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Matratzen

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Matratzenkauf: nicht eine für alle!

17.02.2016

Foto © Markus Kamps

Gibt es die eine Matratze oder das eine Bett, das für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist? Die Antwort auf diese Frage lautet eindeutig nein. Denn die Menschen sind so verschieden, dass eine einzige Matratze gar nicht für jeden passend sein kann. Körperliche Unterschiede bei Schulter-, Taillen- und Beckenbreite, beim Körpergewicht oder auch bezüglich der Schlafposition (Bauch, Seite oder Rücken) bestimmen maßgebend die individuellen Anforderungen an die Schlafstätte. Die sind z.B. bei einem großen schweren Mann komplett anders als bei einer kleinen leichten Frau. Schließlich gibt es auch nicht den einen Schuh, der jedem Menschen gleichermaßen gut passt.

Klar ist aber auch: Für den Laien ist kaum erkennbar, ob eine Matratze für ihn geeignet ist. Tatsächlich können vor allem jüngere Menschen auf qualitativ ordentlichen Matratzen problemlos schlafen. Erst im Laufe der Jahre werden die Folgen einer falschen Schlafstätte spürbar.

Hintergrund: Je älter man wird, desto sensibler wird man bezüglich seines Bettes. Normale körperliche Verschleißerscheinungen, steigende Temperatur- und Druckempfindlichkeit sowie vor allem zunehmende Rückenbeschwerden führen dazu, dass sich die Ansprüche an Matratze und Unterfederung zum Teil massiv ändern. Besonders deutlich wird dies nach Bandscheiben-Operationen sowie bei Gleitwirbeln und Arthrose.

Spätestens dann führt kein Weg an einer ausführlichen Beratung bei einem Bettenspezialisten mehr vorbei. Ziel ist es, die Wirbelsäule optimal zu lagern. „Für eine wirkungsvolle nächtliche Entlastung und Regeneration der Wirbelsäule und der Bandscheiben muss das Bett die physiologische Form der Wirbelsäule individuell unterstützen“, weiß Dr. Florian Heidinger, Leiter des Ergonomie Instituts München. In Rückenlage ist dies ein Doppel-S, in der Seitenlage dagegen eine gerade Linie. 

Dabei ist ein gutes Bett umgerechnet auf die Nutzungszeit alles andere als teuer. Beispiel: Bei einer Gebrauchsdauer von zehn Jahren kostet eine gute Matratze zum Preis von ca. 900 Euro umgerechnet nicht einmal 25 Cent pro Nacht. Selbst die Ausgabe für ein hochwertiges Bettsystem relativiert sich bei dieser Betrachtungsweise schnell. Schließlich verbringt man während einer angenommenen zehnjährigen Nutzungszeit insgesamt rund 25.000 Stunden in seinem Bett. 

Für die notwendige Beratung nimmt man sich im Bettenfachhandel gerne Zeit. Ein ausgiebiges Probeliegen ist dabei Pflicht. Vorher wird der Kunde oftmals regelrecht vermessen und dabei dessen wichtigste Körpermaße ermittelt. Eine Mühe, die sich lohnt. Schließlich liegt man bei einer zehnjährigen Nutzung mehr als 25.000 Stunden in seinem Bett. Ein bis zwei Stunden Beratungszeit sind also gut angelegte Zeit.

Damit man im Geschäft nicht unnötig warten muss, reservieren viele Bettenhändler gerne separate Beratungstermine. Auf Wunsch kommen sie sogar zum Kunden nach Hause – auch nach Geschäftsschluss.



Matratzen aus dem Automaten

15.05.2014 von Joachim Becker

Der Discounter „Matratzen Direct“ aus Köln, vormals MFO Matratzen Factory Outlet AG., brachte in diesen Tagen mit dem „MatratzOmat“ den ersten Matratzenautomaten der Welt auf den Markt.

