Matratzenkauf: nicht eine für alle!17.02.2016![]() Foto © Markus Kamps Gibt es die eine Matratze oder das eine Bett, das für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist? Die Antwort auf diese Frage lautet eindeutig nein. Denn die Menschen sind so verschieden, dass eine einzige Matratze gar nicht für jeden passend sein kann. Körperliche Unterschiede bei Schulter-, Taillen- und Beckenbreite, beim Körpergewicht oder auch bezüglich der Schlafposition (Bauch, Seite oder Rücken) bestimmen maßgebend die individuellen Anforderungen an die Schlafstätte. Die sind z.B. bei einem großen schweren Mann komplett anders als bei einer kleinen leichten Frau. Schließlich gibt es auch nicht den einen Schuh, der jedem Menschen gleichermaßen gut passt. Klar ist aber auch: Für den Laien ist kaum erkennbar, ob eine Matratze für ihn geeignet ist. Tatsächlich können vor allem jüngere Menschen auf qualitativ ordentlichen Matratzen problemlos schlafen. Erst im Laufe der Jahre werden die Folgen einer falschen Schlafstätte spürbar. Hintergrund: Je älter man wird, desto sensibler wird man bezüglich seines Bettes. Normale körperliche Verschleißerscheinungen, steigende Temperatur- und Druckempfindlichkeit sowie vor allem zunehmende Rückenbeschwerden führen dazu, dass sich die Ansprüche an Matratze und Unterfederung zum Teil massiv ändern. Besonders deutlich wird dies nach Bandscheiben-Operationen sowie bei Gleitwirbeln und Arthrose. Spätestens dann führt kein Weg an einer ausführlichen Beratung bei einem Bettenspezialisten mehr vorbei. Ziel ist es, die Wirbelsäule optimal zu lagern. „Für eine wirkungsvolle nächtliche Entlastung und Regeneration der Wirbelsäule und der Bandscheiben muss das Bett die physiologische Form der Wirbelsäule individuell unterstützen“, weiß Dr. Florian Heidinger, Leiter des Ergonomie Instituts München. In Rückenlage ist dies ein Doppel-S, in der Seitenlage dagegen eine gerade Linie. Dabei ist ein gutes Bett umgerechnet auf die Nutzungszeit alles andere als teuer. Beispiel: Bei einer Gebrauchsdauer von zehn Jahren kostet eine gute Matratze zum Preis von ca. 900 Euro umgerechnet nicht einmal 25 Cent pro Nacht. Selbst die Ausgabe für ein hochwertiges Bettsystem relativiert sich bei dieser Betrachtungsweise schnell. Schließlich verbringt man während einer angenommenen zehnjährigen Nutzungszeit insgesamt rund 25.000 Stunden in seinem Bett. Für die notwendige Beratung nimmt man sich im Bettenfachhandel gerne Zeit. Ein ausgiebiges Probeliegen ist dabei Pflicht. Vorher wird der Kunde oftmals regelrecht vermessen und dabei dessen wichtigste Körpermaße ermittelt. Eine Mühe, die sich lohnt. Schließlich liegt man bei einer zehnjährigen Nutzung mehr als 25.000 Stunden in seinem Bett. Ein bis zwei Stunden Beratungszeit sind also gut angelegte Zeit. Damit man im Geschäft nicht unnötig warten muss, reservieren viele Bettenhändler gerne separate Beratungstermine. Auf Wunsch kommen sie sogar zum Kunden nach Hause – auch nach Geschäftsschluss. |
Live von der Kölner Möbel-Messe IMM3 Topthemen bestimmen die Entwicklung von Matratzen18.01.2012![]() Foto © Fotolia.com Die Schlafkampagne berichtet live von der IMM, welche vom 16.-21.01.2012 in Köln stattfindet. |
Matratzen aus dem Automaten15.05.2014Der Discounter „Matratzen Direct“ aus Köln, vormals MFO Matratzen Factory Outlet AG., brachte in diesen Tagen mit dem „MatratzOmat“ den ersten Matratzenautomaten der Welt auf den Markt. Auf seiner Webseite präsentiert sich das Unternehmen als wertiger Discounter. "Eine breite Produktpalette zu fairen Preisen, innovative Service-Angebote, „eine hohe Beratungsqualität“ in den attraktiv gestalteten Filialen sowie ein nutzerfreundliches Online-Shop-Angebot bilden die Eckpfeiler der Philosophie. Es wirbt mit folgendem Slogan „Matratzen direct tritt auch anders auf als die Mitbewerber“. Das stimmt, was der Matratzenautomat beweist. Befassen wir uns etwas mit dem Automaten. Das Prinzip ist denkbar einfach: EC-Karte einstecken, PIN eingeben, Hebel ziehen, Klappe öffnen, die kompakt transportfreundlich zusammen gerollte und eingetütete Matratze entnehmen und bequem unter dem Arm direkt nach Haus tragen. Der Automat lässt sich mit drei Rollmatratzen-Formaten befüllen: 90cm x 200cm, 100cm x 200cm und 140cm x 200cm. Der Preis liegt lt. Presse zwischen 30 bis 50 Euro.
