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Schlafstörungen

- Promotion -

Arbeit & Stress als Auslöser für Schlafstörungen...

29.10.2016 von Markus Kamps

Foto © alphaspirit - fotolia.com

...und was man tun kann, um trotzdem wach und fit zu bleiben

Der im Oktober veröffentlichte Arbeitszeitreport 2016 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) enthält eine alarmierende Erkenntnis: „Bereits ab zwei Überstunden werden deutlich häufiger gesundheitliche Beschwerden genannt und mit steigender Überstundenzahl nehmen insbesondere körperliche Erschöpfung und Schlafstörungen zu.“ Hinzu kommt die aktuelle Statistik, nach der jeder deutsche Arbeitnehmer durchschnittlich fünf Überstunden pro Woche ansammelt. 

 

Nun ist es sicher nicht so, dass jede Überstunde ein garantierter Auslöser für Schlafstörungen ist. Man muss das Problem im Gesamtkontext betrachten. Regelmäßige Überstunden können eine zusätzliche Arbeitsbelastung bedeuten, die zu Stress führt und dazu, dass man nicht mehr richtig abschalten kann. Wenn dies kombiniert wird mit einem täglichen zu frühen Aufstehen, gerät der innere Rhythmus vollends aus dem Takt. Der Chronobiologe Peter Spork sagte dazu im Interview mit der Schlafkampagne: „Vier Fünftel der Bevölkerung stehen an mindestens fünf Tagen der Woche mit dem Wecker auf. Und wer einen Wecker benötigt, um aufzustehen, der steht zu früh auf, agiert gegen seine innere Uhr. Man ist nicht ausgeschlafen, auf Dauer resultiert ein Zustand chronischen Schlafmangels. Ein solches Schlafdefizit kann krank machen.“ (Lesen Sie das komplette Interview hier: https://schlafkampagne.de/magazin/fuer-eine-ausgeschlafene-gesellschaft-696.php). 

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Beitrag vom DGSM KONGRESS in Mainz

Gesellschaft ohne (Ruhe-)Pause – rund um die Uhr im Einsatz

22.12.2015 von Markus Kamps

Foto © alphaspirit - fotolia.com

Ausreichend Schlaf ist sehr wichtig für die Gesundheit und die emotionale Befindlichkeit jedes Menschen.
Schlaf ist unumstritten die Basis einer guten Lebensqualität. Wer auf Dauer zu wenig schläft, ist unausgeglichen, nicht belastbar und kaum leistungsfähig – schlimmer noch: er setzt seine Gesundheit aufs Spiel.
Auf der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (kurz: DGSM) vom 03.-05.12.2015 wurde analysiert, welche Auswirkungen die 24-Stunden-Non-Stop-Gesellschaft auf unser
Schlafverhalten und damit auch auf unsere Gesundheit hat.

 

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Paare und Jugendliche – prädestiniert für chronischen Schlafmangel?

04.01.2016 von Markus Kamps

Wissenschaftliche Studien belegen es immer wieder: Ausreichend Schlaf ist die Basis für Wohlbefinden und Gesundheit. Und doch gibt es Altersgruppen und Lebensformen, die scheinbar prädestiniert sind für ein ständiges Schlafdefizit. Die 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) hat sich mit neuen Erkenntnissen zum Paarschlaf und den Ursachen und Auswirkungen von Schlafmangel bei Jugendlichen befasst.

Chronisches Schlafdefizit bei Jugendlichen – Ursachen und Auswirkungen

Sind kleine Kinder meist durch die Bank Frühaufsteher, mutieren sie ab dem Teeny-Alter fast immer zu „Eulen“, die abends spät müde werden und dafür morgens nicht aus dem Bett kommen. Dieser Zustand hält ungefähr bis zum 25. Lebensjahr an und ist zum großen Teil auf die Umstrukturierung des Hormonhaushalts zurückzuführen, die auch die Ausschüttung des Müdigkeitshormons beeinflusst. „Chronobiologisch gesehen, beginnt für Jugendliche der Unterricht mitten in der Nacht“, so Dr. Dipl.-Psych. Hans-Günter Weeß, Tagungspräsident der DGSM-Jahrestagung 2015.

