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Betten

- Promotion -

Schlaf und Bett im Wandel des Alters

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © LanaK - fotolia.com

„Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.“ Dieses Zitat von Arthur Schopenhauer beschreibt sehr treffend die Bedeutung des Schlafes: Egal wie alt wir sind, Schlaf ist existentiell für unseren Körper, aber auch für unser seelisches Wohlergehen. Schläft ein Mensch dauerhaft zu wenig oder auch zu viel, hat dies deutliche gesundheitliche Auswirkungen. Doch welche Schlafdauer ist in welchem Alter angebracht und welche Anforderungen werden jeweils an das Bett gestellt? 

Allgemein gilt: Schlaf ist sehr individuell und wie sich Menschen in ihrer Persönlichkeit unterscheiden, so ist auch das Schlafverhalten verschieden. Es gibt Personen, die grundsätzlich mit sehr viel weniger Schlaf auskommen als andere in vergleichbaren Lebenssituationen. Manche wiederum schlafen deutlich länger als der Durchschnitt. Betrachten Sie daher die angegebenen Zeitspannen als Richtlinien und nicht als absolute Größen.





Schlaf zu Beginn des Lebens

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © Anna Sedneva - fotolia.com

Neugeborene verschlafen bis zu 18 Stunden des Tages und das hat seinen Grund: Im Schlaf werden Wachstumshormone ausgeschüttet und die Erlebnisse des Tages verarbeitet. In keiner Lebensphase wächst und lernt ein Mensch so viel, wie in den ersten Lebensmonaten. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres reduziert sich der Schlaf auf ca. 14 Stunden pro Tag.

Als erstes Bettchen dient meist eine Wiege oder ein Stubenwagen mit einer relativ kleinen Liegefläche von üblicherweise 50x90 cm, gefolgt vom klassischen Gitterbettchen mit einer Größe von 60x120 cm oder 70x140 cm. Da sich ein Baby anfangs noch nicht koordiniert bewegen kann, ist es ihm auch nicht möglich, beispielsweise unter der Bettdecke hervorzukriechen, wenn es zu warm wird oder sich zu drehen, wenn das Kissen über dem Gesicht liegt. Daher ist es wichtig, auch am Schlafplatz für Sicherheit zu sorgen und einem Überhitzen vorzubeugen. 

Die Matratze im ersten Lebensjahr darf ruhig relativ fest sein, der Babyrücken ist ohnehin noch ganz flach. Das Baby sinkt bei einer festen Schlafunterlage nicht zu tief ein, was andernfalls zu einem Wärmestau und sogar zu Sauerstoffmangel führen kann, sollte es auf dem Bauch schlafen. Die Gitterbett-Matratze verfügt häufig über eine stabile Trittkante und einen speziellen Aufbau, der für eine gute Durchlüftung sorgt. Ein Kissen ist nicht erforderlich und wenn doch eines verwendet wird, dann eines mit fester und sehr flacher Füllung. Das Baby oder Kleinkind sollte auf keinen Fall darin einsinken. Da Babys mit dem Kopf unter die Bettdecke rutschen können, ist stattdessen ein Schlafsack empfehlenswert. Bei erhöhtem Wärmebedarf kann anfangs zusätzlich ein Fell ins Bettchen gelegt werden.





Schlafen, Lernen und Spielen

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © nyul - fotolia.com

 

Diese drei Punkte bestimmen den Tagesablauf von Kindern und dementsprechend gestaltet sich auch der Schlafplatz: Die Bettform spielt in diesem Lebensabschnitt eine sehr große Bedeutung. Während das Kleinkind bis zu einem Alter von zwei Jahren meist noch im Gitterbettchen schläft, sind bei Kindern vom Kindergarten- bis ins Schulalter Spiel- und Hochbetten (Liegefläche 90x200 cm oder 100x200 cm) mit Rutsche, Vorhängen und sonstigen Accessoires besonders beliebt. 

Aufgrund des geringen Körpergewichts und der sich ständig verändernden Körpergröße ist eine dünnere Matratze ohne Zoneneinteilung völlig ausreichend. Häufig werden Kinderbetten mit Matratzen ausgestattet, die über eine weiche und eine feste Seite verfügen. So kann die Matratze an die sich verändernden Liegebedürfnisse angepasst werden. Die Bezüge lassen sich meist abnehmen und sind waschbar. Gerne nehmen Kinder mehrere kleine Kissen mit ins Bett, so finden sie immer das Passende für ihre momentane Befindlichkeit.

