aktiv für gesunden Schlaf
Schon 35.121.240 Besucher
und 75.580.248 Seitenaufrufe
Kennen Sie Comedy im Bett?
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

- Werbung -
Was Sie tun oder wissen müssen um relaxed zu schlafen

Allergieauslöser im Bett

von Markus Kamps

Allergiker müssen bestimmte Dinge beachten, um ihr Allergierisiko im Bett gering zu halten und den Auslösern vorzubeugen. In Bett und Schlafzimmer sind Hausstaubmilben, Tierhaare und schlimmstenfalls Wanzen anzutreffen. Allergische Reaktionen zeigen sich beispielsweise anhand von Symptomen wie einer verstopften oder laufenden Nase, erkältungsähnlichen Zuständen, genereller Schleimhautreizung, Jucken und / oder Hautausschlag. In diesem Fall gilt es, ärztlich abzuklären, ob tatsächlich eine Allergie vorliegt, um dann Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Hausstaubmilben

Milben tummeln sich vor allem im Bett, mehr noch als in anderen Polstermöbeln. Denn dort finden sie zumeist ein ideales Klima vor. Allergische Reaktionen kann bei einigen Menschen der Kot der Milben verursachen, der sich über Jahre hinweg ansammelt und immer mehr wird, und der bei jeder Bewegung aufgewirbelt und eingeatmet wird. Die Milben an sich sind völlig harmlos und ständiger Begleiter des Menschen im Alltag. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen. Um die Milbenpopulation zu reduzieren sollte man regelmäßig lüften. Milben fühlen sich in feucht-warmer Atmosphäre wohl, dem kann man vorbeugen. Zudem sollten alle überflüssigen Staubfänger aus dem Schlafzimmer entfernt und auf Teppiche verzichtet werden. Naturhaar-Füllungen in Bett und Bettwäsche begünstigen die Milben und können zusätzlich Allergiereaktionen auslösen. Besser sind daher Matratzen aus Schaumstoff oder Latex. Spezielle Allergikerbezüge für die Matratze können ebenso hilfreich sein, das Bettzeug aus atmungsaktiven Mikrofasern sollte bei 60 bis 90 Grad waschbar sein, denn diese Temperatur tötet Milben. Regelmäßiges Waschen ist also Pflicht. Im Winter kann man sich die Minusgrade zunutze machen und die Wäsche auf den Balkon hängen, denn auch Kälte kann für Milben tödlich sein.
Bettwanzen
Auch die Bettwanze fühlt sich nah beim Menschen wohl und ernährt sich von Blut. Im Gegensatz zu den winzigen Milben werden sie bis zu neun Millimeter groß und sind daher mit bloßem Auge zu erkennen. Und sie sind zäher: Kälte stört sie gar nicht, und notfalls kann sie wochenlang ohne Nahrung überleben. Doch wo Mensch und Tier hausen hat sie dieses Problem in der Regel nicht. Der Speichel der Wanzen löst meist Juckreiz und Hautrötungen aus, starke allergische Reaktionen sind eher selten. Problematisch ist, dass Wanzen Krankheiten übertragen können. Wanzen lassen sich mit Hitze (Waschen über 60 Grad) sowie mit chemischen Insektenvernichtern abtöten. Da Letztere aber unter Umständen auch für den Menschen schädlich sind, sollten sie nur im Notfall angewendet werden, zumal Wanzen gegen viele dieser Mittel längst immun sind.
Tierhaar-Unverträglichkeit
Tierhaar-Allergiker sollten darauf achten, dass keine tierischen Materialien wie beispielsweise Rosshaar in der Matratze verarbeitet sind. Ein kleiner Teil der Menschen ist auch gegen Daunen und Federn allergisch. Hier gilt es, alternative Materialien einzusetzen. Dass man Tiere aus dem Haushalt fernhalten sollte, versteht sich von selbst. Aber auch Staub, der bei offenem Fenster hereinweht oder an der Kleidung von der Straße mitgebracht wird, kann Tierhaare enthalten. Hier hilft nur regelmäßiges Waschen der Kleidung und Staubsaugen in der Wohnung. Beachtet man diese Punkte, sollte man keine nennenswerten Probleme bekommen. Die meisten Menschen sind nur gegen die Haare bestimmter Tiere – zum Beispiel Katzen – allergisch, hier reicht es oft, diese Art gezielt zu meiden.

Generell sind Allergien zumeist einer Schwäche des Immunsystems geschuldet; medikamentöse Therapien beim Arzt können das Problem bekämpfen, wenn die Hausmittelchen und Maßnahmen nicht mehr ausreichen.