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Wie Decken mit Gewicht zu besserem Schlaf verhelfen können

20.01.2020 von Bettina Hoffmann

Foto © Levia

Schlechter Schlaf ist leider keine Seltenheit. Eine der häufigsten Ursachen für Ein- und Durchschlafprobleme ist Stress. Therapiedecken sollen Abhilfe schaffen – auch bei Erkrankungen wie ADHS oder Autismus.

Unsere Gesellschaft ist übermüdet. Jeder dritte Deutsche schläft schlecht. Dabei wirkt Schlaf wahre Wunder und ist ein elementarer biologischer Prozess, erklärt Dr. Hans-Günter Weeß von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin: „Wenn wir nicht essen, nicht trinken oder nicht schlafen, werden wir sterben. Das macht uns in etwa deutlich, wie elementar und bedeutsam der Schlaf für unsere Gesundheit und unser Leben ist. Ausreichend Schlaf ist wichtig für Gedächtnisleistung und Regeneration. Außerdem ist Schlaf meist die beste Medizin und er ist wichtig für unser Immunsystem.“ Was also tun, wenn wir unter Ein- und Durchschlafproblemen leiden? Die Lösung könnten Therapiedecken sein.

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Das können die Decken

Therapiedecken werden auch Gewichtsdecken genannt. Wie der Name schon verrät, wiegen sie deutlich mehr als herkömmliche Bettdecken. Um ein entsprechendes Gewicht „auf die Waage zu bringen“, werden in den Decken des Herstellers Levia aus München hochwertige, anti-toxische Glaskugeln verarbeitet. So wiegen die drei Deckenvarianten von Levia sieben, neun oder elf Kilogramm. Durch ihr Gewicht simulieren die Decken eine Art innige Umarmung. Das entspannt und beruhigt unseren Körper – dadurch sinkt auch das Stress- und Angstlevel und die Produktion von Serotonin und Melatonin wird angeregt. Serotonin gilt als Glückshormon und wirkt Stresshormonen entgegen. Das Schlafhormon Melatonin sorgt dafür, dass unser Körper in den Einschlaf-Modus versetzt wird.

Vielfältige Einsatzbereiche

Genutzt werden diese Gewichtsdecken zum Beispiel gegen Stress, Angst- und Schlafstörungen, sowie bei psychophysischen Störungen wie ADHS, Down-Syndrom, Asperger-Syndrom oder Autismus. Das Gewicht der Therapiedecke sollte zwischen acht und zwölf Prozent des Körpergewichts betragen. Wer also 70 Kilogramm wiegt, sollte die leichteste der drei Decken ausprobieren. Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 90 Kilogramm wählt die mittlere Variante. Vor allem bei Kindern ist es wichtig, dass die Decke nicht zu schwer ist. Die Therapiedecke sollte beim Nachwuchs keinesfalls mehr als zehn Prozent des eigenen Körpergewichts betragen und Eltern sollten im Zweifelsfall immer eher auf die leichtere Variante zurückgreifen. Nicht empfohlen werden die Gewichtsdecken bei Atemstörungen wie Asthma oder Schlafapnoe. Auch Diabetes-Patienten und Menschen mit Herz- oder Blutdruckproblemen sollten den Gebrauch solcher Decken vorab mit dem Arzt besprechen.