Die Schlafdauer bei Kindern ist individuell verschieden und abhängig von Entwicklungsphasen. Während Kinder zwischen ein und drei Jahren noch ca. 12 bis 15 Stunden pro Tag schlafen, reduziert sich der Schlafbedarf im Alter von drei bis sechs auf 11 bis 13 Stunden. Ein Mittagsschlaf ist bis ungefähr vier Jahre empfehlenswert. Sobald Ihr Kind abends schlecht in den Schlaf findet, ist es Zeit, den Mittagsschlaf wegzulassen. Kinder im Schulalter (6-12 Jahre) benötigen durchschnittlich noch 9 bis 11 Stunden Schlaf.





Wenn die Hormone Karussell fahren - Schlaf (Gelegenheit) in der Pubertät:

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © paule-pictures - fotolia.com

Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren haben einen verhältnismäßig hohen Schlafbedarf von acht bis zehn Stunden, allerdings in einem völlig anderen biologischen Rhythmus als Erwachsene. Die Nachtruhe ist bei Teenagern nach hinten verschoben: Sie bleiben abends meist länger wach und sind morgens frühestens ab 8.30 Uhr leistungsfähig. Der gesamte Hormonhaushalt unterliegt einer Umstrukturierung. Dies betrifft auch die Bildung des Müdigkeitshormons Melatonin – sie ist abends oft gehemmt. 

 

Das Bett in dieser Lebensphase ist mehr von Funktionalität als von Liegekomfort bestimmt. Es dient tagsüber als Rückzugsort und zum „Relaxen“. Kommen Freunde zu Besuch, findet es zudem als Couch Verwendung und neben diesen Funktionen wird es nachts auch zum Schlafen genutzt. Letzteres ist für einen Teeny wohl auch der unwichtigste Punkt, wenn es um die Wahl des Bettes geht – insofern er sich überhaupt für ein solches entscheidet. Häufig übernimmt ein Sofa oder auch eine einfache Matratze am Boden die Bettfunktion. Letztere wird aufgrund der vielseitigen Nutzung oft in einer mittelfesten oder festen Ausführung gewählt. 





Vom jungen Erwachsenenalter bis zur Lebensmitte

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © WavebreakMediaMicro - fotolia.com

Nachdem die körperliche und die Persönlichkeits-Entwicklung mit ca. 18 Jahren abgeschlossen ist, hat sich auch ein definierter Schlaftyp entwickelt. Die Schlafdauer unterliegt – wie bereits eingangs erwähnt – individuellen Unterschieden. In Abhängigkeit vom körperlichen und seelischen Zustand, beispielsweise bei Krankheit, Schwangerschaft oder Depression, kann der Schlafbedarf auch deutlich ansteigen.

Während 18- bis 35-Jährige durchschnittlich sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen, wird der Schlaf in der Lebensmitte (35 bis 45 Jahre) etwas leichter und pendelt sich bei ca. 7 bis 7,5 Stunden ein.

Je nach persönlicher Situation ist die Bettgestaltung in den Zwanzigern verbunden mit der ersten eigenen Wohnungseinrichtung und unterliegt vorrangig finanziellen und optischen Aspekten, die Qualität steht an zweiter Selle. Die häufig gewählte Bettgröße von 140x200 cm oder 160x200 cm kann sowohl alleine als auch zu zweit genutzt werden.

Die Ersteinrichtung wird meist abgelöst vom familienfreundlichen Bett mit einer Liegeflächenbreite von 180 cm oder 200 cm, das auch Platz für nächtlichen Besuch im Elternschlafzimmer bietet. Die Matratzen werden meist im Doppelpack gekauft und sind dadurch selten auf individuelle Liegebedürfnisse abgestimmt.

Anfang bis Mitte Dreißig machen sich dann oft die ersten Rückenprobleme bemerkbar und die Frage nach der optimalen Schlafunterlage rückt zunehmend in den Mittelpunkt der Bettausstattung. Wird mit ca. 35 Jahren das Bettsystem erneuert, werden Matratzen und Unterbau nach wirbelsäulengerechten und rückenorientierten Aspekten ausgewählt.





Schlaf in der zweiten Lebenshälfte

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © contrastwerkstatt - fotolia.com

In der zweiten Lebenshälfte beginnt das Schlafbedürfnis abzunehmen. Im Alter zwischen 45 und 60 Jahren dauert der Nachtschlaf durchschnittlich noch 6,5 bis 7 Stunden.

Ab jetzt werden an das Bett steigende Komfortansprüche gestellt: Ein gepolstertes und möglichst leicht nach hinten geneigtes Kopfteil ist zum Anlehnen sehr angenehm und der Bettrahmen mit einer seitlichen Höhe von mindestens 40 cm ermöglicht eine bequeme Sitzhöhe. 

