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Jeder schläft anders

29.09.2018 von Markus Kamps

Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte

Eigentlich müsste doch jeder denken: "Na klar, natürlich schläft jeder anders ..."
Aber gerade in letzter Zeit hört, liest und sieht man viele gegenteilige Meinungen?

Hätte man vor einiger Zeit einen Marketingspezialisten gebeten, die Präposition „Einheits“ irgendwie mit in die nächste Kampagne zu integrieren, so hätte er vermutlich kopfschüttelnd mit einem „Wie bitte, womöglich noch Einheitsbrei?“ geantwortet. Laut Duden umschreibt der Begriff ein „unattraktives Einerlei ohne charakteristische, hervorstechende Elemente“.

Was für eine schöne Vorstellung: Eine Welt, in der wir alle in unserem Einheitsstaat morgens aufwachen, Einheitskaffee zum Einheitsfrühstück trinken und mit Einheitsschuhen zur Einheitsarbeit gehen. Ja, ja und bestimmt wünscht sich jede Frau den Einheitslook, die Einheitskleidung und manchmal auch den Einheitsmann.

Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Aber was hat das alles mit dem Titel dieses Beitrages zu tun? Nun, anscheinend muss man seit geraumer Zeit die gemachte Vermutung revidieren und einen „Einheitstrend“ erkennen, welcher en vogue zu sein scheint.
Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Obwohl das Thema Schlafen immer mehr an Bedeutung gewinnt - sowohl gesellschaftlich wie auch bei Spitzensportlern und in der betrieblichem Gesundheitsvorsorge - werden Schlafprodukte und insbesondere die Bettwaren und Matratzen simplifiziert und als nebensächlich mit "Billig reicht doch" oder "Einheitsmatratze reicht doch" abgestempelt. Schlafen auf einer Einheitsmatratze? Ist das die Lösung aller Probleme? Mal ehrlich: „Schauen Sie sich auf dem Weg zur Arbeit einmal in der Bahn um. Glauben Sie wirklich, dass das funktionieren kann?“ Für die Macher bestimmt. Aber gehen wir der Sache mal etwas auf dem Grund: Ohne charakteristische Elemente heißt es. Folglich dürfte es also nicht mehr als eine besondere Eigenart oder Ausführung geben.
Foto © VDB - Verband der Bettenfachgeschäfte
Das ist sehr interessant, da evolutionsbiologisch Männer schonmal anders als Frauen schlafen. Und dann wären da noch die Schlaftypen aus der Vogelwelt. Die Lerchen werden früher müde und stehen früher auf, Eulen sind länger wach und dafür morgens müde und schlecht gelaunt. Und was ist mit Körperbau, Gewicht, Nackenlänge, Nackentiefe und der Schulterbreite? Und weil wir gerade so in Fahrt sind: dem Hitzer, Schwitzer oder Frierer? Auch die Schlaflagen sollten nicht vergessen werden. Schauen Sie sich die nachfolgende Grafik einmal an. Glauben Sie jetzt immer noch, dass die Präposition „Einheits“ hier Stand hält? Ein Mathematiker würde jetzt von einer Auswahl von Objekten aus einer gegebenen Grundmenge sprechen, die nicht alle Objekte der Grundmenge enthalten muss und bei der die Reihenfolge unberücksichtigt bleibt.
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Jeder schläft anders, hat seine bevorzugte Schlaflage, weist einen individuellen Körperbau auf. All dies umschreibt der Fachmann neben Kopfkissen, Topper und Zudecke als harte Faktoren. Die weichen Faktoren betrachten das Schlafzimmer als Ruhepol für Erholung und Entspannung. Das heißt: keine Technikoase, kein Bügelzimmer und schon gar keine Rumpelkammer sondern ruhige Farben, abgedunkelt und möglichst frei von Elektrosmog. Auch die richtige Ernährung am Abend ist für einen gesunden Schlaf ausschlaggebend. Manche Menschen schwören auf ein wohliges Bad vor dem Zubettgehen oder einen Gute-Nacht-Spaziergang. Andere auf Aromatherapie, entspannende Musik, ein Glas Milch mit Honig, Kräutertee oder ein gutes Buch. „Schlafhygiene“ nennen das die Experten. Das hat aber nichts mit Hygiene zu tun, aber viel mit persönlichen Ritualen und einem täglichen Rhythmus.
In diesem Sinne: Jeder schläft anders! Schlafen Sie gut!
Ihr Markus Kamps
 

Partner, die die Kampagne "Jeder schläft anders" unterstützen

 

Quelle Fotos:
VDB Verband der Bettenfachgeschäfte e.V.
Weinsbergstr. 190
50825 Köln