Jugendliche schlafen oft erst nach Mitternacht ein, müssen aber morgens gegen 6.30 Uhr wieder aufstehen um rechtzeitig in der Schule zu sein. Der Schlafbedarf von ca. neun bis zehn Stunden wird somit dauerhaft nicht gedeckt, was zu einem chronischen Schlafmangel führt. Quält sich der Heranwachsende so durch den Vormittag, leiden die Lernmotivation und die Konzentrationsfähigkeit deutlich.

Verstärkt wird dieser Übermüdungs-Zustand noch zusätzlich durch den ständigen Gebrauch digitaler Medien. Das Ergebnis einer Studie besagt, dass die Nutzung von Smartphone, PC und Tablet sowie dem Fernseher oder Spielkonsolen bei Jugendlichen mittlerweile fast die Hälfte der wachen Zeit beansprucht. Viele sind auch nach Mitternacht noch online und nehmen ihr Handy sogar mit ins Bett, was die Schlafqualität heruntersetzt und das Defizit zusätzlich erhöht. Um die Dauermüdigkeit zu kompensieren, werden häufig stark koffeinhaltige Getränke zu sich genommen, was sich wiederum nachteilig auf den Nachtschlaf auswirkt. Vielfältige negative gesundheitliche Auswirkungen sind die Folge, bis hin zu Ausfällen am Arbeitsplatz und Fehltagen in der Schule, ganz abgesehen vom persönlichen Wohlbefinden.

In den meisten Ländern beginnt die Schule deutlich später als in Deutschland – in England beispielsweise erst um 9 Uhr. Dieser spätere Start wirkt sich günstig auf die Aufnahmefähigkeit und die Leistungsbereitschaft der Jugendlichen aus. Mit dem Slogan „Lasst sie doch noch etwas schlafen“ setzte sich auch die deutsche Familienministerin im Sommer 2015 für einen späteren Schulbeginn hierzulande ein. Aber selbst wenn dies irgendwann realisiert wird: Auf die Nutzung von digitalen Medien sollte in den letzten zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen möglichst verzichtet werden, um die Schlafqualität und -dauer zu verbessern. Eine klare Smartphone-Regelung seitens der Eltern kann hier sehr hilfreich sein.


Gemeinsames Schlafen in der Partnerschaft – beziehungsfördernd oder nicht?

Nicht nur Jugendliche kämpfen häufig mit einem dauerhaften Schlafdefizit – auch manche Paare haben ähnliche Probleme, allerdings mit anderen Ursachen. Schlafprobleme bei Mann und Frau können zu depressiven Verstimmungen und genereller Unzufriedenheit in der Ehe führen. Aber wie entstehen sie überhaupt und sollte man sich vor diesem Hintergrund überhaupt ein gemeinsames Bett teilen?

Manche Paare unterliegen dem Irrglauben, sich einander komplett anpassen zu müssen, um glücklich zu sein. Dies führen sie auch konsequent beim gemeinsamen Zubettgehen fort, was kein Problem darstellt, wenn beide Partner den gleichen Chronotypus aufweisen. In diesem Fall sind beide „Lerchen“ oder „Eulen“ und müssen sich nicht umstellen. Generell zeichnen sich diese Paarkonstellationen durch mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aus und können deutlich besser Konflikte bewältigen. 

Paare mit unterschiedlichem Chronotypus hingegen haben es schwieriger: Ob man lieber früh aufsteht oder stattdessen abends lange wach bleibt, ist genetisch bedingt und lässt sich nicht einfach umtrainieren. Daher führt eine Anpassung an den Partner zu Schlafproblemen und zu Dauermüdigkeit. Sind die angeborenen Schlafgewohnheiten sehr verschieden, entstehen häufiger Konflikte, es bleibt weniger Zeit für Konversationen und gemeinsame Aktivitäten, auch sexuelle Kontakte sind weniger häufig.

Während Männer generell besser mit einer Frau an ihrer Seite schlafen, fühlen sich Frauen durch einen Partner beim Schlafen eher gestört. Dies liegt daran, dass der Mann beim Schlafen „in der Gruppe“ seine Verantwortung für die Familie delegiert, sich wohlfühlt und somit ruhiger und entspannter schlafen kann. Die Frau hingegen nimmt evolutionsbiologisch die Rolle der Beschützerin und Versorgerin ein, die Nacht wird in Gegenwart anderer zur nächsten Arbeitsschicht und wer kann „am Arbeitsplatz“ schon entspannt schlafen?

