Woher kommt das Wort Schlaf?16.03.2015![]() Foto © Anna Sedneva - fotolia.com Das Wort „Schlaf“ ist altgermanischen Ursprungs und mit dem Eigenschaftswort "schlaff" verwandt. Es leitet sich vom Verb „schlafen“ ab, was“ schlapp werden bedeutet“. Im Gotischen hieß es sleps, im Alt- und Mittelhochdeutschen slaf. Heute sagt man zu „Schlaf“ in anderen Ländern folgendes:
Das Wort der Schlaf existiert, weil es schon immer zum menschlichen und tierischen Leben dazugehörte, .schon sehr lange. „Der Schlaf“ beschreibt einen Zustand der äußeren Ruhe bei Menschen und Tieren. Während des Einschlafens lässt die Muskelanspannung nach. So fällt im Sitzen beispielsweise Kopf nach vorn. Häufig kommt es beim Einschlafen auch zu Zuckungen. Vom Wort "Schlaf" leiten sich verschiedene Begriffe ab, die mit ihm nur indirekt zu tun haben: So verwendet man beispielsweise Entschlafen überschlafen Schläfe Schlafmütze Beischlaf Schlummer Slummern Dösen Nickerchen Pennen
Diesen Ausführungen stand als Quelle: “Das Geheimnis des Schlafs - Neue Wege und Erkenntnisse der Forschung“ von Alexander Borbély zur Verfügung
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Geschichte des Schlafes07.03.2015![]() Foto © Wikipedia public domain Author British Museum. Dept. of Greek and Roman Antiquities Der Schlaf nimmt einen großen Teil unserer Lebenszeit in Anspruch und doch wissen wir relativ wenig über ihn. Forschungen gehen davon aus, dass der Schlaf mit der Entwicklung des Lebens außerhalb des Wassers vor 600 Millionen von Jahren entstanden ist. Zwar gibt es keine Anzeichen dafür, das Fische wie Menschen schlafen, doch zeigen auch sie Phasen geringerer Aktivität. Bei Säugetieren wie Delfinen oder Walen ist der Schlaf eindeutig nachweisbar. Auch die meisten anderen Lebewesen auf der Erde brauchen Schlaf. Wäre der Schlaf nicht für das Überleben des Menschen wichtig, hätte die Evolution den Schlaf schon lange wegrationalisiert. Die Leute in der Antike nannten den Schlaf den „kleinen Bruder des Todes“, und das nicht zu Unrecht, denn in der Tat erscheint diese absolute Abwesenheit, in die man während des Schlafes verfällt, wie ein vorübergehender Tod. Man schlief aus diesem Grunde oft in (oder in der näheren Umgebung) von Tempeln. Man hatte Angst am nächsten Morgen nicht mehr zu erwachen. Man hielt den Schlaf für eine göttliche Fügung und hat sich deshalb nicht näher mit ihm beschäftigt In der griechischen Antike galt Hypnos als der sanfte Gott des Schlafes und da ihm die Fähigkeit zugesprochen wurde, Götter und Menschen in Tiefschlaf zu versetzen, wurde von seinem Namen der Begriff „Hypnose“ abgeleitet. Sein Bruder war Thanatos, der mitleidlose Gott des Todes und deshalb schrieb der römische Dichterer Ovid (43 v. Chr.-17 n. Chr) der Schlaf sei ein „Abbild des Todes“. "Er wohne in einer Höhle am Ufer des Lethebaches, wohin niemals die Sonne gelange." |
Gaius Plinius litt an gewichtsbedingter Schlafapnoe15.03.2015![]() Foto © Wikipedia gemeinfrei Gaius Plinius Secundus Maior, kurz Plinius der Ältere (23 n. Chr.- 79 n. Chr.) brachte seine extreme Fettleibigkeit dazu den ganzen Tag zu schlafen, während des Schlafens lärmend zu schnarchen und manchmal eine kollabierende Atmung zu haben, " als ob seine Atemwege blockiert wären“. Nur damals hat man eine Schlaf-Apnoe nicht gekannt. Die Grundbedeutung „still sein / schlafen“ begegnet uns in der hebräischen Bibel, die etwa 1000 v. Chr. als fortlaufende Sammlung zuerst in mündlicher Überlieferungen, die dann verschriftet und vielfachvielfach überarbeitet wurde, bereits 16x in verbaler Form. Wir finden schon im Alten Testament die Mahnung: "Liebe den Schlaf nicht, dass du nicht arm werdest; lass deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben" (Sprüche 20,13). Der antike griechische Philosoph Politiker, Redner und Dichter Empedokles (um 495 v. Chr. – 435 v. Chr.) soll den Schlaf als „Folge einer mäßigen Abkühlung der im Blut befindlichen Wärme, beziehungsweise als die Absonderung des Elements "Feuer" bezeichnet haben. |