Auch die Art der Schlafunterlage ist zunehmend von existentieller Bedeutung. Das morgendliche Aufstehen wird schnell zur Qual, wurde die Wirbelsäule nachts nicht korrekt gelagert. Um die Liegequalität möglichst optimal zu gestalten, wird die Matratze nun nach neuen Kriterien ausgewählt: Sie soll eine möglichst druckentlastende und gelenkschonende Lagerung ermöglichen. Hohe Matratzen sind aufgrund der vergrößerten Liegehöhe und der besseren Anpassungsfähigkeit sehr beliebt. Für die Wahl der individuell abgestimmten Matratze ist eine ausführliche und persönliche Beratung unumgänglich.

Da vor allem Frauen in dieser Lebensphase aufgrund der Hormonumstellung unter körperlichen Temperaturschwankungen leiden, nimmt spätestens jetzt das Schlafklima einen sehr hohen Stellenwert ein. Das Klima im Bett wird zum großen Teil von Bettdecke und Kissen bestimmt. Je nach Wärmetyp gibt es geeignete Füllmaterialien, die für den richtigen Wärmeaustausch sorgen.





Schlaf- und Bettgestaltung im Seniorenalter

06.01.2016 von Markus Kamps

Foto © Fotolia_7757626

Der Nachtschlaf reduziert sich im Seniorenalter weiter: Während Männer und Frauen zwischen 60 und 75 Jahren noch durchschnittlich sechs Stunden schlafen, verkürzt sich der Schlaf bei über 75-Jährigen auf teilweise unter fünf bis maximal sechs Stunden. Diese Entwicklung ist völlig normal und hat nichts mit einer Schlafstörung zu tun. 

Allerdings ist es ein Trugschluss, dass ältere Menschen weniger Schlaf benötigen. Tatsächlich ist der Schlafbedarf durchaus vergleichbar mit dem eines 30-Jährigen. Schlaf findet nur nicht mehr ausschließlich nachts statt. Zählt man die über den Tag verteilten Nickerchen mit zur Gesamtschlafzeit, ergibt sich eine ähnlich lange Ruhephase.

Bei der Bettausstattung im Alter rückt der Komfort an allererste Stelle. Je älter man wird, desto weniger Fett befindet sich unter der Außenhaut und desto weicher sollte die Kontaktfläche der Matratze sein. Dadurch werden Druckpunkte reduziert, das Gewebe kann besser durchblutet und regeneriert werden. Ebenfalls sehr wichtig ist die Verwendung einer individuell abgestimmten Matratze, um optimale Voraussetzungen für die körperliche Erholung in der Nacht zu schaffen. Da sich im Alter Bewegungseinschränkungen mehren, erleichtern ein elektrisch verstellbarer Lattenrost und eine angenehm hohe Sitzhöhe das Aufstehen und Hinlegen. 

Auch das Handling und die Zukunftssicherheit gewinnen an Bedeutung: Das Bettbeziehen kann zunehmend zur Herausforderung werden. Hier ist es in jedem Fall empfehlenswert zwei einzelne Matratzen im Doppelbett zu verwenden, wenn nicht sogar auf zwei Einzelbetten umzusteigen. Diese ermöglichen zudem eine räumliche Trennung, um dem Schnarchen des Partners, das im Alter häufig zunimmt, entfliehen zu können. Wichtig ist auch die Bettumgebung: Stolperfallen sollten vermieden werden und ausreichend Bewegungsfreiheit vorhanden sein. 

Im deutlich fortgeschrittenen Alter sollte ein Bett und die zugehörige Ausstattung zudem kompatibel mit pflegerischen Tätigkeiten sein, verschiedene Sitz- und Liegepositionen ermöglichen, sowie höhenverstellbar sein und hygienische Standards gewährleisten. 

In welcher Form auch immer – unser Bett ist ein wichtiger Begleiter durch das ganze Leben und ein Ort, an dem wir sehr viel Zeit verbringen. Räumen Sie ihm dem Stellenwert ein, der ihm gebührt und sehen Sie in ihm das, was es ist: die Grundlage für erholsamen Schlaf und damit für Ihr Wohlergehen.






Unterschiedliche Bettarten im Vergleich - ein Überblick

29.09.2015

Foto © © ErikaWittlieb (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Schlafstörungen sind, davon gehen Experten des Robert-Koch-Instituts zumindest aus, für etwa ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung ein Problem. Die Ursachen für die Probleme können vielfältig sein. Neben Stress oder Erkrankungen kann auch das Bett bzw. die Wahl der falschen Matratze daran schuld sein. Es kommt nicht einfach nur darauf an, irgendwie in den Schlaf zu finden.

Gerade die Art und Weise der Schlafstätte kann fundamentale Auswirkungen auf den Schlaf haben. Welche Bettvarianten bieten sich heute an? Worauf ist im Einzelnen zu achten? Und welche Vorzüge haben die einzelnen Bettformen? Viele Fragen, denen man einfach nachgehen muss, um die für sich richtige Entscheidung zu treffen. Letzten Endes führt ein nicht erholsamer Nachtschlaf nicht nur dazu, dass Menschen unter Konzentrationsschwächen leiden. Schlafmangel ist ein Problem, das früher oder später echte gesundheitliche Folgen haben kann.

