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Pressemitteilungen

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Kinderärzte: Eltern verharmlosen das Smartphone-Problem

18.12.2019

Foto © Paul Hanaoka on Unsplash

Erfahrung aus dem Praxisalltag zeigt, dass Mütter und Väter häufig die Augen vor den gesundheitlichen Auswirkungen der intensiven Mediennutzung verschließen.

Leverkusen, 18. Dezember 2019 - Eltern übersehen häufig die negativen Folgen ausgeprägter Mediennutzung bei ihrem Nachwuchs. Knapp drei Viertel der Kinderärzte sind der Meinung, dass Eltern den Umgang ihrer Kinder mit Computern, Spielekonsolen oder Smartphones völlig verharmlosen. In ihren Sprechstunden erleben die Mediziner, dass es weit häufiger die Ärzte als die Eltern sind, die den Gebrauch solcher Geräte überhaupt thematisieren. Dies sind Ergebnisse der Studie "Smart Aufwachsen 2019?" der pronova BKK, für die 100 niedergelassene Kinderärzte befragt wurden.

Nicht nur verharmlosen Eltern aus Sicht der Kinderärzte den Medienkonsum ihrer Kinder, sie werden auch ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht. Nahezu alle Mediziner beobachten übereinstimmend, dass Eltern bei der Nutzung digitaler Geräte "nicht gerade gute Vorbilder" sind. "Kinder wachsen heutzutage damit auf, dass das Smartphone in der Welt der Großen ständiger Begleiter ist. Auch Kleinkindern bleibt nicht verborgen, dass sie die Aufmerksamkeit ihrer Eltern ein Stück weit mit diesen Geräten teilen müssen - mit teils dramatischen Folgen für die kindliche Entwicklung", sagt Patrizia Thamm, Psychologin bei der pronova BKK.

Lediglich knapp 20 Prozent der Kinderärzte sind sich sicher, dass Eltern die Probleme ihrer Kinder überhaupt wahrnehmen, die Smartphones und Tablets verursachen. Weitere 40 Prozent glauben, dass Mütter und Väter zumindest eine Ahnung von den Auswirkungen haben.

Die übrigen 40 Prozent halten die elterliche Wahrnehmung bei diesem Thema für eher eingeschränkt. "Dass Eltern den Medienkonsum so wenig als Problem erkennen, macht es noch schwieriger, den Kindern zu helfen und die negativen Auswirkungen zu bekämpfen", sagt Thamm von der pronova BKK.

In der Sprechstunde kaum Thema

Hinzu kommt, dass Eltern das Thema elektronische Medien selten von selbst mit in die Sprechstunde bringen. Nur acht Prozent der Kinderärzte berichten, dass sie von Vätern oder Müttern häufig darauf angesprochen werden, 38 Prozent sagen, dass dies manchmal passiere. 87 Prozent der Pädiater dagegen kommen von sich aus auf das Thema zu sprechen.

Kinderärzte: Smartphones machen krank

Gleich eine ganze Reihe von Krankheitssymptomen führen Kinderärztinnen und -ärzte auf übermäßigen Medienkonsum zurück. Dazu gehören laut Befragung Übergewicht, soziale Auffälligkeiten, motorische Defizite und Lernentwicklungsstörungen. Zugleich sehen die Experten diese Probleme auf dem Vormarsch. So berichten 79 Prozent der befragten Ärzte, dass sie in den vergangenen fünf Jahren verstärkt soziale Auffälligkeiten bei ihren jungen Patienten feststellen. 75 Prozent registrieren, dass immer mehr Kinder zu viel wiegen. 82 Prozent stellen schon heute eine soziale Isolation des Nachwuchses fest, für die sie die Mediennutzung mitverantwortlich machen.

Zur Studie

Die Studie "Smart Aufwachsen 2019?" wurde im Oktober 2019 im Auftrag der pronova BKK im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt. Bundesweit wurden 100 niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte befragt.