Aristoteles erkannte den Zusammenhang von Schlaf und Gesundheit15.03.2015![]() Foto © wikipedia allgemeinfrei Bereits Aristoteles (384 v. Chr. - 322 v. Chr.) einer der bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte erkannte, dass Schlaf nötig ist, um den Organismus tagsüber funktionieren zu lassen. Der chinesische Philosoph und Dichter Chuang Tzu (um 365 v. Chr.-290 v. Chr.) schrie: In den östlichen Philosophien und Religionen wurde der Schlaf als der eigentliche, wahre Zustand des Menschen dargestellt, in dem Individuum und Universum eins sind. Der chinesische Philosoph Chuang Tzu (300 v. Chr.) schrieb: "Alles ist eins; im Schlaf ist die Seele ungestört und aufgenommen in diese Einheit; im Wachen hingegen ist sie abgelenkt und sieht die verschiedenen Gegebenheiten der Welt." |
Hippokrates nannte übermäßigen Schlaf als krankhaft15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Der griechischen Arzt und Begründer der Erfahrungswissenschaft Hippokrates (460-377 v. Chr.), wusste, dass der Mensch im Schlaf abkühlt, und schloss daraus, dass der Schlafzustand auf einer Flucht von Blut und Wärme ins Innere des Körpers beruhe. Er bezeichnete Schlaf und Wachheit als krankhaft, wenn sie im Übermaß auftreten; Von ihm stammt folgender Ausspruch. Er stellte schon eine Beziehung zwischen der Fettleibigkeit und dem plötzlichen Tod her und bezieht sich auf die "Unterbrochene Atmung" von bestimmten Schlaftypen. |
Hildegard von Bingen: Ein natürlicher Schlaf ist das beste Mittel für gute Nerven15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Hildegard von Bingen (1098-1179) war Benediktinerin, Dichterin und eine bedeutende Universalgelehrte ihrer Zeit. Sie war Verfasserin medizinischer, naturkundlicher und mystischer Schriften, die Parallelen zwischen Schlaf und Nahrung brachte. Sie vertrat die Ansicht: |
Laut Paracelsus dauert der natürliche Schlaf genau 6 Stunden15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim(ca.1493-1541) genannt Paracelsus, war ein Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph. Er empfahl, man sollte weder zu viel noch zu wenig schlafen, sondern sich nach der Sonne richten, mit ihr aufstehen und bei Sonnenuntergang schlafen gehen Sehr viel später dann, im frühen Mittelalter, als man begann im Bereich der Medizin zu forschen, hat man den Schlaf ganz einfach als verlorene Zeit abgetan und ihm keine weitere Beachtung geschenkt. Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurde für die Erklärung des Schlafs oft eine eigenartige Verbindung herangezogen. So meinte z.B. der britische Arzt und Physiologe Alexander Stuart, (1673-1742) der Schlaf sei die Folge eines Knappwerdens des "animalen Lebensgeistes" der durch Arbeit und Bewegung erschöpft und ausgezehrt werde. |
Herman Boerhaave: Schlaf entsteht durch verbrauchte Hirnflüssigkeit15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Herman Boerhaave (1668 – 1738) ein niederländischer Arzt und Chemiker meinte: Mit der im 19. Jahrhundert aufkommenden Naturphilosophie rückten vorübergehend vermehrt mystische Konzepte in den Vordergrund. So schrieb der deutsche Professor für Physiologie Philipp Franz von Walther (1782 - 1849): "Der Schlaf ist eine Hingebung des egoistischen Seyns in das allgemeine Leben des Naturgeistes, ein Zusammenfließen der besonderen Seele des Menschen mit der allgemeinen Naturseele." Die Symptomatik des Schlafapnoe-Hypopnoe-Syndroms SAHS wurde erstmals 1836 in den Posthumous Papers of the Pick- wick Club von Charles Dickens beschrieben. |
Marcel Proust schildert seine Gedanken zum Schlaf in "Verlorene Zeit"15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Marcel Proust (1871-1922) war französische Schriftsteller und Kritiker und der Sohn einer Arztfamilie. Er hat die Irritationen des Schlafes in seinem Hauptwerk “Verlorenen Zeit“ u.a. wie folgt geschildert: „"... Und wenn ich mitten in der Nacht erwachte, wusste ich nicht, wo ich mich befand und deshalb im ersten Augenblick nicht einmal, wer ich war; ich verspürte nur, ursprünglich, elementar, jenes Daseinsgefühl, wie es in einem Tier beben mag; ich war entblößter als ein Höhlenmensch; doch dann kam mir die Erinnerung - noch