gesundheitlichen Problemen führen kann, bei denen sich viele Therapien als erfolglos erweisen.

Professor Dr. Chris Idzikowski, Schlafforscher am Edinburgh Sleep Centre, hat in einer Studie mit 1000 Versuchspersonen die am meisten verbreiteten Schlafpositionen analysiert. Seine Hypothese: Gerade weil wir unsere Bewegungen im Schlaf nicht kontrollieren können und nur das Unterbewusstsein regiert, lässt die Körpersprache auf den Charakter schließen, da auch diese meist ein Leben lang kaum verändert werden.

Dabei unterscheiden die Fachleute vier typische Schlafpositionen.

Pro Langschläfer

Weck mich am Arsch

19.04.2012

Foto © Ralf Prestenbach / Heyne Verlag

Ein neues Buch macht von sich reden und wir haben mal mit dem Autor gesprochen !
Markus Kamps im Intervierw mit Autor Ralf Prestenbach

> 1.) wie sind Sie zum Thema gelangt ?
> 2.) was ist Ihre Lieblingsstelle ?
> 3.) wer und wann kamen Sie auf den Titel ?
> 4.) was haben Sie für ein Bett
> 5.) wie lange schlafen Sie So. aus ?

Lesen Sie hier ...

Weiterlesen ...
Am 21 Juni am längsten Tag und der kürzesten Nacht gibt es wieder Aufklärung rund um den Schlaf

Tag des Schlafes 2012 Schlafkampagne

19.06.2012

(165 Millionen) 38,2 % aller Europäer leiden an mentalen Erkrankungen.
Neben Angstzustaenden und Depressionen sind Schlafstörungen der 3. Große Block davon.

Ursachen der Schlafstoerungen sind extrem vielschichtig.
Oft, leider zu oft sind diese aber auch nur bettbegründet d.h.
deren Ursache liegt im Bett oder deren Umfeld !

Denn nicht nur Licht, Lärm und auch negative Gerüche beeinflussen unseren Schlaf, sondern
ebenso das falsche Kissen und die zu harte Matratze!

Abhilfe finden Sie nur durch vernetzte herangehen an Ihren Schlaf - und
Bettbesonderheiten oder mit Speziallösungen.

Weiterlesen ...
Unruhe oder Entspannung

Gesunder Schlaf als beste Medizin gegen innere Unruhe

08.05.2014

Innere Unruhe ist eine Folge des heutzutage hektischen Alltags im Beruf, beim Studium oder in privaten Stresssituationen. Wie drängend sich dieser ungesunde Zustand verstärkt, hängt von vielen Faktoren ab. Körperliche Einflüsse wie übermäßiger Genuss von Koffein oder Nikotin,stundenlange Lärmbelastung, Schlafmangel oder Leistungsdruck sowie Lampenfieber spielen ebenso eine Rolle wie mögliche körperliche Ursachen, z. B. Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Unterzuckerung bei Diabetes mellitus (Typ I) oder Leberzirrhose.

Die Symptome, die auf eine starke innere Unruhe hinweisen, sind allgemeine Unsicherheit bei alltäglichen und beruflichen Aufgaben, aber auch stark körperlich bedingte Anzeichen wie Herzrasen, Konzentrationsprobleme, Angst (einhergehend mit Schweißausbrüchen), Augenzucken und auch Schlafstörungen. Welche Folgen damit einhergehen und wie man diese frühzeitig erkennen kann kann unter europa-apotheek.com/themenshops/unruhe/ nachgelesen werden.

Die Pflichten des Berufs oder in der Familie versuchen die meisten Menschen schonungslos zu meistern, obwohl sie längst unter den Symptomen der inneren Unruhe leiden. Die Mehrheit von ihnen versucht, den unsicheren Zustand zu verbergen. Genaue Beobachter können dennoch erkennen, ob ein Gesprächspartner, Kollege oder Familienmitglied unter innerer Unruhe leidet:
- die Stimme verändert sich
- er unruhige Mensch spricht schneller als gewohnt
- innere Unruhe verringert die Konzentrationsfähigkeit. Betroffene antworten auf
- Gehörtes nur flüchtig oder sogar sinnentstellend
- Die Körpersprache ist angespannt, gereizt, sogar abwehrend.
 
