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Lattenroste - das gehört unter die Matratze

- Promotion -

Gut schlafen mit der richtigen Unterfederung

06.08.2012, von Gerrit Wustmann

Beim Bettenkauf wird heutzutage großen Wert auf die richtige Matratze gelegt, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Matratze oft als zentrales Element des Bettes verstanden wird - sowohl in der Werbung als auch in der Berichterstattung. Dass die Unterfederung ebenso wichtig für einen erholsamen Schlaf ist, spricht sich erst langsam herum. Dabei kann man die Liegeeigenschaften auch einer sehr guten Matratze mit einer unpassenden Unterfederung zunichtemachen. Die Schlafkampagne gibt einen Überblick.

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Bridge-Technologie von Swissflex: Unterfederung, die sich anpasst

18.01.2014, von Gerrit Wustmann

Wenn ein Bettenhersteller mit dem Begriff „Revolution“ wirbt, möchte man ihm am liebsten erstmal ein Lexikon um die Ohren hauen. Swissflex (Recticel) ist da ein Dauerkandidat, der Begriff will einfach nicht aus den Slogans verschwinden. Dabei wäre solche Marktschreierei gar nicht nötig, denn die bridge-Technologie, die die Schweizer auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne 2014 präsentieren, überzeugt auf den ersten Blick. Die neue Unterfederung ist ein durchdachtes System, das mit jeder Matratzenart und jedem Körpergewicht kompatibel sein soll. Die Schlafkampagne hat es sich genauer angesehen. 

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Spanplatte oder Lattenrost – Was gehört unter die Matratze?

17.02.2016,

Foto © Rössle & Wanner GmbH. Mössingen

Manche Menschen sind der Ansicht, eine harte Schlafstätte sei gut für den Rücken. In nicht wenigen Betten liegt daher zwischen Matratze und Lattenrost eine Spanplatte oder ein Brett. Einige Medien haben zuletzt sogar eine entsprechende Empfehlung veröffentlicht.

Renommierte Schlaf- und Bettenspezialisten halten davon aber gar nichts. So rät Prof. Dr. Ingo Fietze, Vorsitzender der „Deutschen Stiftung Schlaf“ und Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité-Universitätsklinik, dringend von einer Spanplatte oder einem selbst gebauten Lattenroste ab. Er plädiert dagegen für eine ausführliches Probeliegen mit unterschiedlichen Matratzenunterlagen, bei dem man sich ruhig auf sein Bauchgefühl verlassen kann.

Wie entscheidend eine passende Unterfederung ist, kann man ohnehin selbst leicht erfahren, indem man seine Matratze probeweise auf den Boden legt. Die Unterschiede zu einem Lattenrost sind meist sofort spürbar. Eine Spanplatte hat zudem den gravierenden Nachteil, dass die Matratze mangels ausreichender Belüftung schnell schimmelt.

Dabei eignet sich nicht jeder Rost für jede Matratze. „Je nach Matratzenart ist die Unterfederung für den Liegekomfort sogar wichtiger als die Matratze selbst“, weiß Markus Kamps, Präventologe und anerkannter Bettenexperte. Vor allem Kaltschaummatratzen benötigen eine elastische Grundlage, damit sie sich nicht zu schnell durchliegt.

Es ist deshalb dringend zu empfehlen, beim Kauf einer neuen Matratze auch den Lattenrost auf seine Eignung überprüfen zu lassen und ggf. neu zu kaufen. Im Extremfall kann ein alter und unpassender Rahmen die neue Matratze sogar beschädigen. Den (doppelten) Schaden hat dann der Kunde, da in solchen Fällen die gesetzliche Gewährleistung oft nicht greift. 




Welche Unterfederungs-Varianten gibt es?

Die Bett-Unterfederung

24.06.2016, von Markus Kamps

Foto © Bettkonzept Showroom Berlin

Das Herz eines Bettsystems ist die Kombination aus Matratze und Unterfederung. Deren im Optimalfall aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel soll den Körper stützen und gemütliches Liegen ermöglichen. Doch welche Unterfederungs-Varianten gibt es? Und welche ist für wen geeignet? Die Schlafkampagne gibt Orientierung im Lattenrost-Dschungel.

