aktiv für gesunden Schlaf
Schon 30.893.175 Besucher
und 71.179.152 Seitenaufrufe
Kennen Sie Comedy im Bett?
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen

Gesund Liegen

- Promotion -
GANT_468x60

Wie die Schlafposition auf die Gesundheit wirkt

28.04.2015 von Joachim Becker

Foto © Valua Vitaly - fotolia.com

Die Experten sind sich einig, dass Muskeln, Gelenke und die Wirbelsäule im Liegen entlastet werden müssen. Für Menschen die unter Rücken- oder Gelenkschmerzen leiden, kann die Nacht regelrecht zur Qual werden, denn sie wachen durch falsche Schlafhaltung auf oder können erst gar nicht einschlafen. Deshalb hat sich die Schlafkampagne mit den Schlafpositionen einmal ausführlich befasst.

Ausreichend Schlaf lässt uns morgens noch nicht ausgeruht und gesund aufwachen. Es kommt auch darauf an, in welcher Position wir schlafen, denn der menschliche Schlaf ist gekoppelt an Phasen körperlicher Bewegungslosigkeit im Tiefschlaf und stärkerer Körperbewegung im Traumschlaf. Beide Phasen wiederholen sich regelmäßig mehrere Male pro Nacht.

70 % aller Schläfer wechseln je nach Alter, Persönlichkeit, Körperbefinden und anderen Einflüssen in einer Nacht unbemerkt zwischen 30 und 60-mal ihre Stellung und nehmen dabei zwischen 20 und 45 verschiedene Schlafpositionen ein. Das wurde in mehreren Untersuchungen bestätigt. Dabei fand man auch heraus, dass die "immobilen" Phasen zwischen 45 und 70 Minuten anhalten und sich in Abständen von 75 - 120 Minuten wiederholen.

Die Zahlen über die Einschlafpositionen der Menschen schwanken je nach Statistik, aber man kann in etwa davon ausgehen, dass ca.

  • 59 % in Seitenlage
  • 13 % in Bauchlage
  • 18 % in Rückenlage

einschlafen.

Nur wenige Menschen wissen, dass eine falsche Schlaf-Position zu gesundheitlichen Problemen führen kann, bei denen sich viele Therapien als erfolglos erweisen.

Professor Dr. Chris Idzikowski, Schlafforscher am Edinburgh Sleep Centre, hat in einer Studie mit 1000 Versuchspersonen die am meisten verbreiteten Schlafpositionen analysiert. Seine Hypothese: Gerade weil wir unsere Bewegungen im Schlaf nicht kontrollieren können und nur das Unterbewusstsein regiert, lässt die Körpersprache auf den Charakter schließen, da auch diese meist ein Leben lang kaum verändert werden.

Dabei unterscheiden die Fachleute vier typische Schlafpositionen.





Tag der Rückengesundheit soll aufklären

Guter Schlaf - gesunder Rücken

14.03.2012 von Gerrit Wustmann

Die Rückengesundheit ist ein Modethema – so mag es manchmal erscheinen. Doch statistisch gesehen leidet jeder dritte Deutsche unter Rückenschmerzen. Grund genug, das Problem ernst zu nehmen, das unzählige unterschiedliche Ursachen hat. Im März gibt es zweimal besondere Anlässe, sich eingehender damit zu befassen: Am 15. März wird der Tag der Rückengesundheit begangen, am 19. März ist Weltschlaftag. Doch was hat der Rücken mit dem Schlaf zu tun?

Weiterlesen ...





Twin Design/Shutterstock.com

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Fötus-Lage

28.04.2015 von Joachim Becker

 Die Fötusstellung wird auch als Embryonalstellung bezeichnet, weil der Schläfer zusammengerollt wie eine Kugel mit angewinkelten Knien, das Kinn nach unten geneigt im Bett liegt. Was ungeborene Kinder gut ist, muss für Erwachsene nicht die richtige Schlaflage sein.

Es mag zunächst äußerst bequem sein, sich zusammenzurollen, die Knie dicht an den Oberkörper zu ziehen und die Arme darum zu schlingen, aber in dieser Schlafstellung ist die Wirbelsäule abgekrümmt und dies belastet diese. Außerdem ist Atmung im Schlaf eingeschränkt Man tut der Nacken- und der Schultermuskulatur nichts Gutes.