Gegen die innere Unruhe im Alltag ist gesunder Schlaf die beste Medizin. Er regeneriert alle Körperzellen und stärkt die Seele für neue Eindrücke. Jedoch ist ein beruhigendes Nickerchen ab einem gewissen Grad der Unruhe kaum möglich.
Stattdessen können lieber kleine Freizeitaktivitäten für das Abschalten vom Stress sorgen – wie zum Beispiel Bewegung an der frischen Luft, Entspannungsbäder oder ein Saunabesuch und gezielte Entspannungstechniken (hier gibt es einige Ideen)

Kurze Meditationsübungen setzen der inneren Unruhe einen Ruhepol entgegen. Sie unterstützen bei regelmäßiger Übung zugleich ein besseres Einschlafen, um zum gesunden Schlaf zurückzufinden. Unter Anleitung eines Psychotherapeuten bringt autogenes Training einen entspannteren Lebensrhythmus. Eine positive Lebenseinstellung lässt sich ebenfalls als dauerhafte Gegenmaßnahme in angespannten Situationen einsetzen. Schließlich hilft gezieltes Training des Parasympathikus (Ruhenerv) dabei, über die Konzentration auf Atmung, Herzschlag und Muskelkontraktion zu einem ruhigeren Empfinden zurückzukehren.

Lachen und Bewegung sind bewährte Hausmittel gegen innere Unruhe im Alltag. Schon ein Lächeln lindert den Druck der inneren Unruhe. Während eines Spaziergangs oder beim Joggen wird die aufgestaute, negative Energie ganz automatisch abgebaut. Am besten ist es, sich zunächst die innere Unruhe einzugestehen und sie in der momentanen Situation als Fakt zu akzeptieren. Diese gedankliche Umstellung nimmt Druck von Geist und Seele. Neben gesundem Schlaf ist eine Auszeit am besten, um in aller Ruhe eigene, medikamentenfreie Techniken gegen die innere Unruhe im Alltag zu entwickeln.

Seitenlage

28.04.2015

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Die Seitenlage ist die beliebteste Schlafposition. Über die Hälfte der Erwachsenen schläft auf der Seite liegend, die Beine leicht angezogen, ein. Dies ist die für die Wirbelsäule günstigste Schlaflage und wird von Orthopäden empfohlen.

Wenn man mit beiden Armen nach unten auf der Seite liegt wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Krümmung am besten unterstützt und Rücken und Nackenschmerzen können reduziert werden. Die gebeugten Knie sorgen für eine Entlastung des Ischiasnerves, der Rücken wird entlastet und die Muskeln, Bänder und Bandscheiben können so bestmöglich regenerieren.
Auf Dauer belastet die Seitenlage allerdings die jeweils unten liegende Schulter, auf der anderen Seite treten Schnarchen oder Sodbrennen seltener auf.
Frauen mit großem Busen sollten sich vielleicht jedoch eine andere Stellung aussuchen, da die Seitenlage dazu führen kann, dass die Brüste eher erschlaffen und das Dekolletee faltig wird. Im Gesicht kann es ebenfalls zu Falten kommen, da das Gesicht seitlich auf das Kissen gedrückt wird.

Menschen die auf der Seite schlafen, egal ob nach rechts oder links sind häufig Menschen einem ausgeglichenen Lebensstil und innerem Gleichgewicht.
Es ist bewiesen dass sich manche Schlafenden ganz offensichtlich zu einer bestimmten Seite hingezogen fühlen bzw. entweder die rechte oder die linke Seite bevorzugen.

