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Boxspring-Betten

- Promotion -
Star-Designer HARALD GLÖÖCKLER präsentiert neue luxuriöse Boxspringbetten-Kollektion

Weltpremiere

07.06.2017

Foto © Femira Schlafsysteme

Auf die oft gestellte Journalistenfrage „Was wird Herr Glööckler denn an haben“, könnte die Antwort „Er wird wohl nicht im Schlafanzug kommen“ dieses Mal unter Umständen falsch sein, wenn der Star-Designer am 6. Juni im Berliner Hotel de Rome seine neueste Schöpfung präsentiert. Denn jetzt wird es pompöös im Schlafzimmer! Als jemand der sehr viel arbeitet, weiß der vielbeschäftigte Designer wie wichtig eine erholsame Nachtruhe ist. Grundvoraussetzung dafür ist ein komfortables Bett. Damit dieses nicht nur funktional ist, sondern auch optisch im Schlafzimmer Akzente setzt, erschuf Kreativ-Genie HARALD GLÖÖCKLER für das Traditionsunternehmen Femira Schlafsysteme eine exklusive Boxspringbetten- Kollektion, die jedes Schlafzimmer in ein prunkvolles Gemach verwandelt. 

„Schon John Lennon und Yoko Ono haben mit ihrem legendären Bed-in gezeigt, dass ein Bett weit mehr als nur ein Möbelstück ist. Schließlich verbringen wir circa ein Drittel unseres Lebens dort. Ich bin absolut überzeugt von den hochwertigen Femira Boxspringbetten und schlafe selbst zuhause in einem solchen. Mit meiner neuen Boxspringbetten-Kollektion habe ich außergewöhnliche Schlafgelegenheiten erschaffen. Es sind Betten für Prinzen und Prinzessinnen, selbst Ludwig XIV. und Ludwig II. würden sich in diesen Betten wohlfühlen. In Zukunft könnte das Schlafzimmer, beim Haus- oder Wohnungsrundgang, dem Wohnzimmer also durchaus den Rang ablaufen“, so HARALD GLÖÖCKLER.

Vier faszinierende Designwelten

Von klassisch-elegant über romantisch-verspielt bis hin zu wild-animalisch hat HARALD GLÖÖCKLER für seine exklusive Boxspringbetten-Kollektion vier Designwelten mit den Namen Animal, Glamour, Princess und Pompöös kreiert. Verwendet wurden für die Betten ausschließlich handverlesene Stoffe des exklusivsten deutschen Stoffverlegers JAB Anstoetz. Dabei tragen insbesondere die Modelle Princess und Pompöös mit ihren prachtvollen Kopfteilrahmen die unverkennbare Handschrift des Star-Couturiers.

Exklusives Einzelstück

Neben den „Serienmodellen“ wird bei der Präsentation auch ein exklusives Einzelstück gezeigt, bei dem HARALD GLÖÖCKLER selbst Hand angelegt und seiner Passion für die Malerei freien Lauf gelassen hat.

Hochwertige und luxuriöse Boxspringbetten von Femira

Das nordrhein-westfälische Unternehmen Femira ist Teil der renommierten Hüls- Gruppe, der unter anderem auch die Marken Hülsta, Rolf Benz und Loddenkemper angehören. Femira stellt seit über 100 Jahren exklusive und hochwertige Bettsysteme Made in Germany am Fertigungsstandort Herzebrock-Clarholz her. Boxspringbetten sind eine besonders luxuriöse Variante, da sie anstelle eines Lattenrostes über ein gefedertes Untergestell verfügen und so einen gesunden und erholsamen Schlaf garantieren.

Die exklusiven Boxspringbetten „POMPÖÖS designed by HARALD GLÖÖCKLER“ werden als Modelle Animal und Glamour in den klassischen Maßen 140/160/180/200 x 200 cm verfügbar sein, die Betten Pompöös und Princess in 200 x 200 cm und darüber hinaus noch in dem „pompösen“ Liegemaß 220 x 220 cm. Die Bettenkollektion wird im Anschluss an die Präsentation sehr zeitnah in den Handel gehen und in ausgewählten Möbelhäusern in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg erhältlich sein. Die endgültigen Handelspreise stehen noch nicht fest, sie werden aber bei circa 5.000 Euro beginnen. 


Galerie: Glööckler Boxspring



Femira Schlafsysteme GmbH
Daimlerstr. 2-4
D- 33442 Herzebrock-Clarholz
Internet: www.femira.de
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BOXSPRING - FAKE oder Wirklichkeit

Boxspring - Betten

21.09.2015 von Markus Kamps

Foto © M. Kamps

Nach Daten der GFK wurden im vergangenen Jahr rund 650.000 Stück verkauft. "In diesem Jahr wird daraus ein Millionenmarkt", sagen zuständige Branchenexperten.

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Kamps-Services
Emmericher Weg 10
D- 47574 Goch
Internet: www.Kamps-Services.de
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Schlafkampagne-Dossier: Boxspring-Betten

31.05.2015 von Markus Kamps

In unserem umfangreichen Dossier finden Sie Wissenswertes rund um das Thema Boxspring-Betten.

Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Wie ist ein Boxspring aufgebaut, welche Varianten gibt es, was ist beim Kauf zu beachten – und welche Neuheiten werden auf Messen präsentiert. Mit der Schlafkampagne behalten Sie den Überblick!



- Promotion -

Fachmesse IMM Cologne: Mehr Boxspring denn je!

31.05.2015 von Markus Kamps

Continental- oder Boxspringbetten erleben seit einigen Jahren einen unvorhergesehenen Hype in Deutschland. Das System, das klassischerweise aus einer Federbox, einer Federkernmatratze und einem Topper besteht, ist in den USA, England und den skandinavischen Ländern seit Jahrzehnten etabliert. Neben den von dort stammenden Herstellern springen zunehmend auch hiesige Unternehmen auf den Zug auf und erweitern ihr Angebot um Boxspring-Betten aller Preisklassen. Qualitativ gibt es große Unterschiede, und nicht überall wo Boxspring draufsteht ist auch Boxspring drin. Auf der Fachmesse IMM Cologne präsentieren die internationalen Hersteller jährlich ihre Neuheiten.
 

Anstelle des klassischen Lattenrostes als Unterfederung verfügt das Boxspring-Bett – wie der Name schon sagt – über einen gepolsterten Federkasten. Das ist zumeist ein wuchtiger Holzrahmen mit Tonnentaschenfedern oder Bonnellfedern. Darauf liegt, ebenfalls mit Federkern, die eigentliche Matratze. Abgerundet wird die Liegefläche von einem dünneren Topper, der Micropocket-Federn enthalten kann, aber auch Kaltschaum oder Latex im unteren, Naturmaterialien wie Baumwolle, Rosshaar oder Kamelhaar im oberen Preisbereich. 

Im extremsten Fall können Boxsprings mehrere hunderttausend Euro kosten, aber auch im mittleren Luxussegment muss man für ein Bett mit Naturmaterialien und hochwertiger Verarbeitung zumindest zwanzigtausend Euro einplanen. Ausnahmen bilden nur Unternehmen wie beispielsweise Candia Strom aus Griechenland – hier gibt es den Feder-Luxus sogar schon weit günstiger. Die Matratzen, die in Handarbeit und ohne künstliche Materialien hergestellt werden, kosten zwischen 1600 und 8000 Euro, ein ganzes Boxspringbett dieser Machart gibt es schon für 10.000 Euro.

Das wirkt auf den ersten Blick teuer. Wenn man aber bedenkt, dass manche vergleichsweise einfache Matratze aus Visco-, Gel- oder Kaltschaum auch mehrere tausend Euro kosten kann, zeigt sich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das bezieht sich auch auf den Komfort: die Gefahr der Kuhlenbildung ist bei hochwertigen Federkernen geringer als bei Schaumstoffen. Allerdings bringen neuartige Mischschäume mit Zonenschnitten auch interessante neue Ansätze, weshalb man nicht pauschal sagen kann, welches System das bessere ist. Der Boxspring-Trend hat viel mit Tradition und Wertarbeit zu tun, eine Rolle spielen aber auch die Optik sowie das bequeme Ein- und Aussteigen – denn Boxsprings sind höher als die meisten anderen Bettsysteme und werden oft als komfortabler empfunden. 

