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Jeder schläft anders

Kaiser Napoleon Bonaparte I. (1769-1821)

von Joachim Becker

Foto © Wikipedia gemeinfrei

Der französische Kaiser Napoleon rühmte sich stets, in der Nacht nur fünf Stunden Schlaf zu brauchen, tagsüber holte er die fehlende Ruhe heimlich mit zahlreichen Nickerchen nach.

Napoleon ging abends zwischen zehn und zwölf Uhr ins Bett und schlief bis zwei Uhr morgens. Dann stand er auf, war in seinem Arbeitszimmer bis um 05.00 Uhr tätig und schlief anschließend nochmals bis 07.00 Uhr- und wehe dem, der störte.

Sein Schlaf soll, wie die Schläge, die er seinen Feinden versetzte, gewesen sein - kurz und tief. Trotzdem hatte Napoleon weit mehr Schlaf benötigt als vermutet wird. Es sei sogar anzunehmen, dass seine kurzen Nickerchen während des Tages eher auf eine Narkolepsie (Schlafsucht) hindeuteten und dass er die Völkerschlacht bei Leipzig nur deshalb verloren habe, weil er in einer entscheidenden Phase eingenickt sei.

Er vertrat die Meinung: „Vier Stunden Schlaf für den Mann, fünf für die Frau und mehr für die Dummköpfe.“ Man berichtet sogar, dass er auf dem Pferde zu schlafen pflegte, wenn er in die Schlacht ritt.

Napoleon war ein ungewöhnlicher Schläfer. Es heißt, dass er mehrere Tage hintereinander auf den Nachtschlaf verzichten konnte, ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Doch wenn er sich erholen wollte, legte er sich ungeniert schlafen, egal zu welcher Uhrzeit und scherte sich nicht darum, was sonst geschah. Dabei half ihm seine Fähigkeit, radikal abschalten zu können, um seine Kräfte bei einem kurzen Schlaf neu zu sammeln. Überliefert ist, dass er sich sogar kurz vor dem Schlachtbeginn zum Schlafen zurückzog und knapp eine Stunde später ausgeruht auf seinen Feldherrenposten zurückkehrte.