Rückenlage

28.04.2015

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Solange der Schläfer keine Probleme mit dem Rücken hat, ist die Schlafposition für ihn am besten, in der er sich am wohlsten fühlt. Dies ist so ziemlich die gesündeste Schlafposition. Kopf, Rücken und Wirbelsäule sind in einer neutralen Lage, was Schmerzen vorbeugt.
Die Rückenlage wird auch die „Königslage“ genannt, denn sie ist sehr schonend für Halswirbel und Wirbelsäule, sofern man auf einem flachen Kissen liegt, das sich dem Körper perfekt anpasst.

Das Körpergewicht ist gleichmäßig verteilt und so wird der Druck auf ein bestimmtes Körperteil vermieden.
Wer schnarcht, wird in der Rückenlage mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Geräuschbelästigung für seinen Bettpartner, denn in dieser Position sind die häufigsten und intensivsten Schnarcher zu finden

Neben der klassischen Rückenlage gibt es auch noch die sogenannte „Seesternposition“. Hier liegt der Schläfer ebenfalls auf dem Rücken und hat beide Arme über dem Kopf, dabei sind die Ellenbogen gebogen.
Häufig zu sehen bei kleineren Kindern, während sich Erwachsene diese Position nicht für die Nachtruhe aussuchen, einfach weil der Platz meistens nicht reicht. 
Rückenschläfer haben ein sicheres Auftreten, großes Selbstvertrauen, eine starke Persönlichkeit und sind neugierig und lebensfroh Schüchtern ist der Rückenschläfer ganz und gar nicht! und eine Macher-Persönlichkeit.

Bauchlage

28.04.2015

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Auf dem Bauch schlafen die wenigsten Menschen und viele nehmen diese Schlafposition nur ein, weil sie auf einer zu harten Matratze liegen und so Rücken- und Schulterschmerzen vermeiden wollen. 

Sie liegen meistens ganz flach mit dem Gesicht ins Kissen vergraben und haben die Arme weit ausgestreckt oder unter dem Haupt versteckt. Die Haltung bringt für Nacken und Rücken in der Regel kaum Entlastung, denn liegt der Schläfer auf einem zu hohem Kissen kommt es zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule, was zu Schulterverspannungen und Nackenproblemen führt. Übergewichtige Menschen sollten möglichst nicht in der Bauchlage ruhen, da dies zu einer Belastung der Lendenwirbelsäule führt.
Ebenso sicher ist, dass sich in der Bauchlage ein Hohlkreuz bildet.

In der Bauchlage befinden sich Nacken und Wirbelsäule nicht auf einer Linie und das Drehen des Kopfes zu einer Seite verspannt die Muskulatur – es kommt möglicherweise auch zu Taubheitsgefühlen in den Fingern.
Bauchschläfer klagen am Morgen häufig über Schmerzen im Lendenbereich.
Allerdings ist diese Schlaflage eine gute Schlafposition, um dem Schnarchen ein Ende zu setzen, denn die Kehle wird nicht verengt und bleibt frei für einen ruhigen, leisen Schlaf.
Auf dem Bauch zu schlafen bedeutet aber auch eine statische Belastung auf den Unterkiefer und zusätzlichen Druck auf die Zähne.

Der US-Psychiater Samuel Dunkell behauptete schon 1977 in seinem Buch “Körpersprache im Schlaf. Schlafhaltungen und ihre Bedeutung“ das Menschen mit Bauchlage Perfektionisten sind, die sich von anderen Menschen wenig sagen lassen. Sie regeln ihre Angelegenheiten lieber selbst, sind besonders pünktlich und ordnungsliebend und neben auch Kleinigkeiten sehr genau. 

Fötus-Lage

28.04.2015

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

 Die Fötusstellung wird auch als Embryonalstellung bezeichnet, weil der Schläfer zusammengerollt wie eine Kugel mit angewinkelten Knien, das Kinn nach unten geneigt im Bett liegt. Was ungeborene Kinder gut ist, muss für Erwachsene nicht die richtige Schlaflage sein.