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Das Bett im Soldatenhaushalt und das Bettgeld

Rund ums Bett

07.05.2014 von Joachim Becker

Friedrich Wilhelm I., König in Preußen, (1688 – 1740) bekannt auch als Soldatenkönig, erklärte Potsdam zur „Immediatstadt“. Hierbei handelte es sich nach amtlichem Sprachgebrauch um eine Stadt, welche direkt der Krone unterstellt war.

Der Soldatenkönig war ein sparsamer Zeitgenosse, gönnte sich aber dennoch drei Leidenschaften: die Parforcejagd, das berüchtigte Tabakkollegium sowie seine blauen Kinder, wie er seine 600 Grenadiere, auch als die „Langen Kerls“ bezeichnet, nannte.

In Berlin war man allerdings nicht an der Einquartierung dieser Leibgarde interessiert. Kasernen gab es nur bedingt, so dass er Potsdam vergrößern ließ. Der König ließ Quartiere für die Soldaten bauen und erhob als Sondersteuer die "Potsdamer Bettgelder". Der jährliche Betrag der Bettgelder betrug anfangs 5.000 Taler. Aus der Literatur ist ersichtlich, dass die Haupt-Magazinkasse an Potsdamer Bettgeldern 8.120 Taler eingenommen hatte.

König Friedrich II (1712 - 1786), auch der Alte Fritz genannt, befreite durch Verordnung vom 10.August 1740 die Hospitäler und Armenhäuser von dieser Abgabe und 1766 wurden diese ganz aufgehoben.

Die Potsdamer Bürger wurden aber angehalten, zwischen zwei und sechs der Riesen einzuquartieren. Mahlzeiten, Heizung, Licht und Bett waren vom Hausbesitzer zu stellen, das passende Bett – viele der Grenadiere waren über sieben Fuß, also über 2,10 m groß – war dabei oft das größte Problem.

Um Desertionen zu erschweren, wurden neben anderen Vorrichtungen jeweils zwei Rekruten in ein (Stroh-)Bett gesteckt. Wer desertierte oder sich widerspenstig zeigte, war dafür letztlich dafür verantwortlich, dass den übrigen Familienmitgliedern unverzüglich die Betten weggenommen wurden.

König Friedrich II war aber in finanziellen Nöten und ordnete durch einen Kabinettsbefehl vom 22.11.1746 an, dass Nachforschungen über das Einkommen der Kurfürsten vorgenommen wurden. Für den Unterhalt bei Hofe mussten die Domainämter der Kurfürstin jährlich Daunen und Federn sowie Bettzeug einsenden.

Wenn die eigene Produktion des Amtes nicht reichte, musste der Rest zugekauft werden.

Diese Großzügigkeit des Königs konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Soldatenhaushalte in dieser Zeit schlecht versorgt waren.

Man erwarte zwar, dass, sich ein Bett im jedem Haushalt befand, aber die finanziellen Mittel der Soldatenfamilien reichten einfach nicht.

In Potsdam schliefen 1750 lediglich 2322 ledige Soldaten und 856 Soldatenpaare in Betten, die aus öffentlichen Mitteln bezahlt wurden. Weder der Ankauf noch Wartung der bereitgestellten Betten lagen in den Händen der einfachen Soldaten und ihrer Familien, die königlichen Kassen und die der Bürgerschaften teilten sich die Kosten.

1778 sorgte die Militärverwaltung dafür, dass im Winter die nötigen Betten in den Kasernen bereitstanden und die in den Bürgerhäusern Einquartierten ebenfalls Betten erhielten.

1800 gehörten Betten zu den Gegenständen, die in Häusern mit Einquartierung bereitgestellt werden mussten.

Aufgrund der Bedeutung, die dem Bett zugesprochen wurde, ist zu vermuten, dass dieses ein wichtiges Statussymbol darstellte. Das zeigt sich auch darin, dass damals der Kompaniechef forderte, das die Braut eines Soldaten, wollte sie als solche anerkannt  werden, ein Bett mit in die Ehe bringen musste.


Die soziale Bedeutung eines Bettes ging in mehrfacher Hinsicht weit über dem eigentlichen Nutzen als Schlafstätte hinaus. Die lokalen Obrigkeiten machten sich offensichtlich diesen Umstand zunutze, in dem sie die Verpfändung des Bettes als Mittel zur Disziplinierung widerspenstiger Untertanen einführten, denn man schien gewusst zu haben dass die allgemeine Verfügungsgewalt über das Bett nicht nur Besitzrechte der Untertanen empfindlich traf, sondern auch die Ehre verletzte.

