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Hilfsmittel beim Schnarchen

04.12.2018 von Ralf Brosius

Foto © C_Scott - pixabay

Ein weitverbreitetes Problem, das viele Betroffene zum Verzweifeln bringt: Schnarchen. Die Geräusche beim Schlafen reichen von ganz leise und fast unhörbar bis hin zu einem für den danebenliegenden Partner unerträglichen Lärm. In den schlimmsten Fällen ist Schnarchen jedoch nicht nur gefährlich für die Beziehung, sondern auch für die eigene Gesundheit. Mittlerweile gibt es daher zahlreiche Hilfsmittel auf dem Markt, die bei diesem Problem helfen sollen. Egal ob Nasenklammern, spezielle Kissen zum Schlafen oder ein Kinnband - die Angebote sind sehr vielfältig. Vielleicht hilft es nicht immer, doch es lohnt sich, die einzelnen Methoden auszuprobieren. Wenn das Schnarchen wirklich eingedämmt werden kann, ist die Schlafqualität sowie die Lebensqualität der Betroffenen oft größer und Müdigkeit am Tag gehört endlich der Vergangenheit an.

Das riesige Angebot überblicken

Zum sehr großen Angebot gehören unter anderem Nasenklammern, Nasenpflaster und Kinnbänder. Im Folgenden sollen die bekanntesten Methoden zur Bewältigung und zum Verhindern des Schnarchens vorgestellt werden.

Pflaster, Klammern und Schmetterlinge

Schnarchen wird in vielen Fällen durch eine Verengung der Nase oder durch nächtliche Atemprobleme verursacht. Wenn diese Probleme mit der Nase zusammenhängen und es darum geht, besser Luft zu bekommen, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Zur Verbesserung der Atmung durch die Nase tragen Nasenpflaster, Nasenklammern und sogenannte Schmetterlinge bei. Während Ersteres ein speziell entwickeltes Pflaster ist, handelt es sich bei den anderen beiden Optionen um kleine Plastikteile, die zu einer leichteren Atmung führen sollen. Hierbei kommt es ein wenig auf den Schlafkomfort an. Die einzelnen Hilfsmittel stellen keine Gesundheitsgefahr dar und können ruhig ausprobiert werden. Oft hilft es den Betroffenen schon, nachts besser zu atmen.

Kinnbänder und Rucksäcke gegen das Schnarchen

Wer schnarcht, schläft sehr oft mit offenem Mund. Daher liegt der Ansatz nahe, den Mund in der Nacht zu schließen und so das Schnarchen zu verhindern. Diese Wirkung hat ein Kinnband. Optisch wenig ansprechend, dabei aber eindeutig effektiv, sorgt dieses dafür, dass der Mund in der Nacht geschlossen bleibt. Das Band geht dabei um das Kinn und den Hinterkopf. Es gibt verschiedene Modelle, doch die Wirkung bleibt die Gleiche. Dafür sollte aber zunächst ausprobiert werden, ob das Schnarchen nicht auf größere Probleme mit der Nase zurückzuführen ist. Schließlich besteht dann die Möglichkeit nicht mehr, durch den Mund zu atmen, wenn die Nase verstopft ist oder andere Probleme vorliegen.

Eine weitere Methode sind Rucksäcke, die auf den Rücken geschnallt werden und so zum Schlafen auf der Seite führen. Grund dafür ist, dass Menschen in der Rückenlage sehr oft schnarchen. Ein solcher Rucksack macht das Schlafen auf dem Rücken wirklich wenig bequem. Auf der Seite zu schlafen ist ja zudem nicht schädlich für die Gesundheit, sodass auch diese Variante sehr unbedenklich ist. Daher handelt es sich um ein Mittel gegen das Schnarchen, welches vielleicht etwas unpraktisch ist, dafür aber nicht schädlich werden kann. Vielleicht stellen sich Betroffene ja nach einiger Zeit um und schlafen auch ohne das Hilfsmittel wieder auf dem Rücken? Auszuschließen ist es jedenfalls nicht, sodass die Produkte nicht dauerhaft einschränken.

Durch Probieren passende Methoden finden

Um eine passende Methode zu finden ist es erst einmal wichtig, herauszufinden, warum geschnarcht wird. Liegt es an der Schlafposition? Dem offenen Mund beim Schlafen? Nasenproblemen? Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig. Man muss sich jedoch auch immer bewusst sein, dass das Schnarchen auch gesundheitliche Probleme haben kann. So ist zum Beispiel die Krankheit Schlafapnoe auch oft Schuld an den nächtlichen Geräuschen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und Betroffene sollten auf jeden Fall einen Spezialisten aufsuchen. Die nächtlichen Atemaussetzer könnten ansonsten zu gesundheitlichen Problemen führen. Daher gibt es kein Patentrezept gegen das Schnarchen. Vielmehr ist es wichtig, zu beobachten und zu probieren. Nur so ist es möglich herauszufinden, welches Hilfsmittel besonders gut hilft und bei welchen Hilfsmitteln ein Gesundheitsrisiko auszuschließen ist. Wer aufgrund von nächtlichen Atemproblemen mit offenem Mund schläft und dann ein Kinnband zum Schließen des Mundes trägt, riskiert vielleicht ernsthafte Probleme. Daher sollte auch besser nicht einfach irgendetwas ausprobiert werden. Ebenfalls hilfreich können Atemtraining, Yoga und Singen sein. Durch eine bessere Kontrolle der Atmung wird das Schnarchen in vielen Fällen eingedämmt und verspricht so mehr Schlafkomfort für alle Beteiligten. Ganz so einfach wie immer dargestellt, lässt sich das Problem mit dem Schnarchen also nicht lösen.

Auch das Bett ist ein wichtiger Punkt

 

Neben den vielen tollen Produkten, welche im Gesichtsbereich angewendet werden können, sollte auch der allgemeine Schlafkomfort begutachtet werden. Gemeint ist in diesem Fall das Bett. Ein hochwertiges Bett samt Qualitätsmatratze spielen eine ebenso wichtige Rolle beim gesunden Schlaf und sollten daher auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Wer hier besondere Vorstellungen hat, kann sich sein neues Bett auch im Internet zusammenstellen und die eigenen Wünsche und Vorstellungen endlich wahr werden lassen. So hat zum Beispiel der professionelle Betrieb Schramm Werkstätten ein umfangreiches Angebot an zahlreichen Designerbetten in bester Qualität, welche nicht nur einen erholsamen Schlaf gewährleisten, sondern auch rein optisch einiges hermachen und zum echten Highlight im Schlafzimmer werden. Dabei sollte man im Übrigen auch stets darauf achten, dass die Luftqualität im Schlafzimmer gut ist, wozu das Zimmer ein Mal am Tag gelüftet werden sollte. Natürlich beeinträchtigt das nicht die Schlafqualität, jedoch wirkt eine gesunde und saubere Luft sich positiv auf die Gesundheit aus.