Matratzen werden immer komplexer, lassen sich mit variablen Federungen, Zonenschnitten, Gelelementen und anderen Features immer besser auf den Nutzer abstimmen – manch einer fragt sich daher, wofür eine Unterfederung überhaupt noch notwendig ist, und die Frage ist nicht unberechtigt. Sie ist aber auch einfach zu beantworten. Man kann es ja einmal ausprobieren und die Matratze für eine Nacht auf den Fußboden legen. Man wird sofort spüren, wie sich das Liegegefühl verändert. Ob zum Besseren oder Schlechteren ist letztlich Geschmacksache und hat auch mit
Gewicht und Körperbau zu tun. Es gibt Länder, in denen Unterfederungen kaum verbreitet sind – die Türkei zum Beispiel. Und es ist nicht bekannt, dass die Menschen dort schlechter schlafen.

Trotzdem bringt die Unterfederung klar benennbare Vorteile mit sich. Zum einen verbessert sie die Entlüftung der Matratze nach unten erheblich. Je geringer die Auflagefläche, desto besser kann die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit kann nach unten abtransportiert werden. Das beugt Schimmel vor, verlängert die Lebensdauer der Matratze und sorgt für ein angenehmeres Schlafklima. Denn immerhin gibt der menschliche Körper nachts bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit ab. Zum anderen erhöht sich die Lebensdauer der Matratze alleine dadurch, dass die Stauchung an den stark belasteten Zonen wie Schulter und Becken von der Unterfederung abgemildert wird. Außerdem kann eine gute und passende Unterfederung die ergonomischen Eigenschaften der Matratze unterstützen und verbessern.

Höhenverstellbare Elemente sind ein weiteres Plus, etwa wenn man sich im Bett aufsetzen oder die Beine hoch lagern möchte (oder bei medizinischen Besonderheiten hoch lagern muss).

Die Unterfederung soll die Gewichtsverteilung des Körpers ausbalancieren und ihn gut stützen, damit im Endeffekt die Wirbelsäule immer möglichst gerade liegt. Das geht mit manchem Modellen besser, mit manchen schlechter. Doch worauf kommt es an? Und welche Varianten gibt es?




Gut schlafen mit der richtigen Unterfederung

Lattenrost und CO

15.11.2012, von Markus Kamps

Die Schlafkampagne gibt einen Überblick.

Der Begriff „Unterfederung“ ist noch relativ neu, zumindest landläufig. Im Allgemeinen wird immer noch schlicht von einem „Lattenrost“ gesprochen und auch an eben jenes vergleichsweise simple Konstrukt mit bestenfalls elastischen und verstellbaren Holzlatten gedacht, das in Kombination mit Matratze und Rahmen ein Bettsystem ergibt.

Folgendes kann allgemein gelten:

Die Unterfederung dient der Ausbalancierung der inneren Gewichtsverteilung des Körpers. Diese ist beim bloßen Anblick der Person nicht ohne weiteres zu erkennen. Daher ist es wichtig, dass der Kunde Probe liegt.
Die Unterfederung soll an den Stellen zu stützen, die im Vergleich zum gesamten Körper schwerer oder geformter sind. Dadurch wird ein "Abknicken" der Wirbelsäule in Rücken oder Seitenlage verhindert. Häufig handelt es sich bei dieser Stelle um die Becken, Taillen oder LWS Region.

Andererseits ist z.B. die Schulterpartie oft sehr viel breiter als die übrige Körpersilhouette. Sie muss im Bett Platz haben, also je nach Ausprägung einsinken können. Die Matratze kann dies nur bedingt alleine regulieren. Daher sollte die Unterfederung einen Teil dieser Aufgabe mit übernehmen. Deshalb schlagen Systeme oft Einzelprodukte

Anforderungen an eine Unterfederung:

a. Punktuelle Stützwirkung mit dynamischem Gegendruck (das bedeutet, je mehr
Gewicht aufliegt, umso höher wird der Gegendruck)
b. Gleichmäßige Verteilung der Stützwirkung (längs und quer) - Anpassung an die Körperlagerung
c. Anpassung an die Körpergewichtsverteilung (z.T. auch an die Körperform)
d. Leichte Handhabung (bezüglich der Anpassung und der Verstellung)
e. Gewährleistung guter Durchlüftung (Feuchtigkeitstransport)
f. Geräuschlosigkeit
g. Geringe Ermüdung des Materials
h. Individuelle Verstellung (Kopf, Fuß, Oberkörper, Knieknick) - wird für die meisten Produkte angeboten.