Häufig stören sich Paare auch durch Bewegungen oder Schnarchgeräusche gegenseitig. Vor allem Männer bewegen sich deutlich mehr im Schlaf, was Frauen zusätzlich stört. Dadurch findet bei beiden oft nur ein oberflächlicher Schlaf statt, der für die körperliche Regeneration wichtige Tiefschlaf kommt gar nicht erst zustande. 

Interessant ist auch die Beobachtung, dass Partner von Frauen mit Schlafproblemen häufig über eine schlechtere Gesundheit, depressive Verstimmungen und generelle Unzufriedenheit in der Ehe klagen. Dies legt den Rückschluss nahe, dass rechtzeitig behandelte Schlafprobleme nicht nur die eigene, sondern auch die Gesundheit des Partners und die Qualität der Beziehung insgesamt verbessern können.

Ob es nun sinnvoll ist, gemeinsam in einem Bett oder Raum zu schlafen, muss jedes Paar für sich selbst entscheiden. Stört man sich gegenseitig zu sehr oder weichen die Schlafzeiten stark voneinander ab, kann es durchaus besser und sogar beziehungsförderlich sein, getrennt zu schlafen. Oberste Priorität sollte immer die gute Schlafqualität beider Partner haben. 



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Warum braucht das Gehirn Schlaf?

04.01.2016 von Markus Kamps

Nicht nur unser Körper regeneriert sich im Schlaf, auch im Gehirn finden wichtige Prozesse statt, die von entscheidender Bedeutung für unseren gesamten Organismus sind. Neue Forschungsergebnisse hierzu wurden auf der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e. V. vom 3. Bis 5. Dezember 2015 in Mainz kontrovers diskutiert.


Sind Schlafstörungen Vorboten einer Demenz?

Es konnte erstmalig in Studien festgestellt werden, dass Menschen mit Demenz bereits im Vorstadium ihrer Krankheit an markanten Schlafstörungen leiden – und das schon häufig bevor die Gedächtnisschwäche überhaupt erkannt wird. 

Während des Schlafs findet im Gehirn ein erhöhter Flüssigkeitsaustausch statt, über den schädliche Proteinablagerungen (Amyloid-Plaques) abtransportiert werden. Ist die Tiefschlafphase jedoch zu kurz oder im schlimmsten Fall gar nicht vorhanden, kann die Reinigung nicht in ausreichendem Maße durchgeführt werden. Die sich dadurch bildenden Ablagerungen sind hauptverantwortlich für die Entstehung einer Demenz.

Der festgestellte Zusammenhang zwischen einer erhöhten Amyloid-Konzentration im Gehirn und Schlafentzug oder längerem Schlafmangel kann einen möglichen Hinweis auf eine Demenzgefährdung bei Schlafstörungen geben. Es konnte im Gegenzug aber auch nachgewiesen werden, dass die vorhandenen Ablagerungen vermehrt abgebaut werden, sobald ein ausreichender Tiefschlaf stattfindet. 

Vor diesem Hintergrund ist die Schlafmedizin ein neuer Therapieansatz für die Behandlung von Demenzkranken. Zusätzlich wird deutlich, dass ausreichend Schlaf auch eine Präventionsmaßnahme gegen Demenz darstellt und Schlafstörungen frühzeitig behandelt werden sollten, um diesbezüglich vorbeugend aktiv zu werden.


Kann man sich schlau schlafen?

Dieses Thema löste auf der Tagung eine sehr kontroverse Diskussion aus. Wobei nicht die Antwort auf die Frage im Mittelpunkt stand, sondern der gesellschaftlich und wissenschaftlich vertretbare Umgang mit der Antwort.

Dass während des Schlafs Prozesse geordnet und Erlebnisse verarbeitet werden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch dass sich Schlaf positiv auf die Merkfähigkeit auswirkt, ist bekannt. Neu ist allerdings, dass sich dieser Prozess medizinisch verstärken lässt.

