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Strahlende Aussichten

5G Microwelt

04.06.2019 von Markus Kamps

Foto © Echo Grid | Unsplash

Während in Deutschland die 5G-Frequenzversteigerung noch im vollen Gange ist, werden bereits in anderen Ländern die ersten Funkeinheiten errichtet. 2020 wird - mit hoher Wahrscheinlichkeit - aber auch hier der Startschuss fallen und der Ausbau flächendeckend beginnen.

5G Technologie

Die 5G-Technik funktioniert ähnlich wie die 4G-Technologie und benützt die gleichen Frequenzen wie bereits GSM (2G) und UMTS (3G) und LTE (4G). Zusätzlich sollen – insbesondere für industrielle Anwendungen – noch mit hohen Frequenzen zwischen 20 und 65 GHz Sender für kurze Entfernungen installiert werden. Durch festes Material werden die Signale nur schlecht übertragen. In wie weit diese Frequenzen auch im öffentlichen Bereich und vor allem wann zum Einsatz kommen, ist aktuell noch vollkommen offen. Folglich würden viele, viele neue Antennen benötigt, welche in städtischen Gebieten in einem Abstand von ca. 100 Metern errichtet werden müssen. So wird die neue superschnelle Mobilfunkgeneration unser Leben und die Welt neu verbinden und die Art, wie wir kommunizieren, derart verändern, dass wir alle glücklicher werden.

Schöne neue Welt

Oder evtl. doch nicht?

Wenn da nicht auf der anderen Seite die Strahlenbelastung wäre. Mehr Sendeanlagen bedeuten mehr Strahlenbelastung. Auch wenn durch geschicktes Powermanagement und Beamforming (gezielte Ausrichtung von Funkwellen) die Leistung ständig reguliert wird, ist eine erhöhte Strahlenbelastung zu erwarten. Experten vermuten eine stellenweise Erhöhung um den Faktor 5.

Das bekannte LTE wird bereits auf den Frequenzen von GSM (2G) und UMTS (3G) gesendet. Das Funksystem UMTS (3G) wird komplett auf LTE umgerüstet. Über die gesundheitlichen Folgen wird hin- und hergestritten und von allen Fronten Fachkompetenzen aufgefahren, um gemachte Aussagen zu entkräften. Aber eines sollte klar sein: Man kann die Strahlenbelastung messen. Also sollte man doch lieber mit gesundem Menschenverstand handeln: Wie bei vielen umweltpolitischen Fragen, wird auch hier der Verbraucher nicht gefragt bzw. aufgeklärt und die Natur und das Tierreich übergangen. Also ein weiterer Beitrag für den Ausverkauf unserer Lebensform.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass es der Erde egal ist, was wir hier so treiben.

Um diese schöne neue Welt zu schaffen, sind zur Erreichung der 5G-Leistungsziele sogar das 10- bis 100-fache der Datenraten von 4G geplant. Denn die maximale Datenrate von 20 Gbit/s pro Gerät kann nur mit einer Spektraleffizienz, die dem dreifachen der bps/Hz von LTE-A entspricht erreicht werden (siehe auch Wikipedia Spektrale Effizienz).

Wissenschaftler warnen vor potenziell schweren gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Mobilfunktechnologie und fordern eine industrieunabhängige Untersuchung, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig erforscht wurden.

Die Summe machst

Doch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Durch den 5G Standard wird auch das Thema IoT einen starken Zuwachs erfahren. Experten schätzen hier einen Teilnehmer-/Gerätezuwachs von 10 bis 20 Milliarden Geräten. Vom selbstshoppenden Kühlschrank über intelligente Waschmaschinen bis hin zu optimierten Heizungsanlagen wird gefunkt was das Zeug hält. So wird zusätzlich innerhalb von Gebäuden ein erhöhter HF-EMF (hochfrequente elektromagnetische Felder) erwartet. Demgegenüber muss aber auch erwähnt werden, dass z.B. IoT-Geräte, welche das LoRaWAN verwenden, nicht unbedingt andauernd senden müssen, sondern teilweise nur nach Aufforderung, möglicherweise nur 1 x pro Stunde oder Tag. Aber auch hier zählt am Ende unterm Strich die Summe aller Geräte.

Gesundheitliche Folgen

Man muss kritisch an die Sache herangehen, denn die schädlichen Auswirkungen der HF-EMF sind bereits bewiesen. Zu den Auswirkungen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, Schlafstörungen, eine Zunahme schädlicher freier Radikaler, Genschäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen im Fortpflanzungssystem, Lern- und Gedächtnisdefizite, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden bei Menschen.

Unser Schlaf

Die Schlafkampagne hat den Experten Dr. Dietrich Moldan über die Gefahren von Elektrostrahlung gefragt: Die Zirbeldrüse produziert Melatonin. Melatonin ist ein starkes körpereigenes Antioxidans welches auch Krebszellen bekämpft. Auch sorgt ein erhöhter Melatoninspiegel für guten Schlaf. Es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Elektromagnetische Felder (Elektrosmog) von Nieder- und Hochfrequenz erzeugen unsichtbare elektromagnetische Wellen. Der Zirbeldrüse werden hierdurch „Tagreize“ vermittelt, weshalb sie weniger Melatonin produziert. Kinder werden unruhig, wollen womöglich nicht in ihrem eigenen Bett schlafen. Generell sind alle Menschen von Nervenzellenreizung und den besprochenen Einflüssen betroffen, aber jeder reagiert anders. Solange das Immunsystem gesund ist kann es sein, dass keiner der potentiellen Auslöser Probleme bereitet. Eher anfällig sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel durch Grippeviren, Patienten mit Multipler Chemischer Sensitivität MCS, Schimmelpilzbetroffene, Menschen mit Amalgamfüllungen sowie Kinder, alte und kranke Menschen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu Krebs kommen.

Tipps

Deswegen der Rat: Jede Reduzierung der Belastung durch Elektrosmog ist somit sinnvoll und gut für unseren Körper. Verwenden Sie kabelgebundene statt schnurlose Telefone und wenn diese, dann mit Abschaltung der Basisstation nach dem Telefonieren. Die Firma Siemens bezeichnet dies als Ecomode+. LAN-Kabel statt WLAN und wenn, dann mit Sendeleistungsreduzierung und Abschaltung während der Nacht. Dies kann häufig über die Software im Router eingestellt werden. Bei Mobiltelefonen die „mobilen Daten“ ausschalten und nur nach Bedarf Internetdienste, z.B. E-Mails abrufen. In den Schlafzimmerstromkreis wenn möglich einen Netzabkoppler (Netzfreischalter) einbauen lassen und Dauerstromverbraucher ausschalten.