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Quelle: matratzen direct AG, Köln Der Matratzenautomat geht in den kommenden zehn Wochen auf große Deutschland-Tournee und macht u.a. auch in Frankfurt, Hannover, Hamburg, München, Berlin, Dresden und Düsseldorf Station. Die Matratzen Bei der Matratzen handelt es sich lt. „Matratzen direct“ um eine gute aktivschaum®-Matratze mit einem strapazierfähigen Bezug. Die Matratze hat eine Gesamthöhe von ca. 14 cm, ist im Härtegrad "medium" (für Personen bis 100 kg)erhältlich und für fast jeden Lattenrost geeignet. Sie ist mit Öko-Tex Standard 100 ausgezeichnet. Der Drell besteht aus 71% Polyester und 29 % Polypropylen gesteppt auf einer Klimafaser aus 100 % Polyester. Der Verkäufer erklärt:: Rollmatratzen sind unter Kompression aufgewickelte Matratzen. Meistens handelt es sich um Schaumstoffmatratzen. Der größte Teil der auf dem Markt anzutreffenden Rollmatratzen wurde in einer „RollPack-Maschine“ verpackt, die die Matratze rollt und dann in einen verhältnismäßig kleinen Beutel einschiebt. Einmal ausgepackt, kann die Rollmatratze allerdings vom Kunden nicht wieder gerollt werden, weil die Maschine sie mit sehr großen Kräften rollt. Um eine Matratze so flach zu drücken, wie die Maschine es beim Rollen schafft, braucht man je nach Matratze zwischen 40.000 und 250.000 Newton. Das entspricht der Gewichtskraft einer Masse von 4 bis 25 Tonnen. Am Ende steht eine Matratze, die durch Kompression die darin eingeschlossene Luft "ausgeatmet" hat, also erheblich an Volumen verloren hat Abgesehen vom Vorteil beim Transport verringert das Rollen vor allem den Verpackungsabfall. Erst beim Entpacken entfaltet sich die Matratze auf Ihre ganze Größe. Damit sich die Matratze nach dem Auspacken auch wieder entfaltet und Federungseigenschaften während der Kompression nicht verloren gehen, muss der Schaumstoff gewissen Qualitätsanforderungen entsprechen. Die Qualität einer Rollmatratze leidet in nicht unter die zusammengerollte Form. Ist sie jedoch einmal vom Kunden auseinandergerollt worden, dann hat sie ihre eigentliche Form in Sekundenschnelle erhalten und kann auch vielfach nicht wieder zusammengerollt werden. Günstige Rollmatratzen müssen nicht unbedingt schlecht sein, im Zweifelsfall sollte man allerdings immer selbst testen, ob Härtegrad und Liegekomfort der Rollmatratze den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. ....und genau dies bei einer Matratze aus dem Automaten nicht möglich.
Fazit. Bei einem Matratzenkauf muss oder muss ich zunächst wissen was ich will, denn die altbekannte Redewendung "Wie man sich bettet, so liegt man" trägt einen wahren Kern in sich.
Lege ich Wert auf eine individuelle Beratung unter Berücksichtigung meiner körperlichen Besonderheiten? z.B.