Aber Boxspring ist nicht gleich Boxspring. Die Qualitätsunterschiede sind gewaltig. Während Traditionsmarken wie Somnus, Vi-Spring oder Hästens, teils auch Yatsan aus der Türkei, mit optischer Opulenz und klaren Alleinstellungsmerkmalen daherkommen, bieten andere eher Standard – sind dafür aber auch deutlich günstiger.
Mit den echten Klassikern  können die neuen Betten beispielsweise von Dunlopillo oder Fey und Co. keineswegs mithalten.

Jeder Hersteller betont die Wichtigkeit der Punktelastizität und löst dies nach seinem Ideal. Punktelastizität bedeutet: Die Matratze gibt nur genau an jenem Punkt nach, an dem sie auch belastet wird – im Gegensatz zur Flächenelastizität. Während der eine Hersteller Größe, Verarbeitung und Dynamik seiner Federn preist, Windungen und Drahtstärke in den Vordergrund stellt, setzen andere auf die Masse: Es gilt die Faustregel: Je mehr Federn desto besser. Es gibt Boxsprings mit 500 Federn und solche mit 20.000.

Klar ist auch: Je mehr Federn, je höherwertiger die Materialien, je edler die Optik, desto teurer das Bett. Das kann sich nicht jeder leisten. Viele Kunden geben sich daher mit Lookalikes zufrieden: Betten, die wie Boxsprings aussehen, die aber keine sind. 

Mit Step 5 zeigt Fey auf ein Boxspring-Baukastensystem, das mehrere Boxen, Matratzen, Kopfteile, Füße und Topper zur Auswahl stellt, vom unteren bis zum mittleren Preisbereich. Dass man hierbei allerdings auch einen reinen Bettkasten und eine Kaltschaummatratze zur Auswahl hat, macht stutzig, denn beides hat mit Boxspring ja rein gar nichts zu tun.

Anders die Betten, die Superba unter dem Label Grand Luxe herstellt. Das ist echtes Boxspring, optisch eindrucksvoll und im mittleren Preisbereich verglichen mit den Edelmarken aus Skandinavien. Dasselbe gilt für die Betten von Yatsan in Orient-Optik oder die schlichte Eleganz von Schwedenbett mit einem enorm guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

So oder so: über eine mangelnde Auswahl kann sich keiner beklagen.



Boxspringbetten ein Modetrend im Bettenhandel? Optik versus Ergonomie?

Boxspring Betten

06.01.2014

Foto © www.carpediembeds-muc.de

Boxspringbetten wurden in den letzten Jahren zu einer Bereicherung auf dem deutschen Bettenmarkt. Königin Elisabeth, Barack Obama und Tom Cruise schlafen nicht auf einem Lattenrost mit Kaltschaummatratze, sondern auf Boxsprings. Jeder kennt sie aus dem Fernsehen, viele haben schon in einem guten Hotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff auf ihnen geschlafen. Auf dem ganzen amerikanischen Kontinent, von Kanada bis nach Südamerika, ist das Boxspringbett das gebräuchlichste Bettsystem. 

Schon seit einigen Jahren ist die internationale Möbelmesse IMM Cologne von Boxspring beherrscht, und die Medien berichten von rasant ansteigendem Kundeninteresse. Boxspring ist in, auch in Deutschland. Es ist also Zeit sich mit diesem neuen Phänomen auf dem Bettenmarkt auseinanderzusetzen.

TIPP: VIDEOS VON DER MESSE ZUM THEMA BOXSPRING



Geschichte

31.05.2015

„Boxspringbett“ ist ein Begriff, der uns erstmal ins Erstaunen versetzt. Wie so vieles andere Ungewöhnliche kommen auch die Boxspringbetten wie beschrieben aus Amerika und traten in Deutschland ihren Siegeszug erst in den letzten Jahren an. 

Ein "Boxspringbett" ist im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung keine Marke, sondern ein spezifisch aufgebautes Bettsystem. Das Boxspringbett, auch Amerikanisches Bett oder Continentalbett genannt, ist ein Schlafsystem, bei dem ein gefedertes Untergestell die Basis bildet. Darauf befindet sich eine Federkernmatratze und in der skandinavischen Variante üblicherweise ein Topper. 

Es verdankt also seinen Namen der Unterkonstruktion des Bettes, dem so genannten „boxspring“. Der Begriff leitet sich aus dem Englischen ab und bezeichnet dabei wörtlich den Kasten und die Federn. Wörtlich übersetzt bedeutet das „Federkastenbett“.

Wer zuerst die Idee mit der gefederten Box hatte, darüber streiten sich die Experten. Eines steht aber fest: diese Erfindung ist deutlich älter als der Ursprung der hierzulande verbreiteten Bettsysteme mit einer Kombination aus Lattenrost und Matratze.

Weltweit bekannt wurden die skandinavischen und amerikanischen Boxspringbetten durch den Hotelsektor.

1898 war die Geburtsstunde der original „King Koil“ Boxspringmatratze, einer bis heute renommierten Marke. Samuel Bronstein aus St. Paul, Minnesota, verwirklichte mit nur sechs Arbeitern in einer kleinen Fabrik seinen Traum der Matratzenherstellung. Daraus ist eine der weltweit bedeutendsten Kooperation entstanden, deren Boxspringbetten heute in mehr als 80 Ländern vertreten und in 71 Hotels und Hotelketten zu finden sind.

King Koil hat in über 100 Jahren die Boxspring-Ära weltweit geprägt, zahlreiche Patente geschaffen, und über 100 Millionen Boxspringbetten verkauft.

Die erste Federkernmatratze wurde 1900 in Kanada von dem gebürtigen Briten James Marshall, Ingenieur und Gründer von „Vi‐Spring“, patentiert. John Nolon ging in London mit der Marshall-Matratze unter dem Namen Vi-Spring in Produktion und führte als erster Hersteller 1913 Taschenfederkernmatratzen ein. Die „Vi“ im Namen weist auf die sechs (6 = VI nach dem römischen Zahlensystem) Umdrehungen (Windungen) jeder Federkernspule hin. Die Erfindung des Boxspringbettes unterliegt US-amerikanischem Patentrecht.

Die ersten bekannten Boxspringbetten waren auf der am 15.04.1912 auf ihrer Jungfernfahrt gesunkenen „RMS Titanic“ eingesetzt, um den Erste-Klasse-Passagieren einen möglichst hohen Liege- und Schlafkomfort zu bieten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren alle Kabinen der ersten Klasse der Luxusliner mit VI-Spring-Matratzen ausgestattet. Flächendeckend konnte sich dieses Bett aber zunächst nicht durchsetzen, da in Europa parallel die ersten Spiralnetze, Kettennetzrahmen, Bettenroste und später Lattenroste über Jahrzehnte das gängige Unterfederungssystem bildeten.

In den USA, Kanada, Skandinavien und den Beneluxstaaten überzeugte indes das gefederte Untergestell, das Boxspring, sodass Boxspringbetten in diesen Ländern den Markt damals wie heute dominieren. Rund siebzig Prozent aller Schlafzimmer sollen dort mit einem Boxspringbett ausgestattet sein.

Doch wie kam es zu der Erfindung? Einige Quellen sagen, die bis dahin auf dem Boden aufliegenden Matratzen sollten aus hygienischen Gründen höhergelegt werden. Doch das ist zweifelhaft, denn bereits die Betten im alten Ägypten standen auf Füßen, und das Bett des Odysseus war nach der homerischen Überlieferung ein verziertes vierfüßiges Rahmenwerk, bespannt mit Riemen aus purpurschillernder Stierhaut. 

Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sowohl in Großbritannien, als auch in Skandinavien und den Beneluxstaaten in kleineren Manufakturen ausgeklügelte Federkernmatratzen, die auf gefederten Unterbetten genutzt wurden. 



Aufbau des Boxspring-Bettes

31.05.2015

Prinzipiell besteht ein Boxspringbett aus folgenden Elementen:

  1. Füße
  2. Unterbett (Untermatratze)
  3. Boxspringmatratze (Obermatratze)
  4. Topper-Matratze optional
  5. Kopfteil


Füße

31.05.2015

Die Untermatratze des Boxspringbettes steht nicht auf dem Boden, sondern auf Füßen, die fest mit dem Rahmen der Untermatratze verbunden sind, um die für ein gesundes Schlafklima unverzichtbare Luftzirkulation zu erreichen. Die Füße sind bei jedem Hersteller anders gestaltet und 5cm – 20cm hoch. Die Füße sind dem Gesamtbild des Boxspringbettes angepasst. Es ist wichtig, dass die Füße ausreichend stabil sind, damit sie bei Bewegungen und Belastungen des Bettes nicht nachgeben oder gar wackeln. Die Unterseite der Füße sollte mit entsprechenden Schonern versehen sein, um Beschädigung des Bodens zu vermeiden. Diese Füße tragen einen stabilen Holzboden, der dem Bett den notwendigen Halt und eine hohe Stabilität verleiht.



Unterbett / Untermatratze

31.05.2015

Foto © Boxspring-King, 71706  Markgröningen

Für das Unterbett sind auch viele andere Bezeichnungen üblich. Es wird als Untermatratze, Federkernbox, Federrahmen aber auch als Boxspring oder Boxspringbettuntergestell bezeichnet und ist meist aus Holz, selten aus Metall, und kann verschiedene Formen und Höhen aufweisen. Die Untermatratze bildet die Basis für das Boxspringbett und ist bei guten Betten gefedert. Einfache, sehr preiswerte Modelle haben nur einen Unterbau aus Holz, ohne Federn. Strenggenommen sind das keine Boxspringbetten, sondern Betten in Boxspring-Optik. 

Das Unterbett ist das Hauptcharakteristikum eines Boxspringbettes, denn ohne es hätte das Boxspringbett noch nicht einmal die Hälfte seines Komforts. 

Anstelle eines Lattenrostes liegt also das Unterbett auf einem schlichten, meist 20-30cm hohen Rahmen aus Holz und ist mit einer ausgeklügelte zusätzlichen Federung, die aus wenigen hundert bis zu mehreren tausend Stahlfedern bestehen kann, ausgestattet. 

Das Angebot reicht von der einfachen Bonnellfederung bis hin zu differenzierten Taschenfederungen. Diese sind in hochwertigen Verfahren thermisch gehärtet, werden nach einem bestimmten System angeordnet und sorgen für die Flexibilität des Unterbetts. Bei der Anzahl der verarbeiteten Schichten sowie der Drahtstärke und der Windungszahl der Federn gibt es dabei je nach Hersteller unterschiedliche Ausführungen.

Für eine attraktive Optik ist die Untermatratze des Boxspringbettes in der Regel mit Stoff oder Leder bezogen. Der Federkern im Inneren der „Box“ entspricht dabei den Latten des Lattenrostes, mit dem Unterschied, dass es keine Unterschiede zwischen Latten und Leerräumen gibt, sondern man einen gleichmäßigen Untergrund hat.

Boxspringbetten, die als Doppelbetten ausgelegt sind, sind meist mit zwei separaten Federkernboxen ausgestattet.



Obermatratze

31.05.2015

Foto © Veldeman Bedding nv

Das wichtigste Element in jedem Bett ist die Matratze, die es ebenfalls beim Boxspringbett in verschiedenen Ausführungen gibt. Da nicht nur die Matratze, sondern auch das Unterbett wie eine Matratze aussieht, wirkt das Boxspringbett, als ob es aus zwei übereinander liegenden Matratzen bestehen würde. Wie man weiß handelt es sich bei der Untermatratze im eigentlichen Sinne nicht um eine Matratze sondern um eine Unterfederung, und trotzdem hat sich der Begriff „Doppelmatratze“ teilweise eingebürgert.

Auf die Untermatratze des Boxspringbettes wird die Obermatratze gelegt. Diese ist im Grunde identisch mit der normalen Matratze im konventionellen Bett. Bei der Matratze handelt es sich in der Regel um eine wesentlich dickere Matratze, die je nachdem ob es sich um ein amerikanisches oder ein skandinavisches Boxspringbett handelt, häufig bis zu 30cm in der Höhe misst. Dies ist in Deutschland normalerweise nicht üblich.

Die eigentliche Matratze des Boxspringbetts unterscheidet sich nur geringfügig von den Matratzen, die auch in anderen Betten verwendet werden. Bei der Auswahl gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Beschaffenheit oder des Materials. Generell empfiehlt es sich, die Obermatratzen zu wählen, die vom Hersteller des jeweiligen Bettes abgestimmt auf die Federkernbox angeboten werden wie

  • Bonellfederkerne
  • Taschenfederkerne
  • Tonnentaschenfederkerne
  • Kaltschaum
  • Latex

Alle Matratzenarten sind sehr gut geeignet, sorgen für einen hohen Schlafkomfort. Und doch unterscheiden sie sich. Beim klassischen Boxspringbett kommt außerdem nur eine Federkernmatratze in Frage. Andere Varianten wie Schaum oder Latex sind alternative Lösungen, die sich vom ursprünglichen Konzept entfernen.

BONNELL-FEDERKERN

Ein Bonnellfederkern besteht aus Stahlfedern in taillierter Form (der Federdurchmesser ist also in der Mitte etwas kleiner), die durch eine Spirale miteinander verbunden sind. Der obere und untere Abschluss des Bonnell-Federkerns wird jeweils von Rahmen aus Stahldraht oder Bandstahl gebildet. 

Jede Feder ist doppelt vergütet. Dadurch bleibt sie dauerhaft elastisch und bricht nicht so schnell. Das Bonnellfederkernsystem ist sehr stabil und hat eine progressive Federkraft, d.h. es ist zunächst weich. Je mehr Federn belastet werden, umso härter wird es. Der Körper wird in idealer Weise gestützt, und der große Raum zwischen den Federn sorgt für eine gute Durchlüftung und ein trockenes Schlafklima. Verglichen mit anderen Federkernen ist die Anzahl an einzelnen Federn beim Bonnell-Federkern eher gering. So besteht ein 7 Zonen- Bonnellfederkern etwas aus 500 Einzelfedern bei einer Größe von 100/200 cm.

Bonnellfederkene sind flächenelastisch. Deshalb wird dieser Federkern nur im unteren Preissegment eingesetzt. Eigentlich ist ein solcher Aufbau wenig sinnvoll, denn als Unterbett einen Bonnellfederkern und als Obermatratze ebenfalls macht keinen Sinn. Denn wenn beide Federungen flächenelastisch sind, ergänzen sie einander weniger gut, was den Liegekomfort schmälert. 

TASCHENFEDERKERN

Bei Taschenfederkernen werden die einzelnen Federn in "Taschen" aus verschiedenen Materialien eingenäht und an ihren Berührungspunkten miteinander vernäht oder durch Klammern bzw. Stoffstreifen zusammengehalten. Die komplette Stoffummantelung jeder einzelnen Feder sorgt dafür, dass die Federkraft gedämpft und Geräusche vermieden werden. Taschenfederkerne sind in der Punktelastizität den Bonnellfederkernen überlegen, denn sie geben nur an den Punkten nach, an denen sie auch belastetet werden. Taschenfederkernmatratzen reagieren präzise auf Druck und passen sich gut an den jeweiligen Körper an, da die Federn sehr beweglich sind.

