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CENTA-STAR
Jeder schläft anders

In 5 Schritten zum guten Schlafklima

von Markus Kamps

1. Raumklima
Das Schlafzimmer sollte 16-18° und etwa 45% Luftfeuchtigkeit haben. Optimalerweise liegt es nach Süden – denn dann bekommt es im Winter mehr, im Sommer weniger Sonne ab, was die jahreszeitlichen Schwankungen wenigstens zum Teil ausgleicht. Wenn es im Sommer trotzdem zu heiß wird (z.B. Dachwohnung) können Thermofolien vor den Fenstern helfen, die Hitze zu mildern. Wichtig ist tägliches Stoßlüften für 5-10 Minuten, um die Raumluft zu erneuern. Im Sommer nur früh morgens oder spät abends lüften. 
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2. Bettdecke
Jeder hat eine andere „Wohlfühltemperatur“. Diese ändert sich je nach Jahreszeit und Lebensalter. Man sollte also mindestens eine Decke für Sommer und Winter haben. Bei der Orientierung kann die Einteilung in Wärmeklassen hilfreich sein. Das Material sollte atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit aufnehmen können, damit das Bett nicht klamm wird. Dasselbe gilt für das Betttuch und die Bettwäsche. Frauen brauchen in der Regel eher wärmende Materialien als Männer, da sie leichter frieren – ebenso frieren ältere Menschen eher als jüngere. 
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3. Schlafkleidung
Dazu kommt leichte, atmungsaktive Schlafkleidung (z.B. Baumwolle). Nackt schlafen kann angenehm sein, vor allem im Sommer. Aber: ist die Außentemperatur nur minimal zu kühl, wird der Körper aktiv und reguliert seine Eigentemperatur. Das heißt: Je weniger man an hat, je dünner die Decke, desto größer das Risiko zu schwitzen. Unter Umständen muss man je nach Temperatur mehrere Nachtkleider austesten bevor man die optimale Kombination findet.
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4. Matratze
Die allermeisten Qualitätsmatratzen haben, unabhängig vom Material, sehr gute Klimaeigenschaften. Während Federkernmatratzen und solche aus Naturmaterialien meist ohnehin atmungsaktiv sind, sind in Kaltschaum oder Latex Lüftungselemente eingefügt. Bei Wassermatratzen ist der Topper wichtig, denn auf Vinyl schwitzt man tendenziell eher. Unter der Luftmatratze ist optimalerweise etwas Platz bis zum Boden, damit auch von unten eine Belüftung stattfindet – die besser ist, je geringer die Auflagefläche auf der Unterfederung. Hier gilt es aber, den Liege- komfort nicht zu vernachlässigen. 
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5. Körper und Geist
Hauptauslöser für schlechten Schlaf ist Stress; oft dauern Stresspha- sen nicht lang und der gute Schlaf stellt sich von selbst wieder ein. Ist dies nicht der Fall, sollte die Stressquelle unbedingt gefunden und ausgeschaltet werden. Dasselbe gilt für körperliche Beschwerden wie Verletzungen oder Erkrankungen. Auch die Ernährung ist wichtig: Vor dem Zubettgehen sind schwere, reichhaltige oder fettige Mahlzeiten ebenso kontraproduktiv wie Alkohol oder Tabak. Arbeitsgeräte, Com- puter, Tablet, Telefon haben im Schlafzimmer nichts verloren, gene- rell sollte man dort nicht arbeiten. Entspannende Musik oder eine leichte Lektüre (nicht zu spannend!) können hingegen auf den Schlaf einstimmen. 
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