oder auf eine Klima- und materialtechnische Abstimmung mit den anderen Bettkomponenten wie z.B:
dann kann ich das von einer Matratze aus dem Automaten nicht erwarten! Was ich bekomme ist eine transportfreundliche und geldbeutelschonende Matratze. Ob diese für 30.--€ bis 50,00€ auch rückenschonend oder gar schlafförderlich sein kann wage ich zu bezweifeln. Man kauft also wörtlich genommen „Eine Matratze im Sack“ Joachim Becker |
Phänomen RollmatratzeDas billigste Bett kontra Schlafkomfort14.02.2014Normalerweise sind Matratzen alles andere als handlich und einige Modelle sind sogar extrem unhandlich und nur schwer. Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Matratze zu transportieren, wird sich nur ungern an die Probleme und Anstrengungen erinnern, die sich unweigerlich eingestellt haben. Der Transport durch eine einzige Person ist schier unmöglich, man ist also immer auf zwei weitere helfende Hände angewiesen. Weiterlesen ... |
Warum kosten Matratzen eigentlich immer nur die Hälfte?13.02.2014Ist es Ihnen schon mal aufgefallen: Es gibt Waren, die haben einen festen Preis. Und es gibt Matratzen. Die kosten scheinbar gerade immer die Hälfte. |
Die ältesten Matratzen der Welt13.02.2014Man kann eigentlich nicht ganz genau sagen, wer die Matratze erfunden hat. Der Mensch muss seit jeher Schlafen und hat verschiedene Schlafmöglichkeiten entwickelt. Dadurch sind unterschiedlichste Matratzenarten entdeckt und genutzt worden. Matratzen sind jedenfalls keine Erfindung der Neuzeit, denn schon in der Steinzeit wussten unsere Vorfahren dass es bequemer ist, auf einer Matratze zu schlafen als auf dem nackten Fußboden. Bislang galten rund 20 000 Jahre alte Funde in Spanien, Israel und Südafrika als die ältesten Bettungen. Den bisherigen Altersrekord hielt eine 23 000 Jahre alte ovale Matte aus geflochtenem Gras, die Archäologen 2004 in Israel bargen. Weiterlesen ... |
Der Tresor in der Matratze - Eine Erfindung im Krisenland Spanien12.02.2014Die Finanzkrise hat in Spanien nicht nur Vermögen vernichtet, sondern auch das Vertrauen in die Banken hat stark gelitten. "Rettet euren Euro, holt ihn aus den Banken", lautet deshalb ihr Motto. Doch wohin dann mit den Ersparnissen? „Ins Bett“ Den guten alten Sparstrumpf unter der Matratze ersetzt nun ein Spanier aus Salamanca mit der Erfindung einer Matratze mit bombenfest eingeklebtem Tresor. Schon unsere Vorfahren hatten verstanden, dass das Geld am sichersten unter der Matratze ist. Heute ist das wieder so, den Banken vertrauen wir nicht mehr. Ein Matratzen-Tresor, das hört sich vielleicht verrückt an, ist aber in der aktuellen Lage nicht von der Hand zu weisen Francisco Santos 58 Jahre alt, genannt Paco heißt der Erfinder diese Matratze, Er war selber ein Opfer von Spaniens Wirtschaftskrise. Vor vier Jahren wurde er beim größten spanischen Matratzen-Hersteller entlassen, nach über einem Jahrzehnt Betriebszugehörigkeit. Er überlegte, wie er das Geschäft ankurbeln könnte und machte sich mit der spanische Matratzen-Marke „Dess“ selbstständig. Er schlägt seinen Landsleute als Lösung um das Geld zu schützen, eine Matratze inklusive Tresor vor..
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Die Produkt-Idee zu "My Mattress Savings Bank" stammt von der Madrider Agentur VCCP, die sich natürlich auch um die Werbung kümmert. Sie vermarktet seine Idee in Videos, die die Werbeclips von Banken parodieren: mit Hochglanz-Optik und dramatischen Emotionalisierungen. "Hallo, ich bin Paco Santos, Präsident der Sparkasse 'Meine Matratze'", stellt sich der Erfinder aus Salamanca dort vor. "Wir sind ein Finanzinstitut, das das traditionelle Sparen wieder entdeckt hat - mit Phantasie. Uns ist nur wichtig, dass du ruhig schläfst, mit deinem Geld ganz nahe." Dess und VCCP verspotten die übliche Kommunikation der Banken. Für die Kampagnen-Website www.cajamicolchon.com haben die Kreativen einen Zins-Rechner entworfen. Egal wie hoch das Ersparte ist, die "Bank" offeriert immer: 0 Prozent. In einem Spot spielt der Chef der Marke Dess einen fiktiven Finanzinstitut-Manager, der Zinserträge für irrelevant hält. Die Safe-Matratze gibt es bei spanischen