DEMNÄCHST DANN MEHR !!!

Diesen Beitrag werden wir fortlaufend ergänzen und mit Bildern und Beispielen ergänzen !
Vorab erstmal Viel Erfolg bei Ihrer Auswahl

Schlafkampagne
( Markus Kamps )

Foto: copyright Vojtech Herout - Fotolia.com

Quelle: Gerrit Wustmann / Markus Kamps



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Das Standard-Lattenrost

24.06.2016, von Markus Kamps

Die meisten Menschen kennen das Standard-Lattenrost, in dem parallele Holzlatten in einen Rahmen eingebracht sind. Darauf liegt die Matratze. Wichtig ist hierbei, dass die Latten nicht zu weit auseinanderliegen, was oft bei sehr billigen Modellen der Fall ist – und sie dürfen nicht starr fixiert sein, denn dann bringen sie kaum mehr als der harte Fußboden. Optimal ist es, wenn die Latten selbst eine gewisse Flexibilität haben, also nachgeben, wenn Druck ausgeübt wird – und wenn sie im Rahmen mit ebenfalls flexiblen Gummi- oder Kunststoffelementen befestigt sind. So kann das Lattenrost auf Druck reagieren und sich dem Körper besser anpassen.

Gute Modelle haben außerdem einige doppelte oder verstärkte Elemente in jenen Zonen, wo die Stützwirkung besonders wichtig ist – analog zur Zonenaufteilung der Matratze -, die auch verstellbar sind. Der Vorteil ist, dass diese Lattenroste sich mit fast allen Matratzenarten kombinieren lassen und vergleichsweise leicht sind. Auch leicht in der Handhabung. Die Luftzirkulation nach unten ist zwar nicht optimal, aber schon recht gut. Nur dort, wo Latten und Matratzenunterseite sich berühren kann sich Feuchtigkeit sammeln. Ein Nachteil ergibt sich, wenn man nicht mittig, sondern am Rand des Bettes schläft – denn zur Seite hin werden die Latten starrer und verlieren ihre Wirkung teilweise. Außerdem kann es im Laufe der Zeit durch Materialverschleiß vor allem an den Befestigungselementen zu störenden Geräuschen kommen, wenn man sich nachts bewegt. Nutzt man eine große Matratze zu zweit, ist es trotzdem sinnvoll, zwei Lattenroste zu verwenden. Einerseits schont das die Matratze, zum anderen ist es möglich, die
Latten individuell auf jeder Seite anzupassen, wenn beide Nutzer einen unterschiedlichen Körperbau haben.
Bei guter Qualität und Verarbeitung ist so ein Lattenrost ein Allrounder mit Vor- und Nachteilen, bei dem man insgesamt aber nicht viel falsch machen kann. Die Lebensdauer beträgt acht bis zwölf Jahre.

Haupteignung:
Für Schläfer ohne besonderen Anspruch durch ausgeprägten Körperbau oder Erkrankung.
Schläfer mit hohem Körpergewicht müssen unbedingt auf die Qualität der Leisten achten.