Auf seiner Webseite präsentiert sich das Unternehmen als wertiger Discounter. "Eine breite Produktpalette zu fairen Preisen, innovative Service-Angebote, „eine hohe Beratungsqualität“ in den attraktiv gestalteten Filialen sowie ein nutzerfreundliches Online-Shop-Angebot bilden die Eckpfeiler der Philosophie.

Es wirbt mit folgendem Slogan „Matratzen direct tritt auch anders auf als die Mitbewerber“. Das stimmt, was der Matratzenautomat beweist.

Befassen wir uns etwas mit dem Automaten.

Das Prinzip ist denkbar einfach: EC-Karte einstecken, PIN eingeben, Hebel ziehen, Klappe öffnen, die kompakt transportfreundlich zusammen gerollte und eingetütete Matratze entnehmen und bequem unter dem Arm direkt nach Haus tragen. Der Automat lässt sich mit drei Rollmatratzen-Formaten befüllen: 90cm x 200cm, 100cm x 200cm und 140cm x 200cm. Der Preis liegt lt. Presse zwischen 30 bis 50 Euro.

Foto: copyright Quelle: matratzen direct AG, Köln

Quelle: matratzen direct AG, Köln

Der Matratzenautomat geht in den kommenden zehn Wochen auf große Deutschland-Tournee und macht u.a. auch in Frankfurt, Hannover, Hamburg, München, Berlin, Dresden und Düsseldorf Station.

Die Matratzen

Bei der Matratzen handelt es sich lt. „Matratzen direct“ um eine gute aktivschaum®-Matratze mit einem strapazierfähigen Bezug. Die Matratze hat eine Gesamthöhe von ca. 14 cm, ist im Härtegrad "medium" (für Personen bis 100 kg)erhältlich und für fast jeden Lattenrost geeignet. Sie ist mit Öko-Tex Standard 100 ausgezeichnet.

Der Drell besteht aus 71% Polyester und 29 % Polypropylen gesteppt auf einer Klimafaser aus 100 % Polyester.

Der Verkäufer erklärt::

Rollmatratzen sind unter Kompression aufgewickelte Matratzen. Meistens handelt es sich um Schaumstoffmatratzen. Der größte Teil der auf dem Markt anzutreffenden Rollmatratzen wurde in einer „RollPack-Maschine“ verpackt, die die Matratze rollt und dann in einen verhältnismäßig kleinen Beutel einschiebt. Einmal ausgepackt, kann die Rollmatratze allerdings vom Kunden nicht wieder gerollt werden, weil die Maschine sie mit sehr großen Kräften rollt. Um eine Matratze so flach zu drücken, wie die Maschine es beim Rollen schafft, braucht man je nach Matratze zwischen 40.000 und 250.000 Newton. Das entspricht der Gewichtskraft einer Masse von 4 bis 25 Tonnen. Am Ende steht eine Matratze, die durch Kompression die darin eingeschlossene Luft "ausgeatmet" hat, also erheblich an Volumen verloren hat Abgesehen vom Vorteil beim Transport verringert das Rollen vor allem den Verpackungsabfall.

Erst beim Entpacken entfaltet sich die Matratze auf Ihre ganze Größe. Damit sich die Matratze nach dem Auspacken auch wieder entfaltet und Federungseigenschaften während der Kompression nicht verloren gehen, muss der Schaumstoff gewissen Qualitätsanforderungen entsprechen.

Die Qualität einer Rollmatratze leidet in nicht unter die zusammengerollte Form. Ist sie jedoch einmal vom Kunden auseinandergerollt worden, dann hat sie ihre eigentliche Form in Sekundenschnelle erhalten und kann auch vielfach nicht wieder zusammengerollt werden.

Günstige Rollmatratzen müssen nicht unbedingt schlecht sein, im Zweifelsfall sollte man allerdings immer selbst testen, ob Härtegrad und Liegekomfort der Rollmatratze den individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

....und genau dies bei einer Matratze aus dem Automaten nicht möglich.

 

Fazit.

Bei einem Matratzenkauf muss oder muss ich zunächst wissen was ich will, denn

die altbekannte Redewendung "Wie man sich bettet, so liegt man" trägt einen wahren Kern in sich.

