Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen
Schon 24.809.194 Besucher
und 64.745.799 Seitenaufrufe
Sonderangebote
- Promotion -
Die Schlafkampagne trifft Star Designer

Harald Glööckler auf der Heimtextil 2014

13.01.2014

Foto © Schlafkampagne

Glööckler by KBT:

Die Schlafkampagne trifft den Star-Designer

Auf der Heimtextil 2014 stellt Star-Designer Harald Glööckler seine allererste Bettwäsche-Kollektion vor, hergestellt von KBT Bettwaren. Über vierzig Produkte von Zierkissen über Tagesdecken, Bettdecken und Kopfkissen präsentiert Glööckler, umringt von der Presse. Auch die Schlafkampagne durfte mit ihm sprechen.

Schlafkampagne: Was macht guten Schlaf aus – aus Ihrer Sicht?

Glööckler: Die Qualität von Bettwäsche und Bett sind wichtig. Die Bettwäsche sollte angenehm sein, man sollte nicht schwitzen, sondern sich wohlfühlen, und wenn das Schlafzimmer optisch schöön eingerichtet ist, fühlt man sich auch morgens beim Aufwachen gut. Aber das ist natürlich nicht alles. Wer ein gutes Gewissen hat, schläft besser. Wer nicht wie ich auf die Frisur achten muss, schläft sicher auch ruhiger.

Schlafkampagne: In letzter Zeit hat es wieder öfter Artikel um das Thema Lebendrupfung gegeben. Ist das der Grund für Sie, bei Ihren Bettdecken auf eine Füllung aus synthetischen Material zu setzen?

Glööckler: Heutzutage gibt es schon sehr gute Kontrollen. Aber bei heutigen synthetischen Material spürt man keinen großen Unterschied mehr zu echten Daunen.
Man schläft wie auf Wolken. Außerdem kann man die Decken und Kissen waschen, sie sind pflegeleicht.

Schlafkampagne: Sie arbeiten viel mit Ornamenten. Warum?

Glööckler: Weil Ornamente opulent und edel sind, und ich stehe für Luxus und Eleganz. Das Design der Bettwäsche passt teils auch zu meinen Tapeten. Wer möchte, der kann also sein ganzes Schlafzimmer mit Harald Glööckler einrichten. Kein anderer zelebriert das Barocke so wie ich. Und das kommt bei den Kunden gut an. Ich mache das konsequent seit siebenundzwanzig Jahren. Klar mag das nicht jeder, aber das ist auch ok. Mein Publikum reicht von vier bis neunzig durch alle Schichten der Gesellschaft.

Schlafkampagne: Mit der Edition „Glööckler by KBT“ statten Sie erstmals auch die Schlafzimmer aus...

Glööckler: Genau, und wie schon immer möchte ich erreichen, dass Luxus zugänglich wird, jeder sich Luxus nach Hause holen kann. Designerbettwäsche ist meistens sehr teuer, bei Harald Glööckler bekommt man Bettdecken schon ab neunzig Euro. Jede Frau soll eine Prinzessin sein, und da es überwiegend Frauen sind, die Bettwäsche und Kissen kaufen, haben auch die Prinzen etwas davon.

Schlafkampagne: Haben Sie keine Angst vor einem Billigimage?

Glööckler: Nein. Zum einen mache ich zwei Varianten: eine günstige und eine mit edleren Materialien, die dann auch teurer ist. Zum anderen müssten diese Sorge dann ja auch zum Beispiel französische Modehäuser haben.

Viele Designer machen bezahlbare Produkte. Luxus sollte jedem offenstehen.

Kulturgeschichte eines der ältesten Gewebe

Stichwort Damast

10.03.2014

Zu den kunstvollsten und schönsten Geweben gehö­ren diejenigen, die ihre Be­zeichnung nach der syri­schen Stadt Damaskus er­halten haben. Die Ursprünge der Damastweberei liegen im Alten China um 1500 v. Chr. Vor Christi Geburt wurden im Fernen Osten, in Damaskus, Seidendamaste hergestellt. Er wurde durch die Perser bis ins 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum verkauft. Danach wurde Byzanz das Zentrum der Damastherstellung und des Damasthandels. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts produzierte man in Oberitalien Damaste. Danach breitete sich die „gezogene Weberei“ in Europa aus. 