Das Zusammenwirken von Bonnellfederkern im Unterbett und Taschenfederkern als aufliegende Matratze ermöglicht das typische, leicht federnde Liegegefühl im Boxspringbett. Den höchsten Komfort bietet jedoch die Tonnentaschenfederkernmatratze, bei der die Metallfedern eine bauchige Form haben und damit bedeutend flexibler sind als Taschenfederkernmatratzen. Sie heißen so, weil sie die Form einer Tonne haben. Im Gegensatz zu Bonnellfedern werden sie zur Mitte hin nicht schlanker, sondern dicker. 

Die Anzahl und die Form der Federn haben aber kaum Einfluss auf die Liegeeigenschaften, sondern den Unterschied zwischen Taschen- und Bonell-Federkernen machen die Stofftaschen des Taschenfederkernes aus. Sie dämpfen die Federkraft, sodass ein Taschenfederkern in der Regel weniger nachschwingt.

KALTSCHAUM

Schaumstoff ist nicht zu verwechseln mit Schaumgummi. Latex-Schaum ist ein künstliches Produkt. Es beruht auf einem der Natur nachempfundenen Luftporensystem und ist in der offenporigen, unregelmäßigen Zellenstruktur mit dem Aufbau des Naturschwammes vergleichbar. 

Schaumstoffmatratzen standen lange Zeit zu Recht in schlechtem Ruf. Sie galten als Billigware mit schlechter Haltbarkeit. Dies hat sich in den letzten Jahren durch Neuentwicklungen wie offenzellige Schaumstoffe grundlegend geändert. Bei der Fertigung moderner Matratzen mit mehreren Komfortzonen werden Schäume verschiedener Dichte, verschiedenartigen Luftkammern, unterschiedlicher Raumgewichte und Härten partienweise nach den jeweils geforderten Eigenschaften der fertigen Matratze zusammengesetzt, um allen liegetechnischen, schlafklimatischen, hygienischen und verwendungsspezifischen Ansprüchen gerecht zu werden. So können innerhalb einer Matratze weichere und festere Liegeflächen vorhanden sein.

Zur perfekten Ausbildung des Schaums sind bestimmte Temperaturen erforderlich. Man spricht bei der Schaumherstellung von Heißschaum (hier wird die Wärme von außen zugeführt) und von Kaltschaum (hier wird der Schäumungsprozess ohne Wärmezufuhr vollzogen). Bei der Matratzenfertigung wird überwiegend Kaltschaum eingesetzt. Dessen Qualitäten und Eigenschaften hängen u.a. vom Raumgewicht, der Stauchhärte, der Art der Herstellung und der eingearbeiteten Profile ab.

Unter dem Raumgewicht versteht man das kg-Gewicht pro m³ aufgeschäumter Rohmasse, oder anders gesagt, so viele Kilogramm wiegt ein Kubikmeter Schaumstoff vor dessen Weiterverarbeitung. Als Faustregel gilt: je leichter ein Schaumstoff ist, desto mehr wurde am Materialeinsatz eingespart, und desto weniger langlebig ist die Matratze.

Kaltschaum bietet eine unregelmäßige, grobe Porenstruktur, ist offenzellig und hat daher eine hohe Luftdurchlässigkeit, was ihn atmungsaktiv macht. Eine ideale Grundvoraussetzung für ein angenehmes Schlafklima. Der Kaltschaum ist unter den Schaumstoffen das beste und wertvollste Material, das ähnlich Werte wie Latex erreicht. 

Kaltschaum wird häufig für die Herstellung von 7-Zonen-Matratzen eingesetzt, da ein Einsinken des Körpers an den stärker belasteten Stellen der Matratze (Schulter und Gesäß) zu einer orthopädisch gesünderen Körperhaltung beim Schlafen führt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Punktelastizität aus.

7-Zonen-Kaltschaummatratzen sind symmetrisch aufgebaut, man kann die Matratze deshalb wenden und andersherum ins Bett legen. Die sieben Zonen sind eigentlich vier Zonen, die in der Mitte gespiegelt sind – es gibt je eine Zone für Kopf, Schulter und Becken, die vierte Zone ist die Hüft-Zone in der Mitte der Matratze. Nach unten baut die Matratze wieder von Becken- zu Schulter- zu Kopfzone auf. Ob sieben Zonen wirklich einen Nutzen haben ist umstritten. Im Grunde gelten drei Zonen als ausreichend. 

Aus diesen Gründen kommt bei einigen Anbietern von Boxspringbetten als Alternative zu einer Federkern-Obermatratze eine Obermatratze aus Kaltschaum zum Einsatz. Diese Lösung ist optimal für Personen, die keinen Wert auf das typische federnde Verhalten der Boxspring-Matratzen legen und sich dennoch einen ergonomischen Schlafkomfort wünschen. 

Durch die sehr gute Wärmeisolation sind Kaltschaummatratzen für Personen, die leicht schwitzen, meist ungeeignet.

LATEX

Ganz vereinzelt gibt es auch Hersteller von Boxspringbetten, die Obermatratzen aus Latex alternativ zur Federkernen oder Kaltschaum anbieten. 

Latexmatratzen bestehen aus Kautschuk mit synthetischen bzw. natürlichen oder gemischten Anteilen. Diese sind je nach Qualität sehr unterschiedlich und reichen von 0 % (man spricht dann von Synthetiklatex) bis zu 100 % (Naturlatex). Sie werden durch Vulkanisation hergestellt, indem die Latexmischung in eine Stahlform gegossen und anschließend erhitzt wird.

Als Naturlatexmatratze darf eine Matratze nur dann bezeichnet werden, wenn ausschließlich Naturpolymere verwendet werden und kein synthetischer Latex beigemischt wird.

Latexmatratzen zeichnen sich durch eine ausgeprägte Flexibilität und eine hohe Elastizität aus, wobei der Naturlatex/Naturkautschuk im Vergleich zu synthetischem Latex eine wesentlich höhere Elastizität (Punktelastizität) aufweist. Sie haben ein sehr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten bei Liegeveränderungen.

Latexmatratzen mit hohem Raumgewicht sind teilweise sehr schwer und unhandlich. Sie haben mitunter einen leichten Eigengeruch, der aber meistens nach kurzer Zeit verschwindet.

Alle Matratzenarten werden in verschiedenen Härtegraden angeboten. Die Parameter Körpergewicht, Körperform und Schlafgewohnheiten bestimmen den zu wählenden Härtegrad, den es in H1 Soft, H2 Mittel und H3 Hart gibt.

H1 Soft ist für Seitenschläfer geeignet, H2 Mittel für Bauch- und Seitenschläfer, und für H3 Hart für Schläfer, die eine harte Matratze bevorzugen. Um erholsam schlafen zu können, sollte man also unbedingt auf den Härtegrad der Matratze achten und probeliegen, wenn man unsicher ist.

Ein wichtiger Faktor, der zum Schlafkomfort beiträgt, ist jedoch, wie bei allen Betten, die Wahl der richtigen Kombination aus Unterfederung und Matratze. Deshalb sollte jeweils eine speziell auf eine Boxspring-Federung abgestimmte Matratze gewählt werden, denn erst im Zusammenspiel mit der Untermatratze sorgt die Obermatratze für eine optimale Unterstützung des Körpers beim Liegen bzw. Schlafen.



Topper

31.05.2015

Foto © Frolexus

Der obere Abschluss des Boxspringbettes – die Liegefläche – wird in der Regel von der so genannten Toppermatratze, auch abgekürzt nur „Topper“ genannt, gebildet, und ist eine Art Matratzenauflage, die besonders bei skandinavischen Boxspringbetten beliebt ist.

Bei den wirklich dicken bis zu 30cm hohen und tief gesteppten amerikanischen Boxspringbetten wird das erwünschte Feeling durch die weich abgesteppte Matratzenoberfläche erreicht. Damit ergibt sich ein kissenartiges Gefühl wenn man auf der Matratze liegt, und der Amerikaner spricht deshalb von einem Pilloweffekt. (Pillow = Kissen).