König Wilhelm I. erhob, wie beschrieben, als Sondersteuer die „Potsdamer Bettgelder“ und in der Neuzeit dachte sich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat der Stadt Köln, Martin Börschel, die so genannte Bettensteuer von fünf Prozent für Übernachtungen aus. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, interessieren sich nach Angaben der Kölner Stadtverwaltung rund 20 Kommunen, darunter Augsburg, Bochum, Erfurt, Essen, Freiburg, Heidelberg und Stuttgart für die Touristensonderabgabe.

Die neuzeitliche „Bettensteuer“ auch Kulturförderabgabe genannt- , ist eine von dem damaligen Kölner Stadtkämmerer und jetzigen Finanzminister des Landes NRW Norbert Walter-Borjans (SPD) Ende 2009 ins Leben gerufene Steuer für Übernachtungen in Hotels und Pensionen, die in zahlreichen Städten, erhoben wird und bundesweit Beachtung findet.

Das sind die „Potsdamer Bettgelder“ der Neuzeit.

Joachim Becker





Kurioses um das meistbenutzte Möbelstück

Wussten Sie schon...?

05.05.2014 von Joachim Becker
  • der französische Forscher Pierre Savorgnan de Brazza (der Gründer der Stadt Brazzaville) im Jahre 1875 bei Louis Vuitton einen handlichen Bettkoffer, für seine Reise in den Kongo, wo er die französische Flagge verteidigen wollte, bestellte? Der Koffer enthielt nebst dem nötigen Bettzeug einen aufklappbaren Rahmen aus Holz und Metall, auf den ein Leinen gespannt und eine dünne Matratze gelegt wurde. Auf diesem Bett sitzend, soll der Forscher den König von Marokko davon überzeugt haben, die französische Schutzherrschaft über all seine Länder zu akzeptieren. Später wurden solche Bettkoffer noch auf anderen Expeditionen benutzt, so 1931 auf der Croisière-Jaune-Forschungsreise, die auf den Spuren Marco Polos über 12 000 km von der Mittelmeerküste zum Himalaya führte.
  • die Chance zu sterben, indem man aus dem Bett fällt, liegt bei 1: 2.000.000?
  • verheiratete Männer, unabhängig von Rasse, Konfession und Alter, meist auf der rechten Seite des Bettes (vom Kopfende aus betrachtet) schlafen? Geschiedene Männer wechseln oft auf die linke Seite.
  • Kinder über 3 Jahre in Virginia nicht im Bett ihrer Eltern schlafen dürfen? Verstöße gegen dieses Gesetz können mit bis zu 5 Jahren Haft geahndet werden.
  • Paare in Louisianna, die ein Bett kaufen wollen, im Laden weder real noch simuliert testen dürfen, ob dieses ihren sexuellen Wünschen auch genüge tut?
  • die beiden Krankenschwestern Romy Schneider und Brigitta Burkowski aus Henstedt-Ulzburg im Handumdrehen Betten machen können? Im Jahr 2000 brauchten sie für ein Krankenhausbett läppische 12,56 Sekunden und landeten damit im Guinnessbuch der Rekorde. Sie mussten das Bett mit einem Betttuch, zwei Laken, einem Unterlaken, einem neu bezogenen Kissen und einer Tagesdecke versehen.
  • der Brite Tony Wright 2007 de Weltrekord im Schlafentzug wurde aufgestellt hat?
    Er schlief 266 Stunden nicht. Damit hat er den Rekord von Randy Gardner gebrochen, der 264 Stunden ohne Schlaf verbrachte. Allerdings ging es Wright, nicht wie dem Amerikaner Gardner um den Eintrag ins Guinness-Buch, sondern er wollte zeigen, dass ein Mensch, trotz Schlafentzug mit der richtigen Ernährung
    leistungsfähig bleiben kann.
  • ein Engländer namens Ernest Lanchberry, 61 Jahre alt, im Daily Express 1951 erklärte, seit Jahrzehnten nicht geschlafen zu haben? Er versprach demjenigen, der ihm sechs Stunden täglichen Schlafes schenkt, 250 Pfund Sterling Belohnung. 
  • lt. der britischen Zeitschrift „Der Familiendoktor“ von Dr. George Selborne bewiesen wurde, dass Ehen so stabil wie die dazu gehörigen Ehebetten sind?
  • ein Bett exterritorial sein sollte? In Kolumbien hat man das eingesehen; dort darf niemand im Bett verhaftet werden.
  • in der Ordensregel des Templerordens von 1128 in deutscher Übersetzung folgende steht?:
     