Weiterlesen ...
Stardesigner Harald Glööckler stellt Bettwaren-Kollektion vor

Glööckler made by KBT Bettwaren:

13.01.2014

Foto © Schlafkampagne

Auf der Heimtextil 2014 in Frankfurt stellt der Berliner Star-Designer Harald Glööckler in Kooperation mit KBT Bettwaren seine neue Kollektion fürs Schlafzimmer vor. Neben der Luxus-Variante gibt es auch eine Version zum kleinen Preis, das Oeuvre umfasst Bettdecken, Kissen, Bezüge und Tagesdecken. Das Team der Schlafkampagne hat sich die Präsentation angesehen und mit Glööckler gesprochen.

Harald Glööckler ist ein Mann, den man kaum mehr vorstellen muss. Jahrelang breitete er sein Leben und seine Vorliebe für barocken Luxus im Fernsehen aus, auf Verkaufskanälen bringt er seine Produkte selbst an den Mann und die Frau – oder, wie er es ausdrücken würde, den Prinz und die Prinzessin. Sein Markenzeichen, eine golden glänzende Krone, mitunter auch seine Initialen, prangen auch diesmal auf allem, was vorgestellt wird. Luxus soll bezahlbar und zugänglich sein, sagt der Designer, eine klare Zielgruppe habe er nicht, seine Arbeit komme quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten gut an. Dabei gibt es von seinen Kollektionen stets mehrere Ausführungen: eine exklusive Variante mit edlen und teuren Materialien, und eine günstigere für den kleineren Geldbeutel. Die Zierkissen in unterschiedlichen Farben und mit aufgestickter Krone fangen bei rund dreißig Euro an, die Bettdecken bei neunzig Euro.

Guter Schlaf, so Glööckler, hänge von vielen Faktoren ab, wichtig sei aber gute Bettwäsche: „Wenn man sich reinlegen und loslassen, sich wohlfühlen kann, schläft man gut. Auch optisch muss das Schlafzimmer ansprechend sein und einem ein gutes Gefühl nach dem Aufwachen geben.“ Sowohl auf der KBT-Bühne als auch im Katalog wird nicht mit Superlativen gegeizt, die man vielleicht nicht allzu ernst nehmen sollte. Glööckler ist ein Selbstvermarktungs-Künstler, dazu gehören der große Auftritt und die große Geste, er fällt auf, ebenso wie seine Designs, das ist sein Kapital. Die Optik ist allerdings Geschmacksache, denn so wirklich elegant wirkt die Kollektion nicht, eher kitschig, und wirklich neu ist das alles ebensowenig. Wem es nicht gefalle, der kaufe halt woanders, das sei auch ok, so Glööckler.

Aber auch der Mensch mit einem Verantwortungsgefühl für die Umwelt schimmert in der neuen Kollektion durch: Die Bettdecke ist mit synthetischen Daunen gefüllt, die Skandale um Lebendrupfung findet Glööckler „furchtbar“. „Deshalb finde ich synthetische Daunen großartig. Man schläft darauf wie auf Wolken, das Material ist pflegeleicht, ich kann die Bettdecken und Kissen sogar in der Waschmaschine waschen.“ Synthetische Daune, das ist ein Begriff über den man in letzter Zeut öfter stolpert. Dahinter verbergen sich im Fall von KBT Microfasern, deren Eigenschaften mit Daune vergleichbar sein sollen, etwa in der Bauschigkeit und den Klimaeigenschaften, außerdem sind die Decken bei 60 Grad waschbar.

Bettwäsche in Nachtschwarz und Schneeweiß gibt es bei Glööckler, mit Bezügen aus Baumwolle und Mikrofaserfüllung, KBT spricht von einem „5-Sterne-Luxus-Gefühl“. Auch schwarzes Seidenjacquard ist im Programm, das je nach Lichteinfall matt oder glänzend schimmert und Ornamentierungen preisgibt. Das Ornament, so Glööckler, sei ein wichtiger Bestandteil seines Stils, niemand sonst „zelebriert das Barocke in diesem Maße.“

Bei KBT scheint man von Glööckler überzeugt zu sein, und auch die Presse stürzt sich auf das Thema. KBT kündigt bereits eine Fortsetzung an: im Laufe des Jahres 2014 soll die Kollektion „Glööckler made by KBT Bettwaren“ um weitere Produkte ergänzt werden. „Es mag nicht immer einfach sein mit jemandem wie Harald Glööckler, der genau weiß, was er will, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen“, sagt Glööckler augenzwinkernd zum Ende der Präsentation. Der Erfolg beim Massenpublikum ist ihm gewiss.