Während wir schlafen, ist zwar unser Bewusstsein ausgeschaltet, jedoch werden unterbewusst die Lernerfahrungen des Tages gefestigt und sortiert. Wie neue Studien aufzeigten, kann dieser Prozess durch externe Reize wie Gerüche und Töne verstärkt werden. Auch durch Elektrostimulationen und Medikamente kann die Verfestigung von Gelerntem positiv beeinflusst werden.
Was erst wie ein Segen klingt, könnte auch schnell zum Fluch werden: Wird damit zukünftig noch Chancengleichheit möglich sein, oder kann nur noch der in Schule oder Studium bestehen, der sich teure Medikamente fürs „Gehirndoping“ leisten kann? Welche Risikofaktoren bestehen, wenn der natürliche Schlaf beeinflusst und verändert wird? Welche gesetzlichen Regelungen sind notwendig, um einen Missbrauch zu verhindern? „Fachgesellschaften und Krankenkassen warnen bereits vor der medikamentösen Förderung unserer Gehirnleistung“, so Dr. Hans-Günter Weeß, Leiter des Schlafzentrums am Pfalzklinikum Klingenmünster.


Schlaf ist von elementarer Bedeutung

Ungeachtet der Konsequenzen für Medizin und Wirtschaft konnten die aktuellen Studien die Bedeutung des Schlafs herausstellen – ist er doch hauptverantwortlich für unsere Gesundheit sowie unsere Lern- und Merkfähigkeit. In weiteren Untersuchungen konnte darüber hinaus festgehalten werden, dass er zu großen Teilen auch unsere emotionale Befindlichkeit beeinflusst. Schlafen wir uns also heute Nacht gesund, schlau und glücklich!



Im Gespräch mit Peter Spork

Für eine ausgeschlafene Gesellschaft

01.09.2015

In seinem neuen Buch „Wake up!“ (Hanser Verlag) plädiert der Chronobiologe Peter Spork für eine ausgeschlafene Gesellschaft. Er weist auf die Probleme hin, die chronischer Schlafmangel verursacht und zeigt Lösungsansätze auf. Politik und Wirtschaft sind gefragt, Fehlentwicklungen gegenzusteuern – schon im eigenen Interesse. Und auch jeder einzelne von uns kann besser schlafen, wenn er seinen Tagesablauf der inneren Uhr angleicht. 

 

Schlafkampagne: Weshalb ist Deutschland so eine zwanghafte Frühaufstehernation?

Spork: Weil wir tief verwurzelt sind in dem sprichwörtlichen Glauben, dass erst die Arbeit kommen muss, und dann das Vergnügen. Wir stehen früh auf, damit nach der Arbeit noch viel vom Tag übrig ist. 

SK: Was bedeutet es für den Organismus, wenn man ständig früh aufsteht, obwohl der Körper eigentlich anders gepolt ist?

Spork: Vier Fünftel der Bevölkerung stehen an mindestens fünf Tagen der Woche mit dem Wecker auf. Und wer einen Wecker benötigt, um aufzustehen, der steht zu früh auf, agiert gegen seine innere Uhr. Man ist nicht ausgeschlafen, auf Dauer resultiert ein Zustand chronischen Schlafmangels. Ein solches Schlafdefizit kann krank machen. Es erhöht das Risiko fast aller psychischer Leiden wie Depressionen, Burnout oder ADHS bei Kindern; es bringt den Stoffwechsel durcheinander, kann zu Übergewicht und Diabetes führen, macht uns unkonzentriert und reizbar, lässt uns schneller altern. Physiologisch gesehen verursacht Schlafmangel toxischen Dauerstress für den Organismus und erhöht daher auch das Risiko klassischer Stresskrankheiten, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, bis hin zu Krebs. Bei Menschen, die ohnehin eine Veranlagung zu bestimmten Krankheiten haben, kann Schlafmangel der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.  

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Raus aus der Abhängigkeit - hin zur Selbstmächtigkeit zum Schlaf

Entwöhnung von Schlafmedikamenten

25.06.2015

Foto © yellowj - fotolia.com

Natürlich gibt es Phasen bei dehnen, Medikamente sinnvoll und segensreich sind. Allerdings sollte
jeder eine längerfristige Einnahme ( über 4 Wochen ) überprüfen und ggf. ausschleichen und wieder
selber das Gefühl der ich kann einschlafen Kontrolle zu erlangen.