nicht an den Ort, an dem ich mich befand, wohl aber an einige andere, an denen ich gewohnt hatte und wo ich hätte sein können - gleichsam als Hilfe von oben her, um mich aus dem Nichts zu ziehen, aus dem ich von selbst nicht herausgefunden hätte; in einer Sekunde überflog ich Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte, und die verschwommen und flüchtig geschauten Bilder von Petroleumlampen und von Hemden mit Umlegekragen fügten nach und nach die originären Züge meines Ich wieder zusammen." Der französische Arzt Jean-Baptiste-Edouard Gélineau (1828-1906) gilt als einer der Entdecker und Namensgeber der Narkolepsie. 1878 beschrieb er erstmals einen solchen Patientenfall. |
Emil Fischer: Erfinder der Schlaftablette15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Im Jahre 1902 wurde von Emil Fischer (1852 - 1919) – Chemiepreisträger von 1902 - und dem anerkannten Kliniker Joseph von Mering das „Veronal“ erfunden. Weil von Mering, der das Mittel auf einer Bahnreise von Berlin nach Basel einnahm, angeblich erst in Verona wieder erwachte und ihm die Stadt so gut gefiel, bekam das Medikament den klangvollen Namen Veronal. Am 31. Juli 1903 kommt die "Veronal" getaufte Schlaftablette von der Firma Merck KGaA einem deutschen Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie auf den Markt. Aber schnell zeigt sich, dass der laut Werbung "erquickende Schlaf ohne lästiges Aufwachen" etliche Nebenwirkungen nach sich zieht. Es dauert Tage, bis Veronal im Körper abgebaut ist. Berichte über Suchtverhalten und Selbstmorde häufen sich. Auch die bald eingeführte Rezeptpflicht kann daran wenig ändern. Obwohl die Barbiturate nach dem Zweiten Weltkrieg unter Medizinern in Verruf geraten, geht Veronal noch bis Anfang der 60er Jahre in der Bundesrepublik über die Ladentheken. |
Sigmund Fraenkel arbeitete an einem "idealen Schlafmittel"15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Bis zur Jahrhundertwende gab es gut zwei Dutzend Stoffe zur Herstellung von Schlafmitteln. Der österreichische Chemiker und Pharmakologe Sigmund Fraenkel (1868 – 1913) verglich ihre Strukturen, suchte nach „hypnophoren“ Gemeinsamkeiten, war bemüht, „toxikophore“ Strukturelemente zu eliminieren und skizzierte schließlich einen hypothetischen Bauplan für ein „ideales Schlafmittel“: ein an einem Kohlenstoffatom mit zwei Ethylgruppen beladener, ansonsten physiologisch völlig indifferenter Kern. Der französische Wissenschaftler und Psychologe Henri Louis Charles Piéron (1881 – 1964) veröffentlichte 1913 das Buch „Le probleme physiologique du sommeil“, welches die erste Publikation war, die den Schlaf unterphysiologischen Gesichtspunkten untersuchte. |
Hans Berger nahm erstes EEG am Menschen vor15.03.2015![]() Foto © Wikipedia: gemeinfrei Die Geburt der modernen Schlafforschung begann durch die Entdeckung der elektrischen Aktivität des Gehirns durch den Arzt Richard Caton (1842 - 1926) in Liverpool. Er registrierte 1875 erstmals elektrische Aktivität von der Hirnrinde von „Tieren“. Dies war der erste Schritt zur Elektroenzephalographie (EEG). Erst über 50 Jahre später, im Jahre 1924 nahm der Jenaer Neurologe und Psychiater Hans Berger (1873 - 1941) an der Universität Jena die ersten Elektroenzephalographien des „Menschen“ vor. Die 1929 publizierte Arbeit nahm auch die populärwissenschaftliche Presse wahr und die Zeitschrift „Kosmos“ meldete 1930. „Er hat [...] bei Menschen mit Schädellücken Nadelelektroden an der Lücke angesetzt und mit einem hochempfindlichen Galvanometer verbunden, wobei er eine regelmäßige Kurve erhielt“. Von nun an war das Aufzeichnen von Hirnstromkurven mit Hilfe des Elektroenzephalogramms (EEG) möglich und erst da entdeckte man den großen Zusammenhang zwischen Schlaf und Gesundheit, denn der Schlaf ist keineswegs ein absolut passiver Vorgang, denn in unserem Körper und unserem Gehirn laufen eine ganze Menge komplizierter Vorgänge ab. 1936 entwickelte Alfred Lee Loomis (1887 - 1975 )der aus einer Arztfamilie stammte aber ein US-amerikanischer Anwalt, Investmentbanker und Erfinder war mit Edmund Newton Harve