 

Lege ich Wert auf eine individuelle Beratung unter Berücksichtigung meiner körperlichen Besonderheiten? z.B.

  • Bevorzugte Schlafposition
  • Körpergröße
  • Körpergewicht
  • Körperbau (Ausprägung Schulter, Becken, Taille)
  • Druckempfinden
  • Wärmebedarf, Schwitzverhalten
  • Allergien und Materialverträglichkeit
  • Krankheiten: Herz-Kreislauf, Entzündungen, Magen
  • Rückenerkrankungen: z.B. Skoliose etc.

oder auf eine Klima- und materialtechnische Abstimmung mit den anderen Bettkomponenten wie z.B:

  • Federkern, Latex oder Schaumstoff, Vollpolster etc.
  • Drei, fünf oder gar sieben Zonen
  • Unterfederung, Kopfkissen oder Bettsystemen
  • Luftzirkulation
  • Gute Punktelastizität und punktuelle Abstützung - gute Druckverteilung
  • trockenes Schlafklima
  • Belüftungseigenschaften
  • ergonomische Lagerung
  • Wärmehaltung nach unten
  • Feuchtigkeitstransport vom Körper weg
  • Geräuschlosigkeit etc.

dann kann ich das von einer Matratze aus dem Automaten nicht erwarten!

Was ich bekomme ist eine transportfreundliche und geldbeutelschonende Matratze.

Ob diese für 30.--€ bis 50,00€ auch rückenschonend oder gar schlafförderlich sein kann wage ich zu bezweifeln.

Man kauft also wörtlich genommen „Eine Matratze im Sack“

Joachim Becker



Phänomen Rollmatratze

Das billigste Bett kontra Schlafkomfort

14.02.2014 von Joachim Becker

Normalerweise sind Matratzen alles andere als handlich und einige Modelle sind sogar extrem unhandlich und nur schwer. Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Matratze zu transportieren, wird sich nur ungern an die Probleme und Anstrengungen erinnern, die sich unweigerlich eingestellt haben. Der Transport durch eine einzige Person ist schier unmöglich, man ist also immer auf zwei weitere helfende Hände angewiesen. 

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Gel oder nicht Gel das ist hier die Frage

Gelmatratzen - was ist da drin ?

24.01.2014 von Markus Kamps

IMM Cologne 2014:
Matratzen mit Schaumvarianten, Gelschaum und Gelelementen

Gel-Elemente in der Matratze – gemeint ist nicht das Gelbett, das nach dem grundsätzlich selben Prinzip funktioniert wie das Wasserbett, befüllt eben mit Gel anstelle von Wasser. Sondern klassische Federkern- oder Kaltschaummatratzen, die um Gel-Elemente erweitert werden. Vorgemacht hat das bereits 2004 der norwegische Hersteller Ekornes mit seiner Marke Svane. Zunehmend widmen sich weitere Hersteller dem Thema, wie auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne 2014 zu sehen war.

Allerdings gibt es große Unterschiede, und nicht überall wo Gel draufsteht
ist auch echtes bzw. auf Silikonbasis gemeintes Gel drin.

Die Norweger von Svane sind sozusagen die Gelpioniere in der Bettenbranche. Ihr IntelliGel kombinierten sie erstmals vor rund zehn Jahren mit einer Kaltschaummatratze, Marktstart war 2006, Marketing-Manager Jakob Skydt Lindemann sieht die punktelastische und die Belüftung der Matratze fördernde Wabenstruktur, die das IntelliGel bei Svane hat, bis heute als die Wesentliche Innovation in dem Gelbereich an. Die Gelwaben verbergen sich im Inneren verschiedener Matratzenvarianten und unterstützen sie, das Material gibt immer nur exakt dort nach, wo Druck ausgeübt wird. Am Messestand lässt sich das eindrucksvoll demonstrieren: Legt man beispielsweise  ein Handy auf das Gel und drückt es nur Millimeter daneben herunter, so bewegt sich das Telefon nicht, sondern bleibt stabil liegen. Auf Kaltschaum funktioniert das nicht: das Handy rutscht in Druckrichtung ab. Tatsächlich hat man bei einer Liegeprobe das Gefühl, dass Hüften und Schultern angenehm einsinken, während die leichteren Körperpartien gut gestützt bleiben.

