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Eine Seefahrt die ist lustig - Beruhigungsstufen eines Wasserbettes

23.04.2018 von Sabine Krömer

Foto © Fachverband Wasserbett e.V.

Wenn Du zum ersten Mal über ein Wasserbett nachdenkst, erinnerst Du Dich wahrscheinlich an Deinen letzten Urlaub am Meer. Du lagst relaxt auf einer Luftmatratze, das Wasser wiegte Dich sanft, und die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel. Es war warm, es war gemütlich, es war beruhigend. Vielleicht bist Du sogar ein wenig eingeschlummert. Herrlich, so vom Wasser getragen zu werden! Erinnerst Du Dich?

Aber kann man auf einem Wasserbett wirklich schlafen? Schaukelt einen so ein Wasserbett nicht die ganze Nacht hin und her? Was Du hierzu wissen solltest …

Wenn Du ein eher rational denkender Mansch bist, ist dies für Dich von Bedeutung:

  • Wasser bewegt sich umso mehr, je größer die Fläche ist, die es einnimmt. Ein Meer hat relativ viel Bewegung (Wellen), ein kleiner Bach schon weniger, eine Badewanne voll Wasser noch weniger. Je kleiner die mögliche Ausdehnung, je geringer die mögliche Wellenbewegung.
  • Wasser kann auch ganz still und eben sein. Wenn Du einen Eimer mit Wasser füllst und ihn stehenlässt, wird die Oberfläche nach einer Weile ganz unbeweglich. Bewegst Du den Eimer, bewegt sich auch das Wasser kurz, beruhigt sich aber rasch wieder.

Auf das Wasserbett bezogen bedeutet das:

  • Die mögliche Wellenbewegung eines Wasserbettes ist – bedingt durch seine überschaubare Größe – allgemein weniger ausgeprägt als zunächst angenommen. Bewegst Du Dich nicht, bewegt sich auch das Wasserbett nicht. Im Schlaf bewegst Du Dich naturgemäß sehr selten, und nur in diesen Fällen wiegt Dich das Wasserbett sanft für wenige Sekunden. Du wirst deswegen genauso wenig wach wie beim Umdrehen auf einer trockenen Matratze.

 

Wenn Du ein eher emotional denkender Mensch bist, ist dies für Dich von Bedeutung:

  • In den 9 Monaten vor unserer Geburt waren wir von Wasser umgeben. Durch die ganz alltäglichen Bewegungen unserer Mutter wurden wir fast ständig gewiegt und geschaukelt.
  • Wenn Kinder (oder Erwachsene) traurig sind, schenkt ein sanftes Hin- und Herwiegen Trost und Beruhigung. Besonders kleine Kinder finden oft nur durch sanftes Schaukeln in den Schlaf – was zahlreiche Eltern, die ihre Säuglinge tragen, wiegen oder mit dem Auto durch die Gegend fahren, aus eigener Erfahrung bestätigen können.

Auf das Wasserbett bezogen bedeutet das:

  • Wenn Du in einem Wasserbett liegst, erinnert sich ein Teil Deines Körpers an das behagliche Gefühl, das Du als Baby hattest. Es ist warm und weich, es entspannt und beruhigt, es schenkt tiefe Geborgenheit.

 

Du möchtest diese Erfahrung nicht machen und lieber ein Bett, in dem sich nichts tut? Auch dann kannst Du ein Wasserbett in Deine Kaufentscheidung einbeziehen! Dank verschiedener Beruhigungsstufen kannst Du auf einem Wasserbett so stillliegen wie auf anderen Matratzen auch.

Ist in einem Wasserkern nichts anderes als Wasser, spricht man von einem Freeflow – das Wasser fließt hier frei im Kern. Für die verschiedenen Beruhigungsstufen werden zusätzliche Materialien in den Wasserkern eingebaut. Das können Vliese unterschiedlicher Art, Dicke und Anzahl sein. Das können Schäume unterschiedlicher Höhe und mit verschiedenen Oberflächenstrukturen sein und das können Kunststoffzylinder sein. Auf der ganzen Fläche der Matratze verteilt oder nur partiell. Alle Möglichkeiten der Beruhigung hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen und hätte zudem wenig praktischen Nutzen für Dich. Denn Beruhigungsstufen sind nicht genormt. Du kannst also nicht zwangsläufig die Beruhigungsstufe eines Herstellers mit der eines anderen vergleichen. Hier hilft nur eins: Ausprobieren und ab ins Bett!

Zwischen Freeflow und einem komplett beruhigten Wasserbett gibt es feine Abstufungen und auch Du wirst sicher leicht herausfinden, mit welchem Wasserbett Typ Du Dich am wohlsten fühlst. Anfänglich wird Dir sicher ein sehr stark beruhigtes Wasserbett am angenehmsten erscheinen – aus dem einfachen Grund, weil es deinem bisherigen Liegegefühl am ähnlichsten ist. Sei mutig! Probiere unbedingt auch weniger beruhigte Wasserbetten aus und bleibe eine Weile darin liegen. Gönne Dir pro Bett mindestens 5 Minuten, gern auch länger. In jedem professionellen Fachgeschäft wird man Dich gern in aller Ruhe beraten und nach Herzenslust ausprobieren lassen.

Und solltest Du dabei einschlafen, sei unbesorgt – Du bist garantiert nicht der Erste 

Quelle: www.fachverband-wasserbett.de

Autor: Sabine Krömer




Fachverband Wasserbett e.V.
Kirchstr. 1a
63584 Gründau - Deutschland
Internet: www.fachverband-wasserbett.de
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