  • In gemeinsamen Beschluss bekräftigen wir, dass jeder allerdings in seinem eigenen Bett schlafe und nicht anders, außer es trifft ein sehr wichtiger Grund  oder Notwendigkeit zu. Eine Bettstatt oder Matratze soll nach der besonnenen  Verwaltung des Meisters jeder besitzen. Wir sind der Ansicht, dass nach dem  Strohsack ein Keilkissen und eine Zudecke jedem genüge. Wer aber auf eines von  diesen verzichtet, soll ein Betttuch haben und jederzeit wird es gut sein, sich  einer Leinen- oder Tuchdecke zu bedienen. Die Brüder sollen immer mit Hemd und Hose bekleidet schlafen. Den schlafenden Brüdern soll gleichfalls bis zum Morgen niemals eine Leuchte fehlen.“
  • Johann Wolfgang Ritter von Kempelen de Pázmánd (1734 – 1804) ein deutscher Erfinder, Architekt, Schriftsteller und Staatsbeamter im Königreich Ungarn bzw. in der österreichischen Monarchie 1774 ein mobiles Bett erfand, in dem die Kaiserin während ihrer Genesung von einer Pockenerkrankung liegen, sitzen, schreiben und ihren Regierungsgeschäften nachgehen konnte?
  • der Scheich Schachhut von Abu Dhabi, trotz Millioneneinnahmen bescheiden, wie die armen Nachbar-Fürsten lebte, aber seine Einnahmen Schein um Schein im Schlafzimmer hatte? Er bewahrte seine Staatskassette unter seinem Bett auf.
  • in Thailand, das Bett vor der Hochzeitsnacht schon angewärmt ist?
    Traute Zweisamkeit ist erstmal sowieso nicht zu erwarten, denn die gesamte Hochzeitsgesellschaft begleitet das Brautpaar ins Schlafzimmer. Dann legt sich das Paar, das unter den Anwesenden am längsten verheiratet ist, in das Bett und segnet es. Erst dann können Braut und Bräutigam die wirkliche Hochzeitsnacht erleben; ohne Zuschauer versteht sich.
     
  • sich Liselotte von der Pfalz mangels einer Decke aus Eiderdaunen anders behelfen musste? Im Winter 1701 schrieb sie:Von einer Eiderdaunen-Decke hab ich mein Leben nichts gehört, was mich recht warm im Bett hält, sind sechs kleine Hündchen, so um mich herum liegen. Keine Decke hält so warm als die guten Hündchen“.
  • Franz I. Von Frankreich (1494 – 1547) mit seinem Admiral Bonnivet das Lager teilte?
  • der greise König David junge Frauen zu sich ins Bett nahm, damit ihr heißes Blut ihn wärme? Vor Zeiten, als Jung und Alt beisammen schliefen, herrschte der Glauben, die Lebenskraft der Kinder teile sich wie ein verjüngendes Eli­xier den  älteren Personen mit.
  • in Aimes (Iowa) Ehemänner nicht mehr als drei Schluck Bier trinken dürfen, bevor sie sich zu ihren Frauen ins Bett legen?
  • Paare in North Carolina nur dann in einem Hotelzimmer schlafen dürfen, wenn die Betten einen Mindestabstand von 60 Zentimetern haben?
  • in Sioux Falls, South Dakota, jedes Hotelzimmer mit zwei Betten ausgestattet sein muss?  Es ist vorgeschrieben, dass zwischen den Betten mindestens ein Abstand von zwei Fuß bestehen muss, wenn ein Paar einen Raum nur für eine Nacht mietet. Es ist  weiterhin untersagt, auf den Boden zwischen den Betten Liebe zu machen.
  • geschiedene Männer in Doppelbetten meist auf jener Seite schlafen, auf der früher mal die Ehefrau geschlafen hat?
  • im Libanon Männer ihre Frauen nicht mit einem Fußtritt aus dem Bett befördern dürfen?
  • in Uruguay ein Ehemann, welcher seine Frau mit einem Liebhaber im Bett erwischt, bei der Bestrafung die Qual der Wahl hat? Entweder kann er den Liebhaber samt untreuer Ehefrau umbringen oder seiner Frau die Nase abschneiden und den Liebhaber kastrieren. Das Gesetz erlaubt beides.
  • es in North Carolina es Unverheirateten verboten ist, vor der Ehe Geschlechtsverkehr auszuüben oder gemeinsam in einer Wohnung zu leben? (Noch 2001 wurde in North Carolina ein Mann aufgrund dieses fast 200 Jahre alten Gesetzes verurteilt.   Jerry Ward musste über 200 DM Strafe zahlen, weil er vor Gericht zugab, mit seiner Freundin Bett und Wohnung zu teilen. Vollstreckt wurde das Urteil von einem ledigen Richter und ordinierten Methodistenprediger, der auch einen Antrag auf Aussetzung der Strafe ablehnte.
  • im Gasthof “The Crane“ in Colnbrook, Middlesex, zwischen London und dem englischen Westen das berühmteste Mordbett im 16. Jahrhundert stand? Der Wirt des besagten Etablissements hatte es auf reiche Kaufleute abgesehen, deshalb brachte er sie immer im gleichen Zimmer unter direkt über der Küche unter. Sobald die Gäste sich in besagtem Bett zur Ruhe gelegt hatten, begaben sich die Wirtsleute in die unter dem Gastzimmer liegende Küche und öffneten eine Falltür in der Decke. Der unglückliche Schlafende stürzte direkt und mitsamt dem Bettzeug in einen Bottich mit einer kochenden, gärenden Brauflüssigkeit.  Nach dem die Täter alle Wertsachen aus dem Zimmer an sich genommen hatten, ließen sie die Leiche verschwinden und warteten auf das nächste Opfer. Heute heißt besagter Gasthof (der tatsächlich existiert) übrigens “The Ostrich“ (Zum Straußen), und der Wirt soll ein Modell des Mordbettes besitzen. 
  • Friedrich II., auch Friedrich der Große, (1712 - 1786)  stets mit einem Windspiel das Schlafzimmer teilte, das sich neben seinem Bett in einem mit Seidenkissen ausgestatteten Sessel der Ruhe hinzugeben pflegte? Als Friedrich II. am 17. August 1786 für immer die Augen schloss, waren nur zwei Lebewesen anwesend: Sein Leibhusar und ein Windspiel.
     