Handelspartnern und auf der Produkt-Website zu kaufen. Der Tresor ist Zehn Zentimeter hoch, 15 cm breit, ultra-widerstandsfähig und rückenfreundlich mit speziellem Klebstoff, ins Fußende eingelassen. Er entspricht den neuesten Sicherheitsstandards, mit elektronischem Schließmechanismus und dicker Stahltür. Der Safe in der Matratze ist ziemlich sicher, und zudem getarnt mit Matratzenstoff. Der Tresor lässt sich durch eine Zahlenkombination öffnen und ist fest in der Matratze verankert. Das dürfte potenzielle Diebe zum Verzweifeln bringen. Sie müssten schon die ganze Matratze mitnehmen, sagt Santos Der Tresor stört auch nicht beim Schlafen, denn er befindet sich am Fußende. Die Matratze ist handgefertigt und hat eine hohe Qualität. Im Durchschnitt sind spanische Matratzen weicher als deutsche. Für normale spanische Ehebetten, also 1,5-mal 1,9 Meter, kostet die Matratze 874 Euro. Sie ist in ganz Spanien lieferbar. Beworben wird der digital gesicherte Metall-Sparstrumpf mit dem Vertrauen, das die spanischen Banken bei den Bürgern verloren haben: "Der Sparkasse 'Meine Matratze' kannst du vertrauen, sie geht nicht in Konkurs. Das Interesse an der Matratze ist groß, Magazine in aller Welt berichten darüber. Bisher gibt es dieses Produkt nur in Spanien, aber Gespräche über die Belieferung in die Beneluxländer und Deutschland laufen. Auf der Webseite www.cajamicolchon.co kann man Herrn Santos als „Bankdirektor“ sehen. Also keine Angst mehr vor der Eurokrise. |
Matratzenkauf - darauf sollten Sie achten16.06.2011
Foto: copyright Anton Maltsev - fotolia.com Laut einer Kundenbefragung fühlen sich 85% der Kunden beim Matratzenkauf völlig überfordert und schlecht beraten.Wir verraten ihnen, worauf sie im Matratzendschungel achten sollten Weiterlesen ... |
Schlafkampagne-Betreiber Markus Kamps unterwegs mit RTLBillig, aber schmerzhaft liegen31.01.2014Markus Kamps war mit RTL unterwegs und sollte 3 Matratzen zu je 50,00 EUR auf ihre Tauglichkeit testen. Den Fernsehbeitrag vom 13.01.2014 finden Sie auf www.rtl.de Weiterlesen ... |
Dr. Heidinger - Leiter des Ergonomie-Instituts München im Interview16.06.2011Kamps: Guten Tag Herr Dr. Heidinger, schön dass Sie sich Zeit für die Schlafkampagne genommen haben. |
Matratzen-Spezial - Welche Matratze ist denn nun die Beste16.06.2005![]() Foto © contrastwerkstatt - fotolia.com Früher schliefen die Menschen so, wie es manche Dschungel-Bewohner noch heute tun. Zu mehreren kuschelten sie sich in einer Höhle auf zusammengescharrten Blätter- oder Reisighäufen zusammen. Später benutzten sie mit Gras, Blättern, Zweigen, Getreidehülsen oder Fellen ausgestopfte Tierhäute als Matratze. Von persischen Nomaden wissen wir, dass sie auf mit Wasser gefüllten Matratzen aus Ziegenhäuten schliefen. Heute und bei uns ist das natürlich alles anders. Es gibt keine optimale Universal-Matratze für jedermanns Schlaf! Je nach Körperbau, Geschmack, Wohnverhältnissen, Schlafklima und eigenem sensitivem Empfinden muß die optimale Matratze von jedem individuell gefunden werden. Im Folgenden wollen wir die wichtigsten Matratzen kurz vorstellen: Hinweis: dieser Beitrag ist von 2005.
Weiterlesen ...Aus diesem Grund können einzelne Informationen nicht mehr aktuell sein |
Interview mit dem Geschäftsführer des Matratzenverbandes16.06.2011Schlafkampagne-Geschäftsführer Markus Kamps im Interview mit dem Geschäftsführer des Matratzenverbandes Dr. Leifeld über Gesundheit, Tests und die Zukunft. Kamps: Guten Tag Herr Dr. Leifeld, schön dass gerade Sie vom Matratzenverband sich vor dem Expertenforum hier auf der „Schlaf gut“ Zeit für die Schlafkampagne genommen haben. |
Statement zur RTL-Sendung EINSPRUCHSchutz vor Fehlkauf - Probeliegen28.06.2011![]() Foto © Henriette Anders Wie immer wurde bei der Sendung "EInspruch" bei RTL ein Fall beschrieben und hier nun mal das "Probeliegen". Leider wurde das Thema wie so oft etwas veralbert und die Brisanz der Fehlberatung nur bedingt gestreift. Fazit der Sendung ist aus Sicht der Schlafkampagne:
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Warum in Deutschland so wenig auf Qualität geachtet wird09.08.2009Geiz macht dumm |