Technogel, ein italienischer Hersteller, setzt stattdessen auf weicheres Gel das in Form einer Matte mit Gelkuben daherkommt und als oberste Schicht unterm Bezug auf der Matratze aufliegt. Das verwendete Gel wird seit gut zwanzig Jahren beispielsweise in Sportschuhen oder Fahrradsatteln verwendet – der Versuch, es auch im Bettensektor zu etablieren, wirkt folgerichtig, und Technogel ist damit auch erfolgreich. Händler berichten, wie beliebt diese Matratzen und Kissen bei den Kunden sind, was nachvollziehbar ist, denn das Liegegefühl ist – einfach anders -fast schwebend, Druckstellen fast gar nicht mehr auszumachen. Das selbe Material hatte einige Jahre zuvor bereits der Hersteller Profine im Programm, bis Gel-Hersteller Bayer einen Exklusivvertrag mit Technogel für Deutschland abschloss. Während oft auch Ökologie und Nachhaltigkeit bei Stoffen kommuniziert wird muss man hier erst mal nachfragen. Aber das Gel selbst soll

Schadstoffarm und auch ungiftig sein. Das jedoch alles ein wenig unnatürlich wirkt mag den Naturfreak abschrecken aber den Technikfan begeistern.  

Neben Technogel und Svane / Ekornes bieten inzwischen auch weitere Hersteller aus aller Welt Matratzen und Kissen mit Gel-Elementen, die sich an den beiden Vorbildern orientieren. Neu hinzugekommen ist auf der IMM Cologne in diesem Jahr ein Gelschaum, der unter unterschiedlichen Bezeichnungen daherkommt und bei mehreren Herstellern zwar nicht identisch ist, sich aber jeweils sehr ähnlich anfühlt. Die aufwändigste Präsentation zeigte Schlaraffia mit seinen Geltex-Matratzen, die mit einem Werbespot groß vermarktet werden sollen. Schaut man allerdings genauer hin, ist es ja kein Gel wie es der Verbraucher versteht. Das Material Geltex ist eine mal mehr mal weniger dicke graue Zwitterschaumschicht in der Matratze, die eine Mischung    aus Kaltschaum und Viscoschaum  sein könnte. Diese neuen Zwittermaterialien die es auch auf der Zulieferermesse Interzum mit der Mischungen  Latex/Visco oder Kaltschaum/Latex/ Visco

gegeben hat sieht man nun auch in etwa bei der Industrie mit verschiedensten  Eigenschaften.
Laut Recticel, dem Unternehmen hinter Schlaraffia, handelt es sich bei Geltex um eine Neuentwicklung basierend auf Kundenumfragen.

Man habe, so heißt es am Stand, erfahren, dass die Verbraucher sich Betten wünschen, die sich ihrem Körper anpassen und in denen es kein zu starkes einsinken und oder Druckgefühl mehr gibt. Genau das habe man mit Geltex realisiert. Mit anderen Worten: Geltex bietet genau das, was laut Marketing so ziemlich jede am Markt befindliche Matratze in einem bestimmten  Qualitätslevels bieten soll bzw. erreichen will.
Ob Geltex nun tatsächlich eine Innovation ist, lässt sich kaum in Erfahrung bringen, ist aber auch nicht wirklich wichtig. Der Trend an neuen Varianten von Viscoähnlichen Schaum geht weiter. Wer es mag, der wird auch auf Geltex mögen und darauf gut schlafen, denn vom reinen Gefühl her gibt es keine großen Unterschiede – das gilt im Übrigen auch für das ErgoGel von ADA sowie für das Thermogel von Norma uvm.
Hinter vielen Gelmatratzen verbergen sich Schäume oder Schaumvarianten, und bei ADA gibt man auch unverwunden zu, dass es sich lediglich um Schaum mit „gelähnlichen Eigenschaften“ handelt.