  • Angelina Jolie offenbar 65.000 Dollar für eine Pferdehaar-Matratze ausgegeben hat? Berichten zufolge leidet die Schauspielerin aus seit der Geburt der Zwillinge Knox Leon und Vivienne Marcheline im Juli unter Schlafstörungen und entschied sich, in ein teures, handgefertigtes Luxus-Bett zu investieren. Ein Insider meinte: Das Wahnsinns-Bett wurde in Handarbeit in Schweden hergestellt. Die Produktionszeit betrug ungefähr 150 Stunden.
     
  • das größte Kissen der Welt lt. Guinnessbuch der Rekorde am 3. Oktober 2008 die Firma AAROVA VZW (B) im belgischen Oudenaarde mit 225 m2 herstellte.
     
  • das Jessica Tandy und Hume Cronyn (beide USA) sich lt. Guinnessbuch der Rekorde rühmen können, mehr Zeit gemeinsam im Bett verbracht zu haben als jedes andere Bühnenpaar? Im Oktober 1951 hatten sie in dem Himmelbett von Jan de Hartog (NL) am Ethel Barrymore Theater in New York City (USA) Premiere und spielten ihre Rollen zwei Jahre lang.
     
  • ein Team von neun Angestellten des Bettencenters Bruntsfield in Edinburgh (GB) lt. Guinnessbuch der Rekorde zwischen dem 21. Juni und 26. Juli 1979 ein Krankenhaus- mit Rädern 5.204 km weit schob.?
  • es Alan Hughes (IRL) am 17. September 2008 während der Show Ireland AM des Senders TV3 in Dublin (IRL) lt. Guinnessbuch der Rekorde gelang in nur 42,97 Sekunden ein Deckbett zu überziehen?
     
  • das Bett der K.mooi Crystal Noir Limited Edition, das von Maxxa International Limited (CHN) kreiert wurde, mit 802.903 CHRYSTALIZED Swarovslisteinen besetzt ist und für umgerechnet 367.155 Euro angeboten.wird? Es wurde lt. Guinnessbuch der Rekorde auf der 100% Designshow in Shanghai (CHN) am 15. Oktober 2009 vorgestellt.




Das Bett in der Bibel

05.05.2014 von Joachim Becker
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Wer hat das Bett erfunden?

05.05.2014 von Joachim Becker
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Stichwort: Doppelbett

10.03.2014 von Joachim Becker

Früher schliefen die Menschen meist zu mehreren in einem Bett. Sie wärmten sich gegen­seitig und entwickelten starke Gefühle der Geborgenheit. Im Mittelalter veränderten sich die Schlafgewohnheiten:

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Schlafkampagne hat für Sie die Rekorde rund ums Bett zusammengestellt

Rekorde rund ums Bett

13.02.2014 von Joachim Becker

Jessica Tandy und Hume Cronyn (beide USA) können sich lt. Guinnessbuch der Rekorde rühmen, mehr Zeit gemeinsam im Bett verbracht zu haben als jedes andere Bühnenpaar. Im Oktober 1951 hatten sie in dem Himmelbett von Jan de Hartog (NL) am Ethel Barrymore Theater in New York City (USA) Premiere und spielten ihre Rollen zwei Jahre lang.

Ein Team von neun Angestellten des Bettencenters Bruntsfield in Edinburgh (GB) schob lt. Guinnessbuch der Rekorde zwischen dem 21. Juni und 26. Juli 1979 ein Krankenhausbett mit Rädern 5.204 km weit.

