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Presseerklärung des Verbandes der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V. „EDFA

Federngewinnung

von Markus Kamps

In letzter Zeit werden an uns verstärkt Anfragen über die Gewinnung von Daunen und Federn herangetragen. Dieses Informationsbedürfnis nehmen wir sehr ernst, denn es ist verständlich, nachvollziehbar und durchaus in unserem Interesse.

Wir entnehmen diesen Anfragen, dass sich die Verbraucher genauer über die Herkunft des Füllmaterials Daunen und Federn informieren möchten, um sicher zu gehen, dass es ordnungsgemäß gewonnen wurde und nicht aus tierquälerischem Lebendrupf stammt.

Wir können die Verbraucher jedoch beruhigen. Denn unsere Mitglieder verarbeiten fast nur Daunen und Federn aus Schlachtrupf. Dies bedeutet, dass das Füllmaterial erst nach dem Schlachten der Tiere abgenommen wurde.

Unsere Industrie verarbeitet ca. 98% Daunen und Federn, die als Nebenprodukt der Fleischerzeugung anfallen, denn nach von uns durchgeführten Mitgliederbefragungen werden nur ca 2% des jährlichen weltweiten Aufkommens vom lebenden Tier gewonnen, und das nur von Gänsen. Daunen und Federn von Enten hingegen stammen nach unserer Kenntnis immer vom Schlachtrupf, d.h. sie werden nach der Schlachtung gewonnen und nicht vom lebenden Tier.

Die Mitglieder des EDFA verarbeiten somit Nebenprodukte (Daunen und Federn), die bei der Erzeugung von Geflügelfleisch anfallen. Daunen und Federn sind Naturprodukte, bei deren Produktion keine vorhandenen Rohstoffe ausgebeutet werden. Sie enthalten grundsätzlich keine Schadstoffe, sind für Hausstauballergiker geeignet, atmungsaktiv und können die Wärme speichern, ohne den Schlafenden dabei zu belasten. Sie sind zu 100% kompostierbar - alles gute Voraussetzungen für den derzeitigen Trend der Nachhaltigkeit.

Daunen und Federn sind kein anonymes Massenprodukt. Die Bettwarenfirma, die das Material verarbeitet hat es zuvor gesehen und beurteilt.

Als Hersteller von Bettwarenprodukten haben unsere Mitglieder weder Interesse noch Vorteile von tierquälerisch gewonnenem Füllmaterial, denn es enthält Bestandteile, die für unsere Mitglieder völlig unbrauchbar sind. Tierquälerei ist aus unserer Sicht sogar kontraproduktiv.

Aus diesem Grund setzen wir uns schon seit 13 Jahren dafür ein, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz angezeigt und geahndet werden. Wir als Verband haben auch das „Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen“ initiiert und gemeinsam mit Parlamentariern und Tierschutzbeauftragten ins Leben gerufen.

Wir sind und bleiben bereit mit allen Interessensgruppen und Partnern zusammenzuarbeiten, damit Übergriffe auf Tiere, die sich nicht wehren können, nicht vorkommen.

Dr. Juliane Hedderich

Geschäftsführung
Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Thomas-Mann-Strasse 9a
55122 Mainz
Germany
EDFA Erklärung zum Thema „Lebendrupf“

1. Februar 2009

Obgleich es sich bei der Federngewinnung von lebenden Gänsen um eine sehr lange und weitverbreitete Tradition handelt, die auf mehrere tausend Jahre zurückgeht, findet man diesen Brauch heutzutage hauptsächlich in Osteuropa.

Es ist jedoch zutage getreten, dass in einigen dieser Länder der Lebendrupf auf manchen Farmen in einer Art und Weise vorgenommen wird, die den Gänsen Schaden zufügen kann.

Alle Mitglieder des europäischen Verbandes verurteilen nicht ordnungsgemäß durchgeführten Lebendrupf aufs Strengste und haben einstimmig ihren Beschluss bekräftigt, keine Federn und Daunen in ihrer Produktion zu verarbeiten, die von Farmen stammen oder unter dem Verdacht stehen, von Farmen zu stammen, auf denen die Tiere in einer inakzeptablen Weise behandelt und gerupft werden.

Der Verband (EDFA) wird weiterhin sein Engagement bei der Zertifizierung von Gänsefarmen verstärken, die nunmehr seit 13 Jahren durchgeführt wird.

Dr. Juliane Hedderich

Geschäftsführung
Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Thomas-Mann-Strasse 9a
55122 Mainz
Germany