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Quelle: pronova BKK





Trauer um Gründer der Möbelhauskette Dänisches Bettenlager

Lars Larsen im Alter von 71 Jahren gestorben

20.08.2019 von Markus Kamps

Foto © dpa/Henning Bagger

Der Gründer der Möbelhauskette Dänisches Bettenlager, Lars Larsen, ist tot. Der dänische Unternehmer starb am Montagmorgen im Alter von 71 Jahren im Beisein seiner engsten Familie in seinem Haus in der Nähe von Silkeborg (Dänemark), wie die JYSK-Gruppe, zu dem das Dänische Bettenlager gehört, mitteilte.

„Heute haben wir unseren Vater, Ehemann, Großvater verloren und Dänemark einen herausragenden Unternehmer. Er wird uns allen sehr fehlen“, sagte Larsens Sohn, Jacob Brunsborg, laut Mitteilung. Brunsborg hatte im Juni den Vorstandsvorsitz der Lars-Larsen-Gruppe von seinem Vater übernommen, nachdem bei diesem Leberkrebs diagnostiziert worden war. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod Larsens berichtet.

Larsen eröffnete 1979 im dänischen Aarhus sein erstes JYSK Sengetøjslager („Jütländisches Bettenlager“). 1984 erfolgte die Expansion nach Deutschland, wo unter dem Namen Dänisches Bettenlager in Flensburg die erste deutsche Filiale eröffnete.

Die Lars-Larsen-Gruppe ist in verschiedenen Geschäftsbereichen tätig - darunter Möbel, Golfausrüstung, Restaurants sowie Hotels. Die Firmen der Gruppe erwirtschaften nach Unternehmensangaben zusammen einen Umsatz von rund 4,25 Milliarden Euro pro Jahr.

Der größte Teil des Ergebnisses stammt von der JYSK-Gruppe mit einem Umsatz von 3,58 Milliarden Euro. Die JYSK-Gruppe besteht aus den Unternehmen JYSK Nordic und JYSK Franchise, beide mit Sitz in Brabrand bei Aarhus (Dänemark) sowie dem Dänischen Bettenlager mit Sitz in Handewitt bei Flensburg. Geschäfte der Gruppe mit 23 000 Mitarbeitern sind in 52 Ländern vertreten. (dpa)





Win-Win Situation für beide Unternehmen

Sanders.eu erwirbt Mehrheitsanteile an ARO Artlaender

14.08.2019 von Markus Kamps

Foto © sanders.eu

Bramsche/Kettenkamp Der Bramscher Bettwarenspezialist Sanders.eu GmbH übernimmt mehrheitlich Anteile des in Kettenkamp ansässigen Familienbetriebes Bettfedernfabrik ARO Artlaender GmbH.

Für Sanders.eu wurde die Beteiligung an dem Artländer Traditionsunternehmen notwendig, um die zukünftige Beschaffung und Produktion von hochwertigen Daunen und Federn sicherzustellen, da der aktuelle hauseigene Produktionsstandort im österreichischen Hörbranz geschlossen wurde.

Für beide Unternehmen stellt die Sanders.eu - Beteiligung eine klassische Win-Win-Situation dar, einerseits kann aufgrund der exzellenten Beschaffungsmöglichkeiten, des Knowhows und der Produktionskapazitäten in Kettenkamp die Versorgung mit hochwertigen Federn und Daunen für Sanders.eu garantiert werden, andererseits gewinnt der geschäftsführende Gesellschafter der ARO Artlaender, Karl Rosenstengel, im Zuge der Nachfolgeregelung einen verlässlichen Partner zur nachhaltigen Fortführung seines erfolgreichen Unternehmens.

Man ist sich einig, die bestehenden Geschäftsfelder der ARO Kettenkamp – speziell die Produktion und den Vertrieb von Kinderbettwaren – gemeinsam weiter auszubauen.

Sanders.eu hält mit der Beteiligung an ARO Artlaender konsequent an der Strategie fest, möglichst alle Produktionsstufen in eigener Hand zu halten. Die Geschäftsführung ist sich sicher, dass die Produktionstiefe im Branchenumfeld einzigartig ist und erhebt den Anspruch zu den führenden Qualitätsherstellern weltweit zu gehören.