 

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Unterschätzte Gefahr Sekundenschlaf

Müdigkeit hinterm Steuer

20.02.2015 von Gerrit Wustmann

Foto © logpr.de

Der größte Teil aller Verkehrsunfälle ist auf menschliches Versagen zurückzuführen – und der berüchtigte Sekundenschlaf spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wer sich müde ans Steuer eines Fahrzeugs setzt, riskiert nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Oft nimmt man die kleinen Aussetzer, die in die Katastrophe führen können, gar nicht bewusst wahr. Dabei kündigt sich der Schlaf meist lange vorher an. Das Team der Schlafkampagne erklärt, worauf man achten muss und wie man sicher ans Ziel kommt.

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Die innere Uhr reagierte auf den Rhythmus des Mondes

Nun ist es wissenschaftlich bewiesen – Vollmond stört den Schlaf - oder auch nicht

01.08.2013 von Joachim Becker

Foto © olly - fotolia.com

Gut schlafen auch bei Vollmond!

Zur Zeit kursiert in den Medien eine Studie aus Basel ( SIEHE UNTEN PR TEXT ) , die vermeintlich nachweist, dass man bei Vollmond schlechter schläft. Die Bestätigung eines uralten Mythos? Schlafberater sehen das kritisch.

„Neue Studie beweist: Bei Vollmond schläft man schlechter“ - so und ähnlich lauten die Schlagzeilen in großen und kleinen Medien überall im deutschsprachigen Raum. Nur wenige machen sich die Mühe, die Studie selbst in Augenschein zu nehmen oder einmal kritisch nachzufragen. Dabei ziehen Schlafmediziner die Ergebnisse, die ein Team von Chronobiologen aus Basel nun aus einer bereits 2003 durchgeführten Studie mit gerade mal 33 Probanden holten, längst in Zweifel. Zumal es bei der Studie nicht um die Auswirkungen des Vollmonds auf den Schlaf ging, sondern um eine Untersuchung der Schlafphasen.Sie analysierten im Nachhinein die Daten früherer Studien mit besonderem Blick auf den Mondzyklus.

Andere Studien besagen das Gegenteil

In Vollmondnächten, so die Basler Wissenschaftler, hätten die Probanden durchschnittlich fünf Minuten länger gebraucht, um einzuschlafen. Zudem hätten sie in abgedunkelten Räumen geschlafen und nicht gewusst, dass gerade Vollmond sei. Ob die Probanden es tatsächlich nicht wussten, oder ob sie die Mondphasen kannten ohne sie zu sehen, wurde nicht überprüft. Schon lange gilt als ausgemacht, dass vor allem der schlecht bei Vollmond schläft, der an den Einfluss glaubt. Zahlreiche wesentlich umfassendere Langzeitstudien – zuletzt eine aus Österreich mit 391 Probanden, die ganze sechs Jahre dauerte – konnten keinerlei Zusammenhang zwischen dem Vollmond und einem verschlechterten Schlaf finden. Darauf verweisen Experten auch angesichts der Erkenntnisse aus der Schweiz – sofern sie gefragt werden.

Mehr zum Thema auf anderen Seiten:
Schläft man bei Vollmond wirklich schlechter? Lesen auf www.bettenrid.de

 

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Heilpflanzen für einen gesunden Schlaf

15.11.2011

Wenn man unter einer Schlafstörung leidet, muss dieser Umstand nicht unbedingt organische Hintergründe haben. Oftmals ist es so, das man sich Probleme und Sorgen aus dem Alltag mit in den Schlaf nimmt. Das kann dazu führen, das man sich nachts herum wälzt, nicht zur Ruhe kommt und sich am nächsten Tag wie gerädert fühlt.

Quelle: www.docjones.de
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Michael Jackson litt unter großen Schlafstörungen

16.06.2011 von Frank Chudoba

Die Trauerfeier um den Mega-Star Michael Jackson sprengt alle Dimensionen. Während seine Fans noch immer trauern, berichtet sein Trainer, dass er unter grossen Schlafstörungen litt. Dieses hatte erheblichen Einfluss auf seinen gesundheitlichen Zustand.

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Einschlafen, Durchschlafen, Aufwachen - Schlafhygiene etwas anders gesehen

16.06.2011 von Christoph Schraivogel

Das mit dem Einschlafen ist manchmal schon etwas verhext. Je mehr wir schlafen wollen, desto weniger geht es. Der Schlaf kommt einfach oder er kommt nicht. Fest steht, bewusst oder auf Kommando einschlafen können wir nicht.

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