Es mag zunächst äußerst bequem sein, sich zusammenzurollen, die Knie dicht an den Oberkörper zu ziehen und die Arme darum zu schlingen, aber in dieser Schlafstellung ist die Wirbelsäule abgekrümmt und dies belastet diese. Außerdem ist Atmung im Schlaf eingeschränkt Man tut der Nacken- und der Schultermuskulatur nichts Gutes.

Professor Chris Idzikowska aus dem Schlafforschungszentrum in Edinburgh hat anhand einer Umfrage unter 1.000 Freiwilligen, erforscht, dass es einen Bezug gibt zwischen Schlafposition und Persönlichkeit. Am meisten verbreitet ist die Fötus-Lage, in der mehr als vierzig Prozent der Menschen einschlafen – vor allem Frauen.

Wenn man wie ein Fötus schläft, hat man in der Regel Probleme mit Schnarchen – oder man ist schwanger.

Bei Menschen die in Fötuslage schlafen, könnte man daraus schließen, dass dass sich die schlafende Person noch nicht entfaltet hat und sich deshalb im Wachzustand weigert, den Freuden und Problemen des Lebens voll und rückhaltlos auszusetzen. Diese Menschen erscheinen nach außen hin oft härter als sie wirklich sind und ein gewisses Schutzbedürfnis ist vorhanden. 

 

Weitere Informationen zu den Schlaflagen finden Sie hier.

Löffelstellung

28.04.2015

Foto © wavebreakmedia/Shutterstock.com

Partner, die diese klassische Schlafposition bevorzugen, sind sehr aufeinander fixiert. Derjenige, der außen liegt und den anderen umschlingt, ist auch im Wachzustand der Beschützer. Beide Partner liegen seitlich hintereinander, wie zwei Löffel im Besteckkasten.

In jedem Fall suchen beide die Nähe zum anderen und können selbst nachts nicht die Finger voneinander lassen. 

3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung lädt zum Expertentag ein

Kampf dem Sekundenschlaf - neue Wege in der Fahrerausbildung

08.04.2014

Foto © logpr.de

Am 16. April lädt das „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“ in Fulda zu einem Expertentag zu neuen Wegen in der Berufskraftfahrerqualifikation. Bei der Tagesveranstaltung werden unter anderem auch Lösungen für das Problem des Sekundenschlafs genannt. Das Vortragsprogramm wird flankiert durch einen ganztägig verfügbaren Fahrsimulator und richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Logistikleiter, Speditionsleiter sowie Berater und Trainer für Ladungssicherung. Als Referenten konnten Polizei-oberkommissarMarkus Mertens sowie der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps gewonnen werden. 

Weiterlesen ...
Herzinfarktrisiko erhöht durch Zeitumstellung ?

Achtung: Zeitumstellung ist mehr als nur ne geklaute Stunde

29.03.2014

Eine Untersuchung der DAK dürfte gerade jetzt bei Kritiker der Sommerzeit Wasser auf die Mühlen gießen: Die Zeitumstellung erhöht demnach das Herzinfarkt-Risiko.
Ursache könnte Irritation des Hormonhaushaltes sein.

Die Umstellung ist sicherlich nicht ideal bestätigt auch das bundesweite Netzwerk  www.Kompetenz-Zentrum-gesunder-Schlaf.de  und deren Berater Markus Kamps, Präventologe für Schlaf und Stress.

ZEITUMSTELLUNG
Nicht vertauschen, jetzt kommt der SOMMER !
Regeln und Tipps für die Zeitumstellung


Für die Sommerzeit gilt:
Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im März statt.
Dabei wird um 2:00 Uhr die Uhr um eine Stunde vorgestellt.

Das bedeutet:
"Die Nacht ist eine Stunde kürzer".

Für die Winterzeit (Normalzeit) gilt:
Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im Oktober statt.
Um 3:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt.
Das bedeutet : "Die Nacht ist eine Stunde länger".

Diese Regelung ist in Deutschland durch Gesetze bzw. Verordnungen festgelegt.