EEG- Techniken und dokumentierte Veränderungen hirnelektrischer Wellenaktivität in Abhängigkeit der Schlaftiefe und er begann den Schlaf in Stadien zu unterteilen. Im Jahre 1949 begann sich der Internist Rudolf Baumann (1911-1988) für den Schlaf als Therapeutikum für sogenannte Psychosomatische Krankheiten zu interessieren. Die intensivere naturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Schlaf" begann erst im Jahre 1953, als der amerikanische Schlafforscher Eugene Aserinsky ein Doktorand bei Professor Nathaniel Kleitman an der University of Chicago die bahnbrechende Entdeckung des REM-Schlafs beschrieb. Er ist nach den schnellen Augenbewegungen benannt, auf Englisch Rapid Eye Movements, die in dieser Schlafphase vorkommen. 1960 wurde von William Charles Dement (geboren 1928), einem Schlafforscher in den USA die erste Klinik für Schlafstörungen an der Stanford-Universität in Kalifornien eröffnet und das erste klinische Schlaflabor in den USA eingerichtet. "Warum wir schlafen, ist vielleicht die größte offene Frage der Biologie", glaubte der Psychiater und bekannter Pionier auf dem Gebiet der Schlaf Forschung Allan Rechtschaffen (geboren 1928) aus Chicago und er startete die ersten Laboruntersuchungen von Schlaflosigkeit , Narkolepsie, Schlafapnoe und Nickerchen. Er hat die Auswirkungen des Schlafs auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, auf Stress und auf den Stoffwechsel untersucht und sich außerdem auch mit den Auswirkungen von Schlafentzug befasst. 1968 erstellte eine Kommission unter seiner Leitung zusammen mit und Antony Kales die ersten Richtlinien zur Aufzeichnung und Auswertung des Schlafes erstellt. Die internationale Verbreitung erfuhren und in nur leicht veränderter Form noch heute Gültigkeit haben. 1975 gründete sich in den USA der „ASDC“ (Association of Sleep Disorders Centers) mit der Aufgabe die Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen durch Definition von Standards zu verbessern. 1987 wurde in Deutschland die „AKS“ (Arbeitsgemeinschaft Klinischer Schlafzentren) gegründet, bei der die Schwerpunkte denen der ASDS glichen. 1992 erfolgte die Umbenennung zur Arbeitsgemeinschaft in der DGS (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) Heute hat die DGSM mehr als 2.000 aktive Mitglieder. Schnell wurde jedoch allen Beteiligten klar, dass die Behandlung von Schlafstörungen nur fachübergreifend von Internisten, Neurologen, Psychiatern, Psychologen und HNO-Ärzten möglich ist. Bedenken wir, das der Schlaf ist zu schön, um ihn allein den Schlafforschern und -Medizinern zu überlassen.” |
Kulturgeschichte des Schlafzimmers21.03.2015![]() Foto © „Thamamegos“ © Wikipedia gemeinfrei Rund ein Drittel eines Tages verbringen wir mit Schlafen. Damit ist das Schlafzimmer der meist genutzte Raum und doch wissen wir über die kulturellen und geschichtlichen Aspekte wenig, da alles was damit zusammenhängt als sehr persönliche und intime Angelegenheit angesehen wird und Forschungen und Aufzeichnungen zu diesem Thema rar sind. Das Schlafzimmer ist das Zimmer einer Wohnung oder eines Hauses in dem dessen Bewohner schlafen. Es zählt zu den privatesten Räumen eines Hauses. Dort lassen die Bewohner alle Masken fallen und zeigen ihre wahre Persönlichkeit. Mit verschiedensten Accessoires wie Fotos, Bilder usw. gestalten die Bewohner eine Welt, zur der nur ganz wenige Zutritt haben. Das Schlafzimmer spiegelt als intimer Raum, die Ansichten und die Individualität der Bewohner wieder. Wo und wie geschlafen wird, bzw. was als angemessen gilt, ist gesellschaftlich vorgegeben und durch Selbstkontrolle – dem Schamgefühl – geregelt. „Das peinlich Gewordene wird hinter die Kulissen des gesellschaftlichen Lebens verlegt“. Früher sah das ganz anders aus, denn die Kulturgeschichte des Schlafraumes ist auch die Kulturgeschichte der Menschheit, denn sie zeigt auf wann wo und wie sich Menschen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten schlafen legen beziehungsweise gelegt haben Adam und Eva lagen im Garten Eden auf dem Boden und waren nur mit einem Feigenblatt zugedeckt und nach der Sintflut schliefen die Menschen zunächst auf dem Erdreich. Hier waren Bett und Bettboden noch eins. In der Zeit ca. 3000 v. Chr. gab es in Mesopotamien bei den einfachen Leuten schon Schlafzimmereinrichtungen mit Truhen, Körben und niedrigen Betten, auf denen Spreu und Stroh die Matratze bildeten. Besondere Schlafzimmer kannte man dagegen in Persien (550 v. Chr.