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Welche Unterfederungs-Varianten gibt es?

Die Bett-Unterfederung

von Markus Kamps

Das Herz eines Bettsystems ist die Kombination aus Matratze und Unterfederung. Deren im Optimalfall aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel soll den Körper stützen und gemütliches Liegen ermöglichen. Doch welche Unterfederungs-Varianten gibt es? Und welche ist für wen geeignet? Die Schlafkampagne gibt Orientierung im Lattenrost-Dschungel.

Matratzen werden immer komplexer, lassen sich mit variablen Federungen, Zonenschnitten, Gelelementen und anderen Features immer besser auf den Nutzer abstimmen – manch einer fragt sich daher, wofür eine Unterfederung überhaupt noch notwendig ist, und die Frage ist nicht unberechtigt. Sie ist aber auch einfach zu beantworten. Man kann es ja einmal ausprobieren und die Matratze für eine Nacht auf den Fußboden legen. Man wird sofort spüren, wie sich das Liegegefühl verändert. Ob zum Besseren oder Schlechteren ist letztlich Geschmacksache und hat auch mit
Gewicht und Körperbau zu tun. Es gibt Länder, in denen Unterfederungen kaum verbreitet sind – die Türkei zum Beispiel. Und es ist nicht bekannt, dass die Menschen dort schlechter schlafen.

Trotzdem bringt die Unterfederung klar benennbare Vorteile mit sich. Zum einen verbessert sie die Entlüftung der Matratze nach unten erheblich. Je geringer die Auflagefläche, desto besser kann die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit kann nach unten abtransportiert werden. Das beugt Schimmel vor, verlängert die Lebensdauer der Matratze und sorgt für ein angenehmeres Schlafklima. Denn immerhin gibt der menschliche Körper nachts bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit ab. Zum anderen erhöht sich die Lebensdauer der Matratze alleine dadurch, dass die Stauchung an den stark belasteten Zonen wie Schulter und Becken von der Unterfederung abgemildert wird. Außerdem kann eine gute und passende Unterfederung die ergonomischen Eigenschaften der Matratze unterstützen und verbessern.

Höhenverstellbare Elemente sind ein weiteres Plus, etwa wenn man sich im Bett aufsetzen oder die Beine hoch lagern möchte (oder bei medizinischen Besonderheiten hoch lagern muss).

Die Unterfederung soll die Gewichtsverteilung des Körpers ausbalancieren und ihn gut stützen, damit im Endeffekt die Wirbelsäule immer möglichst gerade liegt. Das geht mit manchem Modellen besser, mit manchen schlechter. Doch worauf kommt es an? Und welche Varianten gibt es?





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