Jetzt gilt:  Am letzten Sonntag im März am 28 März wird die Uhr wieder um eine Stunde vorgestellt. Für viele Menschen bringt diese Umstellung wieder mal erhebliche Probleme beim Ein- oder Durchschlafen mit sich. Oft sind Sie stärker als im Oktober , aber der menschliche Körper reagiert mitunter immer individuell sehr sensibel auf ungewöhnliche Veränderungen von natürlichem Hell und Dunkel.

Ältere Menschen, Säuglinge und Kinder, sind sehr oft betroffen, da  deren Organismus sich mit der Anpassung an Zeitumstellungen oft schwerer tut. Es war die Zeit mit mehr Schlaf mehr Müdigkeit mehr Dunkelheit anderem Essen  usw. 
Sie können wenn Sie sensibel sind Ihre Uhr einschleichen = 6 Tage  je  10 Minuten verschieben ansonsten
beachten Sie die Nachfolgenden Tipps und Ihre innere Uhr wird es Ihnen danken.
Jedoch vergessen Sie nicht auch die Überprüfung Ihrer Bettwaren, denn die Zeitumstellung läutet auch die Jahreszeiten ein und deshalb sollten Sie auch Ihre Zudecke Ihre Kissen und Auflagen sowie Ihr Lüftverhalten nd Ihr Raum und Bettklima überprüfen um Ihr Bett auf Ihren persönlichen Sommerschlaf einzustimmen !

Nur so lässt sich die innere Uhr wieder einpendeln und der Nachtschlaf auch durch abgestimmte Bettwaren wird besser.

Tipps gegen "Mini-Jetlag oder Mikro-Jetleg"

Da viele Beeinträchtigungen der inneren Uhr während der Zeitumstellung einem Jetlag ähneln, reden Experten von einem Mini Jetlag. Doch was tritt auf und welche Symptome kennen Sie:

- ungewöhnliche Müdigkeit
- depressive und verschlechterte Stimmungslage
- Schlafstörungen Schwankungen der Herzfrequenz
- Konzentrationsschwäche am Tag
- Gereiztheit am Abend und am Tag
- Appetitlosigkeit während des ganzen Tages
- Verdauungsprobleme ohne Ernährungshintergrund

So überstehen Sie die Zeitumstellung:

Am Vorabend der Umstellung

-          Keinen Alkohol konsumieren und
-          nicht mehr allzu viel essen
-          ehr sogar etwas später als gewohnt zu Bett gehen

In den ersten Tagen nach der Umstellung

-          Wer eine empfindliche Verdauung hat, sollte die Essenszeiten
            ggf. ehr schrittweise (4x 15 Minuten Verschiebung ) anpassen
-          üppige Mahlzeiten am Abend ehr meiden
-          Wenn möglich auf Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke
            drei – vier  Stunden vor dem Schlafengehen verzichten
-          Am ersten Tag ggf. sogar eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich
-          Viel an der Natur ( LICHT) aufhalten um einen kleinen Spaziergang zu machen
-          Immer bei auftretenden Symptomen wie oben genannt ehr Pausen machen 
-          Wenn das frühere Einschlafen Mühe bereitet, immer erst natürliche Hilfen wie Baldrian,
           Melisse oder Entspannungstechniken versuchen oder ggf. aufstehen und nicht mit dem
           Gedankenkarussell Stundenlang wach liegen.
-          Verzichten Sie auf Ihren Mittagsschlaf während der Umstellungsphase bis hin zu 7-10 Tagen.

Fast jeder vierte in Deutschland leidet zeitweise oder chronisch unter Schlafstörungen.
Stress, Krankheiten oder die falsche Matratze: Die Gründe für Schlafprobleme sind
individuell sehr unterschiedlich.
 

Regionale Hilfe finden Sie unter www.Kompetenz-Zentrum-gesunder-Schlaf.de

Fachberichte  erhalten Sie unter www.schlafkampagne.de 
 

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Tel : 02823 /41920 27

Fax :02823 /41920 53

 

 

Stichwort: Tagesschlaf

10.04.2014

Mit Tagschlaf bezeichnet man einen Kurzschlaf außerhalb der nächtlichen Hauptschlafphase. Am bekanntesten ist er in Form des Mittagsschlafes.