Dkfm. Karl Rosenstengel: Mit den neuen Gesellschaftern von Sanders.eu verbindet mich Vertrauen.
Diese Nachfolgeregelung sichert den Fortbestand von ARO Artlaender und erlaubt meinen recht jungen Söhnen eine spätere betriebliche Einstiegsmöglichkeit. Auch für unsere Kunden auf der ganzen Welt ist diese Lösung eine sichere Fortsetzung der geschäftlichen Entwicklung.

 

Quelle:
Sanders.eu GmbH
Maschstr. 2
D-49565 Bramsche
Rechtsform: GmbH, Amtsgericht Osnabrueck HRB 211430
Geschaeftsfuehrer: Dr. Erhard F. Grossnigg, Jürgen H. Hartwig 





Ein neues Wort für den Duden

Work-Life-Sleep-Balance

11.07.2019 von Markus Kamps

Foto © obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/IKEA Deutschland GmbH &Co KG

Hofheim-Wallau (ots) - Um der Bedeutung von Schlaf für ein gesundes und ausgewogenes Leben gerecht
zu werden, setzt IKEA sich dafür ein, den Begriff Work-Life-Balance zu erweitern.

In einem Brief an die Duden-Redaktion bittet Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland, deshalb darum, den Begriff durch "Work-Life-Sleep-Balance" zu ersetzen. "Für eine wirklich gesunde Balance im Leben muss Schlaf als dritte, gleichberechtigte Säule hinzukommen. Um die Wichtigkeit von Schlaf für Gesundheit und Wohlbefinden zu unterstreichen, muss der Begriff auf Work-Life-Sleep-Balance erweitert werden", so Dennis Balslev. Der erweiterte Begriff beschreibt das harmonische Verhältnis von Arbeit, Freizeit und Schlaf.

Die Menschen in Deutschland schlafen zu wenig. Dies hat viele Gründe: In unserer multioptionalen Welt ist immer etwas zu tun, das uns wichtiger erscheint; wir schaffen es nicht abzuschalten und zur Ruhe zu kommen; wir halten Menschen, die wenig schlafen, für leistungsfähiger. Schlaf hat heute ein Imageproblem, wie auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag von IKEA gezeigt hat.* Dabei ist Schlaf ein echtes Wundermittel und hat absolut positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. "Wenn Schlaf ein Medikament wäre, würde es ständig verordnet", ist sich Dr. Guy Meadows, Schlafmediziner und Buchautor,sicher. "Ausreichend Schlaf beugt Herz-Kreislaufbeschwerden, Diabetes und vielen weiteren Krankheiten vor", weiß er. Außerdem fördert ausreichend Schlaf unsere Konzentration und Kreativität.

Bereits vor vielen Jahren hat der Begriff Work-Life-Balance, der das ausgewogene Verhältnis von Beruf und Privatleben beschreibt, Einzug in den Duden, das Nachschlagewerk der deutschen Sprache, gehalten. Allein in 2018 sind 5.000 neue Begriffe aufgenommen worden, viele davon aus dem Bereich der digitalen Medien, wie z.B. Klickzahl, liken, Selfie, Tablet und tindern. Diese spiegeln nicht nur den sprachlichen Wandel, sondern auch veränderte Lebensgewohnheiten wider. Die Aufnahme des Begriffs Work-Life-Sleep-Balance würde dem gesellschaftlichen Trend zu einer neuen Wertschätzung von Gesundheit und Wellness Rechnung tragen, betont Dennis Balslev in seinem Brief an die Duden-Redaktion.

Das IKEA Engagement für besseren Schlaf erklärt Dennis Balslev so: "Die Vision von IKEA ist es, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Besser zu schlafen ist ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden und verbessert den Alltag spürbar." IKEA hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema guter Schlaf stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. "Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte anstoßen und Schlaf zu einem neuen, positiveren Image verhelfen."