- Promotion -

Geschichte der Bettwäsche

25.03.2015

Foto © Christian Fischbacher

Die Geschichte der Bettwäsche ist älter als man denkt.
In der  aus dem alten Griechenland von Pythagoras (um 570 bis 510 v. Chr.) überlieferten pythagoreischen Lebensweise gehörte auch, nach dem Aufstehen das Betttuch glatt zu streichen. Überliefert ist nicht aus welchem Material dies bestand.
Schon vor Jahrtausenden zur Zeit der Römer, war es Brauch eine Aussteuer dem „Sohn“ mit in die Ehe zu geben. Diese Mitgift war auch bei den alten Griechen Gang und Gebe, wenn es darum ging die „Frau“ für den Todesfall des Mannes abzusichern.
Schon im Mittelalter wurden nicht nur Hemden und Kleider sondern auch Bettwäsche aus Leinen hergestellt, denn Leinen und aus Leinen gefertigte Textilien waren nahezu unverwüstlich und überaus strapazierfähig.
Vom 13. Jahrhundert an entwickelte sich größerer Luxus, Damals entstanden auch bereits die Spannbetten und auf dieses Möbel wurde für die Nacht ein leinenes Betttuch (Lilachen) gebreitet.
In Wiener Neustadt gab seit dem 14. Jahrhundert einen Frauenmarkt auf dem u.a. Bettwäsche und Leinengewänder gehandelt wurden und in den Beschreibungen über das Klosterleben im Mittelalter wird bereits von Bettwäsche berichtet.
Bis in das frühe 17. Jahrhundert verwendete man zur Herstellung von Bettwäsche noch ausschließlich ungefärbte Naturfasern wie Leinen oder Wolle, seltener auch naturbelassenen Nesselstoff und Seide
Die besser situierten Bürgerfamilien in den Städten hatten meistens Bettzeug aus Leinendamast, das schon ab Mitte des 17. Jahrhunderts in Deutschland hergestellt wurde. In Großschönau in der Oberlausitz wurde 1666 erstmals in Deutschland Damast gewebt.
Beim Beispiel Bettwäsche denkt man zunächst an Leintücher. Nicht von ungefähr kommt auch der Name, denn ursprünglich wurden die Tücher, mit denen wir unsere Betten bedeckten, aus Leinen bzw. Flachs hergestellt. Seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts sind Leinengewebe aus dem ostwestfälischen Bielefeld bekannt.  "Bielefelder Leinen" war ein Textilprodukt von Weltruf.
Ab dem 18. Jahrhundert wurde Baumwolle in geringen Mengen in Deutschland verarbeitet und die bekannten Kattunfabriken in Augsburg, Bielefeld und Münster entstanden. Um das Jahr 1750 war es er möglich Muster auf Bettwäschestoffe zu drucken.
Die Firma Irisette gilt im Allgemeinen als Erfinder der bunten Bettwäsche. Die bunten gewebten Stoffe waren eine Revolution auf dem Bettwäschemarkt und man sagt, In den 1960er Jahren soll der Name der Marke Irisette bei deutschen Frauen bekannter gewesen sein als der von Kanzler Konrad Adenauer.
Heute unterliegt die Bettwäsche regelmäßig aktuellen Trends in einer Vielzahl von Vielfalt an Farben, Mustern, Motiven und Materialien für jede Geschmacksrichtung.
Schlichte Muster wechseln mit Blumenmusterungen ab und die Vielzahl der Motive wie Tierabbildungen, Sportmotive, Märchenfiguren, Sternzeichen, Labels aus Kinderserien und Kinofilmen, Drucke nach eigener Vorstellung etc. Der Gestaltung der Bettwäsche sind keine Grenzen gesetzt.
Heute ist Bettwäsche ein modisches Highlight im Schlafzimmer.

Was sollte eine Bettwäsche leisten?

25.03.2015

Foto © fotolia© vortex

Achten Sie beim Kauf von Bettwäsche darauf, dass Sie Ihren Anforderungen und Bedürfnissen entspricht. Günstige Bettwäsche zu kaufen und gleichzeitig noch in der Auswahl die wichtigsten Kriterien guter Qualität und Optik zu treffen, will gelernt sein.
Es geht um mehr als nur um eine gute Optik und das Wohlsein des Schlafenden.