Professor Chris Idzikowska aus dem Schlafforschungszentrum in Edinburgh hat anhand einer Umfrage unter 1.000 Freiwilligen, erforscht, dass es einen Bezug gibt zwischen Schlafposition und Persönlichkeit. Am meisten verbreitet ist die Fötus-Lage, in der mehr als vierzig Prozent der Menschen einschlafen – vor allem Frauen.

Wenn man wie ein Fötus schläft, hat man in der Regel Probleme mit Schnarchen – oder man ist schwanger.

Bei Menschen die in Fötuslage schlafen, könnte man daraus schließen, dass dass sich die schlafende Person noch nicht entfaltet hat und sich deshalb im Wachzustand weigert, den Freuden und Problemen des Lebens voll und rückhaltlos auszusetzen. Diese Menschen erscheinen nach außen hin oft härter als sie wirklich sind und ein gewisses Schutzbedürfnis ist vorhanden. 

 

Weitere Informationen zu den Schlaflagen finden Sie hier.





Twin Design/Shutterstock.com

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Bauchlage

28.04.2015 von Joachim Becker

Auf dem Bauch schlafen die wenigsten Menschen und viele nehmen diese Schlafposition nur ein, weil sie auf einer zu harten Matratze liegen und so Rücken- und Schulterschmerzen vermeiden wollen. 

Sie liegen meistens ganz flach mit dem Gesicht ins Kissen vergraben und haben die Arme weit ausgestreckt oder unter dem Haupt versteckt. Die Haltung bringt für Nacken und Rücken in der Regel kaum Entlastung, denn liegt der Schläfer auf einem zu hohem Kissen kommt es zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule, was zu Schulterverspannungen und Nackenproblemen führt. Übergewichtige Menschen sollten möglichst nicht in der Bauchlage ruhen, da dies zu einer Belastung der Lendenwirbelsäule führt.
Ebenso sicher ist, dass sich in der Bauchlage ein Hohlkreuz bildet.

In der Bauchlage befinden sich Nacken und Wirbelsäule nicht auf einer Linie und das Drehen des Kopfes zu einer Seite verspannt die Muskulatur – es kommt möglicherweise auch zu Taubheitsgefühlen in den Fingern.
Bauchschläfer klagen am Morgen häufig über Schmerzen im Lendenbereich.
Allerdings ist diese Schlaflage eine gute Schlafposition, um dem Schnarchen ein Ende zu setzen, denn die Kehle wird nicht verengt und bleibt frei für einen ruhigen, leisen Schlaf.
Auf dem Bauch zu schlafen bedeutet aber auch eine statische Belastung auf den Unterkiefer und zusätzlichen Druck auf die Zähne.

Der US-Psychiater Samuel Dunkell behauptete schon 1977 in seinem Buch “Körpersprache im Schlaf. Schlafhaltungen und ihre Bedeutung“ das Menschen mit Bauchlage Perfektionisten sind, die sich von anderen Menschen wenig sagen lassen. Sie regeln ihre Angelegenheiten lieber selbst, sind besonders pünktlich und ordnungsliebend und neben auch Kleinigkeiten sehr genau. 





Twin Design/Shutterstock.com

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Rückenlage

28.04.2015 von Joachim Becker

Solange der Schläfer keine Probleme mit dem Rücken hat, ist die Schlafposition für ihn am besten, in der er sich am wohlsten fühlt. Dies ist so ziemlich die gesündeste Schlafposition. Kopf, Rücken und Wirbelsäule sind in einer neutralen Lage, was Schmerzen vorbeugt.
Die Rückenlage wird auch die „Königslage“ genannt, denn sie ist sehr schonend für Halswirbel und Wirbelsäule, sofern man auf einem flachen Kissen liegt, das sich dem Körper perfekt anpasst.