 

 
Pressekontakt:
Isolde Debus-Spangenberg
Public Relations Manager
IKEA Deutschland GmbH & Co. KG
Am Wandersmann 2-4
65719 Hofheim-Wallau
Tel.: +49(0)6122-585-4482
E-Mail: isolde.debus-spangenberg@ikea.com




Interview mit Dr. Olaf Göing

Tiefer Schlaf ist wohltuend und wichtig für unsere Gesundheit

04.07.2019 von Markus Kamps

Tiefer Schlaf ist wohltuend und wichtig für unsere Gesundheit: Denn im Schlaf arbeiten Gehirn und Organismus daran, wieder in Ordnung zu bringen, was tagsüber durcheinandergeraten ist. Doch viele Menschen finden keine Ruhe wälzen, sich stundenlang hin und her. Welche Ursachen es für Schlafstörungen gibt, wie man diese erkennen und beheben kann und was jeder selbst für erholsamen Schlaf tun kann, erklärt Dr. Olaf Göing, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II mit Schwerpunkt Kardiologie des Sana Klinikums Berlin-Lichtenberg.

Herr Dr. Göing, mehr als 30 Prozent unseres Lebens verbringen wir schlafend im Bett. Warum müssen wir das tun?

„Diese Frage beschäftigt uns schon seit langer Zeit. Was wir heute wissen, ist, dass Schlaf für Menschen ein absolutes Grundbedürfnis ist. Er hat eine regenerative Funktion und bringt unseren ganzen Organismus wieder auf Vordermann. Vor allen aber wird der „Arbeitsspeicher“ unseres Gehirns gesäubert und für den nächsten Tag vorbereitet. Deshalb ist Schlaf so wichtig; dauerhafter Schlafentzug ist Folter und endet nach kurzer Zeit tödlich.“

Wie regenerieren wir, wenn wir schlafen?

„Körperlich und seelisch-geistig. Körperlich findet eine „Wartung“ der Organsysteme statt. Der Körper hat endlich genug Zeit, Reinigungs- und Reparaturvorgänge sowie eine „Entgiftung“ der Organsysteme auf zellulärer Ebene durchzuführen. Seelisch-geistig verarbeiten wir im Schlaf Dinge, die wir tagsüber erlebt haben. Etwa, wenn uns ein berufliches Problem beschäftigt. Manchmal wachen wir am Morgen auf und haben dann plötzlich eine Lösung für ein Problem gefunden, das uns tags zuvor noch erhebliches Kopfzerbrechen bereitet hat. Dabei wird gleichzeitig der „Arbeitsspeicher“ unseres Gehirns von unnötigem Ballast befreit und neu formatiert.“

Was fehlt uns, wenn wir nicht schlafen?

„Nur, wenn wir ausreichend Schlaf finden, sind wir leistungsfähig und fühlen uns wohl – wir haben eben »ausgeschlafen«. Wer kaum schläft, altert auch schneller. Denn im Schlaf produziert unser Körper die meisten Wachstumshormone, die wir zur Zellerneuerung brauchen. Und im Schlaf laden wir unsere Energiereserven, die wir tagsüber verbraucht haben, wieder auf. Fehlt der Schlaf länger, drohen ernsthafte körperliche und psychische Krankheiten.“

Was heißt das konkret?

„Wenn man schlecht oder zu wenig bzw. kurz schläft, dann läuft man beispielsweise Gefahr, Bluthochdruck zu bekommen oder Diabetes zu entwickeln. Es steigt das Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt um ein Vielfaches an. Hiervon sind insbesondere Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen, dem sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom betroffen. Außerdem gibt es einen Zusammenhang zwischen Depressionen und Schlafstörungen. Depressionen können Schlafstörungen auslösen, aber auch umgekehrt. Und nicht zuletzt: Es leidet die Lebenserwartung.“

Wie lang sollte man also schlafen?

„Das ist sehr unterschiedlich. Jeder Mensch hat ein individuelles Schlafbedürfnis. Von Napoleon Bonaparte sagt man, er sei mit täglich vier Stunden Schlaf prima ausgekommen, Albert Einstein hingegen soll zwölf Stunden die Augen geschlossen haben. Der gesunde Schlaf sollte regelmäßig etwa sieben Stunden umfassen. Aber Vorsicht: Auch ein viel zu langer Schlaf (über acht bis neun Stunden täglich) kann sich negativ auswirken.“

Welche Einschlafstörungen gibt es?

