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Der Schlaf unserer Kleinen

Hier gehts um Themen wie Kinder- und Babyschlaf, Schlafprobleme, Schlaflieder, Schlaferziehung, Schlaf in der Schwangerschaft und Betten f?r Kindern und Babys


tomy schrieb :

70x140

2021 x angesehen - 7 Antworten



tomy

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24.09.2009 13:45
hallo leute.

ich bin seit geraumer zeit auf info-suche welche matratze nun wirklich für wie lange verwendet werden soll.

da unsere 2,5 jährige aufgrund des unruhigen schlafs nicht in ein größeres bett kann, und die 6monate alte aus dem stubenwagen wächst, stellt sich für uns die frage ob wir nicht noch eine 70x140 kaufen, anstatt wie zuerst geplant die größere in 90x200 zu betten.

stimmt es das bis ca. 5-6 Jahre 70x140 eh besser ist, bzw. möglich ist ?

Welche matratzen würdet ihr dann empfehlen ?
wir haben schon die dr. lübbe air premium. (hat jetzt bei öko-test nicht so rosig abgeschnitten)
sonst wäre noch die träumeland polarsterm interessant.
beide liegen so bei 150.-

Vielen dank für die hilfe vorab.



 


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tomy

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26.09.2009 09:07
hallo ?
wo sind nun die sogenannten schlafberater und profis ?

bitte um hilfe
 

Schlafberater

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30.09.2009 01:34
Hallo tomy,
Kindermatratzen in der Größe 70x140 cm können mit 5 bis 6 Jahren sehr eng werden. Dazu erfüllen die relativ dünnen Matratzen in dieser Größe kaum noch die Anforderungen an eine gesunde Entwicklung der Wirbelsäule. Meine Söhne haben Ende des 4. Lebensjahres eine große Matratze (90x200cm) erhalten.
Wichtig sind dann eine erklimmbare Einstiegshöhe, ggf. Schutz vor dem Herausfallen, eine Bettkonstruktion ohne spitze Kanten.
Die Matratze sollte nicht zu hart sein. Diamona bietet mit dem Modell Youngster eine "mitwachsende" Kindermatratze.
Außerdem eignen sich softe Ausführungen. Diese dürfen natürlich nicht durchhängen, aber schon gar nicht zu hart sein (dann auf höheres Raumgewicht ab RG50 achten).
Bezüglich des unruhigen Schlafes ggf. Schlafplatz genauer in Augenschein nehmen. Eine zu harte Schlafunterlage lässt Kleinkinder nicht zum Schlaf kommen. Nicht zu dicht an die Wand oder Steckdosen platzieren. W-LAN, DECT-Telefone und Handys ausschalten.
Sollten Sie schon jetzt auf die große Matratze umsteigen wollen, könnte man mit aufgerollten Decken den Schlafplatz verkleinern und kuscheliger Gestalten.
Viele Grüße aus Lüneburg
Ihr Schlafberater
 

Goldie65

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30.09.2009 08:30
Hallo tomy,

ich kann mich SB nur anschließen, ab den 5-6 Lebensjahr sollte man
auf das große Bett 2 m wechseln, auch aus psychologischen Gründen
Schule und Freunde etc.,
also warum evtl. nicht gleich ohne Zwischenlösung von 2,5 Jahren.

Als Kinder-Matratzen 70/140 cm könnte ich von Grosana die PIN 9cm empfehlen oder
von Paradies die Lotos (Latex).

Gruß Goldie
 

tomy

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30.09.2009 19:39
hallo. danke erstmal für die antworten.

die 2,5 jährige fällt leider noch ausm großen bett raus. somit habe ich nochmals ein kleines 70x140 nachbestellt.

kennt wer die besagten matratzen ?
habe jetzt zum vergleich die träumeland polarstern gekauft. hat rg 35. sollte ja reichen für ne kleinkindermatratze nehm ich an, da dies ohnehin schon ein topmodell ist.
Ich denke in 2 jahren werden wir dann auf größeres bett umsiedeln.

Lg thomas
 

Goldie65

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30.09.2009 23:34
Hallo Tomy,

die kenne ich nicht. RG 35 wenns nur um die Haltbarkeit, dann kanns vielleicht reichen.

Meist sind diese aber für Kinder zu hart und das wäre schädlich bzw. nicht Gesundheitsfördernd..
Also prüfe mal gut, auch ob sich das Kind darauf wohlfühlen kann.

Alles Gute
Goldie
 

tomy

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01.10.2009 20:51
Hallo. danke für deine Antwort. Leider bin ich etwas verunsichert und irgendiw generell auch verärgert . Nicht gegen dich sonder gegen die ganze matratzenindustrie. Es gibt keine klaren Aussagen, oft keine sofort sichtbaren RG-Angaben. Meinungen gehen sehr weit auseinander, was man nun wirklich verwenden soll. hart, weich,........

Und bei Kinder oder Babymatratzen ists noch schlimmer. Ganz früher sollten Kinder eher hart liegen, zwischendurch wars dann wieder weich. Und jetzt ????? Am besten ein Mittelding :)? ICh frage mich oft wie die leute früher damit umgegangen sind ? Man glaub es kaum, aber meine Urgroßmutter wurde 85, mein Großvater ist über 70,..... und die haben keine Rückenbeschwerden. Die Jugend heute bzw. 40-jährige haben aber schon Bandscheibenvorfälle etc.

