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Wer hat das Bett erfunden?

05.05.2014 von Joachim Becker

 

Das Bett gibt es beinahe genauso lange, wie es Menschen gibt. Die Gestaltung hat sich genau wie das Nutzungsverhalten über die Jahrhunderte aber stark verändert und sich erst im Laufe der Zeit zu seiner heutigen Form entwickelt.  Es hat Vergangenheit und Tradition und ist ein Stück menschlicher Kulturgeschichte.

Die Geschichte des Bettes – oder besser gesagt der „Schlafstätte“ - besonders in der Zeit vor Christi Geburt - ist nur annähernd erforschbar und damit dokumentierbar.  Das Schlafen der Vergangenheit gibt es gleichsam „original“ nicht mehr.

Das Bett hat fast jede Sippe wieder neu erfunden. Die Menschen mussten regelmäßig schlafen. Jeder Mensch hat sich seine Schlafstelle so praktisch und zweckmäßig wie möglich hergerichtet, je nach Klima, Angebot von Materialien und Bedürfnissen.

Diese Erfindung war so genial, dass sie einer auf einmal gar nicht machen konnte und wahrscheinlich ist das Bett gar keine Erfindung, sondern eine Reihe von Entdeckungen.

Das Bett stand nicht mit einem Male fix und fertig da. Es war nicht der Einfall eines einzelnen genialen Menschen. Jahrtausende haben an der Entwicklung gearbeitet, bis es die zweckmäßige Form der Gegenwart erhielt, denn es lag einfach in der Natur der Lebewesen, sich etwas Weiches als Unterlage zu suchen und der Feuchtigkeit und Kälte beim Schlafen zu entfliehen.

Leider finden wir in der Geschichte der Erfindungen nicht den Namen des großen Geistes, der das erste Bett erfand, wie bei so vielen Erfindungen.

Es gibt also nicht „den“ Erfinder des Bettes,

auch wenn dies manchmal behauptet wird.

So fand ich im Rahmen meiner Recherchen folgende - schmunzelnde - Aussagen:
„Im Jahre 4278 v. Chr. am 12 Oktober um 22:43 hatte Herr Bett die grandiose Idee sich nicht einfach auf den staubigen Boden zu legen, sondern bündelte ein paar getrocknete Gräser zu einer, seiner Körpergröße entsprechenden, länglichen Unterlage. Das wärmte und war überraschend weich. Es gefiel ihm so sehr, so dass er gleich am nächsten Morgen jedem seiner Kollegen davon berichtete. Diese fanden wiederum Gefallen an dieser Art zu liegen und nannten diese Art ab sofort "BETT BETT BETT".

Und

„Erfunden wurde das Bett im Jahre 907 im heutigen Spanien von Bettina de Cama im Alter von gerade mal 17 Jahren.“

 

Beweise dafür fand ich nicht.

"Wie man sich bettet, so schläft man." Dieses alte Sprichwort dürfte wahrscheinlich auch bekannt sein.

Das weitgehend dem Zugang und den Blicken der Öffentlichkeit entzogene Schlafzimmer, das eigene Bett für jedermann, das alles sind Ergebnisse eines geschichtlichen Entwicklungs­prozesses.

Joachim Becker