Bettwäsche muss

  • in Konstruktion, Gebrauchsverhalten und Pflegeleichtigkeit höchsten Ansprüchen genügen.
  • Zu den Abmessung der Bettbezüge passen 
  • hautsympathisch sein 
  • ein angenehmes Berührungsgefühl aufweisen 
  • Wärme und Geborgenheit vermitteln 
  • die Bettware und die Matratze vor Staub, Schweiß und mehr schützen. 
  • pflegeleicht, kochfest, bügelfrei sein 
  • und eine angenehme oder erotische Atmosphäre schaffen 
  • einlaufsicher und  farbecht sein 
  • für die verschiedenen Jahreszeiten und den damit zusammenhängenden Temperaturunterschieden den richtigen Kompromiss und das richtige Material finden 
  • das Wohlbefinden des Schläfers erhöhen 
  • den Arbeitsaufwand beim Beziehen des Bettes durch entsprechenden Verschlüsse mindern 
  • aber „auch“ dem laufenden Modewandel folgen, dem Stil der Schlafzimmer angepasst sein und damit das harmonische Zusammenspiel zwischen Bettwäsche und Einrichtung ermöglichen.  

Materialinformationen nach Rohstoffen

25.03.2015

Foto © Kimberlykv - Flickr

Von Baumwolle über Polyester bis Leinen - erfahren Sie hier das Wichtigste über die verschiedenen Materialien für Bettwäsche und Bettlaken. .
Bei Bettwäsche werden überwiegend folgende Rohstoffe eingesetzt:
•      Baumwolle
•      Flachs (Leinen)
•      Seide
•      Polyester
•      Lyocell/Tencel
•      Modal
•      Fasermischungen

 
Baumwolle
Die Bettwäsche der Deutschen ist zu 90 Prozent Baumwollbettwäsche, denn Baumwolle ist die beliebteste Textilfaser der Welt.
Dass der größte Anteil der Bettwäsche aus dem Naturprodukt Baumwolle besteht, kommt nicht von ungefähr. Baumwolle ist die ideale Faser für diesen Zweck. Sie ist besonders atmungsaktiv, temperatur- und feuchtigkeitsregulierend sowie hautsympathisch. Verglichen mit Chemiefasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65% ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen.
Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA)
Im konventionellen Baumwollanbau kommt die Baumwollpflanze auf ihrem Weg zum fertigen Bettwäschestoff mit einer Menge gefährlicher chemischer Stoffe wie z.B. Pestiziden und Insektiziden, giftige Entlaubungsmittel in Kontakt. In der Veredlung finden wir z.B. Chlor, Formaldehyd und Schwermetalle.
Bei der Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau ist der Einsatz von chemischen Pestiziden (Insektiziden, Herbiziden etc.), Dünge- und Entlaubungsmitteln sowie von gentechnisch-verändertem Saatgut verboten. Meistens wird kbA Baumwolle von Hand geerntet. Es werden keine optischen Aufheller und Weichmacher verwendet, sondern nur umweltverträgliche Farbstoffe.
Zertifiziert wird die Baumwolle von bekannten unabhängigen Instituten Ein einheitliches Siegel existiert bisher leider nicht.
Der Ausdruck "kontrolliert biologischer Anbau" ist also nicht geschützt und so bleibt zunächst offen, wer da kontrolliert und was derjenige unter "biologisch" versteht. Da wundert man sich schon, wo überall "kbA" draufsteht. Seine Aussagekraft gewinnt der Begriff nur durch die Statuten der jeweiligen Kontrollinstanz. Die seriösen orientieren sich dabei meist an der EU-Vorschrift EU 2092/91, die eine vollständige Kontrolle der gesamten Produktionskette vorschreibt
Baumwolle ist in der Bio-Variante von entsprechend höherer Qualität. Das erste Biobaumwoll-Projekt wurde 1990 in Ägypten gestartet. 17 Jahre später, im Jahre 2007, wurden schon 265.517 Ballen Bio-Baumwolle in über 24 Ländern der Erde hergestellt. Die Produktion steigt seitdem ungebrochen um jährlich ca. 50% an.
Es gibt also eine Anfrage für biologische Baumwolle.