Der Topper ist eine Alternative zur Matratzenauflage und meist eine wahre Augenweide. Er dient leider oft nur zur Veredelung von einfachen Boxspring-Matratzen. Aber er soll eigentlich der Körperlagerung dienen, während Unter- und Obermatratze für die erforderliche Stützung des Körpers sorgen. Deshalb werden Topper auch nicht mit Federkernen angeboten, sondern weit verbreitet sind Topper aus Schafschurwolle, Rosshaar, Kaltschaum und Viscoschaum, seltener sind Latex-Topper anzutreffen. Dennoch gibt es Topper auch mit Federkern, diese Variante ist aber weniger weit verbreitet.

Diese Auflage ist meist mit einem, in der heimischen Waschmaschine waschbaren, Bezug versehen und trägt zur Schonung der Matratze bei. Der Bezug soll vor allem die beim Schlafen entstehende Feuchtigkeit aufnehmen und tagsüber schnell trocknen

Üblicherweise ist die Toppermatratze nur wenige Zentimeter (6-8cm) hoch. Topper sind nicht zwangsläufig ein Boxspring-Spezifikum. Man kann sie auch bei anderen Bettsystemen verwenden, auch bei Wasserbetten sind sie eine beliebte Ergänzung.  



UNTERSCHIEDE: AMERIKANISCHES ODER SKANDINAVISCHES BOXSPRINGBETT

31.05.2015

Häufig ist in Boxspringbetten-Angeboten von einem amerikanischen oder skandinavischen Typus die Rede. Der Unterschied liegt im Aufbau: Skandinavische Boxspringbetten besitzen einen Topper, bei den amerikanischen Betten wird meist darauf verzichtet.

Der Grund dafür ist die unterschiedliche Ausgestaltung der Obermatratze, die in der amerikanischen Version dicker und besser ausgepolstert ist, das heißt: Das Komfortelement ist bereits integriert, während es in der skandinavischen Version mittels des Toppers als variables Element hinzugefügt wird.  



Vorteile

31.05.2015

Ein Boxspringbett bietet:

  • gleichen Schlafkomfort für Personen mit unterschiedlichen Körpergewichten. Während bei Betten mit dem Lattenrost immer sowohl der Lattenrost selbst, als auch die Matratze nach dem Gewicht des Benutzers gewählt werden kann, spielt das beim Boxspringbett keine große Rolle. Dies ist ein Grund dafür, dass Boxspringbetten bei Hotels beliebt sind, denn bei einem Boxspringbett ist der hohe Liege- und Schlafkomfort sowohl für leichtgewichtige Personen als auch für Menschen mit einem höheren Körpergewicht durch die Anpassung der mehrfachen Federkerne fast gleich.
    Das heißt nicht, dass immer ein achsengerechtes Liegen stattfindet, aber die Grundanpassung ist automatisch da. Im Hotel wird dieses herausragende Merkmal der Boxspringbetten benötigt, weil dort viele Gäste mit unterschiedlicher Körperstruktur und Gewicht übernachten, die sich selbstverständlich alle besten Schlafkomfort wünschen. 
  • eine vollkommen ebene Auflagefläche. Ein gewöhnlicher Standard-Lattenrahmen hat bedingt durch die Konstruktion eine Wölbung in der Mitte. Bei einem Boxspringbett liegt die Matratze eben auf und die Rückstützkraft des Untergestells ist in allen Bereichen gleichmäßig und sehr hoch.
  • ein optimiertes Schlafklima. Der menschliche Körper verliert im Laufe einer Nacht etwa einen halben Liter Flüssigkeiten wie Schweiß und Speichel. Das Federungssystem eines Boxspringbettes fördert die Luftzirkulation und sorgt für die Trockenheit und Hygiene der Schlafunterlage. Das ist besonders für ältere Menschen interessant. Allerdings: durch die größere Auflagefläche aufgrund der eher weichen Oberfläche, auf der man potentiell tiefer einsinkt, ist auch das Risiko zu schwitzen höher – was wiederum nachteilig für das Schlafklima ist.
  • Komfortplus durch größere Betthöhe. Im Gegensatz zu einem normalen Bett ist das Boxspringbett deutlich höher. Laut Schlafmedizinern und Orthopäden hat ein Bett dann die ideale Höhe, wenn man mit rechtwinkligen Knien auf dem Bett sitzen kann und dabei noch mit den Füßen Stand auf dem Boden hat. Das ist jedoch graue Theorie, denn bei einem Ehebett, in dem der 1,95m große Ehemann neben seiner 1,65m großen Ehefrau liegt, wird sich eine Idealhöhe nicht erzielen lassen.
  • eine Betthöhe die besonders für ältere Menschen interessant ist, die sich sonst nach einem Seniorenbett umsehen, was den Betteinstieg und das Aufstehen ohne körperliche Anstrengung deutlich leichter macht. Auch für jüngere Menschen bringt die höhere Lage Vorteile. Es fällt leichter, das Bett mit einem Bettlaken zu beziehen und außerdem ist es bequemer, wenn man das Bett als Sitzgelegenheit nutzt. Die Betthöhe wächst schnell auf 60cm und mehr.
  • aufgrund seiner soliden Verarbeitung bei hochwertigen Boxsprungs ein langlebiges Schlafsystem.
  • Ein Boxspringbett kann durch modularen Aufbau immer genau dem persönlichen Geschmack entsprechend gestaltet werden, wie unterschiedliche Federungen im Boxspring, verschiedene Matratzentypen, Härtegrade und schließlich Beschaffenheit und Art des Toppers. So passt sich das Boxspringbett maßgeschneidert in den Wohn- und Lebensstil ein. 
  • den Vorteil, dass kein separates Bettgestell gekauft werden muss.
  • durch den aufliegenden durchgängigen Topper als oberen Abschluss auch bei Einzelbetten bietet das Bett auch beiden Partnern eine ebene Liegefläche ohne Besucherritze.
  • Investitionssicherheit bei bestehenden Boxspringbetten, da  bei den meisten Modellen und Herstellern problemlos einzelne Komponenten des Bettsystems separat nachgekauft werden können.


Nachteile

31.05.2015
  • Da Boxspringbetten keinen Lattenrost oder einen Rost mit aufgelösten Oberflächen haben, lässt sich das Bett auch nicht so gut individuell einstellen. Dies gilt insbesondere bei sehr kleineren Menschen unter 163cm oder größeren Menschen über 185cm. Der evtl. falsche zonale Einfluss kann nicht wie bei Bettsystemen vom Unterbau oder durch Veränderungen in der Matratze kompensiert werden.
  • In der Regel kann man also nicht für das Becken einen anderen Härtegrad wählen als für den Schulterbereich. Nur wenige Boxspringvarianten mit Anpassung durch den Unterbau oder Matratze (zum Beispiel von Schramm / Kreamat) können dies. Sie können auch keine zusätzliche Stütze im Bereich der Lendenwirbelsäule oder weniger Druck in der Schulter definieren.
  • Beim Kauf eines Doppelbettes können nur sehr bedingt unterschiedliche Härtegrade für die beiden Matratzenhälften gewählt werden. In der Regel brauchen wir jedoch je nach Haltungstyp, Geschlecht oder Statur und Längenmaß unterschiedliche Lösungen und ggf. eine weichere oder härtere Matratze.
  • Gute Boxspringbetten sind in Deutschland vergleichsweise teuer, zumindest wenn es sich um Originalmodelle aus den USA handelt. Obwohl die Preise in der letzten Zeit gesunken sind, bewegen sich die Durchschnittspreise in einer guten Ausführung immer noch im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich und nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
  • Boxspringbetten sind somit oft teurer in der Anschaffung als andere Bettsysteme. 
  • Bei bestimmten medizinischen Indikationen, z.B. Gleitwirbeln oder verengtem Wirbelkanal und Nervenreizungen, empfehlen Bettenfachexperten keine zu sehr schwingenden Systeme anzuschaffen. Deshalb sollte immer länger und ausgiebiger getestet werden, da eine Korrektur bei Boxsprings im Nachhinein nur noch sehr eingeschränkt, zum Beispiel über den Austausch des Toppers, möglich ist.   
  • Der Transport eines Boxspringbettes ist nicht immer einfach, da es sehr sperrig ist. 