- bis 330 v. Chr.) nicht, ebenso wenig Betten. Im antiken Ägypten ca. 3150 v. Chr. – 650 n Chr.) lassen sich zwei Haustypen unterscheiden. Im sogenannte „Hofhaus“ gab es keinen Raum, der als Schlafzimmer, oder Wohnzimmer bezeichnet werden könnte. In den meisten Räumen wurde gelebt, geschlafen und gearbeitet. Übrigens schliefen die Ehepaare in der ägyptischen Mittelschicht in getrennten Schlafzimmern. |
Den Griechen verdanken wir die Bezeichnung „Kammer“ für das Schlafzimmer21.03.2015![]() Foto © Schlafzimmer im alten Griechenland ©Wikipedia gemeinfrei Das antike Griechenlands (ca.750 v.Chr. bis 146 v. Chr.) hat die Entwicklung der europäischen Zivilisation maßgeblich mitgeprägt und ihm verdanken wir Bezeichnung „Kammer” (kamára) für das Schlafzimmer. Im typischen römischen Schlafgemach wurde, selbstverständlich im Liegen, mit Freunden oder Geschäftspartnern gespeist, geredet, nachgedacht. |
Im Mittelalter nächtigten alle zusammen in einem Raum21.03.2015![]() Foto © „Marksburg 13. Jh. Kemenate.jpg“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2. Urheber Franzfoto Im Mittelalter – wir sprechen hier über einen Zeitraum von etwa vom "Untergang des Weströmischen Reiches" in der Mitte des 5. Jahrhunderts, bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, dem "Zeitalter der Entdeckungen und Erfindungen", also einem Zeitraum von ca. 1000 Jahren. Um diese Zeit gab es in den Städten Deutschlands nur wenige aus Stein gebaute Häuser. Die Häuser der reicheren Stadtbürger sahen anders aus als die der einfachen Handwerker. Das Bett diente nicht nur dem verheirateten Paar als Schlafplatz, sondern auch dessen Kindern. Für uns unbegreiflich ist die Tatsache, dass das Bett auch den Geschwistern, den Dienstboten und gar Fremden angeboten wurde. Daraus resultierte wohl ein Aufruf wider die Unzucht: "Wolle Gott, dass es Brauch in Frankreich werde, Kinder in ihrem Bettchen allein schlafen zu lassen, oder allenfalls Brüder und Schwestern miteinander, wie es in Flandern der Brauch ist." In dem Ende des 11. Jahrhunderts rekonstruierten Kloster Cluny wurden zwei Schlafzimmer für Gäste hergerichtet, davon eines mit 40 Strohsäcken für die Männer und eines mit 30 Strohsäcken für die Frauen. Das Durcheinander in Palästen wie Hütten war groß. Das kollektive Schlafen war bei allen Ständen zunächst gleich. In Nischen, die längs der Küche angeordnet waren, schliefen die Bauern jeweils zu mehreren in einem Bett. |
Der Alkoven auf dem Vormarsch21.03.2015![]() Foto © ©: Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum, 24113 Molfsee, Foto: Beate Czerwinski Der „Alkoven“ kam auf. Dieser Begriff wurde in die europäische Baukunst übernommen und man bezeichnete damit einen klar abgetrennten fensterlosen zum Schlafzimmer bestimmten Nebenraum mit nischenartigem Anschluss an ein größeres Zimmer. Als Paradezimmer bezeichnete man eine Abfolge von Räumen in Schlössern und Residenzen, die hauptsächlich der Repräsentation dienten und in der Regel nicht oder nur selten bewohnt wurden. |
König Ludwig XIV Frankreichs berühmtester Herrscher galt als ausgesprochener Bett-Anbeter21.03.2015![]() Foto © Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 o König Ludwig XIV (1638 - 1715) Frankreichs berühmtester Herrscher galt als ausgesprochener Bett-Anbeter. Fast ebenso berühmt wie er selbst war sein üppig ausgestatteter Liege-Tempel in Versailles. Der Schlafraum bildete nicht nur die räumliche Mitte des Palastes, sondern das Herrschaftszentrum des Königreichs. Das morgendliche "Lever du Roi" - der Empfang durch seine noch im Bett ruhende Majestät, war das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Tages und wurde zum berüchtigten Staatsakt. Es ist überliefert, dass er täglich gegen 8 Uhr morgens nacheinander seine Familie, diverse Adlige, seine Leibärzte sowie Minister und Staatssekretäre empfing, während er selbst noch im Bett lag, sich ankleidete und frühstückte. Seine Majestät war also auch im Schlafgemach immer im Dienst. |
