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3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung lädt zum Expertentag ein

Kampf dem Sekundenschlaf - neue Wege in der Fahrerausbildung

von Markus Kamps

Foto © logpr.de

Am 16. April lädt das „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“ in Fulda zu einem Expertentag zu neuen Wegen in der Berufskraftfahrerqualifikation. Bei der Tagesveranstaltung werden unter anderem auch Lösungen für das Problem des Sekundenschlafs genannt. Das Vortragsprogramm wird flankiert durch einen ganztägig verfügbaren Fahrsimulator und richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Logistikleiter, Speditionsleiter sowie Berater und Trainer für Ladungssicherung. Als Referenten konnten Polizei-oberkommissarMarkus Mertens sowie der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps gewonnen werden. 

Das Vortragsprogramm startet mit Polizeioberkommissar Markus Mertens, der neue Wege für eine nachhaltige Berufskraftfahrerqualifikation aufzeigt. Der Buchautor und Polizeibeamte entwickelt und begleitet seit fünf Jahren an führender Stelle Maßnahmen zur Berufskraftfahrerqualifikation. Vor diesem Hintergrund hat er gelernt, dass die Ausbildung auch mit weniger Kosten nachhaltig optimiert werden kann.

Mertens beleuchtet die Aspekte der Berufskraftfahrerqualifikation vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen aus der Kontrollpraxis, im Umgang mit Fahrschulen und der eigenen Tätigkeit als Organisator von Schulungen mit großen Unternehmen und über 400 Fahrern. „Viele große Betriebe sind zunächst den kostengünstigen Weg über eine einfache Ausbildung oder eigene Ausbilder gegangen”, stellt Mertens fest. Dabei hätten sie jedoch erkannt, dass die gesetzlichen Vorgaben zwar erfüllt wurden, die Ausbildung aber “qualitativ nicht ausreichend und vor allem nicht nachhaltig” war. Viele Unternehmen suchten deshalb nach Verbesserungsmöglichkeiten. Statt der Erfüllung von Mindestanforderungen stehe dabei Qualität und Nachhaltigkeit sowie eine höhere Fahrerzufriedenheit im Vordergrund.

Mertens geht zudem auf den Einsatz von Fahrsimulatoren in der Ausbildung ein. Passend dazu steht den Teilnehmern des Expertentages ganztägig ein Fahrsimulator vom Typ DriveSim mobile der Firma SiFat Berlin zur Verfügung. Er gilt als Europas modernster Fahrsimulator. Mertens setzte ihn bereits erfolgreich in der Berufskraftfahrerqualifikation in den Themenbereichen Fahrsicherheit, ECO-Training und Ladungssicherung ein.

Nach der Mittagspause informiert der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps über die Themen Schlaf, Stress und Sekundenschlaf. Der aus Funk und Fernsehen bekannte Schlafcoach erklärt auf unterhaltsame Weise die Begriffe Turboschlaf, Chronobiologie, Leistungstiefs und -spitzen sowie Power Napping. Ernster Hintergrund ist eine Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) über die Ursachen schwerer Lkw-Unfälle. Dabei wurde “Übermüdung” als die zweithäufigste Unfallursache festgestellt. Kamps rät deshalb zu einem Bewusstsein für Schlafgesundheit und empfiehlt eine festgelegte Entspannungstechnik für den Alltag.

Schlaf sei ein nicht ersetzbarer wiederkehrender Vorgang, der Teil des etwa einen Tag dauernden Schlaf-Wach-Rhythmus ist. Wie viel Schlaf der Mensch eigentlich benötigt ändere sich jedoch mit dem Alter. Das Schlafbedürfnis werde häufig aber auch überschätzt. „Für alle Stress und Schlafgeplagten sei empfohlen, bei der Zubettgehzeit genau den Rhythmus einzuhalten, den unsere Schlafphasen vorgeben“. Und hier liegt das Dilemma für Berufskraftfahrer: Sie müssen bei ihrem Schlaf- und Ruherhythmus gesetzlichen Vorgaben folgen. “Hier können Schlafexperten gezielt Hilfestellung geben”, so Kamps.

Kamps ist Fachdozent, Buchautor, Trainer und geprüfter Präventologe für Gesundheitsthemen, Schlaftraining und Stressbeseitigung. Er berät und coacht seit Jahren Menschen und Unternehmen, verdeutlicht Zusammenhänge zwischen Schlafmangel und Leistungsvermögen und vermittelt Schlafkompetenz als Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Expertentag beginnt am 16. April 2014 um 8:45 Uhr und endet um 17.00 Uhr mit einem entspannten „Come Together“ und interessanten Fachgesprächen mit Erfahrungsaustausch. Die Teilnahmegebühr beträgt 99,00 EUR zuzüglich 19 Prozent Mahrwertsteuer und beinhaltet Tagungsgetränke und Verpflegung. Weitere Informationen zu der Veranstaltung  sind im Internet zu finden unter www.3g-ladungssicherung.de/neue-wege-in-der-berufskraftfahrerqualifikation

Das im April 2012 eröffnete „3G Europäisches Kompetenzzentrum für Ladungssicherung“ bündelt die Bereiche Innovation, Wissen und Prüfung zur Förderung der Verkehrssicherheit auf allen Ebenen der Wirtschaft unter einem Dach. Das 3G bietet auf rund 2.300 Quadratmetern auf fünf Ebenen Platz für Tagungen, Events, Schulungen, Forschung, Entwicklung und Administration. Dabei stehen für Prüfeinrichtungen und Testeinrichtungen rund um die Ladungssicherung 400 Quadratmeter und ein 10 t ABUS-Brückenkran für  das Prüfzentrum zur Verfügung. Ein Schwerpunkt des 3G liegt in der Vermittlung vertiefender theoretischer und praktischer Inhalte sowie die Entwicklung kundenspezifischer Konzepte für spezielle Transportanforderungen.

Im Erdgeschoss findet zu Demonstrations- und Schulungszwecken oder Prüfungen ein kompletter Sattelzug Platz. Unabhängige Experten prüfen, testen und bewerten kompetent und lösungsorientiert rund um das Thema Ladungssicherung. Die Prüfeinrichtungen und die nahe gelegenen Teststrecken ermöglichen es, Sicherungstechniken direkt vor Ort zu prüfen.

Die Bezeichnung „3G“ steht sinnbildlich für die in der Ladungssicherung zentrale Beschleunigungskraft beziehungsweise Verzögerungskraft und die drei Bereiche Innovation, Wissen und Prüfen. Weitere Informationen zum „3G Europäisches Kompetenzzentrum Ladungssicherung“ sind im Internet zu finden unter www.3G-Ladungssicherung.de, im Netzwerk für Ladungssicherung www.lasiportal.de und bei den Initiatoren www.marotech.eu.

Quelle: logpr.de