10 Tipps für den Kauf

31.05.2015
  1. Prüfen Sie Zuhause die Platzverhältnisse und optische Wirkung insbesondere für die Kopfteile des Bettes.
  2. Überlegen Sie sich einen groben Budgetrahmen als Beratungseinstieg.
  3. Definieren Sie für sich oder ggf. für beide eine gemittelte Einstiegshöhe.
  4. Gehen Sie insbesondere nicht bei kaum bis gar nicht veränderbaren Produkten zu spät (nach 17:30) oder müde und erschöpft zum Probeliegen (ansonsten finden Sie alles super).
  5. Entscheiden und definieren Sie stets zuerst die lagerungsrelevanten Details um sich nicht selber durch die oft optisch getroffene Entscheidung zu sehr zu beeinflussen.
  6. Gehen Sie in folgender Reihenfolge vor und lassen Sie sich den Aufbau zeigen und erklären:
    - Art und Details der Unterbox
    - Art und Details der dann dazu passenden Matratzen
    - Abstimmung und Ergänzung teilweise mit Toppern (geteilt oder durchgängig)
  7. Prüfen und testen Sie die Ware mit passendem Kissen aber ohne Hut, Mantel und Schuhe für mindestens 15 Minuten in allen Ihren Hauptschlaflagen. Insbesondere bei bestimmten Körperbautypen sollte mehr auf das Schulter-Einsinkverhalten und die Bettlänge oder auf die Stützfaktoren LWS/ Taille und Position im Bett geachtet werden.
  8. Achten Sie insbesondere bei bestehendem akutem Rückenschmerz, einer Wirbelkanalverengung oder Gleitwirbeln auf das oft sehr unterschiedliche Schwingverhalten, ob es sowohl beim Drehverhalten wie auch beim Ein- und Aussteigen angenehm bleibt!
  9. Fragen Sie bei den optischen Kriterien nicht nur die Masse, sondern auch Materialien und deren Austausch- und Pflegemöglichkeiten ab.
  10. Beachten Sie, dass sowohl Materialqualität wie auch die Variabilität eine Rolle spielt. Je unterschiedlicher zwei Partner in einem Bett sind, desto wichtiger werden zwei Liegebereiche mit unterschiedlichen Varianten und dann eher getrennten Toppern. Umso sorgfältiger ist Beratung gefordert, und es sollte keine zu schnelle optisch begründete Endscheidung getroffen werden. 


PREISGESTALTUNG VON BOXSPRINGBETTEN

31.05.2015 von Gerrit Wustmann

Die Preisgestaltung von Boxspringbetten hängt grundsätzlich mit der Ausstattung und den verwendeten Materialien zusammen. Die Preise für Boxspringbetten liegen zwischen 500 Euro und dem Gegenwert einer Luxus-Limousine. In den meisten Fällen werden dem Interessenten in der Preisregion unter 1000 Euro Boxspringbetten angeboten, die den Namen nicht verdienen. Hier wird der Kunde in den meisten Fällen nicht mehr als eine mäßige Schlafgelegenheit für sein Geld bekommen.
Ein Boxspringbett besteht aus untereinander harmonierenden Komponenten und zusätzlich hat man bei den meisten Modellen die Möglichkeit, die Eigenschaften der einzelnen Komponenten den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Es bietet sich also die Gelegenheit, das eigene Boxspringbett nach den ganz persönlichen Vorlieben zu gestalten.
Deshalb ist es nachvollziehbar, dass eine solche Konstruktion und ein solcher Aufbau mit unterschiedlichen Federkernen, unterschiedlichen Matratzentypen, unterschiedlichen Härtgraden, unterschiedlichen Größen, unterschiedlichen Hölzern in Kopfteil und Füßen sowie unterschiedlichen Toppern seinen Preis hat.
Für motorisch verstellbare Boxspringbetten - wobei es auch hier große Funktionsunterschiede gibt - muss auch ein höherer Preis bezahlt werden.
Sollen die Betten individuell geplant werden und in der Luxusklasse mit von Hand gefertigten Taschenfederkernen und aus edlen Produkten wie Rosshaar, Kaschmir, Mohair etc. bestehen, dann sind Preise an die 10.000 Euro und höher an der Tagesordnung.
Das teuerste Bett der Welt ist so teuer wie ein Sportwagen und stammt von der Firma Hästens, dem ältesten Bettenbauer Schwedens. Jedes Bett wird in Absprache und nach den speziellen Wünschen des Kunden gebaut. Dies dauert seine Zeit – ca. 150 bis 170 Arbeitsstunden. Der empfohlene Preis im Handel beträgt 74.900 Euro, womit es den Wert eines Porsche Boxter hat. Vieles, was im unteren Preissegment angeboten wird ist außerdem kein echtes Boxspring, sondern oft lediglich ein Bettsystem, das den typischen Boxspring-Look imitiert. 



ECHTES BOXSPRING VERSUS BOXSPRING-LOOKALIKE

31.05.2015 von Gerrit Wustmann

Das Thema Boxspring ist ein klassischer Hype. Bis vor wenigen Jahren spielte das amerikanisch-skandinavische System in deutschen Schlafzimmern noch nahezu keine Rolle, inzwischen ist es sehr beliebt. Seit ca. 2009 wächst der Anteil der auf der jährlichen Fachmesse IMM Cologne präsentierten Boxsprings beständig. Bedarf und Nachfrage wachsen ebenso. Das hat zweifellos auch viel mit dem Luxus-Aspekt zu tun. Daraus ergibt sich allerdings ein Problem: Während die edlen Traditionshersteller wie Hästens, VI-Spring und weitere seit jeher international erfolgreich sind mit ihren viele tausend Euro teuren Betten der Luxusklasse, möchten inzwischen auch weniger gut betuchte Haushalte ein solches Bett – oder wenigstens eines, das so aussieht.

Das hat einerseits dazu geführt, dass immer mehr Hersteller Kompromisse eingegangen sind, um Boxsprings auch in den unteren Preissegmenten (teils sogar im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich) anbieten zu können – andere setzen ausschließlich auf die Optik. Während ein Wasserbett in Boxspring-Optik eindeutig kein Boxspring-Bett ist und auch nicht behauptet, eines zu sein, verwenden einige Hersteller den Begriff Boxspring auch für Bettsysteme, die mit Boxspring gar nichts mehr zu tun haben.

Foto: copyright Grand Luxe by Superba. Fotografie: Peter Fehrentz

Doch wie unterscheidet man echte von falschen Boxsprings und wo zieht man die Grenze?