Ideal kombinierbar mit:
Schaummatratzen
Latexmatratzen
Federkernmatratzen




Lattenroste mit Wellenfedern

24.06.2016, von Markus Kamps

Foto © Fa. Roewa

Lattenroste mit Wellenfedern sind deutlich flexibler und besser anpassbar – schon weil die Latten von einem Federsystem getragen werden und nicht fest in einem Rahmen sitzen. Bei hochwertigen Modellen kann jede Latte einzeln eingestellt werden in Bezug auf Ausrichtung und Flexibilität. Individualisten, die ihr Bett perfektionieren möchten, freuen sich hierüber. Die punktuelle Stützwirkung ist hoch und dynamisch und das Material hat eine höhere Ausdauer, sodass auch nach Jahren in der Regel kein Knirschen oder Knarzen den Schlaf stört – und man in der Regel bedenkenlos auch an der Seite des Bettes liegen kann, da die Eigenschaften zum Rand hin aufgrund des fehlenden starren Rahmens nicht abnehmen. Einzig die Durchlüftung ist nicht besser als bei der Standard-Variante, denn die Auflagefläche auf den Latten ist nahezu dieselbe, die Lebensdauer aber ein paar Jahre höher.

Bedenken sollte man aber, dass die passende individuelle Einstellung nicht immer ganz einfach ist, weshalb eine intensivere Beratung notwendig ist. Auch wichtig: Federkernmatratzen passen nicht zu Wellen-Unterfederungen, da die Federn in der Matratze die Wirkung des Lattenrostes „absorbieren“. Optimal ist die Kombination mit Schaummatratzen.

Normalerweise sind die Latten aus Holz oder auch Kunststoff. Manche Anbieter stellen sie aus Fiberglas her, was den Vorteil variabler Festigkeiten mit sich bringt. So kann man je nach Körperzone mehr oder weniger nachgiebige Latten einsetzen und dies auch individuell für den Nutzer konfigurieren. Fiberglas ist sehr belastbar und langlebig. Das Risiko störender Geräusche aufgrund von Materialermüdung besteht so gut wie nicht.  

Haupteignung:
Bei korrekter Einstellung und passender Matratze für jeden Schläfer geeignet.

Ideal kombinierbar mit:
Schaummatratzen
Latexmatratzen
Federkernmatratzen




Die Flügel- oder Teller-Unterfederung

24.06.2016, von Markus Kamps

Foto © Lattoflex, Bremervörde

Die Flügel- oder Teller-Unterfederung bietet schon optisch einen ganz anderen Eindruck.
Anstelle von Querlatten besteht sie aus vielen einzelnen „Tellern“ oder „Flügeln“ aus Holz, Kunststoff oder Glasfasern, die auf einzelnen Federelementen angebracht sind, die wiederum auf Querlatten befestigt sind. Die Matratze liegt hierbei direkt auf den Tellern auf. Das verbessert die Luftzirkulation deutlich, denn die Auflagefläche ist geringer als bei den Latten-Unterfederungen.
Der Vorteil ist hierbei zugleich auch ein Nachteil: Einerseits ist die punktuelle Anpassung an den ausgeübten Druck spürbar besser und dynamischer als bei Latten. Andererseits ist die Stützwirkung meist geringer, das Bett fühlt sich weicher und nachgiebiger an – für Menschen, die gerne hart liegen also eher weniger zu empfehlen.
Die Einstellungsmöglichkeiten sind aber sehr gut, denn bei hochwertigen Modellen kann jeder Teller einzeln angepasst werden. Apropos hochwertig: Zu billig sollte man so eine Unterfederung nicht einkaufen, denn gespart wird meist an den Federelementen. Sind sie aus Kunststoff, verschleißen sie schneller. Glasfaser hält deutlich länger.

Um die Nachteile eines reinen Flügel- oder Tellerrahmens aufzufangen gibt es auch eine Kombination dieser Techniken mit einer klassischen Lattentechnik: Dabei werden in die Flügelunterfederungen Lattenelemente eingesetzt. Vor allem an jenen Bereichen, die besonders gestützt werden müssen, ähnlich dem Zonenschnitt in der Matratze. Das Ergebnis ist ein Hybridmodell aus Flügel- und Lattenrost, das den Vorteil hat, dass es eher als reine Flügelunterfederungen auch für schwerere Personen geeignet sein kann.
Auch diese Modelle eignen sich nicht in Kombination mit Federkernmatratzen; auch schwere
Menschen werden eher wenig Freude dran haben.

