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Alarmierende Studie: weniger als die Hälfte schläft wirklich gut

von Frank Chudoba

Die WBA Research führte im Namen der National Sleep Foundation in 6 Industrieländern eine telefonische Befragung zum Schlafverhalten durch. Daran nahmen 1501 Personen im Alter von 25 bis 55 aus den USA, Kanada, Mexiko, Großbritannien, Japan und Deutschland teil. Zu folgenden Ergebnis sind sie gekommen:

Japaner und Amerikaner schlafen durchschnittlich bis zu 40 Minuten weniger

Die Befragten aus Japan und den USA gaben an, an Werktagen durchschnittlich 6:22 Stunden bzw. 6:31 Stunden zu schlafen. Das sind bis zu 40 Minuten weniger als in den anderen befragten Ländern. 66% der Japaner schlafen weniger als 7 Stunden an Werktagen. Im Vergleich dazu sind es in den USA 53% der Befragten, in Großbritannien 39%, in Deutschland 36%, 30% der Kanadier und 29% der Mexikaner.
21% der Amerikaner, 19% der Japaner, 18% der Briten, 11% der Mexikaner, 10% der Deutschen und 7% der Kanadier würden sogar weniger als 6 Stunden pro Nacht schlafen.
Den geringeren Schlaf würden diese durch 45 Minuten Extra-Schlaf am Tage ausgleichen.
Dieses ist keine Überraschung, zumal sich das Powernapping in den USA und Japan durchgesetzt haben.

Große Schlafprobleme in den Industriestaaten

Weniger als die Hälfte der Befragten würden nach eigenen Angaben einen guten Schlaf haben. (Mexiko 48%, USA 44%, Kanada 43%, Großbritannien 42%, Deutschland 40%, Japan 54%)
Etwa ein Viertel der Befragten aus Großbritannien (27%), USA (25%) und Kanada (23%) teilten sogar mit, nur selten oder nie eine gute Nachtruhe zu finden.
Interessant: Obwohl 31% der Japaner angaben, dass sie mit Ihren Schlaf zufrieden sind, wünschen diese sich doch mehr Schlaf.

Der Duft im Schlafzimmer

Mexikaner (92% der Befragten), Deutsche (90%) und Briten (86%) ist ein frischer, angenehmer Duft wichtig für die Entspannung. 65 bis 79% aller befragten Nationalitäten würden Maßnahmen ergreifen, damit das Schlafzimmer so riecht, wie sie es wünschen. "Studien haben gezeigt, dass Duft eine wichtige Rolle bei Entspannung und Gedächtnisbildung spielt", sagt David Cloud, Vorstand der National Sleep Foundation. "Mit einem angenehmen Duft und einer entspannenden Schlafzimmer-Atmosphäre kann man zu einer guten Nachtruhe beitragen. Gleich welcher Nationalität werden Sie über ein Drittel Ihres Lebens im Bett verbringen. Frische Luft und ein angenehmer Duft sind große Möglichkeiten, um Ihren Schlaf zu verbessern."

Unterschiedliche Schlafgewohnheiten

Bei den Schlafgewohnheiten kommen deutlich die kulturellen Unterschiede zum tragen: Während 62% der Mexikaner vor dem Schlafengehen meditieren, würde etwa die Hälfte der Amerikaner (47%) vor dem Schlafengehen beten. Eine erfahrungsgemäß weniger schlaffördernde Sitte hat sich in allen an der Befragung teilnehmenden Ländern eingeschlichen. 66 bis 80% würden in der Stunde vor dem Schlafengehen fernsehen.
"Diese bahnbrechende Umfrage legt nahe, dass chronischer Schlafentzug ein bedeutendes globales Gesundheitsproblem ist", so Russell Rosenberg, Direktor für Forschung und Forscher bei NeuroTrials Research. "Die National Sleep Foundation International-Schlafzimmer-Umfrage zwingt uns dazu, mehr zu forschen und einzigartige Lösungen für den Schlaf zu entwickeln, um alle dazu zu bewegen, den Schlaf ernst zu nehmen. Entspannen Sie sich, schalten Sie das Handy und TV aus und schaffen Sie angenehme Einschlafgewohnheiten. Das Schaffen der Voraussetzungen für guten Schlaf kann Ihr Leben verändern."

"Treiben Sie regelmäßig Sport. Kräftige Übungen sind am besten, aber auch leichte Übungen sind besser als keine Aktivität. Übungen zu jeder Zeit des Tages, aber nicht auf Kosten Ihres Schlafes. Gehen Sie an jedem Tag zur gleichen Zeit schlafen und stehen sie zur selben Zeit auf und vermeiden Sie es, mehr Zeit im Bett als nötig zu verbringen. Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen. Es kann helfen, Arbeitsmaterialien, Computer und Fernseher aus Ihrem Schlafzimmer zu entfernen. Stellen Sie sicher Ihre Sorgen für den Tag zu entfernen. Wenn Bedenken in den Sinn kommen, schreiben sie in einem "Tagebuch". So können Sie sich mit den Fragen am nächsten Tag beschäftigen.Wenn Sie nicht einschlafen können, sollten Sie in in ein anderes Zimmer gehen und etwas entspanntes machen, bis Sie müde werden. Leiden Sie an übermäßiger Tagesschläfrigkeit, Schnarchen, oder Atemaussetzern im Schlaf, kontaktieren Sie Ihren Arzt für ein Schlafapnoe-Screening."

Jan Born, Professor an der Universität Tübingen, weist jedoch darauf hin, dass vor allem kulturelle Unterschiede und nächtliche Rituale für die unterschiedlichen Ergebnisse verantwortlich sind.

Die Studie wurde von der National Sleep Foundation veröffentlicht.
Details zur Methode finden Sie unter
www.sleepfoundation.org