Gleich ist es mit der Frage Bauch oder Rückenlage. Vor Jahren sagte man noch gegen Kindstot soll Bauchlage besser sein. Heut ists wieder die Rückenlage. Das ist in meinen Augen alles Angstmache. Es hilft weder dem Kind noch den Eltern etwas, die sich fertig machen weil kind einfach nur am Bauch gut schläft.
Lasst sie dich bitte liegen und dreht sie nicht im Schlaf um. Beide Kinder von mir sind als Babys nur am Bauch gelegen. Das kann man nicht beeinflussen, denn ab 5. Monat drehen sie sich ohnehin schon selbst im Bett herum. Und die 2,5 jahre alte liegt nun am bevorzugt am Rücken.

Zu der Härte nochmal:

Hebammen empfehlen oft eine harte Matratze am Anfang da die Wahrnehmung des Babys so gefördert wird, da es sich selbst besser spürt. Wir hatten deshalb im Stubenwagen eine Kokosmatratze.


Anbei Zitat aus Ökotest 2004 für Kindermatratzen:

"Für Säuglinge und Kleinkinder ist eine feste Unterlage am besten. Erst mit fünf bis sechs Jahren brauchen Kinder eine Matratze, die sich der Körperform anpasst."


Anbei Zitat aus Ökotest 2009 für Kindermatratzen:

"Und das am besten nicht zu weich. Denn die kleine Wirbelsäule ist
noch gerade, die s-förmige Krümmung entwickelt sich erst später. Da der Kopf fast so breit ist wie die Schultern, müssen
Kinder in der Seitenlange nicht - wie Erwachsene - in die Matratze einsinken, um den Kopf gut zu betten. Eine zu weiche Unterlage, die dann auch noch zu klein für den Bettrahmen ist, kann sogar gefährlich werden"



Soviel dazu.............

Lg thomas
 

Goldie65

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03.10.2009 08:03
Hallo Thomas,

ich verstehe deine Verunsicherung und Ärger, auch mir geht es so.
Aber nicht nur über die Industrie, sondern auch über Verkäufer, Gesellschaft, Lobby etc.

Hart war und ist keine Lösung, den auch kein Kind ist wie ein Brett gewachsen
und wird sich sicher auf Dauer auch nicht wohlfühlen.
Dies führt zu unruhigem Schlaf und wenn du davon ausgehst,
daß ein Baby weiche Knochen hat und diese erst zwischen 13 bis 16 Jahre aushärten
kann es bei nächtlich Dauerfehlhaltungen zu Verformungen
wie z.B. Hohlkreuz kommen.
Ein Vergleich zu Einzelpersonen Großvater etc. ist zu gering und
man muß bei der älteren Generation z.B.von anderen Arbeitsbedingungen ausgehen.
Deren Körper waren besser trainiert, also stabiler und auch von kleinerer Statur.
Es spielen bei der Entwicklung also viele Faktoren eine Rolle,
sogar auch die schlechten Informationen und Erkenntnisse über Krankheiten,
die Leute sind halt einfach gestorben.

Der Ausdruck Kindstod wahr in meinen Augen ohnehin falsch,
es hätte heissen müssen Säuglingstod.
Es waren Babys in den ersten 6 Monaten betroffen und nicht ältere Kinder.
Es waren also Kinder betroffen, die sich gegen den Bauchschlaf nicht
wehren, also drehen konnten.

Richtig ist, wegen des Kindstods wurde der Bauchlaf wieder abgeschafft,
und es war auch gut so,
denn nachher hat man nichts mehr vom Erstickungstod in dieser Form gehört.
Bauchschlaf behinderte die Atmung was sich dann verstärkte,
wenn der Säugling Mund-Nasenbereich auf der Matratze oder Flachkissen hatte.

Mich selbst hat der Bauchschlaf damals auch gestört wegen der
Gefahr vom vermehrten Hohlkreuz, was man nun auch aus der damaligen Zeit
heute noch bei den Betroffenen feststellen kann.

Es kann mir auch keiner erzählen, daß sich ein Kind auf einer harten Matratze
wohlfühlt und meine Lebenserfahrung ist halt, daß man dann gerne auf den
Bauch kippt. Dies bestätigt dann auch meist einen unruhigen, nervösen Scchlaf.

Ich kenne Leute die mit über 50 Jahren plötzlich mit dem Bauchschlaf angefangen haben
nur weil Sie hart geschlafen haben, keine Entlastung für Schulter und und Hüfte hatten
also ganz schön Druck bekamen und die nächtl. Dauerfehlhaltungen gingen zu
Lasten der Bandscheiben

Du wirst z.B. in meinen Beiträgen nirgends das Wort "weich" gelesen haben
sondern meist punktelastisch und soft oder fest, dem Körpergewicht/Größe entsprechend.
Du siehst, das ganze ist viel komplexer.

Gruß Goldie65

PS: Der erste Satz aus dem Zitat Ökotest, bestätigt z.B. die Verformbarkeit bei der Kindsentwicklung,
allerdings bin ich nicht der Meinung daß der Kopf fast so breit wie die Schulter ist.
Das ist Quatsch, noch dazu bei den schweren Kinderkopf muß er ohne Stützung runterfallen, was
dauerhaft zur HWS-Verkrümmung führt.
 

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