„Es gibt verschiedene Formen der Ein- und Durchschlafstörungen. Neben den eher harmlosen Formen wie Schlafwandeln, Albträumen oder schlafbezogenen Bewegungsstörungen, zum Beispiel dem Syndrom der unruhigen Beine, gibt es auch Atmungsstörungen, die mit nächtlichen Atemaussetzern einhergehen und erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen – zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall mit sich bringen.“

Was machen Schlafstörungen mit dem Organismus?

„Das Risiko der Schlafstörungen wird unterschätzt! Vor allen Dingen die Tagesmüdigkeit trägt dazu bei, dass es zu Verkehrsunfällen durch Sekundenschlaf kommt. Darüber hinaus führen Schlafstörungen zu einer Verschlechterung des sogenannten metabolischen Syndroms mit ansteigenden Fettstoffwechsel und Blutzuckerwerten, einer Zunahme des Übergewichtes, einem Anstieg des Blutdrucks sowie daraus resultierend einem erhöhten Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Untersuchungen zeigen auch, dass Schlafstörungen die Entwicklung von Demenz-Erkrankungen und Alzheimer begünstigen. Patienten mit Schlafstörungen sind gefährdet, an Depressionen zu erkranken und Patientinnen im gebärfähigen Alter haben zudem eine erhöhte Fehlgeburtenrate.“

Was sollten Menschen tun, die nicht schlafen können?

„Zum Arzt gehen. Die meisten warten viel zu lange ab und nehmen schlechten Schlaf oft monate- oder gar jahrelang hin. Dabei gibt es eigentlich eine klare medizinische Definition: Wenn jemand drei Monate lang schlecht schläft, besteht bereits eine chronische Insomnie. Berichten Sie Ihrem Hausarzt von den Schlafstörungen. Er kann Sie dann an einen fachkundigen Schlafmediziner oder an ein Schlaflabor überweisen.“

Gibt es einen Tipp für Eltern, denen kleine Kinder ständig die Nachtruhe rauben?

„Der tägliche Bioryhtmus sollte auch im Sommer beibehalten werden, heißt: Immer zur selben Zeit ins Bett. Dimmen Sie das Licht, erzählen Sie eine Geschichte, davor ein lauwarmes Bad für die Kleinen. Und: Seien Sie tagsüber aktiv, lassen Sie den Nachwuchs auf dem Spielplatz, beim Schwimmen oder beim Fußball mit den Freunden viel bewegen. Bei kleinen Kindern ist es wichtig, diese nachts nicht zu warm anzuziehen.“

Zum Schluss noch ein Problem, das wohl jeder kennt. Man wirft sich hin und her und kann einfach nicht einschlafen. Was tun?

„Zunächst einmal sollten Sie das zu Bett gehen vorbereiten. Das heißt zum Beispiel, nicht bis ultimo zu arbeiten. Etwa ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollte man »runterfahren«. Entspannende Musik hören oder etwas nicht zu Aufregendes lesen. Der Körper braucht diese Zeit zwischen dem Stress tagsüber und dem Beginn des Schlafes. Die Raumtemperatur sollte etwa 18 Grad Celsius betragen, es sollte ruhig und dunkel sein - späte Mahlzeiten vermeiden. Und: Handy, Tablet und Laptop sind vor dem Schlafengehen Tabu und haben neben dem Bett nichts verloren. Denn sie reduzieren die Melatonin-Ausschüttung, die der Körper braucht, wenn er auf „Schlaf“ und Erholung umschalten soll.“

Und wenn sich trotzdem kein Schlaf einstellen will?