Flachs/Leinen
Leinengewebe wurden traditionell für Bett- und Hauswäsche verwendet. In dieser Nutzung wurden sie von der billigeren Baumwolle verdrängt.
Das traditionelle Leinen, von dem das Leintuch seinen Namen hat, ist hierzulande nur noch etwas für Liebhaber Leinen Bettwäsche gehört eigentlich nicht zu den bevorzugt verwendeten Textilien, obwohl das Naturprodukt Leinen zu den komfortabelsten Materialien gehört. Während Bettwäsche aus Leinen in Mitteleuropa ein Schattendasein führt, ist sie in heißen Weltgegenden noch häufiger anzutreffen.
Leinenbettwäsche muss in die gehobene Qualitätsklasse eingestuft werden. Sie kann aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften allen anderen Materialien durchaus den Rang streitig machen. Hierbei handelt es sich um ein absolutes Naturprodukt.
Leinenbettwäsche e ist sehr robust und hat trotz einer gewissen Härte, positive Materialeigenschaften. Sie kann beispielsweise noch mehr Feuchtigkeit als Baumwolle aufnehmen. Die Materialbeschaffenheit an sich bringt einen gewissen, wenn auch geringen Massageeffekt mit sich. Diese Wirkung ist kaum spürbar, aber dennoch vorhanden. Leinenbettwäsche hat einen kühlen Griff, hohe Luftdurchlässigkeit, hohe Saugfähigkeit, ist aber knitteranfällig.
 Als Halbleinen können lt. Wikipedia Erzeugnisse bezeichnet werden, bei denen die Kette aus reinem Baumwollgarn und der Schuss aus reinem Leinengarn besteht und dabei der Hundertsatz des Leinens mindestens 40 % des Gesamtgewichts des entschlichteten Gewebes ausmacht. Die Angabe "Kette reine Baumwolle" und "Schuss reiner Flachs (bzw. reines Leinen)" muss unbedingt beigefügt sein
Als Reinleinen darf ein Gewebe nur bezeichnet werden, wenn es aus 100% Flachs besteht und bei der Verarbeitung Kett- und Schussfäden aus Leinen verwendet wurden.

Seide
Seidene Bettwäsche wird meistens aus Maulbeerseide hergestellt und ist in verschiedenen Stoffqualitäten erhältlich, z.B. als Satin oder Damast. Häufig werden auch die Begriffe Seidensatin oder Seidendamast verwendet.
Seide ist von allen Stoffen unserer Haut am ähnlichsten und ist daher besonders angenehm und geschmeidig. Seidenbettwäsche bietet ein völlig anderes Körpergefühl, als herkömmliche Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen, denn Seide besitzt die bemerkenswerte Fähigkeit isolierend und zugleich angenehm leicht zu wirken. Seide streichelt und verwöhnt die Haut wie kein anderer Stoff. Seidenbettwäsche ist also nicht nur für den Sommer perfekt geeignet, sondern auch für den Winter.
Bettwäsche aus Seide ist leicht und anschmiegsam, klimatisierend, im Sommer kühl und im Winter warm, feuchtigkeitsregulierend und sorgt für ein angenehm trockenes Schlafgefühl.


Polyester
Polyester ist eine Faser die bei Bettwäsche eine späte Kariere macht. Polyesterware lange Zeit praktisch vom Bettwäschemarkt verschwunden oder nur in allerbilligsten Preislagen zu finden. Inzwischen macht Polyester aber eine zweite Karriere - als Mikrofaser. Diese synthetische Faser wird wegen ihrer pflegeleichten Eigenschaft verwendet. Polyester verbindet eine hohe Festigkeit mit einer guten Lichtbeständigkeit, was wiederum zu hervorragenden Wasch- und Farbechtheiten bei weiß- und gefärbten Artikel führt.

Lyocel/Tencel
Lyocell ist eine aus Cellulose bestehende, industriell hergestellte Regeneratfaser, die nach dem Direkt-Lösemittelverfahren hergestellt wird Lyocell ist die generische Faserbezeichnung und wird von der Lenzing AG unter dem Markennamen Tencel angeboten.
Die Bettwäsche aus Tencel hat ein sehr gutes Feuchtigkeitsmanagement, denn TENCEL nimmt Feuchtigkeit auf ganz natürliche Weise auf und gibt sie rasch wieder ab. Diese Eigenschaft sorgt für ein angenehm trockenes Schlafklima. Polyester nimmt hingegen keine Feuchtigkeit auf, Baumwolle hat eine um 50 % verminderte Aufnahmekapazität gegenüber TENCEL
Immer mehr Menschen leiden unter empfindlicher Haut. Umweltverschmutzungen und die Zunahme von Allergien erhöhen das Interesse an Alternativen zu herkömmlichen Materialien. Bettwäsche aus TENCEL® hat eine- seidig, weiche glatte Oberfläche und ist kühl und sanft auf der Haut.

