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Matratzen, Liegesysteme und Gestelle

Hier gehts um Themen wie Matratzen, Liegesysteme, Lattenroste, Wasserbetten, Luftbetten, Hochbetten und Bettgestelle, etc.


Area schrieb am 03.06.2019 15:45:

Richtige Matratzenhärte und Topper finden

385 x angesehen - 2 Antworten

Hallo alle zusammen,

seit etwa 5 Wochen habe ich nun mein neues Boxspringbett und seitdem leider morgens immer Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Kurz zu mir: ich bin 25 Jahre alt, hatte in meiner Jugend Morbus Scheuermann und dementsprechend eine recht ausgeprägte Hyperlordose und Hyperkyphose. Zudem wurde von etwa 2-3 Jahren mal eine Bandscheibenvorwölbung im Lendenwirbelbereich diagnostiziert, die zuleitetet aber zumindest beim schlafen keine Probleme mehr gemacht hat. Bevor ich das Boxspringbett bekam habe ich meist in eher ungünstigen Schlafpositionen (zwischen Seiten- und Bauchlage) auf meiner alten Wohncouch geschlafen. Merkwürdiger Weise hatte ich dabei kaum bis keine Rückenschmerzen. Die ersten Nächte auf meiner H3-Matratze mit Viskotopper waren sehr schmerzhaft, irgendwann blieb der morgendliche Schmerz im Lendenwirbelbereich dann auf gleichem Level und verbesserte sich nicht mehr. Anzumerken ist, dass ich seitdem ich das neue Bett habe, versuche konsequent in Rückenlage zu schlafen. Vielleicht ist auch das der Ursprung allen Übels. Soll aber eigentlich ja am gesündesten sein. Hinzu kommt, dass ich seitdem ich das neue Bett habe ununterbrochen eine ISG-Blockade habe, sodass morgens mitunter schwer zu differenzieren ist, ob der Schmerz im Lendenwirbelbereich sitzt oder daneben am ISG-Gelenk. Ob ISG-Blockade und neues Bett wirklich in einem Zusammenhang stehen weiß ich nicht. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass das Bett eher zu weich ist, sodass ich statt einem Viskotopper noch einen Kaltschaumtopper auf der H3-Matratze getestet habe. Die Schmerzen wurden ein wenig weniger. Komischerweise hatte ich kaum Schmerzen, als ich nun zum ersten Mal die H2-Seite meiner Freundin mit Viskotopper getestet habe (vielleicht ein Zufall? Werde ich die nächsten Tage weiter testen), obwohl mir diese subjektiv viel zu weich vorkommt. Ich hätte auch noch die Gelegenheit, meine H3-Seite gegen eine H4-Seite zu tauschen, was meiner subjektiven Meinung entsprechen würde. Dies deckt sich auch mit meiner Bemerkung, dass ich auf der sehr harten Matratze im Gästebett meiner Großeltern, auf dem ich die letzten 4 Tage geschlafen habe, weniger Probleme im Lendenwirbelbereich hatte, dafür aber im BWS-Bereich, da die Schulter wirklich gar nicht einsinkt. Das steht aber wieder im Gegensatz zu meiner Erfahrung mit der H2-Seite meiner Freundin. Habt ihr noch Ideen, woran meine Probleme liegen könnten und wie ich diese minimieren könnte? Das teure Boxspringbett im Schlafzimmer leer stehen zu lassen und stattdessen zurück auf die alte Couch zu gehen, finde ich nur bedingt sinnvoll . Weiterhin habe ich vier Bilder angehängt, auf denen ich in Seitenlage auf H2-/H-3 Matratze mit Visko- bzw. Kaltschaumtopper liege, mit der Bitte um objektive Bewertung. Die Bilder mit Bezug auf dem Topper ist der Kaltschaumtopper, diejenigen ohne Bezug der Viskotopper.

Liebe Grüße und vielen Dank im Voraus
Area

https://s17.directupload.net/images/190603/temp/xofggen3.jpg

https://s17.directupload.net/images/190603/temp/jymptezj.jpg

https://s17.directupload.net/images/190603/temp/cwxddtp2.jpg

https://s17.directupload.net/images/190603/temp/iv6kxwb8.jpg


Wirbel24

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17.06.2019 11:32

Härte und Topper

 


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Wirbel24

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Weitere Beiträge
17.06.2019 11:54

Härte und Topper

Hallo Aero,
eine gute Matratze braucht keinen Topper.

Bei deinem Leiden hast aber schon Pech gehabt mit Boxspring.
Man sollt sich immer vorher beraten lassen und zwar nicht<
nur einseitig, sondern an mehreren Stellen.
Grundsätzlich ist Bauchschlaf ohnehin schädlich, da nützt dann
auch keine andere Matratze.
Deine Matratze ist wegen der Härte ebenfalls für Seitenschlaf
nicht möglich weil da die Schulter und Hüfte unter Druck steht
die LWS fällt dabei durch und verursacht Bandscheibenschäden.
Sieh mal hier zur Info mal paar Skizzen, die mehr sagen als
pauschale Empfehlungen.
www.lunaflex.de/Gesundheit.htm

Ein Visko-Topper kannst du auch vergessen, der sackt durch
Körperwärme zusammen und kann keine körpergerechte
Abstützung bieten.
Wenn, dann müßte es eine Matratzen-Auflage in hochwertiger
Kaltschaum-Qualität sein, in einer Höhe von 8 cm.

Eine gesunde Schlaf-Unterlage besteht aus:
Einem guten Lattenrost mit optimaler Schulterabsenkung.
Eine Kaltschaum-Matratze von mind. 55 Kg/cbm Raumgewicht
und guter Schulterzone in der Härte auf den Schläfer
angepasst. (Figur, Körpergewicht zu Körpergröße).
Und ergänzt mit einem Qualitäts- HWS-Kissen mit
Hohlkehle und deshalb vielseitig auch durch Höhenverstellung
und guter körpergerechten Form und angenehmer Softigkeit.

Sorry dein Text war mir zu lang, verzeih bitte wenn ich nicht
auf alles eingehen konnte.
Wenn du aber noch Nachfragen hast, antworte ich gerne.
opi wirbel
 

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