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Matratzen aus dem Automaten

15.05.2014 von Joachim Becker

Der Discounter „Matratzen Direct“ aus Köln, vormals MFO Matratzen Factory Outlet AG., brachte in diesen Tagen mit dem „MatratzOmat“ den ersten Matratzenautomaten der Welt auf den Markt.

Auf seiner Webseite präsentiert sich das Unternehmen als wertiger Discounter. "Eine breite Produktpalette zu fairen Preisen, innovative Service-Angebote, „eine hohe Beratungsqualität“ in den attraktiv gestalteten Filialen sowie ein nutzerfreundliches Online-Shop-Angebot bilden die Eckpfeiler der Philosophie.

Es wirbt mit folgendem Slogan „Matratzen direct tritt auch anders auf als die Mitbewerber“. Das stimmt, was der Matratzenautomat beweist.

Befassen wir uns etwas mit dem Automaten.

Das Prinzip ist denkbar einfach: EC-Karte einstecken, PIN eingeben, Hebel ziehen, Klappe öffnen, die kompakt transportfreundlich zusammen gerollte und eingetütete Matratze entnehmen und bequem unter dem Arm direkt nach Haus tragen. Der Automat lässt sich mit drei Rollmatratzen-Formaten befüllen: 90cm x 200cm, 100cm x 200cm und 140cm x 200cm. Der Preis liegt lt. Presse zwischen 30 bis 50 Euro.

Foto: copyright Quelle: matratzen direct AG, Köln

Quelle: matratzen direct AG, Köln

Der Matratzenautomat geht in den kommenden zehn Wochen auf große Deutschland-Tournee und macht u.a. auch in Frankfurt, Hannover, Hamburg, München, Berlin, Dresden und Düsseldorf Station.

Die Matratzen

Bei der Matratzen handelt es sich lt. „Matratzen direct“ um eine gute aktivschaum®-Matratze mit einem strapazierfähigen Bezug. Die Matratze hat eine Gesamthöhe von ca. 14 cm, ist im Härtegrad "medium" (für Personen bis 100 kg)erhältlich und für fast jeden Lattenrost geeignet. Sie ist mit Öko-Tex Standard 100 ausgezeichnet.

Der Drell besteht aus 71% Polyester und 29 % Polypropylen gesteppt auf einer Klimafaser aus 100 % Polyester.

Der Verkäufer erklärt::

Rollmatratzen sind unter Kompression aufgewickelte Matratzen. Meistens handelt es sich um Schaumstoffmatratzen. Der größte Teil der auf dem Markt anzutreffenden Rollmatratzen wurde in einer „RollPack-Maschine“ verpackt, die die Matratze rollt und dann in einen verhältnismäßig kleinen Beutel einschiebt. Einmal ausgepackt, kann die Rollmatratze allerdings vom Kunden nicht wieder gerollt werden, weil die Maschine sie mit sehr großen Kräften rollt. Um eine Matratze so flach zu drücken, wie die Maschine es beim Rollen schafft, braucht man je nach Matratze zwischen 40.000 und 250.000 Newton. Das entspricht der Gewichtskraft einer Masse von 4 bis 25 Tonnen. Am Ende steht eine Matratze, die durch Kompression die darin eingeschlossene Luft "ausgeatmet" hat, also erheblich an Volumen verloren hat Abgesehen vom Vorteil beim Transport verringert das Rollen vor allem den Verpackungsabfall.

Erst beim Entpacken entfaltet sich die Matratze auf Ihre ganze Größe. Damit sich die Matratze nach dem Auspacken auch wieder entfaltet und Federungseigenschaften während der Kompression nicht verloren gehen, muss der Schaumstoff gewissen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Die Qualität einer Rollmatratze leidet in nicht unter die zusammengerollte Form. Ist sie jedoch einmal vom Kunden auseinandergerollt worden, dann hat sie ihre eigentliche Form in Sekundenschnelle erhalten und kann auch vielfach nicht wieder zusammengerollt werden.

Günstige Rollmatratzen müssen nicht unbedingt schlecht sein, im Zweifelsfall sollte man allerdings immer selbst testen, ob Härtegrad und Liegekomfort der Rollmatratze den individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

....und genau dies bei einer Matratze aus dem Automaten nicht möglich.

 

Fazit.

Bei einem Matratzenkauf muss oder muss ich zunächst wissen was ich will, denn

die altbekannte Redewendung "Wie man sich bettet, so liegt man" trägt einen wahren Kern in sich.

 

Lege ich Wert auf eine individuelle Beratung unter Berücksichtigung meiner körperlichen Besonderheiten? z.B.

  • Bevorzugte Schlafposition
  • Körpergröße
  • Körpergewicht
  • Körperbau (Ausprägung Schulter, Becken, Taille)
  • Druckempfinden
  • Wärmebedarf, Schwitzverhalten
  • Allergien und Materialverträglichkeit
  • Krankheiten: Herz-Kreislauf, Entzündungen, Magen
  • Rückenerkrankungen: z.B. Skoliose etc.

oder auf eine Klima- und materialtechnische Abstimmung mit den anderen Bettkomponenten wie z.B:

  • Federkern, Latex oder Schaumstoff, Vollpolster etc.
  • Drei, fünf oder gar sieben Zonen
  • Unterfederung, Kopfkissen oder Bettsystemen
  • Luftzirkulation
  • Gute Punktelastizität und punktuelle Abstützung - gute Druckverteilung
  • trockenes Schlafklima
  • Belüftungseigenschaften
  • ergonomische Lagerung
  • Wärmehaltung nach unten
  • Feuchtigkeitstransport vom Körper weg
  • Geräuschlosigkeit etc.

dann kann ich das von einer Matratze aus dem Automaten nicht erwarten!

Was ich bekomme ist eine transportfreundliche und geldbeutelschonende Matratze.

Ob diese für 30.--€ bis 50,00€ auch rückenschonend oder gar schlafförderlich sein kann wage ich zu bezweifeln.

Man kauft also wörtlich genommen „Eine Matratze im Sack“

Joachim Becker