Das Körpergewicht ist gleichmäßig verteilt und so wird der Druck auf ein bestimmtes Körperteil vermieden.
Wer schnarcht, wird in der Rückenlage mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Geräuschbelästigung für seinen Bettpartner, denn in dieser Position sind die häufigsten und intensivsten Schnarcher zu finden

Neben der klassischen Rückenlage gibt es auch noch die sogenannte „Seesternposition“. Hier liegt der Schläfer ebenfalls auf dem Rücken und hat beide Arme über dem Kopf, dabei sind die Ellenbogen gebogen.
Häufig zu sehen bei kleineren Kindern, während sich Erwachsene diese Position nicht für die Nachtruhe aussuchen, einfach weil der Platz meistens nicht reicht. 
Rückenschläfer haben ein sicheres Auftreten, großes Selbstvertrauen, eine starke Persönlichkeit und sind neugierig und lebensfroh Schüchtern ist der Rückenschläfer ganz und gar nicht! und eine Macher-Persönlichkeit.





Twin Design/Shutterstock.com

Foto © Twin Design/Shutterstock.com

Seitenlage

28.04.2015 von Joachim Becker

Die Seitenlage ist die beliebteste Schlafposition. Über die Hälfte der Erwachsenen schläft auf der Seite liegend, die Beine leicht angezogen, ein. Dies ist die für die Wirbelsäule günstigste Schlaflage und wird von Orthopäden empfohlen.

Wenn man mit beiden Armen nach unten auf der Seite liegt wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Krümmung am besten unterstützt und Rücken und Nackenschmerzen können reduziert werden. Die gebeugten Knie sorgen für eine Entlastung des Ischiasnerves, der Rücken wird entlastet und die Muskeln, Bänder und Bandscheiben können so bestmöglich regenerieren.
Auf Dauer belastet die Seitenlage allerdings die jeweils unten liegende Schulter, auf der anderen Seite treten Schnarchen oder Sodbrennen seltener auf.
Frauen mit großem Busen sollten sich vielleicht jedoch eine andere Stellung aussuchen, da die Seitenlage dazu führen kann, dass die Brüste eher erschlaffen und das Dekolletee faltig wird. Im Gesicht kann es ebenfalls zu Falten kommen, da das Gesicht seitlich auf das Kissen gedrückt wird.

Menschen die auf der Seite schlafen, egal ob nach rechts oder links sind häufig Menschen einem ausgeglichenen Lebensstil und innerem Gleichgewicht.
Es ist bewiesen dass sich manche Schlafenden ganz offensichtlich zu einer bestimmten Seite hingezogen fühlen bzw. entweder die rechte oder die linke Seite bevorzugen.





wavebreakmedia/Shutterstock.com

Foto © wavebreakmedia/Shutterstock.com

Löffelstellung

28.04.2015 von Joachim Becker

Partner, die diese klassische Schlafposition bevorzugen, sind sehr aufeinander fixiert. Derjenige, der außen liegt und den anderen umschlingt, ist auch im Wachzustand der Beschützer. Beide Partner liegen seitlich hintereinander, wie zwei Löffel im Besteckkasten.

In jedem Fall suchen beide die Nähe zum anderen und können selbst nachts nicht die Finger voneinander lassen. 






Matratzen - Schlaf nach Maß

21.03.2009 von Markus Kamps

MATRATZEN - Verschiedene Mess-Verfahren können helfen, die richtige Wahl zu treffen. Qualifizierter Berater muss persönliche Merkmale berücksichtigen

Weiterlesen ...




Ökotest April 2009 - Schlaf ohne Verspannungen

27.03.2009 von Frank Chudoba

Ökotest hat 15 unterschiedliche Nackenstützkissen in den Preislagen 9,99 - 139,- EUR getestet und das Ergebnis in der aktuellen April-Ausgabe veröffentlicht. IKEA will daraufhin Kissen vom Markt nehmen.

Weiterlesen ...




Nächtliches Wenden ist lebensnotwendig

15.10.2007 von Frank Chudoba

Hohes Einsinken in Matratze stört Schlaf und Rücken. Ein gesunder Schläfer wendet sich bis zu 26mal die Nacht. Ein notwendiger Prozess, wie Schlafforscher heraus gefunden haben.

Weiterlesen ...




Fünf Fragen - fünf Antworten von Professor Dr Dietrich Grönemeyer

14.03.2008 von Frank Chudoba

Hamburg (OTS) - Rückenexperte und Erfolgsautor (Mein Rückenbuch, der kleine Medicus) Prof. Dr. Grönemeyer beantwortet die wichtigsten Fragen zur Rückengesundheit

Weiterlesen ...