Also wird auch hier der Markt weiter undurchsichtiger. Der Kunde hat eine neue Materialart die er  
kaufen, erproben und beliegen kann und der Verkäufer eine neue Materialgruppe in der er sich mit seiner Marke absetzen und abgrenzen kann. Fakt ist: nicht überall wo Gel drauf steht ist auch echtes Gel drin, sondern meist ehr gelartiges liegen.


Autor: Markus Kamps

Der Tresor in der Matratze - Eine Erfindung im Krisenland Spanien

12.02.2014 von Joachim Becker

Die Finanzkrise hat in Spanien nicht nur Vermögen vernichtet, sondern auch das Vertrauen in die Banken hat stark gelitten. "Rettet euren Euro, holt ihn aus den Banken", lautet deshalb ihr Motto. Doch wohin dann mit den Ersparnissen?

„Ins Bett“

Den guten alten Sparstrumpf unter der Matratze ersetzt nun ein Spanier aus Salamanca mit der Erfindung einer Matratze mit bombenfest eingeklebtem Tresor. Schon unsere Vorfahren hatten verstanden, dass das Geld am sichersten unter der Matratze ist. Heute ist das wieder so, den Banken vertrauen wir nicht mehr. Ein Matratzen-Tresor, das hört sich vielleicht verrückt an, ist aber in der aktuellen Lage nicht von der Hand zu weisen

Francisco Santos 58 Jahre alt, genannt Paco heißt der Erfinder diese Matratze, Er war selber ein Opfer von Spaniens Wirtschaftskrise. Vor vier Jahren wurde er beim größten spanischen Matratzen-Hersteller entlassen, nach über einem Jahrzehnt Betriebszugehörigkeit. Er überlegte, wie er das Geschäft ankurbeln könnte und machte sich mit der spanische Matratzen-Marke „Dess“ selbstständig.

Er schlägt seinen Landsleute als Lösung um das Geld zu schützen, eine Matratze inklusive Tresor vor..

Foto: copyright Quelle: www.cajamicolchon.com

Die Produkt-Idee zu "My Mattress Savings Bank" stammt von der Madrider Agentur VCCP, die sich natürlich auch um die Werbung kümmert. Sie vermarktet seine Idee in Videos, die die Werbeclips von Banken parodieren: mit Hochglanz-Optik und dramatischen Emotionalisierungen. "Hallo, ich bin Paco Santos, Präsident der Sparkasse 'Meine Matratze'", stellt sich der Erfinder aus Salamanca dort vor. "Wir sind ein Finanzinstitut, das das traditionelle Sparen wieder entdeckt hat - mit Phantasie. Uns ist nur wichtig, dass du ruhig schläfst, mit deinem Geld ganz nahe."

Dess und VCCP verspotten die übliche Kommunikation der Banken. Für die Kampagnen-Website www.cajamicolchon.com haben die Kreativen einen Zins-Rechner entworfen. Egal wie hoch das Ersparte ist, die "Bank" offeriert immer: 0 Prozent. In einem Spot spielt der Chef der Marke Dess einen fiktiven Finanzinstitut-Manager, der Zinserträge für irrelevant hält.

Die Safe-Matratze gibt es bei spanischen Handelspartnern und auf der Produkt-Website zu kaufen.

Der Tresor ist Zehn Zentimeter hoch, 15 cm breit, ultra-widerstandsfähig und rückenfreundlich mit speziellem Klebstoff, ins Fußende eingelassen. Er entspricht den neuesten Sicherheitsstandards, mit elektronischem Schließmechanismus und dicker Stahltür.