Karl Albrecht von Bayern folgte auch dem französischen Hofzeremoniell21.03.2015![]() Foto © Dieses Bild basiert auf dem Bild „Schlafzimmer, Residenz München.jpg „aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und ist gemeinfrei. Der Autor ist Gryffindor. Karl Albrecht von Bayern ( 1697 - 1745) aus dem Hause Wittelsbach war von 1726 bis 1745 Kurfürst und Herzog von Bayern sowie ab 1742 als Karl VII. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Er folgte dem. Zum Zeichen seines hohen Ranges wurde das Paradeschlafzimmer mit besonders kostbaren und teuren Lackmöbeln eingerichtet, die Kurfürst Karl Albrecht bei den französischen Kunstschreinern Bernard Vanrisamburgh und Antoine-Robert Gaudreaus in Paris bestellte. Eine geschnitzte Balustrade, geschmückt mit den bayerischen Löwen, teilt den Raum in den Bereich des Hofstaats und den Bettalkoven des Kurfürsten. |
Ludwigs II. war ein großer Liebhaber von Paradeschlafzimmern.21.03.2015![]() Foto © http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASchlossHerrenchiemseeParadebett.jpg In Herrenchiemsee steht mit eines der prächtigsten und teuersten Schlafzimmer Europa, welches entsprechend dem Möblierungsplan des Architekten Georg Dollmann von 1879 eingerichtet wurde. Ludwig II. wollte mit dem Paradeschlafzimmer ein Denkmal für Ludwig XIV. und das absolutistische Königtum setzen. Doch übernachtet hat er dort nie. Bei der Restauration 2011 haben alleine allein die Textilien, die Bildhauerarbeiten und die Vergoldungen für Bett und Baldachin rund 300.000 Mark gekostet Umgerechnet sind das etwa drei Millionen Euro. |
Schlafzimmer in Schloss Linderhof21.03.2015![]() Foto © Dieses Bild basiert auf dem Bild „Schloss Linderhof (Schlafzimmer).jpg“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter Public Domain. Der Urheber des Bildes ist Karl Gritschke. In Schloss Linderhof ist das Schlafzimmer in dem verhältnismäßig kleinen Gebäude ein verblüffend großer Raum, dessen hinterer Teil durch eine geschnitzte Balustrade eingefasst ist. Im Zentrum dieses Bereichs steht unter einem Baldachin das riesig wirkende Bett in Ludwigs Symbolfarbe Blau. Die überbordende, teil vollplastische Goldstickerei mit Ornamenten und Putten auf den sechs Stoffbahnen macht diesen Teil des Schlafzimmers zum aufwändigste gestalteten Bereich des ganzen Schlosses. Die letzten Schlafkommunen lösten sich Ende des 18. Jahrhunderts auf, als eine Revolution durch die Betten fegt: die Hygiene. |
Schlafzimmer der Königin Luise21.03.2015![]() Foto © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Potsdam Luise Auguste Wilhelmine Amalie, Königin von Preußen, (1776 – 1810) wurde nur vierunddreißig Jahre, vier Monate und neun Tage alt. Das Schlafzimmer der Königin wurde von Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1810 in Schloss Charlottenburg in Berlin entworfen und auf dieser Grundlage erst nach dem Tode von Luise gebaut. |
So schlief Napoleon21.03.2015Auch Napoleon bezog kurzzeitig einige Räume des Grand Trianon – welches er ursprünglich seiner Mutter zudachte – und ließ das Schloss und einige Räume für sich herrichten, nachdem das nun über hundert Jahre alte Gebäude marode geworden war. Hier eines der Schlafzimmer : |
Schlafzimmer von Kaiser Franz Joseph und Schlafzimmer von Kaiserin Elisabeth in Schloss Gödöllö21.03.2015![]() Foto © Kaiserliches Hofmobiliendepot Wien Foto: Czerwinski, Beate Franz Joseph I., (1830 – 1916) war ein Angehöriger des Hauses Habsburg-Lothringen und von 1848 bis zu seinem Tod im Jahr 1916 Kaiser von Österreich. Mit einer Regierungszeit von nahezu 68 Jahren übertraf er jeden anderen Regenten seiner Dynastie. Er heiratete am 24. April 1854 Elisabeth Amalie Eugenie, Herzogin in Bayern (1837 - 1898) durch ihre Heirat ab 1854 Kaiserin von Österreich und ab 1867 Apostolische Königin von Ungarn wurde. In die Zeit des Biedermeiers fällt auch Sammlung der Polizeigesetze und Verordnungen für die königliche Württembergische Residenzstadt Stuttgart aus dem Jahre 1829. Hier Ausschnitte bezüglich der Schlafräume: |