Modal
Modal ist eine Textilfaser, die  auf chemischem Weg aus Zellulose gewonnen wird. Gegenüber Viskose ist Modal reißfester. Die Kunstfaser ist glänzender als Baumwolle und hautsympathischer als Polyester. Körpernahe Wäsche wird daher häufig aus Modal hergestellt.
Modal ist eine nach einem chemischen Verfahren aus Zellulose hergestellte Faser natürlichen Ursprungs, wobei die Zellulose aus verschiedenen Holzarten gewonnen wird. Modalfasern auch als „weiterentwickelte“ Viskosefasern betrachtet.
Durch einen etwas unterschiedlichen Prozess erreicht man bei den Modalfasern höhere Faserfestigkeiten und verbesserte Fasereigenschaften. Außerdem besitzt die Modalfaser eine höhere Feuchtigkeitsaufnahme und trocknet schnell. Modal ist glänzender als Baumwolle und hautsympathischer als Polyester. Bettwäsche wird daher häufig aus Modal oder Modal-Baumwollmischungen hergestellt. Selbst Modal-Seide-Mischungen sind auf dem Markt.
Modalfasern sind glänzend und saugfähig, knitterarm und pflegeleicht und verbessern als Mischgewebe die Eigenschaften der anderen Gewebe.

Faser-Mischungen
Ein Mischgewebe wird aus mindestens zwei Faserarten hergestellt. Ziel ist dabei die Kombination der positiven Eigenschaften der Ausgangsstoffe.
Die klassische Fasermischung 50% Baumwolle/50 % Polyester hat sich seit langem bewährt, aber wir finden auch Fasermischungen von 80 % Baumwolle/20 % Polyester, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Diese Mischgewebe sind leicht, glatt und temperaturausgleichend. Der Griff ist baumwolltypisch. Es ist ausgesprochen pflegeleicht, da es schneller trocknet und leichter zu bügeln ist als vergleichbare Qualitäten aus reiner Baumwolle.
Ein ausgewogenes Mischungsverhältnis verleiht der Bettwäsche Eigenschaften, die gleichermaßen dem Schlafkomfort wie der Strapazierfähigkeit Rechnung tragen.

Materialinformationen nach Stoffarten

25.03.2015

Foto © Vandyck

Batist

Batist (französisch)wurde wahrscheinlich nach dem Leinweber Jean Baptiste aus Cambrai, benannt,  der der Überlieferung nach vielleicht als erster im 13. Jahrhundert derartige Tuche entwickelte. Es gibt aber auch die These, dass Batist vom indischen Wort "Baftas" / weißer Kattun abgeleitet wurde.

Der Batist ist wird in Leinwandbindung hergestellt und besteht aus feinfädigem, leichtem Material, traditionellerweise aus Baumwolle. Es gibt ihn aber auch aus Seide, Leinen oder Polyester sowie Mischgewebe aus Baumwolle/Polyester...

Batist zeichnet sich durch seine Leichtigkeit und feine Transparenz aus und ist in manchen Fällen schon nicht mehr blickdicht und sieht auf der Vorderseite und -Rückseite gleich aus.
 

Der Stoff kann gebleicht oder bedruckt werden und ermöglicht daher eine kreative und vielfältige Verwendung. Batist aus Baumwolle wird häufig mercerisiert. 

Wenn Sie jetzt denken, Batist sei eben Batist, der lassen sich gern eines Besseren belehren, denn es gibt

  • Leinen-Batist
  • Bio- Leinen Batist
  • Mako- Batist
  • Baumwoll-Batist
  • Bio-Baumwoll-Batist
  • Baumwolle-Polyester-Batist
  • und vieles mehr
Weiterlesen ...
Live von der Heimtextil-Messe aus Frankfurt

Vorschau: Die Bettwäsche-Trends 2014

10.01.2014

Foto: copyright Adalberto Estampados


Die Schlafkampagne bekennt Farbe und liefert Ihnen ab sofort auch die aktuellen Trends und Highlight der Bettwäsche-Kollektionen deutscher und internationaler Hersteller. Von der Heimtextil-Messe 2014 in Frankfurt zeigen wir Ihnen die schönsten Bettwäsche-Kollektionen. Weitere Dessins finden Sie schon in Kürze auf unserem Marktplatz.

Die Fotos wurden zum Teil mit dem Tablet aufgenommen und entsprechen keiner professionellen Darstellung. Farbdifferenzen zum Originalprodukt sind daher möglich.

Schreiben Sie uns über unsere Kommentarfunktion, wie Ihnen die Farben und Muster gefallen?


Galerie: Bettwäsche Heimtex 2014