Der Safe in der Matratze ist ziemlich sicher, und zudem getarnt mit Matratzenstoff. Der Tresor lässt sich durch eine Zahlenkombination öffnen und ist fest in der Matratze verankert. Das dürfte potenzielle Diebe zum Verzweifeln bringen. Sie müssten schon die ganze Matratze mitnehmen, sagt Santos

Der Tresor stört auch nicht beim Schlafen, denn er befindet sich am Fußende. Die Matratze ist handgefertigt und hat eine hohe Qualität. Im Durchschnitt sind spanische Matratzen weicher als deutsche.

Für normale spanische Ehebetten, also 1,5-mal 1,9 Meter, kostet die Matratze 874 Euro. Sie ist in ganz Spanien lieferbar. Beworben wird der digital gesicherte Metall-Sparstrumpf mit dem Vertrauen, das die spanischen Banken bei den Bürgern verloren haben: "Der Sparkasse 'Meine Matratze' kannst du vertrauen, sie geht nicht in Konkurs.

Das Interesse an der Matratze ist groß, Magazine in aller Welt berichten darüber.

Bisher gibt es dieses Produkt nur in Spanien, aber Gespräche über die Belieferung in die Beneluxländer und Deutschland laufen.

Auf der Webseite www.cajamicolchon.co kann man Herrn Santos als „Bankdirektor“ sehen.
Videos über diese Matratze finden wir auf
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=oSbbHBj6-go&feature=endscreen
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QZmDMDVWYeY

Also keine Angst mehr vor der Eurokrise.



Matratzenkauf - darauf sollten Sie achten

16.06.2011 von Frank Chudoba

Foto: copyright Anton Maltsev - fotolia.com

Laut einer Kundenbefragung fühlen sich 85% der Kunden beim Matratzenkauf völlig überfordert und schlecht beraten. Wir verraten ihnen, worauf sie im Matratzendschungel achten sollten

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SchlafkampagneTV auf der Internationalen Möbelmesse 2014 in Köln

Gel in Matratzen

01.02.2014 von Markus Kamps

 



Schlafkampagne-Betreiber Markus Kamps unterwegs mit RTL

Billig, aber schmerzhaft liegen

31.01.2014 von Markus Kamps

Markus Kamps war mit RTL unterwegs und sollte 3 Matratzen zu je 50,00 EUR auf ihre Tauglichkeit testen.
Warum sparen an der Matratze schmerzhaft werden könnte, zeigt der Produkttest und der Besuch von zweier Pärchen.
Eine sehenswerte Kurzreportage.

Den Fernsehbeitrag vom 13.01.2014 finden Sie auf www.rtl.de 

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Dr. Heidinger - Leiter des Ergonomie-Instituts München im Interview

16.06.2011 von Markus Kamps

Kamps: Guten Tag Herr Dr. Heidinger, schön dass Sie sich Zeit für die Schlafkampagne genommen haben.
Dr. Heidinger: Ja immer doch gerne für Sie Herr Kamps, was darf ich beantworten?
Kamps: Der häufigste Grund, eine neue Matratze zu kaufen sind oft Rückenbeschwerden
Ein Bettwarenverkäufer ist aber oft mit bestimmten Krankheitsbildern überfordert
oder in der Beratung und in der Empfehlung eher unsicher.
Wie kann man das ändern ?

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Matratzen-Spezial - Welche Matratze ist denn nun die Beste

16.06.2005 von Christoph Schraivogel

Foto © contrastwerkstatt - fotolia.com

Früher schliefen die Menschen so, wie es manche Dschungel-Bewohner noch heute tun. Zu mehreren kuschelten sie sich in einer Höhle auf zusammengescharrten Blätter- oder Reisighäufen zusammen. Später benutzten sie mit Gras, Blättern, Zweigen, Getreidehülsen oder Fellen ausgestopfte Tierhäute als Matratze. Von persischen Nomaden wissen wir, dass sie auf mit Wasser gefüllten Matratzen aus Ziegenhäuten schliefen. Heute und bei uns ist das natürlich alles anders. Es gibt keine optimale Universal-Matratze für jedermanns Schlaf! Je nach Körperbau, Geschmack, Wohnverhältnissen, Schlafklima und eigenem sensitivem Empfinden muß die optimale Matratze von jedem individuell gefunden werden. Im Folgenden wollen wir die wichtigsten Matratzen kurz vorstellen:

Hinweis: dieser Beitrag ist von 2005.
Aus diesem Grund können einzelne Informationen nicht mehr aktuell sein
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Interview mit dem Geschäftsführer des Matratzenverbandes

16.06.2011 von Markus Kamps

Schlafkampagne-Geschäftsführer Markus Kamps im Interview mit dem Geschäftsführer des Matratzenverbandes Dr. Leifeld über Gesundheit, Tests und die Zukunft.

Kamps: Guten Tag Herr Dr. Leifeld, schön dass gerade Sie vom Matratzenverband sich vor dem Expertenforum hier auf der „Schlaf gut“ Zeit für die Schlafkampagne genommen haben.

Dr. Leifeld: Ja gerne, Aufklärung liegt uns immer am Herzen.

Kamps: Ja, Danke schön. Auch gerade eben habe ich mit Dr. Heidinger schon das Thema Stiftung Warentest besprochen. Alljährlich sind Tests zu Matratzen zu finden, die auch entscheidend auf die Verkäuflichkeit von Waren einwirken. Sind Ihrer Meinung nach die Testverfahren und Aussagen im ergonomischen Bereich ausreichend und werden diese Tests den doch sehr spezifischen Anforderungen überhaupt gerecht?

Dr. Leifeld: Ja, dass Problem ist auch uns bekannt.

Wir würden uns eine höhere Transparenz der Testkriterien wünschen und dies nicht nur im Sinne der Industrie sondern ganz besonders im Interesse der Verbraucher.

Kamps: Wie meinen Sie dass?

Dr. Leifeld: Es fehlt die Vergleichbarkeit und es kommt zu oft ein gutes Ergebnis bei günstigen Produkten raus, die aber überhaupt nicht mit anderen Waren verglichen werden können und dürfen.

Kamps: Okay, es fehlt an Vergleichbarkeit, aber heißt dass günstig ist immer schlecht und teuer ist immer gleich gut?

Dr. Leifeld: Nein, so habe ich das nicht gemeint. Die Frage ist, Ist die Ware preiswürdig ist Sie seinen Preis Wert. Heute können viele sich ein zu billiges Produkt gar nicht mehr leisten, denn zwei mal billig ist einmal teuer.

Kamps: Okay, aber trotzdem geben auch günstigere Hersteller auch jetzt schon so genannte Heilversprechen zu Ihren Produkten ab. Oder besser gesagt es sind Marketingaussagen zu körperlichen Besonderheiten. Was sollte der Verbraucher bei solchen Aussagen tun.

Dr. Leifeld: Also, erst einmal ist eine Matratze kein Heilmittel. Die Basis ist immer aktive Vorbeugung von Beschwerden. Und es gibt auch individuelle Lösungen auch für Kunden mit Beschwerden. Die Bandbreite ist groß und bietet in verschiedenen Materialien auch Lösungen an. Nur die Auswahl ist oft schwierig, hier muss die Wissenschaft noch mehr tun um objektive Orientierung zu geben.
Wir als Matratzenverband empfehlen auch auf die eigene subjektive Wahrnehmung beim probieren zu achten und dies dann als Basis für eine Beratung als Ausgangspunkt zu sehen.

Kamps: Wie können die Menschen dazu bewegt werden, schlafbewuster zu sein?

Dr. Leifeld: Der allgemeine Gesundheitstrend hilft auch dem schon spürbaren Schlaftrend. Somit kann man entweder einfach nur abwarten und mitziehen oder direkt schon bewusst diese Entwicklung sich zu nutze machen, dies sagen auch verschiedene Zukunftsforscher.

Kamps: Wie wird die Matratze der Zukunft sein müssen?