Die besondere Art von Untermietern, die sogenannten „Schlafgänger“21.03.2015![]() Foto © "Neue Bündner Zeitung“ Als Schlafgänger, Schlafleute, Schlafburschen aber auch Schlafmädchen wurden damals Menschen bezeichnet die keine eigene Wohnung und damit auch kein eigenes Schlafzimmer hatten oder sich diese nicht leisten konnten, und sich gegen Entgelt (Schlafgeld) eine Mitschlafgelegenheit beschafften. Man sprach in diesem Zusammenhang von „halboffenen Familien. Es kam auch vor, dass besonders arme Familien die Betten auch an zwei verschiedene Schlafgänger vermieteten. Sie waren dementsprechend in keinem Adressbuch verzeichnet. Doch unumstritten ist, dass Schlafgänger vorwiegend junge Männer aber auch Verheiratete waren, die auf dem Lande lebten, lediglich zum Geldverdienen in die Stadt kamen und entweder Wochenende oder erst nach dem Ende der Sommermonate nach Hause fuhren. |
Schlusswort21.03.2015Das Schlafzimmer soll also ein Schlafzimmer sein! Es gibt aber auch Menschen die das Schlafzimmer als Multifunktionszimmer ausstatten. Da sich im Schlafzimmer auch der Kleiderschrank befindet stapeln sich u.U, allerlei Kisten und Kartons. Oft wird es eine Kombination von Schlaf- und Arbeitszimmer. Das ist kontraproduktiv, denn zum Schluss hat man weder ein Arbeits- noch ein Schlafzimmer. Wie will man ruhig schlafen, wenn man seinen unaufgeräumte Schreibtisch dauernd im Blick hat. |
von der Antike bis zur NeuzeitKulturgeschichte der Nachtkleidung16.03.2015Die längste Zeit der Menschheitsgeschichte hindurch war es gesellschaftlicher Usus, nackt zu schlafen. Schließlich waren Adam und Eva im Paradies vor dem Sündenfall ebenfalls nackt gewesen. Zur Zeit des Barocks (1575-1770) wandelte sich aber auch die gesamte Einstellung der Natürlichkeit. Plötzlich war es nicht mehr sittsam, sondern sündhaft offene Sexualität zu leben. Eltern sollten sich nicht mehr nackt vor ihren Kindern zeigen und somit wurde auch das gemeinsame Schlafen unterbunden. Diese Einstellung wurde allgemein von der europäischen Oberschicht übernommen, aber erst Ende des 18. Jahrhunderts lösten sich die letzten Schlafkommunen auf, als eine Revolution durch die Betten fegt: die Hygiene.
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Das Nachthemd16.03.2015![]() Foto © © Baptiste Coulmont, ISSN : 2269-1960 Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich das Nachthemd um 1500 von Italien über ganz Euro ausbreitete, denn in Italien behielten die Frauen das Taghemd, das sie unter ihrer Kleidung trugen, in der Nacht ebenfalls an. Die früh aufgeklärten Franzosen entwickelten zur Wahrung ehelicher Sitten ein züchtiges Ehe-Nachtgewand, das „chemise cagoule“. Dies war ein schweres Nachthemd mit passender Öffnung, durch die der Mann seine Frau befruchten konnte, ohne mit ihr in eine über das Notwendige hinausgehende Berührung zu kommen. Die Menschen dieser Zeit sollten während des Zeugungsaktes keine fleischigen Lüste verspüren. . Ob der Spruch "Gott will es so" (Dieu le veut) als Zierde gedacht war oder als Erinnerung an die Pflicht, bleibt dahin gestellt. Dass auch die körperbewusste Kaiserin Elisabeth (1837-1898) überweite Nachthemden trug, scheint vielleicht verwunderlich, hängt aber sicherlich auch damit zusammen, dass Nachthemden mit Zugband in der Taille erst um 1880 auf den Markt kamen und sich die kaiserliche Wäsche auch an der jeweiligen Mode orientierte. Als 1870 die Herren begannen Pyjamas zu tragen, wurde das Nachthemd weiblicher und verspielter. Anstelle des üblichen Umlegekragens kam der Stehkragen, Rüschen und Verzierungen mehrten sich und im Rücken wurde eine Falte gelegt damit es eleganter wirkte. |
Neglié16.03.2015![]() Foto © Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation Author: Tranquil Garden
Negligé steht als Sammelbegriff für elegante, verführerische Damennachthemden. Der Begriff Negligé bzw. Negligé stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „das nachlässige (Kleid) oder laut Duden leichter, eleganter Morgenmantel. |