Die echten, ursprünglichen Boxsprings stammen in der Regel von alteingesessenen Herstellern aus den USA oder Skandinavien, die bereits seit Jahrzehnten, teils seit über hundert Jahren im Geschäft sind, sich als global renommierte Marken etabliert haben und in jeder Hinsicht auf hohe Qualität setzen – außerdem auf eine typische Optik mit Wiedererkennungswert. So kann man, wenn man sich ein wenig auskennt, ein Boxspringbett von Hästens, Somnus oder VI-Spring auf den ersten Blick erkennen und von Konkurrenzprodukten unterscheiden, sei es aufgrund typischer Musterung der Bezüge oder Eigenheiten des Aufbaus. Die genannten und weitere Firmen verwenden hochwertige Naturmaterialien wie Rosshaar, seltene britische oder orientalische Wollen, echte Seide für die Bezüge, Kaschmir, um nur ein paar Beispiele zu nennen – und die Betten entstehen bis heute großteils als individuelle Anfertigungen in Handarbeit. Jeder dieser Hersteller legt großen Wert auf sein spezielles, selbst entwickeltes Federsystem und die hohe Qualität und Haltbarkeit der Federkerne. Solche Betten kosten im günstigsten Fall einige Zehntausend Euro, können aber auch mit Preisen von über 100.000 Euro zu Buche schlagen. 
Auf ähnliche Konzepte und vergleichbar hohe Qualitäten setzen auch jüngere Unternehmen wie Yatsan – der größte Bettenproduzent der Türkei, der ebenfalls Boxsprings der Oberklasse anbietet. Direkt dahinter kommen Boxsprings der Mittelklasse, oft von europäischen Herstellern. Der komplette Aufbau und die Ausstattung sind dabei meist weniger aufwändig, der Look einfacher gehalten. Hier kommen in der Regel auch weniger Federn zum Einsatz. Während es bei den Traditionsunternehmen viele Tausend Federn sein können, sind es in der Mittelklasse oft „nur“ einige Hundert sowohl im Boxspring als auch in der Matratze. Experten sind uneins darüber, welchen Effekt das hat, oft heißt es aber: je mehr Federn, desto besser das Liegegefühl. Andere meinen, es komme vielmehr auf die Qualität der Federung und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten an. Generell folgen aber auch diese Betten dem ursprünglichen Boxspring-Konzept und können durchaus von hoher Qualität sein, bewegen sich aber preislich im eher erschwinglichen Bereich unter 10.000 Euro. Dafür muss auf Naturmaterialien oder Handarbeit verzichtet werden, je günstiger das Bett ist. Auch Preise im niedrigen vierstelligen Bereich gibt es.  

Es folgen die Hybrid-Modelle, die auch dadurch zustande kommen, dass Hersteller ihren Kunden anbieten, sich die Komponenten selbst zusammenzustellen und anstelle einer Federkern- eine Kaltschaum- oder andere Matratze auf den Federkasten zu legen. Solche Kombinationen sind zwar an die Boxspring-Idee angelehnt, sind aber eigentlich kein „echtes“ Boxspring mehr, da Aufbau, Materialien und letztlich auch das Liegegefühl nicht mehr viel mit dem Traditionsprodukt zu tun haben. 

Zuallerletzt folgen die reinen Boxspring-Lookalikes. Diese haben zwar eine Box, die maßgeblich als Unterbau die Boxspring-Optik und Betthöhe erzeugt, doch darin verbirgt sich kein Federsystem mehr. Stattdessen schließt die Oberseite der Box mit einem Lattenrost oder einem anderen Unterfederungssystem ab, auf dem die Matratze aufliegt, was ein völlig anderes Bettsystem ergibt. Es gibt auch Varianten gänzlich ohne Unterfederung, bei denen die Matratze auf einer Holzplatte, die die Oberseite der Box bildet, aufliegt. Und die Box selbst hat keine Funktion mehr für das Liegen, kann aber beispielsweise als Stauraum genutzt werden. 
Derartige Lösungen sind natürlich bedeutend günstiger in der Anschaffung und schon für einige Hundert Euro zu haben. Sie müssen nicht zwangsläufig schlecht sein. Wenn die Qualität der einzelnen Komponenten und deren Abstimmung gut sind, kann man auch auf solchen Betten gut schlafen. Nur – mit Boxspring hat das, abgesehen von optischen Anleihen, gar nichts mehr zu tun. 
Man muss sich vor dem Kauf also einerseits fragen, wieviel Geld man investieren kann oder will – und andererseits, ob einem das typische Boxspring-Liegegefühl wichtig ist oder lediglich der optische Eindruck. 



Hästens

31.05.2015

Foto © Hästens Sängar AB, Köping/Schweden

Das teuerste Boxspring-Bett der Welt ist so teuer wie ein Sportwagen und stammt von der Firma „Hästens“, dem ältesten Bettenbauer Schwedens. Bei der Fertigung verwenden die erfahrenen Bettenmeister handwerkliche Methoden, die in der schwedischen Möbelfertigung seit mehr als 160 Jahren zum Einsatz kommen. 
Materialien sind Kiefernholz, handgezupftes Rosshaar und edles Leinen. Sie sind beinahe vollkommen natürlicher Herkunft. Der Rahmen besteht aus hochqualitativem Kiefernholz, das nördlich des Polarkreises langsam und ungestört wachsen durfte. Es ist astlos und dadurch sehr stabil. Es kostet etwa das 20fache im Vergleich zu konventionell verwendetem Holz. Nur die Dübel und Leisten sind aus Eichenholz.
Das Bett ist in etwa 70cm hoch und besteht aus mehreren Teilen. Laut Hersteller wird im unteren Teil das Gewicht aufgenommen, der mittlere Teil balanciert die Wirbelsäule aus, um ein entspanntes Liegen zu garantieren. Der letzte, oberste Teil ist der Topper, der den weichen, gemütlichen Abschluss darstellt.
Die Rahmeninnenseite wird mit Leinen ausgekleidet und mit Schwalbenschwanz-Verbindungen und Holzdübeln, also ohne Nägel oder Schrauben, verarbeitet. Dadurch wird der Rahmen stark und widerstandsfähig.
Dann wird das Bonnell-Federkernsystem eingepasst. Jede einzelne Feder setzen die Handwerker per Hand an ihre richtige Stelle, um sie danach mit strapazierfähigen reißfesten Baumwollfäden miteinander zu verbinden. In rund 160 Arbeitsstunden knüpfen sie 1794 Knoten. Dieser handgemachte Federkern macht das Bett besonders geschmeidig. 
Was dieses Bett so teuer macht sind neben den Federkernen die drei Schichten hochwertiger Materialien, die ebenfalls in Handarbeit eingefügt werden. 300 Kilo wiegt ein fertiges Luxusbett.  



VI-SPRING

31.05.2015

Eine über 100-jährige Geschichte eilt diesen handgefertigten Boxspring-Betten voraus, die in traditioneller englischer Handwerkskunst von der Firma Vi-Spring Ltd (UK) aus Plymouth nach individuellen Vorgaben gefertigt werden.
Alle Vi-Spring Matratzen und Boxspringbetten werden mit einer einzigartigen Kombination aus Federanzahl, -Stärken und -Formen hergestellt, was eine unglaubliche Vielzahl von Schlafoptionen bietet. Dank der Federspannungen Soft, Medium, Firm oder Extra Firm kann man das Bett auf den persönlichen Bedarf anpassen.
Die Seitennähte werden von Hand gefertigt, was die Matratzenränder dort verstärkt, wo andere Betten einen Metallstab benötigen. 
Vi-Spring war bei der Erfindung der Taschenfeder im Jahr 1901 Pionier. Das markiert den Anfang von über einem Jahrhundert feinster Bettenfertigung. Die grundlegenden Prinzipien von Qualität und Handwerkskunst sind auch über 100 Jahre später noch Leitlinien.
Vi-Spring nimmt sich die Zeit herauszufinden, was echter Komfort für den Schläfer bedeutet, und fertigt dann ein maßgeschneidertes Bett mit dem Luxus, der die Qualität der Ruhestunden beeinflusst. Diese Liebe zum Detail und der Maßfertigungsservice machen Vi-Spring zu einem der weltweit führenden Hersteller von Luxusbetten. 



VELDA

31.05.2015

Foto © Veldeman Bedding nv

Im Jahre 1954 gründete Valère Veldeman eine kleine Matratzenmanufaktur in Belgien, die heutige Veldeman Bedding nv, 3660 Opglabbeek / Belgien. 