Diesen Kurzschlaf nennt man auch „"Powernapping"(power = Kraft, nap = Nickerchen).

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Interview mit Präventologe M. Kamps

Frühjahrsmüdigkeit

15.03.2014

HIER EIN INTERVIEW ZUR FRÜHJAHRSMÜDIGKEIT

 

ZEITUNG  Herr Kamps, sind sie heute ausgeschlafen?

Markus Kamps: Ich bin weniger ausgeschlafen, weil das Bett in meinem Hotel

nicht so gemütlich gewesen ist.

ZEITUNG : Es hatte also nichts mit Frühjahrsmüdigkeit zu tun?

Kamps: Nein, da habe ich entgegengewirkt und entsprechende Maßnahmen als

Vorbeugung ergriffen

ZEITUNG: Wie sieht diese Vorbeugung aus?

Kamps: Oftmals verspürt man Antriebslosigkeit, Müdigkeit und

Konzentrationsmangel. Ein Grund dafür ist die Winterernährung und der

damit verbundene Vitamin-C- Magnesium- und Zinkmangel. Wenn man

dementsprechend viel Gemüse und Obst isst, ausreichend schläft und sich

viel dem Licht aussetzt, hat man die besten Voraussetzungen, um dem

entgegenzuwirken.

ZEITUNG : Wer ist besonders anfällig für Frühjahrsmüdigkeit?

Kamps: Frauen sind in der Regel mehr betroffen. Es gibt aber neue

Untersuchungen, dass ungefähr 50 Prozent der Gesamtbevölkerung zwischen

März und Mai so genannte Frühjahrsleiden hat.

ZEITUNG : Ist die Frühjahrsmüdigkeit ein Mythos oder lässt sie sich auch

biologisch begründen?

Kamps: Im Wesentlichen gibt es zwei Faktoren. Einmal die Folgen der

dunklen Jahreszeit. Das Licht ist eine Art Taktgeber. Zwei Hormone sind

dabei besonders betroffen, das Schlafhormon Melatonin und das Stimmungs-

oder auch Glückshormon Seratomin.

Der zweite Punkt betrifft die Zellen, die Zellstrukturen und die

Blutgefäße. Diese dehnen sich bei Wärme oder Kälte aus oder ziehen sich

zusammen. Gerade das unbeständige Aprilwetter führt dazu, dass dies

ständig passiert. Manchmal kann der Körper dann nicht mehr folgen. Dies

führt dann zu den beschriebenen Schwierigkeiten wie Konzentrationsmangel

oder auch Kreislaufproblemen.

ZEITUNG : Kann die Frühjahrsmüdigkeit auch psychologischer Natur sein?

Kann man sie sich auch einbilden?

Kamps: Es gibt sogar Menschen, die bewusst eine Frühjahrsmüdigkeit haben

möchten. Grundsätzlich sind sich die Forscher aber einig, dass die

Wechselwirkung zwischen dem Wintereffekt und den biologischen Prozessen

ausschlaggebend ist.

ZEITUNG : Wie viel Schlaf ist gesund?

Kamps: Das ist auch ein Mythos. Viele orientieren sich am

Durchschnittswert, der bei 7 Stunden und 16 Minuten liegt. 14 Minuten sind

dabei zusätzlich für das Einschlafen eingeplant. Das ist aber gar nicht

wichtig. Es kommt darauf an, dass man ausreichend und erholsam schläft.

Eine gute Basis für guten Schlaf ist ein gemütliches und passendes Bett.
Jeder sollte auch wirklich zu Bett gehen, wenn man müde ist. Zwischendurch hilft

ein Relax-Tag, an dem man früh zu Bett geht und den Wecker einfach nicht stellt – übrigens auch ein hervorragendes Mittel zur Vorbeugung gegen Frühjahrsmüdigkeit.

 

 


Autor:
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