„Wer nachts einmal partout nicht schlafen kann, der sollte – so komisch das jetzt klingen mag – das Bett verlassen. Andernfalls kann eine Konditionierung zwischen Bett und Schlaflosigkeit entstehen und sich auf die Folgenächte ausweiten. Sie können z. B. in die Küche gehen, ein Glas Wasser trinken und sich immer wieder selbst sagen: ‚Wenn ich mal eine Nacht nicht schlafe, geht die Welt nicht gleich unter‘. Eventuell hilft es auch, etwas Entspannendes zu lesen, um wieder sanft einzuschlafen.“

 

Quelle:

André Puchta
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH
Fanningerstraße 32 I 10365 Berlin
Tel.: +49 30 5518-2020
andre.puchta@sana-bb.de
www.sana-bb.de

 





lebensnahe und anwenderorientierte future technology Sonderausstellung auf der IMM

let´s be smart -  auf der IMM - Köln

von Markus Kamps

Foto © Schlafkampagne

Smartes ist überall

Wir werden es für Sie sichten und berichten !
 


 

Quelle: www.letsbesmart.de/presse
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Heimtextil baut ihr Angebot weiter aus

Möbel- und Dekostoffe:

von Markus Kamps

Foto © Messe Farnkfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Mit über 400 internationalen Herstellern ist das Produktangebot an Möbel- und Dekostoffen sowie Möbel- und Kunstleder auf der Heimtextil so groß wie nie zuvor. Auf nunmehr sechs Hallenebenen baut die Weltleitmesse für Wohn- und Objekttextilien (8. bis 11. Januar 2019) in Frankfurt am Main ihr Spektrum weiter aus.

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Fit durch Büroschlaf

von Joachim Becker

Ein kurzer Mittagsschlaf im Büro kann die Leistungsfähigkeit steigern ?
Allerdings am besten in einem speziellen Ruheraum und nicht zwischen Aktenordnern.
Ein kleines Nickerchen zwischendurch ?

Viele Berufstätige setzen das eher mit Faulheit und Schlendrian gleich. Sollte man im Büro nicht lieber auf Zack bleiben und allenfalls kurz Pause machen, weil man sonst abschlafft?
Von wegen!

Tipps von Schlaf-Experten Power-Napping auf bild.de


www.bild.de/ratgeber/2013/schlaf/mittagsschlaf-schlafraeume-pausenschlaf-schlaf-bei-arbeit-im-buero-schlafforscher-nickerchen-29735506.bild.html http://www.bild.de/ratgeber/2013/schlaf/mittagsschlaf-schlafraeume-pausenschlaf-schlaf-bei-arbeit-im-buero-schlafforscher-nickerchen-29735506.bild.html




Wacher durch mehr Schlaf: Burn out und mögliche Gründe

von Markus Kamps

In Deutschland gelten sie noch als "Penner", in Japan gehören sie zum Arbeitsalltag: Menschen, die mittags im Büro ein Nickerchen machen, Stichwort "Power napping". Warum Abschalten und Ausruhen unabdinglich ist, guter Schlaf so wichtig, wie man ihn fördern kann und wann man besser die Bremse zieht, um nicht Burn out-gefährdet zu sein - darüber referierte Markus Kamps bei der Jahreshauptversammlung unseres Verbandes Anfang Juni.

Zwölf Stufen sind es bis zum Burn out. Markus Kamps machte den "Countdown", erläuterte die einzelnen Phasen - und jeder Zuhörer konnte seinen Status im Stillen bestimmen. Burn out, eine der Zivilisations- oder gar "Modekrankheiten", wie Skeptiker sagen, kommt nicht von heute auf morgen. Burn out schleicht.

Schlaf und seine Störungen spielen eine maßgebliche Rolle für die Entstehung von Burn out. Die Zahlen sind alarmierend: Laut einer Studie leidet jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland an Schlafstörungen, das sind zwischen 20 und 30 Millionen. 40 Prozent der Europäer können sich nachts nicht mehr richtig erholen. Der volkswirtschaftliche Schaden: 60 Milliarden Euro. Grund: Wer schlecht schläft, leidet unter Leistungsverlust.

Die Gründe für schlechten Schlaf sind vielfältig: Nikotin, Koffein, Bewegungsmangel und psychische Belastungen stehen oben auf der Liste. Die Erwartungshaltung, im Beruf für jedermann immer präsent und erreichbar zu sein, das volle E-Mail-Postfach, Zeitvorgaben sowie persönliche und familiäre Probleme lassen den Menschen nicht immer ruhen, wie es erforderlich wäre. "Wir sind immer mehr Stressoren ausgesetzt, können oder wollen nicht delegieren und sind nur noch dabei, to-do Listen abzuhaken," sagte der Referent. Die Freizeit komme zu kurz. Ein Teufelskreis.
 