Babydoll16.03.2015![]() Foto © © Wikipdia GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Author: Tranquil Garden
Babydoll ist eine Nachthemdenform die 1956 durch den Film „ „Baby Doll – Begehre nicht des anderen Weib“ mit Caroll Baker bekannt wurde. 1981 war Elisabeth Volkmann in Faßbinders „Lola“ in Babydoll zu sehen. |
Pyjama16.03.2015![]() Foto © © http://www.deutsches-strumpfmuseum.de Ein Pyjama ist ein leichtes, in der Regel zweiteiliges Gewand, das zum Schlafen getragen wird. Seinen Ursprung hat das Wort in der indischen Sprache Hindi. „Pajama“ kommt ursprünglich aus dem Persischen, bedeutet „Beinkleidung“ und bezeichnet eine leichte Hose, die am Bund von einer Schnur zusammengehalten wird und im süd- und westasiatischen Raum, besonders in Indien getragen wird. Durch den Handel zwischen Indien und Europa schätzten Britische Kolonialherren die Bequemlichkeit dieser Hose und importierten sie Mitte des 17. Jahrhunderts nach Europa, wo sie sich aber zunächst nicht durchsetzen konnte. Nachts trugen Herren zu dieser Zeit nämlich Nachthemden die im westlichen Kulturkreis als ungemein weiblich gilt. Zu den Kuriosa gehört, dass sich die deutsche Delegation In der Nacht vom 15.4. auf den 16.4. 1922 vor der Unterzeichnung des Vertrages von Rapallo in dem es darum ging dass das Deutsche Reich und Sowjetrussland ihre durch den Krieg und die russische Revolution unterbrochenen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen wieder aufnehmen, im Hotel Eden in Genf zu einer legendär gewordenen „Pyjamakonferenz“ traf, um sich vor Vertragsunterzeichnung noch einmal abzustimmen. Pyjamas sind heutzutage als komfortable Bekleidung nicht nur für die Nacht weit verbreitet sondern werden auch als Alltagskleidung getragen, wovon folgende Beiträge berichten: Viele Bewohner in asiatischen Ländern schießen allerdings über das Ziel hinaus, denn seit den 70er Jahren war es üblich, im Schlafanzug einkaufen zu gehen oder zu Besuch zum Nachbarn. Shanghai wurde bekannt für die Pyjama-Träger und deshalb startete die Stadtregierung 2010 aus Anlass des Expo eine Anti-Schlafanzug-Kampagne. Schilder mit der Aufschrift „Pajamas don’t go out of the door; be a civilized resident for the Expo“ hingen in der Stadt und Pyjama-Polizisten liefen umher, um Schlafanzugträger wieder nach Hause zu schicken. Selbst Prominente sprachen sich im Fernsehen dagegen aus. So wurde ein Markenzeichen der Stadt verbannt. Ein britischer Supermarkt hat seinen Kunden ausdrücklich verboten, im Schlafanzug einzukaufen. "Wir bitten unsere werte Kundschaft, aus Rücksicht auf andere Kunden in unserem Supermarkt angemessene Kleidung zu tragen", heißt es auf einem Hinweisschild des Supermarktes, das dann ganz konkret wird: "Schuhe müssen immer getragen werden, und Schlafanzüge sind verboten." |
Schlafoverall16.03.2015![]() Foto © ©: Wikipedia gemeinfrei Ein Overall ist ein einteiliger Überanzug. (englisch: over all: „über alles, über allem“) und in den kälteren Gegenden der USA sind Overalls unter dem Namen blanket sleeper als Schlafwäsche verbreitet; sie werden vor allem (aber nicht nur) von Kindern getragen. Insbesondere Modelle für ältere Kinder und Erwachsene sind in Nordamerika deutlich weiter verbreitet als in Europa. |
Nachtmütze16.03.2015![]() Foto © © Kathleen Kannik, © 2014 Kannik’s Korner Die Nachtmütze ist unter vielerlei Begriffen wie Schlafhaube, Nachthaube, Schlafmütze, Schlafkappe zu finden und der Begriff tauchte erstmals in der Renaissance der europäische Kulturepoche zwischen dem 15. und 16. Jahrhunderts auf und wurde von beiden Geschlechtern getragen. Der französische Schriftsteller Honoré de Balzac (1799 - 1850) schrieb in seinem Werk „Physiologie der Ehe - Kapitel 21: |
Schlußwort16.03.2015Die Schlafbekleidung bei den Deutschen ist nach wie vor sehr unterschiedlich, wie die folgende Statstik zeigt: Pyjama T-Shirt Nachthemd Unterwäsche Nichts/Nackt keine Angaben 48% 16% 15% 12% 5% 4%
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