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Gegen Schmerzen - Auch die Nacht und das Bett spielt eine Rolle

08.06.2018 von Markus Kamps

Autor: Markus Kamps

Foto: copyright Schlafkampagne UG

Auch das Bett, die Matratze und die falsche Kombination der Dinge macht bei Frauen und Männern unterschiedliche Probleme. Schauen Sie gerne unsere Beitrage zum Thema Matratzenkauf oder auch zum Thema Rücken an.

Alles braucht einen Gegenpol – wer sich viel bewegt, muss richtig regenerieren
Und diese Regeneration holt sich der Körper im Schlaf. Erholsamer Schlaf ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen, körperlich sowie geistig fit zu sein – und nicht zuletzt auch im Schlaf durch die richtige Lagerung etwas für die Rückengesundheit zu tun. Auch ein Höchstmaß an Bewegung kann durch eine schlechte Schlaf-Ergonomie wieder zunichte gemacht werden – und die Rückenschmerzen sind trotzdem da. Passen Bett, Matratze und Kissen nicht zur Person, kann es zu Problemen an den Bandscheiben, Muskeln, Bändern und Sehnen kommen – und dann wären wir schon wieder bei Schmerzen im Rücken und an der Wirbelsäule. Genau deshalb ist die richtige Schlafumgebung auch für die Rückengesundheit enorm wichtig.

Das richtige Bett für Ihre Rückengesundheit
Eine 15 Jahre alte Matratze, ein durchgelegener Lattenrost, ein zu kleines Kissen. Wenn Sie Ihr Bett so beschreiben würden, ist es kein Wunder, dass Ihr Rücken schmerzt. Die richtige Auswahl des Bettes hilft, den Rücken im Schlaf zu entlasten. Faktoren für das passende Bett und einen erholsamen Schlaf sind vor allem körperliche Besonderheiten wie zum Beispiel:

  • Die bevorzugte Schlafposition
  • Körpergröße und -gewicht
  • Körperbau (Ausprägung Schulter, Becken, Taille)
  • Druckempfinden
  • Wärmebedarf, Schwitzverhalten
  • Allergien und Materialverträglichkeit
  • Krankheiten: Herz-Kreislauf, Entzündungen, Magen
  • Rückenerkrankungen – z. B. Skoliose etc.

Darüber hinaus spielt die klima- und materialtechnische Abstimmung mit den anderen Bettkomponenten eine große Rolle. Dazu zählen zum Beispiel folgende Faktoren:

  • Federkern, Latex oder Schaumstoff, Vollpolster etc.
  • Drei, fünf oder gar sieben Zonen
  • Unterfederung, Kopfkissen oder Bettsystemen
  • Luftzirkulation
  • Gute Punktelastizität und punktuelle Abstützung - gute Druckverteilung
  • Trockenes Schlafklima
  • Belüftungseigenschaften
  • Ergonomische Lagerung
  • Wärmehaltung nach unten
  • Feuchtigkeitstransport vom Körper weg
  • Geräuschlosigkeit etc.

In Rückenlage sollte die natürliche S-Form der Wirbelsäule erhalten bleiben, die Matratze muss sich dem Rücken und im Lordosenbereich besonders gut anpassen. Druckbereiche, die zur Einschränkung der Durchblutung führen, dürfen nicht auftreten, der Schläfer soll gleichmäßig gelagert und gestützt werden. Auch die Größe der Matratze muss stimmen: Sie sollte 20 cm länger als die Körpergröße des Schläfers sein und mindestens 90 bis 100 cm breit – somit bei einem Doppelbett 180 bis 200 cm, mit je einem individuellen Kern pro Schläfer. Das wichtigste bei der Betten-, Matratzen-, Kissen-, und Zudeckenwahl ist jedoch eine professionelle Beratung. Nur durch sie ist gewährleistet, dass die Schlafumgebung optimal auf den Schläfer angepasst ist.
Und nicht zuletzt: Bettenkauf ist Vertrauenssache!
Wenn Sie sich im Bettenhaus oder mit dem Verkäufer nicht zu 100% wohl fühlen, sollten Sie den Bettenkauf verschieben und sich eventuell von einem anderen Händler beraten lassen ...

Weitere hilfreiche Informationen rund um gesunden Schlaf finden Sie auf diesen Seiten.

Die obige Grafik zeigt auf, welcher Körperbereich mit welchem Produkt am meisten und in welchem Bereich beeinflusst wird!