Haupteignung:
Schläfer mit leichten bis normalen Körpergewicht
Schläfer ohne besondere Krankheitsbilder
Schläfer mit starker Schwitzneigung

Ideal kombinierbar mit:
Schaummatratzen
Latexmatratzen




Matratzenunterfederung á la Boxspring

24.06.2016, von Markus Kamps

Foto © Boxspring-King, 71706  Markgröningen

Eine besondere Variante ist die Matratzenunterfederung nach Vorbild des Boxspringbetts.
Anstelle eines Rahmens mit Latten oder Tellern ist das Element sehr ähnlich aufgebaut wie eine Federkernmatratze und ebenfalls mit Federn gefüllt. Zwar lässt sich das auch mit Schaum- oder anderen Matratzen kombinieren, optimal ist aber die Ergänzung durch eine Federkernmatratze.
Ein solches System ist nicht punkt-, sondern flächenelastisch und vergleichsweise hart, weshalb die Matratze unbedingt passend sein muss, da sich die Federwirkung sonst nicht ergänzen kann und entweder verpufft oder die Liegeeigenschaften verschlechtert. Das ist besonders wichtig, da eine individuelle Anpassung oder Feineinstellung hinterher nicht mehr möglich ist. Außerdem sollte man nicht am falschen Ende sparen und sowohl bei Matratze als auch bei der Unterfederung auf hochwertige Materialien und Verarbeitung wert legen, da ansonsten ein schneller Verschleiß, quietschende Geräusche und Kuhlenbildung die Folge sind. Die Durchlüftung ist hingegen oft sehr gut, da innerhalb des Systems und zwischen den Federn die Luft gut zirkulieren kann. Schweiß und Flüssigkeiten sammeln sich aber im Laufe der Jahre, so dass es hygienisch gesehen weniger optimal ist. Wie bei jeder Matratze ist daher nach acht bis zehn Jahren ein Austausch angesagt, obwohl die Lebensdauer eigentlich höher ist.

Haupteignung:
Schläfer mit starker Schwitzneigung
Schläfer ohne besondere körperliche Ausprägung
Schläfer ohne besonderes Krankheitsbild

Ideal kombinierbar mit:
Federkernmatratzen




Spiralnetzrahmen

24.06.2016, von Markus Kamps

Foto © Koninklijke Auping Deventer

Ein richtiger Allrounder ist der Spiralnetzrahmen. Er besteht aus unter Spannung stehenden, miteinander verflochtenen Spiralfedern in einem Rahmen. Dieser Rahmen reagiert eher flächig und nicht punktelastisch.

Außerdem ist die Durchlüftung besser als bei allen anderen bekannten Unterfederungen aufgrund der minimalen Auflagefläche der Matratze. Für Hygiene und Schlafklima also nahezu perfekt. Ebenso in Puncto Ausdauer: Das Material verschleißt kaum, man kann erwarten, den Spiralnetzrahmen gute dreißig Jahre nutzen zu können – dreimal so lange wie die meisten Matratzen.

Statt eines Spiralnetzes gibt es auch eingespanntes Textilgewebe. Wie beim Spiralnetz ist die Luftzirkulation, sehr gut, da die Matratze auf textilem, durchlässigen Material aufliegt. Der Hersteller garantiert eine Lebensdauer von zehn Jahren. Hier zeigt sich die Schwäche des Textilnetzes im Gegensatz zum metallischen Spiralnetz. Wer metallfrei schlafen möchte, ist hier aber nicht an der richtigen Adresse. Denn der Rahmen besteht aus Aluminium.

Für welche Variante man sich entscheidet, ist einerseits Geschmacksache, andererseits auch eine
Frage des Geldbeutels. Wichtig ist, dass Unterfederung und Matratze zueinander passen bzw. sich
aufeinander abstimmen lassen.

Haupteignung:
Schläfer ohne besondere körperliche Ausprägung
Schläfer ohne besonderes Krankheitsbild

Ideal kombinierbar mit:
Federkernmatratzen




Video-Tipp: Lattenroste richtig einstellen

01.02.2014, von Markus Kamps