Das Größte Kissen der Welt stellte lt. Guinnessbuch der Rekorde am 3. Oktober 2008 die Firma AAROVA VZW (B) im belgischen Oudenaarde mit 225 m2 her.

Alan Hughes (IRL) gelang es am 17. September 2008 lt. Guinnessbuch der Rekorde während der Show Ireland AM des Senders TV3 in Dublin (IRL) in nur 42,97 Sekunden ein Deckbett zu überziehen.

Die schnellste mobile Bett wurde von dem englischen Motor-Spezialisten Edd China gebaut und erreichte am 7. November 2008 eine Höchstgeschwindigkeit von 69 Meilen pro Stunde (111 km / h) auf einer privaten Straße in London und war ein Teil des Guinness-Weltrekordtages 2008  Es ist ein fahrtüchtig Bett.

Das Bett der K.mooi Crystal Noir Limited Edition, das von Maxxa International Limited (CHN) kreiert wurde, ist mit 802.903 CHRYSTALIZED Swarovslisteinen besetzt und wird für umgerechnet 367.155 Euro angeboten. Es wurde lt. Guinnessbuch der Rekorde auf der 100% Designshow in Shanghai (CHN) am 15. Oktober 2009 vorgestellt.

Den Rekord „ die meisten Personen in einem Einzelbett“ wurde stellte Florian Silbereisen sich zusammen mit dem Sportclub Pfalzen am 4. Juni 2011 in seiner Sendung Das Sommerfest der Volksmusik (ARD) mit 51 Personen in einem Bett auf.

Der Rekord „Die meisten Menschen, die Frühstück im Bett essen“ wurde durch Priceline und Frauengesundheit (Australien) in Sydney, NSW, Australien am 2. März 2012 mit 289 Teilnehmern aufgestellt.

Der Lautstärken-Rekord im Schnarchen (Guinness-Rekord) wird von dem aus dem schwedischen Kumala stammenden Kare Walkert gehalten und liegt bei sagenhaften 93 Dezibel. Um eine etwas bessere Vorstellung vom Ausmaß einer derartigen Schnarchbelästigung zu bekommen: starker Straßenverkehr verursacht einen Geräuschpegel von etwa 90 Dezibel. Wer also neben Kare Walkert zu seinen besten Schnarchzeiten schlafen will, kann sich auch gleich neben die Autobahn legen und versuchen dort zur Ruhe zu kommen, denn 93 Dezibel entsprechen dem Geräuschpegel vorbeifahrender Lastwagen auf der Autobahn.

Zuvor hielt ein englischer Taxifahrer, Melvin Switzer, den Rekord mit 92,3 db, aufgestellt am 28.6.1984. Seine Frau sei angeblich nicht aus dem Schlafzimmer ausgezogen, da sie auf einem Ohr taub gewesen sei.

In England lag eine Frau 40 Jahre lang im Bett. Im Alter von 34 hatte sie eine Grippe. Der Arzt riet ihr, im Bett zu bleiben, bis er wiederkäme. Aber er kam nie wieder. Der Frau gefiel es, sich im Bett bedienen zu lassen. Mit 74 Jahren konnte sie endlich überredet werden, aufzustehen. www.wissen.lauftext.de/der-mensch/rekorde/ganz-kurz-ii.html -

Der Weltrekord im „Wachbleiben“ des Amerikaners Randy Gardner, stammte aus dem Jahre 1964. Er hielt seit immerhin 264 Stunden lang seine Augen offen. Dieser Rekord hielt über 40 Jahre, bis Tony Wright aus Penzance in Großbritannien seinen Rekordversuch in einem kleinen Pub mit dem Namen „Studio Bar“ in seiner Heimatstadt startete.

Im Mai 2007 schaffte es der 45-jährige unglaubliche 266 Stunden nicht zu schlafen. Da sind sage und schreibe mehr als elf Tage und Nächte. Dieser Rekordversuch im „Nicht-Schlafen“ ist allerdings als höchst fragwürdig einzustufen, da tagelanger Schlafentzug von Forschern als höchst lebensgefährlich eingestuft wird! Bei Medizinern sind solche Versuchen umstritten. Zu groß seien die gesundheitlichen Risiken. Die Herausgeber des Guinness Buch der Rekorde haben schon vor längerer Zeit reagiert und diese Kategorie abgeschafft.

Als gutes Gegenbeispiel kann man den gebürtigen Hagener Ekkehart B. aufführen. Er hält den deutschen Rekord im Langschlafen mit 38 Stunden und 35 Minuten. Das ist im Vergleich zu Tony Wright nur mal ein Nickerchen.

Na dann allzeit guten Schlaf.

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