Dr. Leifeld: Die intelligenten Waren gibt es schon lange. Nur leider weiß es der Kunde oft noch nicht. In Zukunft wird es vielmehr um noch aktivere Kommunikation gehen müssen. Der Kunde hat noch nicht erkannt, wie stark der Schlaf in verschiedene Gesundheitsthemen vernetzt ist.

Kamps: Gut, der Kunde kann also nicht differenzieren im Angebot und weiß darüber hinaus oft nicht, wie wichtig der Schlaf und somit auch ein gutes Bett überhaupt ist. Was werden Sie als Matratzenverband dagegen tun?

Dr. Leifeld: Wir werden weiterhin allgemeine Aufklärung und auch spezielle Richtlinien vertreten. Diese werden wir dann durch den Kontakt zum Handel und durch Aufklärung in den Medien verbreiten.

Kamps: Vielen Dank, für unser Gespräch.

Dr. Leifeld: Ja, danke auch und weiter so!



Bettenkauf: Orientierungshilfe im Matratzendschungel

19.09.2013 von Markus Kamps

Markus Kamps, Präventologe für Schlaf und Betreiber der Schlafkampagne rät bei der Anschaffung eines Bettes, zunächst die eigene Körpergröße und die Wunschbettgröße stets im Hinterkopf zu haben: „Die Matratze sollte mind. 15 besser 20 Zentimeter länger als der Schläfer sein, ideal (besonders bei Individualisierung an Körperpartien) ist eine Breite von 90 bis 100 Zentimeter, d.h. 120er und 140er Lösungen sind oft schwieriger auszuwählen, da Sie alleine oder zu zweit und oder dann auch diagonal genutzt werden und teilweise eben bis zum Rand genutzt werden.“
Als Experte sage ich Ihnen "das beste Bett für alle und jeden gibt es nicht“.

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Statement zur RTL-Sendung EINSPRUCH

Schutz vor Fehlkauf - Probeliegen

28.06.2011 von Markus Kamps

Foto © Henriette Anders

Wie immer wurde bei der Sendung "EInspruch" bei RTL ein Fall beschrieben und hier nun mal das "Probeliegen". Leider wurde das Thema wie so oft etwas veralbert und die Brisanz der Fehlberatung nur bedingt gestreift.
Markus Kamps kommentiert den TV-Beitrag "Matratzentest über Nacht" und gibt wichtige Tipps zum Probeliegen.

Fazit der Sendung ist aus Sicht der Schlafkampagne:

  1. Man muss niemanden Probeliegen lassen. Dieses ist Ermessungssache des Beraters und Geschäftes
  2. Fakt: Es gibt kein Umtauschrecht wegen Unbequemlichkeit
  3. Vor Ort gibt es kein Umtausch oder Rückgaberecht im Internet schon ( 14 Tage )
  4. Tipps: Vereinbaren Sie ggf. schriftlich oder mit Zeugen ein Rückgaberecht beim stationären Handel
  5. Gesetz: Bei Fehlberatung, gibt es ein gesetzliches Recht, das Nachbesserungsrecht
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Kaltschaummatratzen zwischen 400-800 EUR

03.10.2011 von Markus Kamps

Die Testergebisse zeigen, dass mann mit einer Kaltschaummatratze über 400-500 € eigentlcih nichts falsch machen kann. Durch einige Details wie Kerngewicht im Vergleich beim Test/Preissieger oder dem Qualitäts- und Preisteuerster macht allerdings sichtbar, dass mann vieles vom Material her noch tiefergehend vergleichen könnte und müsste. ORIENTIERUNG IST GUT ! DOCH VORSICHT VOR BLINDKÄUFEN !!!

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Warum in Deutschland so wenig auf Qualität geachtet wird

09.08.2009 von Frank Chudoba

Geiz macht dumm
Gerade in zeiten globaler Krisen schaut man doch mal mehr auf die Erfolgreichen, um gute Ideen für den eigenen Erfolg zu nutzen. Dabei tun sich erschreckende Tatsachen auf. Geizheit macht scheinbar dumm - oder sind Geizige dümmer. Die Schlafkampagne geht dieser Sache nach.

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