Betten verkaufen heißt: Ware und Materie kennen


Da sich in keinem schlechten Bett gut schlafen lässt, auch wenn man sich die entsprechende Zeit genehmigt, appellierte Kamps an das Auditorium im Raum, sein Detailwissen bei der Bettenberatung stets optimiert zu halten. Als Bettenfachhändler sei man an einer entscheidenden Station in der Thematik "Schlaf" und müsse mit Kenntnissen rund um eine Schlafstätte aufwarten können.
Der Referent erwähnte das Thema Ergonomie genauso wie Textil- bzw. Materialkunde im Allgemeinen sowie Ökologie und Aspekte des wichtigen Elementes "Kopfkissen". Gut beraten sei der Fachhändler, sich auch mit dem therapeutischen Ansatz bei Bettwaren auszukennen und auch eine Lösung für den Einwand parat zu haben, man könne "bei Venenleiden, Atemerkrankungen oder Gleitwirbeln ja nicht auf einem Wasserbett schlafen."

Der Referent Markus Kamps ist durch seine Eltern mit dem Bettenhandel eng verbunden, war selbst an der "Front" tätig und ist inzwischen ausgebildeter Trainer, Schlafcoach und der erste Präventologe mit Fachrichtung Schlaf- und Stressberatung. Er ist Fachdozent an der Textilfachhochschule Nagold und schult seit dem Jahr 2000 selbständig den Betten- und Möbelfachhandel. kontakt: www.kamps-services.de






Ipad aus, Schlaf an!

von Pressemitteilungen

Ipad aus, Schlaf an

Die Nutzung von Tablet-PCs kann zu einer niedrigeren Melatoninproduktion führen. Zusätzlich zugeführtes Melatonin kann Abhilfe schaffen.

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Presseerklärung des Verbandes der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V. „EDFA

Federngewinnung

von Markus Kamps

In letzter Zeit werden an uns verstärkt Anfragen über die Gewinnung von Daunen und Federn herangetragen. Dieses Informationsbedürfnis nehmen wir sehr ernst, denn es ist verständlich, nachvollziehbar und durchaus in unserem Interesse.

Wir entnehmen diesen Anfragen, dass sich die Verbraucher genauer über die Herkunft des Füllmaterials Daunen und Federn informieren möchten, um sicher zu gehen, dass es ordnungsgemäß gewonnen wurde und nicht aus tierquälerischem Lebendrupf stammt.

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– Vier Schlafmythen und was wirklich dahinter steckt

Harte Fakten oder trügerische Gute-Nacht-Geschichten

von Pressemitteilungen

Aktuelle Studien zu Schlafproblemen und ihrer Lösung widerlegen Alltagsweisheiten

München - Ein Glas Wein am Abend erleichtert das Einschlafen und ein gutes Buch kann helfen, wenn man nach zu frühem Aufwachen noch einmal zur Ruhe finden möchte. Ob diese Hausmittel gegen Schlaflosigkeit wirklich helfen und was hinter weiteren Mythen zum Thema Schlaf steckt, hat die Milchkristalle GmbH recherchiert.

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Das edle Hightech-Geschenk zu Weihnachten tür Familie, Freunde und Kollegen

Die leichteste Daunen-Decke der Welt

von Markus Kamps

Foto © Sanders

Sich mit den edelsten Materialien dieser Welt umgeben zu können, bleibt nur Wenigen vorbehalten. Warum nicht einmal zu Weihnachnachten mehr Lebensqualität in Form von luxuriösem Schlaf schenken? Mit der innovativen Travel Decke -der leichtesten Daunendecke der Welt -geht das jetzt ganz einfach. Dank zugehöriger Geschenkbox und Design-Tasche mit hochwertiger Stickerei eignet sich das ca. 300 Gramm leichte Federgewicht ideal als originelles Präsent für Familie, Freunde oder Geschäftspartner.
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