Die Marke Velda vereint nicht nur den Stolz und die Leidenschaft der letzten sechzig Jahre, sondern auch die Konzentration auf Stil und Komfort. Diese Leidenschaft übersetzt sich in traditionelle, handgefertigte Boxspring-Schlafsysteme. Alles - von der 5-Sterne-Boxspringunterfederung bis zur üppigen Matratze, vom eleganten Kopfteil bis zu den zierlichen Handgriffen - alle Elemente werden Stück für Stück von Hand in eigenen Ateliers gefertigt.

Die Basis des Boxspringbettes bildet das 7-Zonen-INTERACTIVE-Tonnentaschen-Federungssystem mit einer 20cm dicken Schaumabdeckung, die oberhalb mit einem Anti-Rutsch 3D Aerotech®-Stoff für eine ideale Belüftung bezogen ist.

Die Obermatratze, das Herz des Bettes, besteht aus einem 23cm dicken 7-Zonen-Taschenfederkern. Die Unterteilung der Matratze entspricht genauestens den verschiedenen Zonen der Basis, so dass der Körper hervorragend unterstützt wird. Das Bett verfügt über 3,5cm dicke Talalay-Latex-Komfort-Schichten auf beiden Seiten der Matratze, die man bei Bedarf wenden kann. Die Talalay-Latex-Schichten sind hervorragend an die 7-Zonen-Taschenfedereinheit angepasst und ermöglichen ein Gefühl von noch mehr Tiefe und Bequemlichkeit.

Der 10cm dicke Excellence-Topper hat einen 5cm hohen Kern aus Talalay-Latex und wird mit einer Auswahl an abziehbaren Kaschmir- oder Aegis Premium® Stretchbezügen geliefert. Der separate Topper passt perfekt zur Matratze und erlaubt dem Körper, einzusinken, wodurch man den höchstmöglichen Komfort und gleichzeitig die nachhaltigste Unterstützung und Belüftung erlebt.

Der einzige Grund, in Velda-Boxspringbetten nicht sofort einzuschlafen, sind die einzigartigen Möglichkeiten, das Bett zu verstellen. Sie bieten Ihnen einen unendlichen Variantenreichtum an Ruhepositionen. 



SELECTA B2

31.05.2015

Foto © Selecta Matratzen GmbH

Die Selecta Matratzen GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Rössle & Wanner GmbH, präsentiert unter der Marke Selecta das Bettenprogramm Selecta b2.
Dabei steht das „b“ für die optische Anlehnung an ein Boxspring-System. Selecta b2 besteht aus einer Bettbasis mit integriertem Lattenrost. Dieses wird aus massivem Buchenholz aus heimischen, regionalen Wäldern, im eigenen Sägewerk verarbeitet.
Selecta b2 ist ein Auflegesystem und kann sowohl mit Taschenfederkern-Matratzen als auch mit Schaumkern- oder Visko-Matratzen aus dem Selecta-Programm kombiniert werden. Damit unterscheidet es sich maßgeblich von Boxspringbetten, die meist ausschließlich mit Taschenfederkernen ausgestattet sind. 
Verschiedene Komfortvarianten von mechanischer bis hin zu motorischer Verstellung bieten einen Vorteil gegenüber klassischen Boxspringbetten.  
Der Kunde kann aus Kopfteilen in verschiedenen Formen und Höhen, aus geschmackvollen Stoffen und eleganten Bettfüßen wählen. Im Zusammenspiel aus Design, der Bettbasis in unterschiedlichen Ausführungen und der passenden Selecta-Matratze sieht der Kunde, was man unter Schlafkomfort versteht.
Selecta b2 setzt auf jahrzehntelange Technik. Modularität, Funktionalität, Qualität und Ergonomie stehen dabei im Vordergrund. Der modulare Aufbau bietet nicht nur verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, sondern erfüllt die Hygieneanforderungen, die heute an ein modernes Bett gestellt werden.



TEMPUR

31.05.2015

Foto © TEMPUR Deutschland GmbH. 33803 Steinhagen

Vor genau zwanzig Jahren wurde TEMPUR® in den deutschen Markt eingeführt, eine Matratze aus einem ursprünglich für die Raumfahrt entwickelten Material mit besonderen Komforteigenschaften: Dieser druckentlastende, nachgebende und zugleich stützende HighTech-Schaumstoff passt sich individuell an den Schläfer an und hält die Wirbelsäule konstant in ihrer anatomisch korrekten Form.
Bei den TEMPUR® Bettenkollektionen können verschiedene TEMPUR-Matratzen sowie starre oder automatisch verstellbare TEMPUR-Systemrahmen eingelegt werden. Es handelt sich also um ein klassisches Bett mit „Boxspring-Optik“ bei dem das Boxspringuntergestell durch einen Systemrahmen ersetzt wird. 



POLSTERBETTEN

31.05.2015

Der Begriff “Polsterbetten” trifft nicht explizit auf eine Bettenart zu. Zwischen Bettbezug und Gestell ist ein Polstermaterial eingearbeitet. Sowohl Boxspringbetten als auch Polsterbetten kann man in den verschiedensten Variationen kaufen. Gerade bei Polsterbetten ist eine große Flexibilität vorhanden, die man bei Boxspringbetten nur schwer erreichen kann. 
Der Markt bietet heute viele klassische Varianten von Polsterbetten mit Bettkasten erstklassiger Firmen wie z.B. Superba oder Schramm. 
Bei Polsterbetten, wie bei allen anderen Betten auch, stehen zahlreiche Materialkombinationen zur Verfügung, bei denen entweder nur der Rahmen oder auch das Kopfteil aus Holz gefertigt ist.
Stabilität bekommt das Polsterbett durch einen Rahmen aus Holz oder Faserplatte, auf den Polstervlies oder Watte aufgebracht wird. Die äußere Hülle, die dem Bett seine Optik verleiht, besteht aus hochwertigem Stoff, Leder oder Kunstleder.
Das Angebot an Polsterbetten wird sehr oft durch den Verbraucher unter der Kategorie Boxspring wahrgenommen und weist auch Gemeinsamkeiten mit dem Boxspring-System auf. 



BOXSPRINGBETTEN MIT SONDERFUNKTIONEN

31.05.2015

Foto © Boxspring-King, 71706  Markgröningen

Boxspringbetten und elektrische Verstellbarkeit, das ist auf den ersten Blick kaum vorstellbar. Eigentlich könnte man meinen, dass ein Boxspringbett aufgrund seiner relativ dicken Matratzen für eine elektrische Verstellung ungeeignet ist..
Das gilt aber nur für die amerikanische Variante mit einer Matratzenhöhe von ca. 30cm und einem Sandwichaufbau. Anders sieht es bei den skandinavischen Boxspringbetten aus. Sie haben eine Matratzenhöhe zwischen 19 – 25cm, so wie es schon immer bei hochwertigen Matratzen der Fall war. Dazu kommt gegebenenfalls noch ein Topper mit ca. 6 – 12cm Höhe, das stört aber die Funktion des elektrisch verstellbaren Unterbaus in keiner Weise. Am Fußende verhindert der Matratzenstopper das verrutschen nach vorne beim Hochfahren des Kopfteils, wie bei herkömmlichen Systemen auch. Zur Erhöhung des Komforts werden deshalb von verschiedenen Herstellern Boxspringbetten mit einer Verstellbarkeit von Kopf-, Oberkörper-, Ober- und Unterschenkel-Abschnitt mittels mehrerer Motoren angeboten.
Diese Boxspringbetten bieten natürlich Vorteile, denn es ist z.B. sinnvoll, wenn sich beide Bettseiten unabhängig voneinander verstellen lassen, wenn der eine schlafen und der andere lesen oder fernsehen möchte.
Einzelne Module ermöglichen es, mittels eines Messsystems die ideale Schlafkombination zur perfekten Abstützung von Schultern, Lenden und Hüften zu ermitteln.
Verstellbare Boxspringbetten sollten über eine Netzfreischaltung verfügen, denn diese sorgt dafür, dass Strom nur dann fließt, wenn er auch benötigt wird.